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| Brunnen selber bohren - dies & das Sonstiges Dies & Das. Hier kommt alles rein was nicht in eine der anderen Kategorien passt zum Thema Brunnenbau |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 20.03.2011
Beiträge: 17
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Moin ihrs,
nachdem beim Betätigen der Schwengelpumpe ein sattes Knack gefolgt von einem beindrucken Schlürfen zu hören war, ergibt sich folgende Situation: ![]() Leider brauchte es die Rohrzange nur für den Seitenabgang mit Schrägsitz-RSV, das Hauptrohr hat sich unmittelbar unter demT-Stück von allein getrennt. Natürlich mit dem Gewinde-Part im T-Fitting verbleibend... Da hab ich nun ein halbes Jahrhundert altes 11/4" Stahlrohr, nach mündlicher Überlieferung 6 bis 7 Meter lang, innen merklich vom Rost verkrustet und ohne Gewinde. Was also tun, um wieder zu Wasser für den Garten zu kommen?! a) versuchen, neues Gewinde draufzuschneiden? Noch sinnvoll bei dem Alter? b) Rohr ziehen, neuen Brunnen errichten? Ist ziehen überhaupt manuell zu bewerkstelligen? Schweres Gerät ala Frontlader-Hydraulik kommt nicht ohne weiteres dorthin... Wenn ziehen, vorher drumherum mit Gartenschlauch und 1/2"-Rohrlanze versuchen freizuspülen? c) anderen Ort für Brunnen suchen (andere Seite vom Bottich?), dort neu errichten? Wenn neuer Brunnen, was empfiehlt sich für meine Verhältnisse am ehesten? - Boden: recht sandig, keine näheren Kenntnisse über tiefere Schichten. - Wasser: war bislang sehr braun. In den letzten Jahren schlechter geworden gegenüber vor zwanzig Jahren. Nach längerer Standzeit im Rohr/Pumpe nur noch rostbraune Brühe, nach ein paar Pumpenhüben auf den ersten Blick am Auslauf klar, in einem Glas jedoch merklich vergilbt. Brackiger, eisenartiger Geschmack und Geruch. => ggf. eher etwas tiefer gehen? - Grundwasserstand: aktuell rund 2, max 2,5m unter Geländeoberfläche. (Strömungsloser Graben als GW-Orientierung in 20m Entfernung) Eher (Hand-)Bohren, Rammen oder Spülen? Derzeitiger Brunnen dürfte damals gerammt worden sein. Danke für eure Tipps, Trabi Geändert von Trabi (09.04.2011 um 20:23 Uhr) |
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#2 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.579
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Hallo
Deiner Beschreibung nach gehe ich davon aus das der Rammbrunnen fertig ist. Die Wasserqualität spricht dafür das sich das Rohr auf der kompletten Länge am auflösen ist. Die Mühe mit Rohr ziehen würde ich mir nicht mehr machen da das Rohr bestimmt an der schwächsten Stelle abreisen wird und der Rest eh im Boden bleiben wird. Sehe da nur die Möglichkeit einen neuen Brunnen zu bohren. Würde da jedoch einen Bohrbrunnen erstellen, auf der anderen Seite. Aus welcher Ecke kommst du?
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#4 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 20.03.2011
Beiträge: 17
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Moin,
Standort: mittlers Niedersachsen... Okay, also neuen Brunnen, Ziehversuch nur zum Spaß (die bisherige Stelle ist eigentlich ideal für die Pumpe...) große Verständnisfrage zum Aufbau der Bohrbrunnen: Vorbohren geht nur bis Grundwasser, dann Kiespumpe und durch Rohr stützen. Bleibt das Stützrohr dann in der Erde oder nicht oder je nach Geschmack? Wenn es drinnebleibt - dann muss ja noch ne Saugleitung mit rein. erhält die dann wieder nen Filterrohr? Und den Spalt zwischen beiden Rohren dann mit Filterkeis verfüllen? Oder was ist da der Muster-Aufbau? Muss dann auch das äußereFilterrohr nen Meter unter GW-Spiegel liegen? Oder kann der Filterbereich ruhig drüber hinaus ragen, solange das innere Rohr seinen Filter genügend tief hat? Hab neulich eine TS2/5 ergattert. Wäre - wenn man eh schon neu macht - natürlisch schön, die mit daraus versorgen zu können. Was für Dimensionen bräuchte ich denn in etwa für 200l/min = 12m³/h? Bodenaufbau sollte in etwa dem hier entsprechen, ist 'ne Bohrstelle in etwa 500m Entfernung: ![]() Welche Schicht wäre anzustreben bzw. wo gibt's Schwierigkeiten? Geändert von Trabi (10.04.2011 um 02:16 Uhr) |
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#5 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.579
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Schaut doch gut aus.
