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Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen

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Alt 12.03.2011, 09:59   #1 (permalink)
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Standard Brunnenbau am Rhein

Hallo Zusammen,

ich möchte kurz mein Brunenbauprojekt vorstellen, um einerseits einen Erfahrungsbericht für Neulinge zu erstellen und eine geeignete Plattform für meine Fragen zu haben.

Nachdem ich im letzten Sommer feststellen musste, dass meine 3m³ Alibi-Zisterne am sonnigen Oberrhein für die Bewässerung meines 150m² Gartens nicht ausreicht, wollte ich es dem Nachbarn nachmachen und auch einen Brunnen haben. Er hatte ca. 2000€ für einen 17m tiefen Bohrbrunnen bezahlt und bei den Kosten waren noch keine Pumpe und Anschluss an die Gartenberegnung enthalten. Ein Freund hatte bei sich auch schon einen Brunnen gebaut, also habe ich zunächst dieses tolle Forum genutzt, um selbst ein wenig Know-How zum Brunnnenbau aufzubauen.

Nach einigen Fragen, die ich hier und dort gestellt habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass es ein Brunnenbohrer mit 170mm Durchmesser werden soll, in den ich ein 150er KG Rohr als Stützrohr zum Plunschen seinsetzen will. Während der Bauzeit hatte ich genug Gelegenheit die Bodenbeschaffenheit bis ca 3,5m Tiefe zu begutachten, es kommen ab 2m Tiefe nur grober Sand mit ein paar Kieselsteinen vermischt, Oberrhein halt. Vom Tiefbauamt hatten die Nachbarn schon erfahren, dass ab 9,5m Tiefe Grundwasser zu erwarten ist, wir wohnen nicht im Tiefgestade. Der Nachbar, der den Brunnen hat bauen lassen, ist bis 17m Tiefe runter gegangen.

Nachdem ab 10.03. meine ersten freien Tage dieses Jahres beginnen, habe ich rechtzeitig den Brunnnenbohrer und eine große Kiespumpe hier im Shop bestellt, die super schnell geliefert wurde. Mein Plan war, die Pausen, in denen ich mich vom Bohren ausruhen musste, zu nutzen, um die weiteren Schritte vorzubereiten.

Also ging es am 10. gleich morgens um 10 (ein bisschen Ausschlafen muss im Urlaub sein!) los mit Bohren. Nach 1,5 Stunden war ich schon auf 3m Tiefe, die mir sehr einfach vorkamen. Zwar war der erste Meter vom Verfüllen den Baugrube mit bindigem Material etwas zäh zu bohren, das Herausheben des Bohrers aus dem Bohrloch ging aber sehr einfach. Nach 2m Tiefe kam jedenfalls der erwartete Sand mit ein paar kleinen Kieselsteinen vermischt.

In der Mittagspause musste jetzt also das Material für die nächste Phase vorbereitet werden. Ich kaufte im Baumarkt 3 Balken 58mm x 58mm in 3,5m Länge, eine 10er Schlossschraube in 180mm Länge, eine Umlenkrolle und ein Seil sowie 3 120mm lange Spax mit denen ich die Balken oben zusammenschrauben wollte. Nach der Shopping-Tour wurde mit Unterstützung eines Nachbarn weiter gebohrt bis auf 4m Tiefe, es kam immer noch Sand mit Kies.

Die Konstruktion meines Dreibeines war leider etwas labil und die Rolle ließ sich nicht richtig drehen, so dass ich am nächsten Morgen noch ein paar Vertärkungsbleche und eine längere Schlossschraube besorgt habe. Bis ich alles montiert hatte, war es Mittag aber wir konnten mit dem Dreibein loslegen. Das Dreibein ist jetzt stabil genug, leider lässt sich der Bohrer nicht darin drehen, weil die Füße nicht weit genug auseinander stehen. Das ist nicht so schlimm, weil das Dreibein leicht ist und zum Bohren kurz zur Seite gestellt werden kann. So schafften wir in 1,5 Stunden nochmal 2m Tiefe, wo wir abgesehen von einem Lehmklumpen immer das gleiche Material vorgefunden haben.

