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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 25.07.2010
Ort: in brandenburg
Beiträge: 11
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hallo allerseits,
ich reihe mich hier mal ein in die rubrik der verzweifelten....gruml.... wir haben ein ca 5 meter 160er kg rohr als schutzrohr in den boden gesetzt, dann ging es damit leider nicht mehr weiter. daraufhin wurde ein 100er brunnenrohr in das schutzrohr gestellt um dieses in den boden zu plunschen. wir sind mittlerweile durch eine ca 1 meter dicke tonschicht durch und verharren nun bei knapp 9,5 metern in einer sand/kiesschicht, es gibt kein vorwärtskommen, wir haben eine 30 cm sandschicht im sumpfrohr die auch nach 5 stunden plunschen nicht weniger wird trotzdem immer so ca 15 cm sand mit jedem plunschen aus dem rohr geholt wird. die momentane wassersäule beläuft sich auf mittlerweile 6 meter, allerdings steckt das filterrohr immernoch zum grossteil in der letzten tonschicht drin, so daß wir also noch mindestens 1,5 meter, besser wären 3,5 meter tiefer müssen. wir belasten das brunnenrohr mittlerweile mit ca. 350 bis 400kg, ehrlich gesagt trauen wir uns nicht da noch mehr an steinplatten draufzulegen. hat jemand eine idee ob wir hier mit ausdauerndem plunschen weiterkomme (ich hole ja jedesmal eine ordentliche portion sand mit raus) oder gibt es noch andere möglichkeiten da weiterzukommen. bin für jegliche konstruktiven vorschläge dankbar. gruss axel |
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#2 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.579
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Hallo Axel willkommen hier.
Du kannst dir sicher vorstellen dass es nicht so einfach ist ohne vor Ort zu sein eine passende Diagnose zu stellen. Ich vermute dass dir ein Stein da unten im Weg ist. Suche dich mal hier durchs Forum und schaue mal nach was es dazu für Anregungen gibt.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 25.07.2010
Ort: in brandenburg
Beiträge: 11
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hallo fellnase,
danke für die willkommensgrüsse. ich bin schon seit etlichen wochen am lesen im forum, daher der entschluss selber einen brunnen zu bohren....grins... hm, mit einem stein hätte ich jetzt ehrlich gesagt nicht gerechnet. mich wundert halt das permanente einschwämmen des sandes im sumpfrohr trotz plunschen, da wünscht man sich ja fast die tonschicht zurück, bisher habe ich da als tip gefunden das brunnenrohr mit fremdwasser zu füllen um einen höheren gegendruck zu erzeugen der den sand daran hindern könnte weiter ins rohr zu drücken. nichts desto trotz durchforste ich weiter das board.... gruss axel |
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#5 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 25.07.2010
Ort: in brandenburg
Beiträge: 11
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hallo plunschmeister,
mit dem kg-rohr sind wir nur bis 5 meter gekommen, dann haben wir das (blaue) brunnenrohr in das 5 meter kg- rohr gestellt und haben angefangen zu plunschen, von daher dürfte das mit der "muffe" doch eigentlich nicht sein, oder hab ich da was falsch verstanden.... das 5-meter kg-rohr sitzt in einer tonschicht drin würde ich jetzt einfach mal behaupten. gruss axel |
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#7 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 25.07.2010
Ort: in brandenburg
Beiträge: 11
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mit dem kg-rohr sind wir fast durch die erste tonschicht durch gewesen, mit dem brunnenrohr selbst haben wir noch eine zweite tonschicht durchdrungen und sitzen nun im sand fest. ich hatte heute innerhalb von ca 2 stunden einen vortrieb von ungefähr 20 cm, ab dann haben wir uns zu dritt stundenlang beim plunschen abgewechselt ohne ergebnis.
eine richtige lehmschicht hatten wir eigentlich garnicht, jedenfalls nichts was erwähnenswert wäre. gruss axel |
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#8 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 25.07.2010
Ort: in brandenburg
Beiträge: 11
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guten morgen rammbrunnen,
als erstes kommt 1 meter sumpfrohr, dann 2 meter filterrohr mit einer sw von 0,3 mm, dann kommen bisher vier 2 meter brunnenrohr, wobei davon noch gut 1,5 meter oberhalb der "grasnarbe" sind, in der erde stecken also gut 9,5 meter rohr wobei in dem sumpfrohr jetzt gut 50 cm sand reingedrückt sind. hm, ich bin mir ehrlich gesagt nicht so ganz sicher ob ich jetzt schon grundwasser im rohr habe oder nur die oberste schichtenwasserschicht angekratzt habe, allerdings erscheint mir eine 6 meter hohe wassersäule recht vielversprechend zu sein, jedenfalls ist damit der filter definitiv unter wasser..... das ganze brunnenrohr steckt dann noch in einem 5 meter tiefen 160er kg-rohr welches wir als schutzrohr genommen haben und welches auch im boden bleibt. gruss axel |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.195
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Genau, falls nicht, das Rohr 10-20 cm ziehen und dann weiter plunschen.( Stein)
Ansonsten dürfte die Wassersäule reichen, mal einen sachten Pumpversuch wagen. gruss PM
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Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#10 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 25.07.2010
Ort: in brandenburg
Beiträge: 11
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hallo ihr,
ich werde es morgen versuchen, heute fehlt mir da irgendwie der ansporn für. ich werde berichten ob es geklappt hat, bin da guter hoffnung. mal ne andere frage, wie zieht man den so nen rohr eigentlich wieder, einfach nen stahlseil oben an die stahlschelle auf der wir auch die ganzen gewichte zu liegen haben ran und ab gehts? wir haben eine seilwinde mit ca 5 tonnen zuglast am start, allerdings hab ich da nen bisl bammel an dem brunnenrohr rumzuziehen, ich hab da irgendwie immer die vision eines durch die luft schießenden brunnenrohrs vor meinem geistigen auge...grübl.... gruss axel |
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#11 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.195
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Das Rohr geht nicht einfach mal so zu ziehen.