Ab welcher Tiefe steht das Grundwasser? Schau mal ins Brunnen Wiki da sind deine Fragen schon beantwortet.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#6 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 20.03.2011
Beiträge: 17
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Grundwasser nach den Karten vom LBEG theoretisch in rund 3,5m Tiefe.
Real fällt das Grundstück etwa 1-1,5m ab, an der Grundstückgrenze ein praktisch strömungsloser alter Entwässerungsgraben. Führt derzeit ein wenig Wasser bei max. 1m unter unterem Garteniveau. Graben fällt im Sommer i.d.R. trocken, derzeit realer Grundwasserstand jedoch maximal 2,5m unter Brunnenstandort daraus abzuleiten. Die abgebildete Bohrung liegt vom Geländeniveau rund 'nen halben unter meinem aktuellen Standort. Wäre noch die Überlegung, den Brunnen ggf. im tieferen Gartenteil zu bohren und dann mit PE-Rohr 10m zur Schwengelpumpe zu verschwenken?! |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.195
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Moin Trabi,
in dem Bereich zwischen 3-6m Tiefe hast du doch gute Bedingungen GW zu entnehmen, ansonsten zwischen 10,50m - 15m.( Grobsand oder mittelkiesig) Ersten Meter, kann Lehm/Ton anstehen. Lass dich nicht vom Einsatz von KG-Rohren irritieren, das ist Spielkram. Wir hier in Niedersachsen können i.d.R. direkt Brunnenrohr abteufen, spart Zeit und Geld. U.a. findest du Hilfe im Brunnenbauwiki. Falls noch Fragen, bitte melden. gruß PM |
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#8 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 20.03.2011
Beiträge: 17
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Leider komm ich da auch mit dem Wiki nicht so recht weiter bzw. irritieren mich die zi untershciedlichen Varianten, die sich im web so finden lassen.
Okay, Plaunschmeister sagt Brunnenrohr direkt abteufen. Heißt also, ich nehme mit z.B. 150er blaues Brunnenrohr. montiere unten den Filterbereich (meientwegen noch mit Sumpfrohr). 1) Bohre mit 170er Erdbohrer bis zum Grundwasser. 2) Dann besagtes Brunnerohr einplunschen? 3) Am Boden mit Quellton verschließen. 4a) Und dann? einfach ne Saugleitung unten offen in dieses Rohr hängen? 4b) ein kleineres Brunnenrohr wiederum mit Filter und Endkappe einbauen, Ring zwischen den Rohren mit Kies verfüllen? Oder kann ich mir die Kiesgeschichte hier sparen? Ist bei schwach feinsandigem Bodenanteil mit ständigem Sandeintrag zu rechnen oder kann man da durch starkes einpumpen sich quasi eine äußere Filterschicht bauen, ohne dass was nachsackt? Gibt es Richtwerte, welchen Filterrohrdurchmesser und welche Filterlänge ich für 12m²/h brauche? Vom Druckverlust in der Saugleitung sollte 11/2" ja laut druckverlust-Rechner reichen. Das nachlaufen durch den Filter ist halt das Problem... Welche Schlitzweite empfiehlt ihr mir? |
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#9 (permalink) | ||||
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.195
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Zitat:
Zitat:
Bei größerer Gw-Tiefe eine Druckpumpe Zitat:
Zitat:
Gruß PM |
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#14 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.195
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"Der mittlere Grundwasserstand der Zeitreihe von 1990- 2000. Den Stichtagsmessungen der Kartenserie liegen Grundwasserstanddaten des Gewässerkundlichen Landesdienstes zu Grunde, die mit Erlaubnis des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) verwendet werden. Zusätzlich dazu wurden teilweise Daten von Wasserversorgungsunternehmen zur Verfügung gestellt. Da das Raster aus Stichtagsmessungen keine ausreichende Belegdichte aufweist, wurde der Datenbestand, soweit es fachlich vertretbar schien, um Grundwasserstandsmessungen aus anderen Zeiträumen ergänzt. Diese Daten stammen aus der Bohrdatenbank oder aus Archivunterlagen des LBEG. In Gebieten mit hohen Schwankungen des Grundwasserspiegels wurde diese Ergänzung nicht vorgenommen."
Wer (nach)lesen kann ist klar im Vorteil! Gruß PM Geändert von Plunschmeister (11.04.2011 um 23:03 Uhr) |
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#15 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 20.03.2011
Beiträge: 17
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Moin,
danke für den Hinweis. Leider hat sich der Brunnen erstmal erledigt... Vaddern beauftragt lieber seinen Stammklempner. Nein, nicht für neuen Brunnen sondern irgendein Gefrickel mit Reparaturmuffe. Bislang isses noch nicht wirklich dicht zu bekommen. Mal sehen wie lange da man noch Spaß dran hat bei dem alten Rohr
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