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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 30.06.2010
Beiträge: 12
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Hallo zusammen,
da unser Garten keinen Wasseranschluss hat, habe ich mich dazu entschlossen einen Brunnen zu bohren Leider habe ich über die Tiefe des Grundwassers keine Ahnung (bis auf die Aussage eines Brunnenbohrers, der meinte, dass mindestens 20 Meter gebohrt werden müssen). Hab so erst mal nur den Brunnenbohrer mit 170mm Durchmesser und 8 Meter Gestänge bestellt, da ich alle Teile kaufen muss und leider niemanden kenne der mir was leihen kann, bzw. schon mal selber einer Brunnen gebohrt hat. Gestern dann frohen Mutes gestartet und mit dem Bohren angefangen: Erst normaler Mutterboden, dann mehr Lehm. Klappte auch erst mal ganz gut und kam zügig auf ca. 5m Tiefe. Ab da stand Wasser in der Bohrung. Danach wurde es beschwerlicher, da anscheinend mehrere Tonschichten(sah aus, wie grauer Lehm und war relativ fest) kamen. Bei dem ganzen Tiefengewinn blieb das Wasser auf ca. 5m stehen(2Meter Wassersäule). Ab 7 Metern wurde der Lehm von etwas Sand durchsetzt. Leider fing das Loch dann bei 5 Metern mit Schlamm vollzulaufen. Auch durch mehrmaliges ansetzen des Bohrers wird der Schlamm nicht weniger, wie es aussieht hat sich an der Stelle ein kleiner Hohlraum gebildet, an dessen Kanten der Bohrer schon mal fest hing. Beim rausziehen des Bohrers hat man das Gefühl unter dem Bohrer einen Unterdruck zu erzeugen. Jetzt zu meinen Fragen:
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#2 (permalink) | ||||
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.579
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Hallo
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Das was du als Unterdruck spürst ist das Wasser, oder der Schlamm der am Bohrer vorbei muss damit du selbigen wieder aus dem Loch bekommst. Vielleicht kennst du jemanden der mit einer Saugpumpe, Puhlauto, Kanalreiniger, dir die Suppe da heraus sauen kann.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 30.06.2010
Beiträge: 12
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Hallo Fellnase und danke für die Antworten.
Der Schlamm der im Loch steht ist so dick/zähflüssig, dass wir ihn auch mit dem Bohrer fördern können, die Spindel ist immer voll. Es sieht aber so aus, als würde er direkt wieder nachfließen, so dass wir nicht tiefer kommen(heute bestimmt 5 mal versucht und keinen Tiefengewinn, der Bohrer läßt sich gut 1 - 1,5 Meter in den Schlamm drücken. Das komische ist, das wir bereits 2 Meter tiefer waren, bevor der Schlamm kam. |
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#4 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 11.05.2010
Ort: "An der Saale hellem Strande"
Alter: 56
Beiträge: 52
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Hallo snicks!
Du bist im Ton! Der quillt zusammen mit Wasser auf. (wie Hefe) Stelle ein größeres Rohr ein, ohne Löcher/ Schlitze und drücke dieses in den Schlamm. Dann mußt Du das Wasser rausholen, anschließend holst Du noch den Schlamm raus. Wenn der raus ist kannst Du den Ton Rausschälen,(mit Deinem Bohrer). Das ist zwar auch mühsam aber Du kommst vorwärts und der trockene Ton geht leicht vom Bohrer ab. Nicht so wie der klebesch.... Du mußt aber aufpassen, wenn Du durch bist und Wasser von unten kommt passiert dasselbe wieder, der Ton mag kein Wasser. Ich würde deshalb versuchen das Rohr mit durch den Ton zu nehmen und als verlorenes Bohrrohr drinnen zu lassen, aber bei zwanzig Metern wird das glaube ich nichts.
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Tiefbauer In der Erde buddeln ist Knochenarbeit! |
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#5 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 30.06.2010
Beiträge: 12
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Hallo Tiefbauer,
hatte auch das Gefühl das die Pampe im Loch aufquillt, dachte aber ich würde es mir nur einbilden. Meinst du, dass das Bohrrohr über 20 Meter nicht geführt werden kann, oder dass auf der Strecke wieder Ton ins Rohr einbricht? Habe ich den noch ne alternative zu dem Bohrrohr, oder muss da doch der professionelle Brunnenbohrer ran?(100€/m ist schon ne ganze Menge Geld) |
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#6 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 11.05.2010
Ort: "An der Saale hellem Strande"
Alter: 56
Beiträge: 52
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Hallo snicks!
Bei meinen ersten hatte ich auch das Problem, jetzt weis ich das ein ordentlicher Grundwasserleiter erst bei 22m ist. Das wollte ich mir nicht antuen, deshalb habe ich auch aufgehört. mein erster
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Tiefbauer In der Erde buddeln ist Knochenarbeit! |
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#7 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.195
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Zitat:
In den Bohrer ein ca. 8mm Loch bohren( unten an der Spitze), dann sollte er sich nicht mehr so fest saugen. gruss PM
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Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#8 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 30.06.2010
Beiträge: 12
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Hallo,
wollte mich hier auchmal wieder melden. Nachdem wir das erste Loch aufgegeben haben, haben wir dieses WE nochmal komplett neu angefangen. Das neue Loch war zwar schwerer zu bohren, scheint aber stabiler zu sein. Wasser steht auch wieder drin (ca. 2m). Haben es jetzt auf 10m Tiefe geschafft und mangels weiterer Boherverlängerungen erstmal pausiert. Zum Schutz unserer Arbeit haben wir 150er KG Rohr reingestellt. Wenn die Verlängerungen da sind werden wir versuchen dieses wieder aus dem Loch zu bekommen, um mit dem 170er Bohrer weitermachen zu können. Sollte das nicht klappen gehts mit dem mitbestellten 120er Bohrer weiter. Mit den neuen Verlängerungen kommen wir dann auf insgesamt 16m und hoffen, dass das reicht. |
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