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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.04.2011
Beiträge: 14
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Hallo,
ich habe schon intensiv dieses Forum studiert, da ich einen Brunnen zur Gartenbewässerung plane. Schlagbrunnen war der erste Gedanke, aber eigentlich soll es was haltbares werden, daher die Fragen hier im Bohrbrunnenforum. Grundwasserhöhe / Geologie: Wir wohnen auf einem Kiessandzug (Münsterländer Kiessandug) mitten in einem Trinkwassergewinnungsgebiet. In Steinwurfweite ist ein Baggersee. Laut beanachbartem Wasserwerk ist der Wasserspiegel des Sees ziemlich genau mit dem Grundwasserspiegel gleichzusetzen. Die Tiefe dürfte daher bei ca 4-5 m unter Gartenniveau liegen. Ich gehe von rein sandigem Boden mit etwas Kies aus. Nun die Fragen: 1. Mir steht ein Bohrer mit 120mm Durchmesser und 8m länge zur Verfügung. Die Länge sollte also passen. Welchen Durchmesser sollte dann das Brunnenrohr haben? 2. Gibt es Tipps wie man günstig an einen günstigen Plunscher kommt?? Mietshop? Hier übers Forum gebraucht? 3. Wenn ich es geschafft habe das Brunnenrohr samt Filter tief genug eingeplunscht zu haben- stopf ich dann den Raum zwischen Rohr und Bohrung einfach mit Sand zu? 4. Habe ich das richtig verstanden- Das Filterteil sollte gut 2m unter Wasserpegel stehen, der Filterteil des Saugrohrs dann darüber? (Saugpumpe) Oder besser eine Pumpe, die man ins Brunnenrohr ablässt? Vor-/Nachteile? Fragen über Fragen::::
Geändert von Goggo (12.04.2011 um 21:51 Uhr) |
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#2 (permalink) | ||||
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.09.2010
Ort: Rehburg
Alter: 30
Beiträge: 185
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Moin Goggo,
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Aber minimum 2 Meter über Filterstrecke. Das Fußventil mit Rückschlagventil auf jedenfall über die Filterstrecke. Ab es Tiefbrunnenpumpe werden muss hängt davon ab, wie tief tatsächlich das Aquifer unter der Geländeoberkante entfernt ist. Bei 7m auf jedenfall. Saugpumpe: Nachteil alles Überirdisch (Platzbedarf und muss Frostsicher verbaut werden bzw. bei Frost demontieren und Lautstärke der Pumpe). Vorteil: Günstig in der Anschaffung. Tiefbrunnenpumpe vorteil ist Frostsicher, geringer Platzbedarf. Nachteil nicht immer erschwinglich wenn man Qualität haben will. Gruß Krischi puhhh....endlich fertig.Für Rechtschreibfehler keine Garantie. :-) Geändert von Krischi (13.04.2011 um 15:14 Uhr) |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.04.2011
Beiträge: 14
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Danke für die Antworten. Das hilft...
Heute habe ich den bohrer bekommen. Und direkt losgelegt. Ich hatte schon geahnt, dass ich schnell auf Wasser stoßen würde: nach gut durch reinen Sand 2m war schluss mit Bohren: Wasser ![]() das ganze Gebiet iwar früher ein Abbaugebiet für Feinsand / Kiesand . Wie Wasserführende Schicht besteht aus homogenen feinem Sand... Welche Schlitzweite soll ich für das Filterrohr nehmen: 0,3mm? oder lieber so ein Feinsandfilter? Geändert von Goggo (13.04.2011 um 22:08 Uhr) |
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#4 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 11.05.2010
Ort: "An der Saale hellem Strande"
Alter: 56
Beiträge: 52
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Hallo Goggo!
" Wir wohnen auf einem Kiessandzug (Münsterländer Kiessandug) mitten in einem Trinkwassergewinnungsgebiet. " Darfst Du da überhaupt bohren ??? @ Krischi Zitat: Wenn ich es geschafft habe das Brunnenrohr samt Filter tief genug eingeplunscht zu haben- stopf ich dann den Raum zwischen Rohr und Bohrung einfach mit Sand zu? Jupp, mit was sonst? Ich bin zwar kein Brunnenbauer, aber werden Brunnen nicht auch mit einer Tonplombe gegen eindringendes Oberflächenwasser verschlossen ? ! Gerade in einen Trinkwassergewinnungsgebiet sollte man doch einige Regeln einhalten und wenn es überhaupt erlaubt ist, den Brunnen von einen Fachmann erstellen lassen !!!
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Tiefbauer In der Erde buddeln ist Knochenarbeit! |
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#5 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.579
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@ Tiefbauer
Bitte beim Zitieren den gelben Brief Ikon anklicken und dann die zu zitierenden Zeilen da einkopieren. Es ist sonst verwirrend zu lesen.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.09.2010
Ort: Rehburg
Alter: 30
Beiträge: 185
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Moin zusammen,
@Tiefbauer Also wenn du danach gehst darfst du zuhause nicht mal eine Glühlampe wechsel, geschweige anschliessen wenn man keine Elektro unterwiesene Person ist. Das ist auch Fakt. Trinkwassergewinnungsgebiet ist nicht gleich Wasserschutzgebiet!!! Jedes Gebiet ist zur Trinkwassergewinnung prinzipiell geeignet. Jeder Brunnen ist vor den beginn der Errichtung Anzeigepflichtig!!! Hast du das gemacht??? Also wollen wir mal nicht Päpstlicher als der Papst werden. ![]() Eine Tonsperre ist nur notwendig wenn man mehrere Aquifere (Grundwasserstockwerke) durchteuft. Um eine Vermischung zu verhindern. Ist diese natürliche Sperre nicht vorhanden, wozu dann eine einbringen??? @ Goggo 0,3mm Schlitzweiter sollte ausreichen. Ausser du stellt fest das du auf eine Feinstsandschicht triffst (teile kleiner 0,1mm). Das wäre Schade. Thema HILFE!!! Aber erst mal Plunschen dann wird man sehen. Gruß Krischi |
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