Für die nächste Phase musste jetzt das KG-Rohr besorgt werden. Ich hatte eigentlich nicht erwartet, so weit zu kommen, daher habe ich mich noch nicht informiert, wo es zu günstigen Preisen erhältlich ist. Es war dann beim erstbesten Händler 30€ teurer als bei einem Internetshop, den ich ausfindig gemacht hatte. Na ja, dafür hab ich es gleich mitnehmen können. Gekauft habe ich 2 Rohre mit 5m, 2 mit 2m und 3 mit 1m um insgesamt auf 17m zu kommen. 2 weitere Stunden bohren brachten uns auf 8m Tiefe, wobei wir das Bohrgestänge jetzt nach 3m geteilt haben, damit es nicht so herum baumelt, wenn es herausgezogen ist. Langsam ist auch eine Verwindung spürbar, das Bohren geht aber immer noch gut. Jedes Mal machen wir etwa 5-10cm Tiefe.
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Alt 12.03.2011, 10:43   #2 (permalink)
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Heute soll es erst mal mit Bohren weiter gehen. Leider ist das Bohrgestänge jetzt nur noch 1m über dem Boden, so dass wir max. 1m mehr Tiefe erreichen können.

Meine erste Frage ist jetzt: Kann ich schon mit Fremdwasser anfangen zu plunschen oder soll ich lieber noch 2m Bohrgestänge nachkaufen und nächstes WE weiter machen? ich bin gerade sehr motiviert und habe das ganze KG-Rohr hier rumliegen und würde es lieber jetzt als später im Boden versenken. Das Bohrgut ist momentan noch ziemlich trocken, genauso wie in 2m Tiefe.
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Alt 12.03.2011, 11:22   #3 (permalink)
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Hallo pimboli,
normalerweise wird bis zum GW gebohrt. Wenn dir aber der GW-Anfang genau bekannt ist, kannst du aber auch den 1m mit Fremdwasser plunschen.
gruß
PM

Geändert von Plunschmeister (12.03.2011 um 11:31 Uhr)
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Alt 13.03.2011, 19:46   #4 (permalink)
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Gestern haben wir noch den letzten Meter gebohrt, damit wir sicher den Bohrer bis zum letzten Zentimeter genutzt haben. Kurz über der Grasnarbe haben wir es gut sein lassen. Das Bohren ging nicht mehr so locker voran, die gleiche Menge Material brachte nur noch die Hälfte Gewinn an Tiefe. Anderthalb Schubkarren voll Sand kamen raus bei einem Meter Tiefe.

Heute habe ich am heiligen Sonntag gemütlich die Schelle für mein KG-Rohr gebastelt und wollte schon mal die Rohre versenken, damit der Sand nicht wieder in das mühsam gebohrte Loch fällt.

Hier habe ich ein paar Bilder von meiner Konstruktion gemacht (Klicken zum Vergrößern):


Leider gab es danach ein Problem: Die Muffe des KG-Rohrs mit der Schelle dran ist nicht in das Loch abgetaucht. Der oberste Meter mit dem bindigen Material war schon beim Heraufholen des Bohrguts eine Engstelle, jetzt hat er zuverlässig verhindert, dass das erste 5m Rohr in die Tiefe absinken konnte. ich hatte gleich das nächste 5m Stück drauf gesteckt, damit gleich die beiden großen Stücke verbraucht sind. Danach wollte ich mit 1m Stücken und 2m Stücken Plunschen.

Mit vereinten Kräften der Nachbarschaft haben wir den 10m hohen Turm dann wieder aus dem Loch gehoben. Leider ist das obere Stück dabei unsanft auf dem Rasen gelandet und abgebrochen. Ich hab es dann wieder gerade abgeschnitten und noch einmal mit dem ersten 5m Stück versenkt. Auf das nun 1m heraus stehende Ende haben wir ein Brett gelegt und ich bin darauf herum gesprungen wie Rumpelstilzchen, das KG-Rohr wollte aber nicht durch die harte Schicht durchgehen.

Am Montag muss ich wieder arbeiten, es kann erst nächstes Wochenende weiter gehen. Irgendwie brauche ich wohl einen größeren Bohrer für die harte Schicht, damit der Durchmesser in diesem Bereich groß genug wird.

Geändert von Pimboli (13.03.2011 um 20:40 Uhr)
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Alt 14.03.2011, 18:33   #5 (permalink)
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Hallo,

das Zugseil würde ich beidseitig an der Schelle anbringen. Die Zugkräfte sind beim späteren Ziehen dann gleichmäßiger verteilt.

gruß
PM
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Alt 18.03.2011, 21:38   #6 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Plunschmeister Beitrag anzeigen
das Zugseil würde ich beidseitig an der Schelle anbringen. Die Zugkräfte sind beim späteren Ziehen dann gleichmäßiger verteilt.
Das klingt logisch, das Seil ist aber recht nah am Rohr und ich habe es schon bei meinen bisherigen Anstrengungen zu Ziehen benutzt. Das Stahlseil beidseitig zu befestigen ist mir im Moment zu aufwendig. Bei dem weichen Boden, den ich bisher hatte, bin ich überzeugt, dass es auch so funktionieren wird.

