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Brunnenrohr & Filterrohr Wie Groß ? - Schlitzweite. technische Daten


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Alt 07.12.2006, 18:58   #1 (permalink)
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Registriert seit: 16.11.2006
Ort: Altenburg
Beiträge: 16
Standard Schlitzweite der Filterrohre

Hallo, eine Frage. Welchen Schlitzabstand bzw welche Schlitzgröße der Brunnenfilter bracht man denn?
Kann mir da jemand helfen ?
berd ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 09.12.2006, 15:01   #2 (permalink)
Holzzombi
 
Benutzerbild von marg
 
Registriert seit: 15.11.2006
Ort: Netzschkau
Beiträge: 460
Standard Schlitzweite vom Brunnenrohr

Schlitzweiten sind abhängig von dem im Boden zu erwarteten Schichten und Schwebeteilchen im Wasser. Die am häufigsten verwendeten Schlitzweiten sind 0,3mm - 0,5mm - 0,75mm und 1mm. Alles was darüber ist kann man für Schluckbrunnen besser verwenden. Bei sehr groben wasserführenden Kies kann man schon zu 0,75 oder 1mm greifen.
Gruß
marg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2008, 14:54   #3 (permalink)
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Registriert seit: 12.04.2008
Ort: Raum Nürnberg/ Bayern
Beiträge: 106
Standard Schlitzweite der Filterrohre

Hallo marg & berd,

die Schlitzweite ( SW genannt ) von Filterrohren hängt von der Kornröße und dem Identidätsgrad zur vollkommenen Kugelform des Filterkieskorns ab. (Also keinen gebrochenen Edelsplitt verwenden!)
Was der Filterkies an Korngröße noch durchläßt, sollte auch die Filterschlitze passieren können, anderenfalls würden die Filterschlitze mit der Zeit restlos verstopft werden.

Filterkies oder -sand sollte 4x so groß wie der mittlere Korndurchmesser der durchbohrten Bodenschicht sein (im wasserführenden Tiefenbereich).
Beispiel: Wasserführender Sand mit einer Durchschnittskorngröße von 0,5 mm. Entsprechend Filterkies 2,0 mm Korngröße, Filterschlitzweite größer 0,5 mm ( 0,75 mm wären handelsüblich).

Die Anzahl der Schlitze sollte immer so groß wie möglich sein.
Bei handelsüblichen PVC Filterrohren beträgt der Schlitzflächenanteil
+- 17% der Filterrohroberfläche.

Edelstahlwickeldrahtfilter (kommen im Gartenbrunnenbereich aus Kostengründen eher weniger zum Einsatz) haben schon mal 38%.

Eigenbauten ( z.B. KG Rohr mit der Eisensäge von Hand geschlitzt) liegen i.d.R. zwischen 3% bis 10% freier Schlitzfläche.

Allzuviele Schlitze mindern die Außendruckstabilität, d.h. der Filter könnte beim Kiesschütten brechen oder zusammengedrückt werden.

mfg hasso
hasso ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 30.08.2009, 01:08   #4 (permalink)
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Registriert seit: 21.08.2009
Beiträge: 26
Standard

Das heisst, die Filterschlitzweite und Filterkiesgröße kann erst nach Fertigstellung der Bohrung, z. B. 14 Meter festgestellt werden?

Was ist, wenn unten nur grober Kies (20 - 60mm) ist mit geringer Menge Sandschwebeteilchen?
Ich wohne in der nähe vom Rhein.
brunnen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2009, 18:49   #5 (permalink)
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Registriert seit: 23.04.2009
Beiträge: 66
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Ich würde es so machen: lieber eine geringere Schlitzweite wählen, dafür mehr Filterstrecke. Solltest du Feinsandeintrag haben, geht ne Menge mehr bei 0,5mm durch als vglchsweise 0,3.
Und, der Zustand kann sich mit der Zeit auch ändern. Es sieht nach groben Kies aus, dann, durch Wasserentnahme kommen auch Feinsandanteile dazu.

Ich habe 0,5mm genommen und musste jetzt, da massig Feinsand, einen Filter im BR-Filter einhängen für Feinsand (also Saugseitig an der oberird. Pumpe). Wäre bei 0,3mm evtl nicht erforderlich gewesen.
Vorgehensweise: Wieviel m³ möchte man entnehmen, bzw. schafft die Pumpe?
Dann hiernach die Stückzahl der Filter bestimmen und wie gesagt, nicht zu gross wählen, im Gegenteil. Bei den Filterrohren ist die Durchlässigkeit in m³ mit angegeben.
tato ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2009, 22:30   #6 (permalink)
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Registriert seit: 21.08.2009
Beiträge: 26
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ich zitiere Mal hasso:

Was der Filterkies an Korngröße noch durchläßt, sollte auch die Filterschlitze passieren können, anderenfalls würden die Filterschlitze mit der Zeit restlos verstopft werden.

Ich denke das sagt alles aus tato...

Hast Du mal daran gedacht den Brunnen erst mal frei zu Pumpen?

Geändert von brunnen (11.09.2009 um 22:34 Uhr)
brunnen ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 11.09.2009, 23:19   #7 (permalink)
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Benutzerbild von Plunschmeister
 
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 1.959
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Bei Feinsand nimmt man generell andere Filter tato!

Ansonsten wie Brunnen bereits erwähnte, den Ausführungen von Hasso muss man nichts mehr hinzufügen!

gruss
PM
__________________
Gruß PM
ICQ 613346724 Plunschmeister
Plunschmeister ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.03.2010, 19:00   #8 (permalink)
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Registriert seit: 17.03.2010
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Standard Empfehlung

Hallo Brunnenbohrergemeinde,

hab mir die Einträge oben angesehen. Ich habe leider überhaupt keine Idee, was mich unten erwartet, wenn ich in 2 Wochen anfange, zu bohren. Aber dafür brauche ich ja auf jeden Fall Rohre...

Hätte jetzt 0,5er Schlitzweite besorgt und gehofft, dass ich keinen Feinsand habe. Welche Filterkieskörnung brauche ich dafür?
Oder geh ich lieber auf Nummer sicher und nehme die 0,3er?

Weiß jemand zufällig, welche Korngrößen Sandeintrag eine Tallas Tiefbrunnenpumpe verträgt?

Oder was würdet ihr mir für eine Schlitzweite empfehlen? Was nehmen die meisten Brunnenbohrer?

Bitte nicht antworten: Hängt vom Boden ab! ;-) Das hilft mir nicht weiter.
mickiman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2010, 00:18   #9 (permalink)
Moderator
 
Benutzerbild von Fellnase
 
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Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.328
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Ich habe bis jetzt nur 0,3 eingebaut.
Zum schütten benutze ich Quarz in einer Körnung von 1 - 3
Die Brunnen welche ich bisher gemacht habe laufen noch alle, zum Teil seit 20 Jahren.
Ok, hier im Ried ist es nicht besonders schwierig weil alles Sand ist.
Ab und an ein größerer Kiesel, oder mal einen Mamutknochen.
Auf den Schatz der Nibelungen hoffe ich ( Träumer bin ).
Fellnase ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 20.03.2010, 21:26   #10 (permalink)
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Registriert seit: 17.03.2010
Beiträge: 5
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danke für den Tip. Hab direkt bei erdbohrer bestellt - Montag wird geliefert. Bin gespannt, was ich alles auf dem Weg nach unten finde...
mickiman ist offline   Mit Zitat antworten
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