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Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen

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Alt 03.09.2010, 16:46   #1 (permalink)
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Hy, habe mir meinen Brunnenbau Projekt angefangen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (Bauschutt riesen Steine Schrott usw) kam ich flott auf 4m bisschen Lehm und alte Erde. Als ich dann bei 4m angekommen bin kam lockerer Kies und dann große Steine.
Diese habe ich soweit alle geborgen. Das Bohrloch ist inzwischen unten ziemlich breit geworden. Aber ich komme noch tiefer bin bei a. 5m aktuell.
Nun die Frage an die Fachleute der letze Meter ist nur noch Kies? (siehe Bilder). Nur warum ist kein Wasser da?




Geändert von Erbacher01 (03.09.2010 um 17:18 Uhr)
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Alt 03.09.2010, 19:36   #2 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Erbacher01 Beitrag anzeigen
). Nur warum ist kein Wasser da?

Wenn du noch kein Wasser hast bist du noch nicht tief genug. Gibts in der Nachbarschaft niemanden der einen Brunnen hat? Da könntest du mal fragen in welcher Tiefe die Grundwasser haben.

Gruß Loba
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Alt 03.09.2010, 20:58   #3 (permalink)
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Ne keiner meiner Nachbarn hat einen Brunnen. Kenne nur welche die über 2km weit weg sind. Und da müsste es so bei 5-7m los gehen. Naja ich bohr morgen mal weiter.
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Alt 04.09.2010, 17:55   #4 (permalink)
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So nach einem weiterem Tag bin ich bei fast 6m angelangt. Das Bohrgut hat sich wenig verändert immer noch feiner Kies mit größeren Steinen. Habe jetzt kein Gestänge mehr. Also Bau Stopp. Hoffe das ich bald durch diese Schicht durch bin. Macht nämlich so keinen Spaß. 5 Stunden = 1m.
Und das Gestänge wird auch immer wackliger bin mal gespannt was bei 8-10m passiert.
Kleiner Tipp, ich habe mir eine Glühbirne ins Loch gehängt so konnte ich immer gut sehen wenn ein Stein oben an der Bohr-Schnecke ankam dann habe ich ihn behutsam bergen können!
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Alt 04.09.2010, 23:02   #5 (permalink)
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Kleiner Tipp, ich habe mir eine Glühbirne ins Loch gehängt so konnte ich immer gut sehen wenn ein Stein oben an der Bohr-Schnecke ankam dann habe ich ihn behutsam bergen können!


Hoffe 12 V.
gruss
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Alt 05.09.2010, 09:44   #6 (permalink)
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Ne hab mir was mit LED gebaut laufen bei 18V sonst ist es zu dunkel. Und ein Schutzgitter ist auch drum weil immer wieder Steine beim hochziehen runterfallen. Hoffe nur das ich bald mal auf Wasser komme. Muss der Grundwasserstock eigentlich mit einer Lehmschicht beginnen? Oder kann es sein das irgendwann bei dem Kies das Wasser anfängt?
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Alt 05.09.2010, 10:05   #7 (permalink)
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Hallo Andi,
stell dir eine Badewanne vor in der Kies und Sand ist, komplett bis oben voll. Die Wanne ist halb voll Wasser. Nun nimmst du einen Löffel und machst ein Loch.
So ist das bei dir im großen, man weiß nicht wann Wasser kommt, man kann nicht reinschauen.

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Alt 05.09.2010, 10:25   #8 (permalink)
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Naja ich gebe ja die Hoffnung nich auf und hoffe das ich bald Erfolg habe. Das Plunshen sollte aber bei dem Boden kein Problem darstellen. Muss nur noch ein paar große Steine rausholen. Die liegen schon eine Weile unten im Bohrloch und stören mich. Muss ich mal schauen was ich da bastel das ich die rausbekomme!
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Alt 05.09.2010, 11:58   #9 (permalink)
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Muss der Grundwasserstock eigentlich mit einer Lehmschicht beginnen?

Beim Beginn des 1. GW Stockes hat man manchmal eine ganz dünne Lehm/Tonschicht, muss aber nicht sein. Die einzelnen Grundwasserstöcke sind dann aber durch Sperrschichten von einander getrennt.
Rammbrunnen hat hier mal einen guten Vergleich gezogen, man muss sich den Aufbau wie bei einer Torte vorstellen.

gruss
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Alt 15.09.2010, 09:39   #10 (permalink)
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Muss mal wieder ein Update schreiben. Nachdem ich jetzt Infos über den genauen Flurabstand habe, 60m und 2hM entfernt ist das GW bei 6,40m danach kommt eine Ton Schicht. Gefördert wurden bei der Untersuchung 1,6m³ die Stunde. Da war ich natürlich gestern voller Euphorie und wollte sofort mein Loch das mittlerweile ja 6m hatte vertiefen. Weil ja dann schon bald Wasser kommt.





Ja zwei bis dreimal den Bohrer versenkt und das Übliche Gut nach oben geholt Kies mit eine bisschen Sand Anteilen. Naja bins ja gewohnt und durch mein Tuning am Bohrer geht es jetzt auch ganz gut!

