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Brunnenpumpen Antworten und Fragen zur richtigen Pumpe

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Alt 06.04.2011, 11:45   #1 (permalink)
Benutzer
 
Registriert seit: 16.03.2011
Beiträge: 37
Standard Welche Pumpe für diesen Brunnen?!

Hallo zusammen,

auch wenn das Thema schon öfter dran war, ist es natürlich leider immer sehr speziell, deswegen frage ich so nochmal nach:

Ich habe eine Pumpe für unseren neuen Brunnen ins Auge gefasst und frage mich, ob es die richtige Wahl ist und ich "mehr" oder "weniger" Pumpe brauche?!

Voraussetzung:
Brunnen
9 Meter Brunnen, 1 1/2", 2 Meter 0,3mm Filterstrecke, GW-Spiegel ab 4m

Bewässerung
Gardena Sprinklersystem, 2 Bewässerungsstränge á 25m 3/4"-Leitung, an jedem Bewässerungsstrang 2x T380 Turbinensprenger mit zusammen ca. 1000l/h Durchfluss pro Bewässerungsstrang.

Nun habe ich mir die KSB Multi Eco 36 P ausgeguckt, weil ich eigentlich beide Bewässerungsstränge gleichzeitig nutzen möchte (dann also ca. 50m 3/4" Leitung mit 4x T380 und ca. 2000l/h Durchfluss).

Jetzt bin ich verunsichert worden, da mir jemand erzählt hat, die 2m Filterstrecke bei 1 1/2" würde nicht so viel Wasserleistung pro Stunde bringen ... stimmt das?

Was aber vielleicht nicht ganz so dramatisch wäre, da ich die Bewässerungsstränge ja auch einzeln ansteuern könnte und so nur ca. 1000l/h benötigen würde, dass sollte ja auch der Brunnen liefern, oder?
Ach ja, den Brunnen gibt es noch nicht, der wird demnächst erst gebohrt, deshalb kann ich noch keine eigenen Aussagen über die Ergiebigkeit liefern.

Nun frage ich mich weiterhin, ob sich so eine Pumpe irgendwie selber reguliert (entschuldigt die bekloppte Frage, aber das ist gar nicht mein Spezialgebiet)? Soweit ich das rausgelesen habe, hat die KSB ja wohl ganz guten "Wums" ... wenn ich dann wirklich nur einen Strang pro Zeit bewässere, regelt sich die Pumpe selber auf die benötigte Durchflussmenge, oder bombt sie mir meine Leitungen und Sprenger aus dem Boden??

Vielleicht könnt Ihr mir da ja wieder einen Rat geben
chosen1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.04.2011, 21:17   #2 (permalink)
Holzzombi
 
Benutzerbild von marg
 
Registriert seit: 15.11.2006
Ort: Netzschkau
Beiträge: 476
Standard

Hallo chosen, ich muss mal die Sau von Hinten besatteln. Ich würde mir auf alle Fälle erst eine Pumpe holen wenn ich weiß was der Brunnen wirklich bringt.

Dann frag doch mal Deinen Brunnenbau ob er nicht gleich auf DN 100 oder 115 umsteigen will. Folgende Probleme können bei Deinem zukünftigen Brunnen auftreten. Die Pumpe ist zu stark und saugt deinen Brunnen leer, du bekommst ständig Luft in die Ansaugleitung dh wieder warten bis zum ansaugen der Pumpe und bei verwendung von Druckschalter mit Wassermangelschaltung kannste den neu starten.
2tens ist die Standzeit deines Brunnens vorraussichtlich nicht die höchste...gibt es auch schon Beiträge hier im Forum.
Warum mit Kanonen auf Mäuse schießen?

Mein Vorschlag: Brunnenausbau DN 100-115, eine Tauchpumpe 4 Zoll für kostante Wasserversorgung auch bei langer Trockenheit.
EINFACH ROHR IN DIE ERDE UND DIE SAUGLEITUNG RAN _ DA HAST DU NICHT DIE FREUDE DRAN

Gruß marg
marg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2011, 14:47   #3 (permalink)
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 31.03.2010
Beiträge: 1
Standard

Hallo chosen1,

wie marg schon geschrieben hat, ist es sicherlich schwierig auf deine Frage zu antworten, da man ja nichts über die Ergiebigkeit Deines Brunnens weiss. Ich habe bei mir (Berlin/Brandenburg) einen Schlagbrunnen mir 2" Rohr und 2 Meter Filterstrecke erstellt. Bei uns sind sind die Entnahmebedingungen bei Grundwasser ab 3m und durchweg Sandboden jedoch auch optimal. Anfangs habe ich mit einem billigen Hauswasserwerk versucht, meine Gardena Versenkregner, bis zu 4 Stück je Strang zu betreiben. Es ist mir jedoch schnell klar geworden, dass es hierbei weniger auf die Fördermenge der Pumpe ankommt, als vielmehr auf den Druck den die Pumpe in der Lage ist zu Liefern. Ich habe mir dann eine DAB Autoinox 50/50 mit bis zu 7,5 Bar Druck gekauft und meine Gartenbewässerung läuft damit besser als mit dem Wasser aus der Leitung. Sicherlich hat diese Pumpe eine wesentlich höhere Förderleistung als ich benötige, jedoch fördert die Pumpe nicht mehr als sie auch abgeben kann und weder Leitung noch die Versenkregner nehmen Schaden. Vielleicht konnte ich ja mit meinem Erfahrungsbericht etwas Hilfestellung leisten.

Viele Grüße und Erfolg beim Projekt

Michael
immoso ist offline   Mit Zitat antworten
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