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Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen

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Alt 18.10.2010, 13:05   #1 (permalink)
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Hallo!

Ich habe einen 40 Jahre alten Haus-Bohrbrunnen - 60 m tief. Es gab von Anfang an ein Problem, dass immer ein wenig ganz feiner Sand im Wasser war.

Die letzten dreissig Jahre war das Haus unbewohnt und so auch der Brunnen unbenützt.

Stellt man jetzt die Pumpe an kommt das Wasser total orange-braun an, lässt man es länger laufen wird es besser.

Was kann man in so einem Fall machen?

lg. anita
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Alt 18.10.2010, 17:15   #2 (permalink)
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Hallo Anita,

also das kann schon sein das du Rost in deinen Brunnen hast.
Es kann sein das bei dir noch Stahl-Zinkfilterrohre verbaut wurden, dass war früher so üblich. Dann kann es nämlich sein das sich dein Brunnen im Begriff ist sich aufzulösen.
Das würde auch für den Sand sprechen den du beschrieben hast.
Schau mal, aus was für ein Material dein Brunnenrohr besteht (was in die Erde verschwindet) Kunststoff oder oder oder?

Oder dein Grundwasser ist mit Eisenhydroxid oder Mangan angereichert.
Dadurch hat sich durch chemische und biologische Verockerung bzw. Versinterung dein Filter mit Eisen und / oder Mangan zugesetzt oder verschlamm .
Hast du mal die Pumpe über ein längeren Zeitraum laufen lassen.
So 12 bis 24 Std. Wenn nicht Probier das mal aus.

In diesen Fall gibt es einen möglichkeit dein Brunnen zu reinigen mit einer Flüssigkeit die man einfüllt und nach einer gewissen einwirk Zeit dann wieder abpumpt.

Gruß Krischi
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Alt 20.10.2010, 19:04   #3 (permalink)
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Hallo Krischi!

Danke für deine Antwort.

Wegen dem Rohr muß ich erst schauen, aus welchem Material diese sind.
Aber der Sand war schon von Anfang an ein Problem.
Als der Brunnen gebohrt wurde, hatte er nur ein paar Wochen klares Wasser und dann dürfte etwas durchgebrochen sein und es kam ganz grau und sandig an. Das Standrohr wurde dann nochmals nachgeschlagen, aber das hat auch nichts gebracht.
Orange-braun war es aber zu dieser Zeit nie.

Ich hab das Wasser schon einige Stunden laufen lassen und dann wird es besser. Aber da ich noch nicht im Haus wohne, komme ich nur alle ein bis zwei Wochen hin und wenn ich dann wieder einschalte ist es wieder ziemlich orange.

lg. Anita
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Alt 20.10.2010, 19:26   #4 (permalink)
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Zitat:
Als der Brunnen gebohrt wurde, hatte er nur ein paar Wochen klares Wasser und dann dürfte etwas durchgebrochen sein und es kam ganz grau und sandig an. Das Standrohr wurde dann nochmals nachgeschlagen, aber das hat auch nichts gebracht.
Orange-braun war es aber zu dieser Zeit nie.
Also wie soll ich das verstehen. Was für ein Standrohr wurde nachgeschlagen?
Kannst (willst) du sagen wo du wohnst damit ich mir eine räumlich Lage machen kann über die Boden eigenschaften.

Ware auch schön wenn du ein paar Fotos hochladen könntest.
Ferndiagnosse ohne Bilder oder mal sich angeschaut zu habe ist immer schlecht.

Von was für Sandmengen sprechen wir denn.
Kannst du messen wenn du das Wasser in einen schwarzen Eimer laufen lässt und dann umrührst. Was sich dann absetzt, musst du dann in der Menge bestimmen und mit etwas vergleichen so ca.(Teelöffel voll oder Tasse oder oder)

MFG Krischi
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Alt 24.10.2010, 19:36   #5 (permalink)
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Hallo Krischi!

ich hab jetzt mal nachgeschaut.
Die Rohre sind 5/4" verz. geschw.

Mit Standrohr meinte ich das Mantelrohr, das geht ja nicht so weit runter wie das andere und das wurde seinerzeit dann nochmal nachgeschlagen.
Der Brunnen ist in 4707 Schlüßlberg/ Oberösterreich

lg. Anita
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Alt 24.10.2010, 23:01   #6 (permalink)
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Hallo Anita,

hört sich an, als ob es sich hier um einen Rammbrunnen handelt. Der ist aber keine 60 m tief.
Nach so einem langen Zeitraum wird sich der Filter auflösen, da hilft auch kein Regenerieren mehr.
Wie fördert ihr denn das Wasser? Mit einer Saugpumpe?
gruss
PM
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Gruß PM
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Alt 25.10.2010, 12:45   #7 (permalink)
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Hallo Plunschmeister!

Also ich habe die Rechnungen noch wie damals der Brunnen gemacht wurde und da steht das mit den 60 Bohrmetern.

Gefördert wird das Wasser mit einer Pumpe die am Ende der Rohre in der Tiefe hängt.

lg. Anita
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Alt 25.10.2010, 12:52   #8 (permalink)
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Hallo,
wenn ich mir das so durchlese könnte es sein das da eine Pumpe an einem Stahlrohr in der Tiefe hängt.
Nur mit dem "nach schlagen" hab ich da meine Probleme.

