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Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen

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Alt 19.04.2011, 23:11   #17 (permalink)
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Hallo Pimboli,

hast du deinen Brunnenbau nun abgeschlossen?

Gruß

PM
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Alt 22.04.2011, 00:14   #18 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Plunschmeister Beitrag anzeigen
hast du deinen Brunnenbau nun abgeschlossen?
Nein, es ist noch nicht abgeschlossen.

Ich bin im Moment etwas verunsichert durch die letzten Beiträge, die KG-Rohr als den letzten Mist verteufeln. Zuvor wurde es zwar nicht als das Non plus ultra dargestellt aber als gangbarer Weg für Hobby-Brunnnenbauer.

Mein Stützrohr ging nicht mehr weiter runter und dann ist bei dem Versuch, es heraus zu ziehen auch noch die Schraubklemme an der Schlaufe, mit der ich das Drahtseil an der Schelle am untersten Rohr befestigt hatte, aufgegangen so dass es komplett herauskam und das Stützrohr nun im unteren Teil drinnen bleiben muss. 5 1/2 m konnten wir von oben ziehen.

Jetzt steht das Brunnenrohr im Stützrohr und muss einen Meter tiefer gebracht werden, als geplant (18m statt 17m). Damit werden dann die 4m Filterstrecke, die ich gekauft habe, nicht vom Stützrohr abgedeckt. Zunächst muss ich aber eine neue Halterung für die Gewichte bauen, die am dünneren 115er Brunnnenrohr festgemacht werden soll.

Gerade habe ich gelesen, dass ich besser das Glattwand-Brunnenrohr ohne Muffen und ein 125er genommen hätte, da es besser zur Kiespumpe passt und sich besser abteufen lässt. Soll ich versuchen, es umzutauschen?
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Alt 22.04.2011, 11:00   #19 (permalink)
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das Zugseil würde ich beidseitig an der Schelle anbringen. Die Zugkräfte sind beim späteren Ziehen dann gleichmäßiger verteilt.( Beitrag von mir)

Der Tip wurde von dir ignoriert. daher ist das passiert:
Zitat:
Mein Stützrohr ging nicht mehr weiter runter und dann ist bei dem Versuch, es heraus zu ziehen auch noch die Schraubklemme an der Schlaufe, mit der ich das Drahtseil an der Schelle am untersten Rohr befestigt hatte, aufgegangen so dass es komplett herauskam und das Stützrohr nun im unteren Teil drinnen bleiben muss. 5 1/2 m konnten wir von oben ziehen.
Ob die Brunnenrohre mit TNA Gewinde( Glattwandrohr) nun besser sind bezweifle ich persönlich als Dreher. Die Rohre haben Feingewinde und sind daher nicht so belastbar an den Verbindungen. Wären die Rohre aus Stahl, kann man Feingewinde einer großen Belastung aussetzen( siehe Abzieher).

Dann hättest du lieber FR in 2m Bauausführung nehmen sollen, um zumindest eine Muffe einzusparen.
Ist wie gesagt meine eigene Meinung.
Gruß
PM
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Alt 22.04.2011, 11:14   #20 (permalink)
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Hallo Pimboli
Schön das du mal einen Bericht abgegeben hast.
Warum einige hier das KG Rohr nicht für gut finden hast du nun zum Teil selbst erfahren. Ich möchte nicht wissen wie viele Rohre im Boden stecken und nicht mehr zu ziehen sind, zudem das Brunnenprojekt oft scheitern lassen.
Es gibt erfahrene Brunnenbauer die damit umgehen können und in verschiedenen Bodenverhältnissen kann es auch mal gehen, so nach dem Motto mit dem Huhn das auch mal ein Korn findet. Von splitternden Rohren, Verletzungen und vielen anderen Dingen will ich nicht weiter reden.
Es sind halt die Gedanken der Leute günstig an einen Brunnen zu kommen. Jedoch vergisst man als Ungeübter was da alles für Kräfte wirken. Manche denken halt ein Loch machen und Wasser kommt. Dem ist jedoch nicht so.

Nun zu deinem aktuellen Problem.
Versuche ruhig das stecken gebliebene Rohr zu ziehen. Mit einer langen Stange die unten einen Harken hat. Damit unter die Rohrkante gehen und dann versuchen es zu ziehen.
Du kannst ja mal versuchen ob du deine Brunnenrohre umgetauscht bekommst. Die glatten Rohre sind natürlich besser in den Boden zu schaffen.
Es gibt viele Dinge ich keiner offen in einem Forum schreiben sollte, es lesen zu viele, die dann einiges durcheinander bringen und somit hat man dann auch schlecht beraten.
Wenn du möchtest schicke mir mal hier über das Forum eine eMail und gib mir darin mal deine Tel. Nr. kann ja sein das ich die so weiter helfen kann. Gespräche sind oft einfacher als viel schreiben.
__________________
Gruß Fellnase
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Alt 22.04.2011, 11:16   #21 (permalink)
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Hallo

Zitat:
Ob die Brunnenrohre mit TNA Gewinde( Glattwandrohr) nun besser sind bezweifle ich persönlich als Dreher. Die Rohre haben Feingewinde und sind daher nicht so belastbar an den Verbindungen. Wären die Rohre aus Stahl, kann man Feingewinde einer großen Belastung aussetzen( siehe Abzieher).
Die haben auch Trapetz Gewinde. Habe selbst keine mit Feingewinde, oder Rohrgewinde.
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Gruß Fellnase
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Alt 22.04.2011, 16:00   #22 (permalink)
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Ja Fellnase, da hast du Recht, denn TNA = Trapezgewinde nicht Auftragend.
TNA passt nicht auf TG
Zusätzlich gibt es noch Brunnenrohre mit Feingewinde. Beide Rohrtypen können aber nicht solche Belastungen wie Rohre mit Muffe aushalten.

Gruß
PM
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Alt 22.04.2011, 20:02   #23 (permalink)
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Hast vollkommen Recht PM
Muss dazu sagen das ich mein 5" glatten schon lange in Gebrauch habe, die haben schon XX Brunnen hinter sich und gebrochen ist da noch nix.
Teilweise mit 500 KG Belastung drauf. Bin mit denen mehr als zufrieden. Vom Gewicht her besser als die schweren Stahlrohre, bin da wirklich froh das ich die nicht mehr brauche. Zudem gehen auch die 4,5" glatten da rein.
Hier im Sand ist es ja oft nicht so einfach, die Wand bleibt halt nicht immer stehen, so wie es von der Körnung her steigt hat man schnell einen Trichter.
Wenn ich die mal ersetzen sollte gehe ich auf 6 ". Muss dann halt ein Wenig neu machen und ändern, aber meine "dicke Berta" ( Kiespumpe) geht dann noch ein wenig besser.
Setze die Schutzrohre auch ein wenn ich einen 2" Rammbrunnen mache, plunsche da bis zur Endteufe und stelle dann das 2" Zeug rein. Wird auch keine Muffe undicht.
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Gruß Fellnase
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