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| Schachtbrunnen Bau von Schachtbrunnen, Brunnenringe aus Beton... |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 23.04.2011
Beiträge: 2
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Hallo,
ich habe mich gerade hier angemeldet, weil das www zum ersten mal nicht weiterhelfen kann. Mein Problem ist folgendes: Im Garten meiner Familie haben wir vor gut einem Jahr einen Schachtbrunnen entdeckt. Der Entschluss war schnell gefasst:"der wird wieder genutzt und freigelegt" Kurz etwas zum Hintergrund: unsere Vorbesitzer des Grundstückes haben alles was unter der Erde war zugeschüttet(zugemüllt), so auch diesen Brunnen. Der Brunnen ist aus Schiefer gemauert und hat einen Durchmesser von knapp 1 Meter. Wenn man den älteren Nachbarn glauben kann ist er wohl um die 18m tief. Naja, wir haben also ein Gerüst/ Gestell über den Brunnen gebaut, an dem die Seilwinde hängt und haben auch eine Frischluftversorgung via 100er Rohr und Lüfter. Nun das eigentliche Problem, wir sind jetzt bei knapp 5,40m auf eine große Schieferplatte gestoßen die den halben Brunnenschacht verschließt. Jetzt also meine Frage, wer kann Auskunft geben was es mit dieser Platte auf sich haben könnte. Von den Vorbesitzern bekommt man leider keine Auskunft. Kann die Platte mit der ehemaligen Holzpumpe zusammenhängen, das man einen Zwischenspeicher genutzt hat um das Wasser aus dieser Tiefe zu fördern, weil ich gesagt bekommen habe das diese Holzpumpen wohl nur bis 9m förderten?!?! Ich wäre für jeden Rat dankbar. |
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#2 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.579
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Wie sollen wir da weiter helfen können?
Wir wissen weniger als du über deinen Brunnen. Wer weiß wer den gemacht hat und was Derjenige sich dabei gedacht hat. Unterlagen sind wie meist keine vorhanden, oder? Wir müssten mal sehen wie das bei dir ausschaut. Bilder mit der Holzpumpe, wie es im Schacht ausschaut halt eben alles fotografieren. Ohne Infos können wir nur die Kristallkugel befragen.
__________________
Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#3 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.195
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Hallo,
Zitat:
Diese Platte kann auch als Auflage für das Einstellen einer Leiter gedient haben, vielleicht findest du weiter Unten noch Platten, die dann versetzt eingelassen sind.( schon hat man eine Art Treppe), um auf den Brunnenboden zu kommen. Es kann hier auch ein Wasserwidder gestanden haben, um mit Einspeisung von Fremdwasser--- Brunnenwasser zu fördern. Alles Spekulationen. Der Brunnenbau variierte ja auch in den einzelnen Gegenden. Bilder wären schon sehr interessant! Gruß PM |
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#4 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 23.04.2011
Beiträge: 2
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Hallo,
nach langer Zeit melde ich mich noch mal wieder. Bilder kommen noch, ich habe die letzten Monate mich nicht mit dem Brunnen beschäftigt. Das Problem mit der größeren Schieferplatte hatte sich wenige Tage später schon geklärt, als wir versucht habe weiter zu graben. Es waren mehrere größere Schieferplatten, die durch den Dreck ( Erde, Bauschutt) fest ware. Nach dem wir weiter freigelegt hatten konnten wir sie mittel seilwinde bergen. Sie waren nirgens in der Wand verankert oder ähnliches. Wir haben auch nochmals Nachbarn befragt ob sie etwas zu dem Brunnen wissen. Die ehemaligen Hausbesitzer geben keine Auskunft. Ein Nachbar sagte nur noch mal das was wir schon wussten: Die Vorbesitzer hatten beim Umbau des Hauses, den Brunnen mit Bauschutt und allem was so anfiel zugeschüttet und der Brunnen soll wohl wirklich der tiefste auf unserer Straße sein ( ca 16-18m) Bei der jetzigen Tiefe von 5,60m ist der Dreck den wir rausholen zwar erdfeucht aber nicht nass. Von Grundwasser ist noch nichts zu spüren. Hat jemand Erfahrungen mit alten Schieferbrunnen? Was sollte man beim wieder ausgraben beachten? Kann der Schieferbrunnen zusammenstürzen?? Bilder folgen noch, hoffe das ich das am Wochenende hin bekomme. Danke schonmal für eure Hilfe. |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 08.02.2011
Beiträge: 128
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Ich kann nur allgemeine Empfehlungen geben:
Beim Tieferschachten sorgfältig das Mauerwerk auf seine Standsicherheit prüfen. Die Frischluftzufuhr muß jederzeit gewährleistet sein. Ich empfehle sogar kleine Sauerstoffflaschen für den Notfall. Ein Notausstieg in Form einer elektr. Winde halte ich für überaus empfehlenswert. Wenn jemanden etwas in einem bis zu 18 m tiefen Brunnen passiert, dann kann man ihn nicht mehr mit Muskelkraft nach oben ziehen. Ich für meinen Teil würde nicht ohne Sicherungsmaßnahmen einen derartig tiefen Brunnen freilegen wollen. |
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