Heute am Spätnachmittag ging es mit dem Brunnenbau weiter. Ich hab mir von einem Freund einen dickeren Bohrer mit 2m Verlängerung ausgeliehen, mit dem sich ca. zwei Schaufeln voll hartem Material aufbohren und an der Seitenwand abkratzen ließ. Jetzt haben wir den dritten Versuch mit dem Stützrohr gestartet und siehe da, es ließ sich ohne Probleme bis auf 8,3m versenken. Schade, da scheint schon einiges an Sand von der Wand des Bohrlochs hineingefallen zu sein. Jedenfalls haben wir den ersten trockenen Probelauf der Kiespumpe bei Einbruch der Dunkelheit gestartet. Morgen kann es mit der Kiespumpe richtig losgehen!

Morgen muss ich aber noch eine Halterung bauen, auf die ich das Gewicht legen kann, damit sich das Stützrohr schön in den Grund bohrt.
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Alt 18.03.2011, 22:49   #7 (permalink)
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Zitat:
Das Stahlseil beidseitig zu befestigen ist mir im Moment zu aufwendig. Bei dem weichen Boden, den ich bisher hatte, bin ich überzeugt, dass es auch so funktionieren wird.
Mag wohl sein, aber denke daran, ist das Rohr erst einmal eingeplunscht, wird es mit dem Ziehen recht schwer!
Gruß
PM
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Alt 20.03.2011, 00:26   #8 (permalink)
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Heute haben wir 3,5m tief geplunscht, sind jetzt auf 12m Tiefe und haben gut einen Meter Wasser. Bohrgut ist immer noch grober Sand mit vereinzelten Kieselsteinen. Wir habe bisher keine Gewichte an dem Schutzrohr befestigt, es senkt sich durch drücken von Hand oder mein Körpergewicht ab. Soweit so gut.

Leider funktioniert die Kiespumpe nicht mehr richtig. Der Kolben senkt sich beim Ablassen nicht mehr in den Pumpenkörper ab, da er im Wasser Auftrieb hat und das Eigengewicht nicht mehr reicht, ein Verklemmen zu verhindern.

Gibt es einen guten Tipp, das zu verhindern? Soll ich ein Gewicht an den Kolben dran schrauben oder die Zugstange einfetten?
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Alt 20.03.2011, 00:34   #9 (permalink)
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Mal die Buchse kontrollieren, die die Kolbenstange führt. Es können sich dort Sandkörner verklemmt haben. Mal ordentlich mit Wasser ausspülen.

Oder die Kolbenstange selbst ist etwas verbogen.

Gruß
PM
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Alt 20.03.2011, 10:30   #10 (permalink)
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Auf keinen Fall mit Fett, oder Öl arbeiten!

Mit Öl, oder Fett verunreinigt man das Grundwasser!


Mit Wasser gut reinigen, oder auch das Gewicht der Kolbenstange erhöhen.
__________________
Gruß Fellnase
Wasser sucht sich immer seinen Weg
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Alt 20.03.2011, 11:59   #11 (permalink)
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Da hat Fellnase vollkommen Recht. Zudem würde am Fett / Öl ja noch mehr Sand hängen bleiben. ( Kolbenstange)
Gruß
PM
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Alt 20.03.2011, 21:05   #12 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Fellnase Beitrag anzeigen
Auf keinen Fall mit Fett, oder Öl arbeiten!

Mit Öl, oder Fett verunreinigt man das Grundwasser!


Mit Wasser gut reinigen, oder auch das Gewicht der Kolbenstange erhöhen.
Ist ja schon gut, ich hab nur gefragt, weil meine Frau (MaschBau Ing) das vorgeschlagen hat. Ich hab dann aber doch etwas Öl verwendet - aber nur an der Umlenkrolle, die furchtbar gequietscht hat.

Ein bisschen Plunschen wollte ich trotz Sonntag schon noch ein bisschen (macht ja keinen Krach, zumindest nach dem Ölen der Rolle). Hier mal meine Brunnenbaustelle:


Das Bohrgut bei 2m Tiefe:


Das Bohrgut bei 10m Tiefe:


Nein, war nur'n Scherz, sieht aber wirklich bei 12m immer noch genauso aus:


Das war auch schon ziemlich die ganze Ausbeute von heute. Leider ist das KG-Rohr auch nach einer erneuten Rumpelstilzchen-Aktion keinen Zentimeter mehr runter gegangen. Ich habe dann angefangen eine Halterung für die schönen Rabattensteine zu bauen, die als Gewichte dienen sollen - das hat dann doch noch etws Krach gemacht:


Die Gewindestangen sollen das Brett am KG-Rohr halten, die Rabattensteine kommen rechts und links oben drauf.