Wie Rammbrunnen schon sagt,mit Gefühl. Mit einer Seilwinde habe ich noch nicht gezogen, mit einem Kettenzug ging es recht gut. Würde das Seil der Seilwinde einmal um das Brunnenrohr legen direkt unter der Schelle im Seil einhaken. Kannst aber auch ein Stahlseil an der Schelle befestigen, damit du einen geraden Anschlag hast. Seilwinde auf Zug bringen( Seil stramm) und dann stoppen. Nun am Brunnenrohr wackeln, bis sich die Spannung am Seil löst. Dann die Seilwinde wieder anziehen usw. Sollst ja nur ca. 20cm das Rohr ziehen. Dann wieder plunschen, nun sollte das Rohr wieder in die Tiefe gehen. gruss PM
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Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#13 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 25.07.2010
Ort: in brandenburg
Beiträge: 11
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guten morgen,
habe die version mit fremdwasser bis zur rohroberkante durchgespielt, nach drei stunden intensiv-plunschen bin ich genau 0 mm weitergekommen, ich habe zwar jede menge sand und kies mit dem plunschrohr nach oben geholt, aber die menge sand die sich unten im sumpfrohr befindet hat sich leider nicht verringert, das brunnenrohr hat sich bedauerlicherweis auch nicht bewegt...schief.... nun ja, immerhin war es ein gutes training für arme und rücken. bevor wir anfangen das rohr zu ziehen wird heute ein versuch mit einem bohrer gestartet den ein guter freund gebaut hat. sollte unten am sumpfrohr ein stein den weg in die tiefe blockieren werden wir ihn hoffentlich damit beseitigen können. gruss axel Geändert von axel--s (09.09.2010 um 08:57 Uhr) |
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#14 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 09.09.2010
Ort: Schopsdorf, 100 km von Berlin
Beiträge: 2
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Zunächst ist mir völlig unbegreiflich, wie man mit einem unten offenen Rohr einen Brunnen erstellen will. Das geht aus folgendem Grund nicht: Sobald Wasser angesaugt wird, bildet sich ein Unterdruck im Rohr und der wird ausgeglichen durch nachdrängendes Wasser und dabei wird Sand mitgerissen. D.h. der Brunnen versandet bzw. von einem Brunnen kann man dabei gar nicht sprechen. Das Ganze funktioniert nur in einem Ausnahmefall und zwar wenn man rein zufällig das unten offene Rohr auf einen Stauer, d.h. eine Ton- oder Mergelschicht, aufsetzen kann und damit das Brunnenrohr nach unten abgedichtet ist, so daß nur seitlich durch die Filterschlitze Wasser eindringen kann.
Fraglich ist auch, ob die angebohrte wasserführende Schicht 1. grob genug ist (also mind. Mittelsand), um ausreichend Wasser "abzugeben" und 2. ob sie mächtig genug ist. Erfahrungsgemäß sollte sie schon gut 2m betragen. Ich glaube, unter den bei Dir angetroffenen Bedingungen wirst Du so nicht wirklich weiter kommen. Tut mir Leid, bin sonst kein Pessimist, versuche nur die Situation realistisch einzuschätzen. Viele Grüße BP |
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#15 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 25.07.2010
Ort: in brandenburg
Beiträge: 11
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hallo und guten morgen,
wir haben es tatsache geschaft das BR um weitere 50 cm in den boden zu treiben wir sind damit jetzt also bei 10 metern angekommen, heute wird nochmal das gewicht erhöht und weitergeplunscht, mal sehen ob wir noch nen meter schaffen, die örtlichen brunnen in der nähe liegen bei ca 10,5 meter.... gruss axel Geändert von axel--s (10.09.2010 um 02:09 Uhr) |
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#16 (permalink) |
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Registriert seit: 20.07.2010
Ort: Hohen Neuendorf
Alter: 42
Beiträge: 46
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Na Bitte, gratuliere!
Der Brunnenbau ist eines der wenigen Betätigungsfelder für Männer, wo sie sich von der Nützlichkeit von "Übergewicht" überzeugen lassen können. @Brunnenprofi: das Rohr muss am Ende der Arbeiten abgedichtet werden, sonst wird Kies angesaugt. Das stimmt. Bei mir waren gleich 70cm Kies im Rohr nach dem ersten Anpumpen. Also dichtet man in diesem Falle mit Tonpellets ab, die das Rohr unten verschließen. Einfach einfüllen und sinken lassen. Die quellen auf und erstellen einen Ton-Verschluß. |
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