Dann kam der Supergau ich wollte den Bohrer runter lassen und merkt beim absetzten im Bohrloch das er fast einen halben Meter höher oben rausschaut. Ich also geschaut warum er nicht tiefer einzustellen geht. Nichts unten im Loch gesehen. Naja einfach mal anfangen zu Bohren! Nichts ging fühlte sich an ob ich auf einer Steinplatte bohre!
Tja was war da wohl los. Nachdem ich dann unten im Loch ein bisschen gekratzt habe, sah ich auch was Los war. Ein Stein der ca 20cm groß war. Na super dachte ich wie soll ich den daraus bekommen. Ich baute mir einen Steingreifer (Stangen an einen Kopf geschweißt und so gebogen das sie den Stein umschließen). Leider waren die Gewindestangen die ich verwendet haben nicht dick genug, sodass sie alle bei mehreren Versuchen abbrachen.
Den Stein mit einer 2m massiven Eisenstange zu zertrümmern ging auch nicht. Da ich in 6m tiefe keine gezielte Kraft ausüben kann.

Naja muss ich mir was einfallen lassen. Kam dann auf die Idee das Ding zu Angeln. Machte meinen alten Spaten zu so einem Angel Gerät.







Als dann mein Schwager vorbei kam und die Idee für gut befunden hatte machten wir uns an die Arbeit. Den "Angler" an einer Leine abgelassen und versucht mit der Stange vom Bohrer ihn auf die Schaufel zu schieben. Naja was soll ich sagen 10min max. haben wir gebraucht und haben den Feind (der gerade so durch Bohrloch passte) nach oben gezogen!





Ich weiß auch wo er herkam ist aus ca 2m unter Oberfläche aus der Seite rausgefallen. Da ist jetzt ein Riesen Loch, und ich habe ihn auch früher schon dort gesehen, nur beim Versuch ihn zu entfernen war der bomben Fest!!! Also wieder was gelernt immer schauen ob man da nicht an den Seiten noch was hat. Ich habe nur noch eine Weinflasche bei 3,50 eingeklemmt liegen. Macht mir aber nach dem Tag keine Sorge mehr!



Aktuell: 6,30m geschätzte 1,5m bis zum GW

Gruß Andi

Geändert von Erbacher01 (15.09.2010 um 09:51 Uhr)
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Alt 15.09.2010, 10:00   #11 (permalink)
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Ist ein Erfolg so einen Brocken zu fördern.
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Alt 18.09.2010, 20:05   #12 (permalink)
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So nach einem weiteren Bohrtag mal wieder ein kleines Update.
Haben heute angefangen das Bohrgestänge in zwei Teile mittels Schnellverschluss beim ziehen zu zerlegen. Denn aktuell sind 9m Gestänge dran. Da kann man es kaum alleine in einem Stück raus holen.

Aktuelle Tiefe 8,10m kein Wasser!
Hatten mal eine ganz dünne Lehmschicht die auch richtig Nass war, aber als wir da durch waren kam wieder Sand/Kies. Der ist aber recht trocken.
Bohren jetzt mal weiter müsste ja bald Wasser kommen. Die gute 90er Kiespumpe ist schon da.

Gruß andi
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Alt 19.09.2010, 19:46   #13 (permalink)
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So langsam wird es interessant. Haben heute nochmal eine Stunde gebohrt. Sind jetzt bei 8,5m hatten wieder eine Lehmschicht die richtig nass war. Aber jetzt sind wir komplett im Sand keine Steine mehr nur normaler Rheinsand. er ist feucht aber nicht Nass!

Was mich nur wundert mir wurde ja gesagt das in 10m Entfernung das GW bei ca. 6,40m steht. In diesem Bereich müssten wir jetzt sein.

Was sagen die Fachleute zu der Lage.

Gruß
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Alt 19.09.2010, 19:58   #14 (permalink)
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Durch das aufschütten bei dir weiß man halt nicht genau wie es läuft.
Wenn du nun im Sand bist wirst du bald auf Wasser kommen.
Merken wirst du es wenn der Bohrer auf einmal so leicht nach unten geht und das was du förderst tropfnass ist.
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Alt 21.09.2010, 19:13   #15 (permalink)
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Hy ich schon wider. So langsam komme ich an meine grenzen. Habe die letzten zwei Tage weiter gebohrt aktuelle bin ich bei 9,20m bis 9,30m. Nun mein Problem nachdem ich ja Lehm und Sand hatte ( da lies es sich ja gut bohren) bin ich jetzt in Kies/Sand und mache keine Meter mehr 6 Stunden bohren hat so gut wie nichts gebracht. Sieht aus als würde sich der Sand von den Seiten wieder ins Loch legen.
Jetzt die Frage wie geht's weiter. Schutzrohr geht nicht da bei 8m der Lehm das Loch ziemlich eng gemacht hat (mein DN100 Brunnenrohr passt natürlich noch durch). Soll ich versuchen mit Fremdwasser zu plunschen und die restlichen Meter?? zu schaffen. Oder hat jemand eine bessere Idee.

Gruß Andi
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Alt 21.09.2010, 19:49   #16 (permalink)
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Hallo Andi,
plunschen geht nur wenn du ein Arbeitsrohr drinnen hast, oder das Brunnenrohr.
Du musst wohl mit einem größeren Bohrer das Loch größer bohren.
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