Mein Nachbar hat in der Zwischenzeit noch weiter geplunscht, das KG-Rohr ging ohne Gewicht nicht mehr runter. Irgendwann haben wir dann die Kiespumpe nicht mehr herausbekommen. Wir vermuten, das das KG-Rohr wegen eines Steins nicht mehr weiter runter gehen will, die Kiespumpe in der Mitte aber weiter runter gegangen ist und sich jetzt beim Hochziehen unter dem Rohr verklemmt hat. Wir haben dann versucht, mit der normalen Umlenkrolle das KG-Rohr ein kleines Stück herauszuziehen, sind aber auch damit gescheitert. Da war natürlich die Stimmung etwas gedrückt. (

Als nächstes muss ich dann den Flaschenzug bauen. Den anderen Nachbarn habe ich schon gefragt, ob er einen Kettenzug organisieren kann. Mal sehen, wie es weitergeht.
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Alt 20.03.2011, 22:57   #13 (permalink)
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Zitat:
Wir haben dann versucht, mit der normalen Umlenkrolle das KG-Rohr ein kleines Stück herauszuziehen, sind aber auch damit gescheitert.
War voraus zu sehen, hatte dich aber vorher darauf hingewiesen.
gruß
PM
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Alt 29.03.2011, 21:36   #14 (permalink)
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Ich will noch mal kurz einen Zwischenstand abgeben: Am Wochenende war ich etwas faul, am Samstag haben wir mit einem billigen Flaschenzug, der nur bis 270Kg gehen soll erstens die Kiespumpe wieder rausgezogen und zweitens das KG-Rohr ein Stück zurückgezogen. ar gar nicht so schwer mit der richtigen Ausrüstung. Dann wurden die Gewichte am KG-Rohr montiert und bei 50Kg ist das Rohr plötzlich einen halben Meter abgesackt.

Morgennachmittag soll es weiter gehen mit Plunschen. Jetzt hab ich nur ein wenig Bedenken, dass ich das KG-Rohr nicht über 15m tief versenken kann, da es dann über die Muffe versinken würde.
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Alt 29.03.2011, 22:57   #15 (permalink)
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Zitat:
Jetzt hab ich nur ein wenig Bedenken, dass ich das KG-Rohr nicht über 15m tief versenken kann, da es dann über die Muffe versinken würde.
Kann ich nicht mehr rechnen?

Du hast bis 12 m Tiefe gebohrt. Wenn du das erste 5 m Stück KG bis zur Muffe einplunscht, dann bist du doch bei 17 m.
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Alt 31.03.2011, 07:37   #16 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Plunschmeister Beitrag anzeigen
Du hast bis 12 m Tiefe gebohrt. Wenn du das erste 5 m Stück KG bis zur Muffe einplunscht, dann bist du doch bei 17 m.
Das wäre schön, leider hatte ich nur das 9m Set, mit dem ich aber bis zur Grasnarbe gebohrt habe. Ab ca. 9,5m oder 10m steht Wasser, das muss ich noch mal genauer messen. Ich hatte in Post #12 geschrieben, dass das Bohrgut in 12m Tiefe genauso aussieht wie in 2m Tiefe, in Post #8 hatte ich aber bereits geschrieben, 3.5m tief geplunscht zu haben, da war aber ein Teil (1/2 m) wieder eingefallen. Also gebohrt haben wir bis 9m Tiefe, danach geplunscht.

Gestern haben wir noch 2 Stunden weiter geplunscht (davon 1Stunde im strömenden Regen) aber nur etwas mehr als einen halben Meter Tiefe gemacht. Wenn das Rohr, was man hier sieht verschwunden ist, sind wir auf 14m:


Mit der Kiespumpe hoch geholtes Material:


Wenn das so weiter geht, haben wir bei 14m Tiefe immer noch den gleichen Sand. Es sind einige Feinanteile drin und ich hätte jetzt den Filter mit 0,3mm Schlitzweite gewählt, ist das Ok? Ich habe Bedenken, dass wenn ich die Schlitzweite und die Filterstrecke zu klein wähle, die Förderleistung zu niedrig wird. Ich würde gerne eine Pumpe mit 3m² pro Stunde verwenden.

Grüße
Pimboli

Geändert von Pimboli (31.03.2011 um 07:50 Uhr) Grund: Rechtschreibschwäche
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