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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 01.04.2008
Beiträge: 2
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Hallo erst mal, vielleicht könnt Ihr mir ja weiter helfen.
Mein Problem besteht darin das ich angefangen habe mit 150er Handbohrer ein Loch aus zu heben. Da wir Lehmboden haben ging das recht einfach, nach ca.3m bin ich auf Wasser gestoßen. Habe noch 1m so gut es ging gebohrt u. ausgehoben,bis zum nächsten Tag haben die 4m gute 2m mit Wasser und Lehmschlamm Gemisch voll gestanden. Was auch mit dem Wasserstand des Brunnen von unseren lieben Nachbarn ziemlich übereinstimmt. Ich würde gerne mit meiner vorhandenen Pumpe das Wasser ziehen ca.3000l/s und mit einem115mm Rohr hier aus dem Shop arbeiten... Meine Fragen: Wie Tief muss mein Loch sein um genug Wasser zur verfügung zu haben??? Und wie sieht der weitere Arbeitsablauf aus bezüglich des Lehmbodens und Kiesschüttung??? Körnung der Filterrohre??? Mfg Danke für euer Interesse...
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#2 (permalink) |
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Holzzombi
Registriert seit: 15.11.2006
Ort: Netzschkau
Beiträge: 476
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Es reichen schon 2m Wasserstand, Vorrausetzung ist das dass Wasser ausreichend nachfließt. Es wird bei solchen Brunnen hauptsächlich das nachfließende Wasser genutzt und nicht wie beim Schachtbrunnen vorrangig, das stehende Wasser-Volumen. Den Boden solltest du so weit es nur geht auflockern mit dem Bohrer. Wenn das Loch stehen bleibt, den Schlamm mit einer Kiespumpe oder PLunscher entfernen. Brunnenfilter und Aufsatzrohr einstecken und mit Kies verfüllen. Siehe Kiesschüttung im Forum. Den gebohrten Brunnen abpumpen- vorübergehend geringe Fördermenge herstellen
Gruß marg[/b] |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 01.04.2008
Beiträge: 2
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Hy Marg, danke für deinen Beitrag!
Eine Frage stellt sich mir dann doch noch.Würde gerne mit einer Gartenpumpe ca. 3000l/std fördern, da ich mich mit Boden beschaffenheiten nicht auskenne. Weiß ich nicht ob die 2m Wasserstand ausreichen, ob sich die Wasser fürenden Schichten im laufe der zeit noch etwas frei spühlen? So das schneller mehr Wasser zur verfügung steht ? Oder sollte ich auf Nr. sicher gehen und mein Loch1-2 m tiefer machen? Welche Schlitzweite des Filterrohres würdest du bevorzugen? Mfg Daniel |
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#4 (permalink) |
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Holzzombi
Registriert seit: 15.11.2006
Ort: Netzschkau
Beiträge: 476
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Hallo, wenn du auf Nummer sicher gehen willst, bohr den Brunnen lieber etwas tiefer. Meine Erfahrung hat gezeigt, das der Wasserzufluss nur gering steigt im Laufe der Zeit. Also wenn der Zufluss am Anfang nicht funktioniert, bitte nicht auf das Freispühlen der Wasseradern verlassen
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#5 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 05.04.2008
Ort: Hangelsberg
Beiträge: 6
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Hallo, zum ersten meinst Du doch sicher 3000 L/Stunde, zweitens, im Lehmboden kannst Du es 100 pro vergessen nur annähernd erfolg mit Deinem Brunnen zu haben. Wenn der Nachbar einen funktionierenden Brunnen hat, dann sollte man sich mit der Tiefe auch daran orientieren und mal fragen. Ein Brunnen der im Lehm ausgebaut wird, auch wenn dieser wasserführend ist, wird nur kurze Zeit funktionieren( zu viele Schluff und Feinsandanteile), wenn überhaupt, denn beim pumpen senkt sich der Wasserspiegel extrem ab.Der Nachlauf ist sehr gering, wie bei einem Kaffeefilter, im Sand hingegen und da meine ich einen vernünftigen Sand mit einer Größe größer gleich Schlitzweite des Filters da läuft auch Wasser nach und der Brunnen versandet nicht. Vergleichbar mit einem Teesieb, da kommt Wasser rein und fast 1:1 wieder raus.
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