Kommt außer dem Stahlrohr noch ein Kabel aus dem Brunnenrohr raus?
Hängt da auch ein Stahlseil drinnen?
Wie wird die Brunnenpumpe eingeschaltet?
Hört man die Pumpe laufen, also steht sie oben, oder unten im Rohr?
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Gruß Fellnase
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Alt 25.10.2010, 20:31   #9 (permalink)
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Hallo Fellnase!

Die Pumpe hängt ganz unten am Stahlrohr und oben sieht man das Kabel rauskommen.
Nachgeschlagen wurde das Mantelrohr, dass geht ja nicht so weit in die Erde, ist wegen dem losem Erdreich.

Die Pumpe wird vom Keller aus eingeschaltet.

lg.Anita
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Alt 25.10.2010, 22:53   #10 (permalink)
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So kommen wir der Sache mal näher.

Hast du vom Brunnenbauer eine Brunnenausbauzeichnung, oder ein Bohrprofil bekommen?
Es wäre schon wichtig zu wissen ob das Brunnenrohr über die vollen 60 Meter geht.
Zudem wäre wichtig zu wissen ob das Brunnenrohr aus Stahl ist, oder Kunststoff, so wie die viel beschriebenen blauen Rohre.
Vielleicht kannst du ja mal die Rechnung einstellen, Preise und Anschriften unkenntlich machen.
Je mehr Infos da sind um so eher kommen wir dem Rost auf die Spur.
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Gruß Fellnase
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Alt 25.10.2010, 23:00   #11 (permalink)
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Hallo Anita,

dann nehme ich an, das man nur die ersten Bohrmeter ein Schutzrohr gesetzt hat( loses Erdreich) entweder ist man dann auf Gestein oder anderes festes Material ( in Österreich nichts ungewöhnliches) gestoßen.

Wenn dann festes Gestein vorhanden war, hat man die Pumpe abgelassen.
Dann ist unten gar kein Filterrohr.
Das Mantelrohr wurde wohl nachgeschlagen, weil man an nahm, das Sand aus diesem Bereich in den Brunnen eingedrungen war.
Wenn es wirklich Eisen im Wasser ist, kann man dieses filtern, ist aber sehr aufwendig und teuer.
gruss
PM
__________________
Gruß PM
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Geändert von Plunschmeister (25.10.2010 um 23:24 Uhr)
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Alt 26.10.2010, 17:47   #12 (permalink)
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Moin zusammen,
also ich schliesse mich der Vermutung von Plunschmeister an.
Was auch noch ein Grund der Aussage (Nachschlagen) sein kann,
das man gemuffte Stahl-, Brunnenrohre verwendet hat.
Und das beim Einbau die Muffen nicht 100%ig dicht waren und nun auch nicht sind.
Das passt mit der Stahlrohrtheorie und der orange-braunen Brühe.
Alle Spekolation nützten nicht´s da muss ein Profi her.
Anita ich rate Dir eine Kamarafahrt bzw. Überprüfung deines Brunnen´s dann hast du gewissheit. Ob man was "Machen" oder noch "Retten" kann.
Du selbst kannst schlecht selbst diese Dinge in die Hand nehmen.
Sehe keine andere möglichkeit.

MFG Krischi
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Alt 26.10.2010, 20:39   #13 (permalink)
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Hallo Fellnase!

Anbei die Rechungen.
Eine Brunnenbauzeichung hab ich leider nicht.

lg. Anita
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Alt 26.10.2010, 22:49   #14 (permalink)
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Hallo Anita,
es wird wohl so sein wie schon oben geschrieben.
Die eingebauten Stahlrohre dürften die Quelle des Rostes sein.
In der Situation ist auch von einem Laien nicht mehr viel zu retten.

Für mich gibt es da nur eine Lösung:
Stahlrohre ziehen und durch Kunststoff ersetzen.
Das kann bei der Tiefe nur ein Brunnenbau Unternehmen da es über die notwendigen kräftigen Maschinen verfügt.
In die vorhandenen Stahlrohre Kunststoffrohre einsetzen bringt nichts weil das rostige Wasser da auch hinein läuft.
Solltest du so eine Reparatur durchführen lassen dann ersetzte auch die Pumpe und die Steigleitung. Lasse dir dann auch eine Aufstellung im deteil geben wie tief und was sonst noch gemacht wurde. Verschraubte, oder verschweißte Rohre lassen sich ziehen.
__________________
Gruß Fellnase
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Alt 27.10.2010, 07:19   #15 (permalink)
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Hallo,
es mag velleicht eine blöde Frage sein, aber: Warum wurden 66 Bohrmeter veranschlagt, aber nur 21 Meter Rohr?

mfg
TP
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Thunderboldt ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 27.10.2010, 08:16   #16 (permalink)
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Schau mal oben:
Zitat:
Hallo Anita,

dann nehme ich an, das man nur die ersten Bohrmeter ein Schutzrohr gesetzt hat( loses Erdreich) entweder ist man dann auf Gestein oder anderes festes Material ( in Österreich nichts ungewöhnliches) gestoßen.

Wenn dann festes Gestein vorhanden war, hat man die Pumpe abgelassen.
Dann ist unten gar kein Filterrohr.
Das Mantelrohr wurde wohl nachgeschlagen, weil man an nahm, das Sand aus diesem Bereich in den Brunnen eingedrungen war.
Wenn es wirklich Eisen im Wasser ist, kann man dieses filtern, ist aber sehr aufwendig und teuer.
gruss
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MFG Krischi
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