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| Genehmigung und Vorbereitung Von der Planung bis zum Material |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 26.04.2011
Beiträge: 6
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Hallo!
Nach über zwei Jahren Vorüberlegungen und Mitlesen plane ich für dieses Frühjahr auch den Bau eines Bohrbrunnens im Berliner Osten... Zur Lage: Laut Karte ist das Grundwasser genau an diese Stelle in rund 70 Meter tiefe, nur je eine Querstraße entfernt sind wieder die in Berlin üblichen öffentlichen Schwengelpumpen instaliert, also nicht mehr als 10 Meter bis zum Grundwasser... ***EDIT Das war wohl ein Denkfehler, denn in einem Gespräch mit einer Brunnenbaufirma aus der Gegend, die einen Teil der städtischen Brunnen hier betreut stellte sich heraus, dass diese Brunnen anders konstruiert sind udn durchaus das Wasser aus größeren Tiefen heben können...*** Die Nachbarn haben in rund 10 Meter Entfernung Schachtbrunnen (Durchmesser 1m und 2 (alte Grube) die in Tiefen von rund 4 Meter ergiebig brauchbares Schichtwasser fördern. Beim Freigraben der feuchten Kellerwände und bei zwei Probebohrungen bis ca. 2 Meter bin ich auf sandigen Boden sowie sandhaltigen und fast reinen Lehm gestoßen. Geplant ist wegen des Lehms nun ein Bohrbrunnen, den ich selbst erreichten will und der mit Brunnenrohr ausgekleidet werden soll. Mit dem Brunnen will ich meinen Garten (1.200 m³) bewässern, Jahresbedarf mind. 400 m³. Bohrbrunnen daher, weil ein günstiger Rammbrunnen wegen der schweren Lehmanteile eh vorgebohrt werden muss - und ich dann lieber einen leistungsfähigeren, zuverlässigen Brunnen möchte. Nun meine Fragen: Welche Schlitzweite ist für die Filterrohre bei Lehm/Sand-Gemisch angebracht? Welchen Durchmesser würdet Ihr empfehlen, dachte schon an DN200, um dann DN175er Rohr einzustellen und mit Filterkies aufzufüllen (welche Körnung?). Oder ist das viel zu groß? Zum Pumpen hätte ich hier noch ein Hauswasserwerk, auch wenn ich schon gelesen habe, dass das nicht die erste Wahl, es ist aber schon vorhanden und damit unschlagbar günstig ![]() Die genaueren Längen der Rohr- und der Filterstrecke kann ich ja erst planen wenn ich weiss, in welcher Tiefe ich auf Wasser stoße und wie hoch es dann steht... Danke aus Berlin-Mahlsdorf, Frank Geändert von HaroldBerlin (24.11.2011 um 13:13 Uhr) Grund: Neue Infos / Richtigstellung |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.200
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Hallo,
schon mal hier nachgelesen? http://www.brunnenbau-forum.de/grundwassertiefe.html DN 200 muss man erst einmal runter bekommen. Über eine Filterschlitzweite kann man erst eine Aussage machen, wenn man die wirklich vorhandenen Bodengegebenheiten kennt. Gruß PM |
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#3 (permalink) | ||
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 26.04.2011
Beiträge: 6
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Zitat:
Ja, dachte mir schon dass so ein großer Erdbohrer auch viel Kraft kostet. Ist das überdimensioniert für einen privaten Garten? Vor allem da ich noch nicht weiß, woher ich am Ende zu eine großen Plunscher bekäme... Zitat:
Sand ist auch hier wahrscheinlich. Kann ich die Korngröße irgendwie selbst bestimmen? Gruß zurück und Danke für die schnelle Antwort.. |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.200
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Also Sand hat eine Korngröße von 0,06mm bis 2mm
http://www.brunnenbau-forum.de/1149-...en-boeden.html Ja stimmt an die Kiespumpe hatte ich gar nicht gedacht, die bekommt man nicht mehr per Hand gezogen. Gartenbrunnen: Mein Vorschlag: 4 Zoll ich nehme immer 4 1/2 Zoll; Erdbohrer 150mm; Kiespumpe bei 4 1/2 Zoll =102mm oder 108mm. Dann das Brunnenrohr direkt einplunschen. Wenn du eine Sand/Kieskörnung hast, musst du keinen Filterkies schütten. Gruß PM |
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#5 (permalink) | |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 26.04.2011
Beiträge: 6
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Zitat:
Danke, Frank |
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#6 (permalink) | |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 26.04.2011
Beiträge: 6
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Zitat:
![]() Ich habe vorletztes Wochenende nachmittags so ca. 3 Stunden Zeit gehabt und da hat es mich dann gepackt: Ich habe alles andere im Garten liegen lassen, mir mein Bohrset (Durchmesser 150mm) geschnappt und mit viel Schweiß die Bohrung angefangen... Nun bin ich bei gut 3,50 Meter, und es wird nass. Das Übliche, denke ich: Zäh im Lehm, schön im Lehm-Sandgemisch, nun nun im nassen groben Sand ist Schluß, bis Kiesbüchse und Rohre komplett sind. Fies waren nur zwei mal Steine, die ich durch stete Ausweitung des Bohrlochs letztendlich nicht fördern, aber umschiffen konnte. Ein langes Eisenrohr zum zustoßen hat da gute Dienste geleistet. Sonst hätte ich mit einen Adpater für das Bohrgestänge samt Gewicht gebohrt. Wenn es weitergeht, melde ich mich wieder. Geplant habe ich -nach Rücksprache mit einem örtlichen Fachgeschäft für Pumpen - jetzt drei Meter Filterstrecke (4 Zoll, 0,3mm Schlitzweite), die sollen sa ca 1,5 Meter unter dem Grundwasserpegel anfangen. Unten kommt 0,5m Brunnenrohr als Sumpf dran... Bock wollte ich aus Holz bauen, nun ist es aber wohl viel einfacher aus dem Bohrgestell oder aus einer großen (!) Bockleiter. Ich werde berichten! Daumendrücken,l dass mir zu große Steine aus dem Weg gehen sehr erwünscht, ich habe bei den Kanalbauarbeiten gesehen, was hier so liegen kann... ![]()
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#7 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 26.04.2011
Beiträge: 6
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...habe ich vorerst aus Zeitnot nicht weiter gemacht, nur die erste Filterstrecke eingestellt, die jetzt so bei 3,50m Tiefe steht. Das war auch gut so, denn nach rund einer Woche begann der Boden ringsum das Loch einzusacken und nach zurutschen, so dass ich die Aushub einfach oben wieder verfüllen konnte.
Immerhin steht die gesamte Zeit ein sichtbarer Wasserpegel am unteren Rohrende, jetzt geht es nur noch mit der Kiesbüchse weiter - und die liegt bereit. Könnte aber bis ins Frühjahr dauern. Ich werde berichten! |
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#8 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 24.05.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 73
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Hallo,Frank,
bitte,keine Panik ! 70 m ist in jede Fall keine Tiefe bis Wasser-Spiegel. In deinem Gebiet muss so tief nur zwecks Trinkwasser-Gewinnunging gebort ! Du kriegst Wasser fur Brauch-Zwecke garantiert ! Kann ich nur keine Steine in Weg wuenschen. Geändert von Yuri (25.11.2011 um 21:18 Uhr) |
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#9 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 26.04.2011
Beiträge: 6
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Ja, Danke für die Ermutigung, aber davon gehe ich auch aus, will halt keine zu kurze Filterstrecke erstellen Die Steine bisher waren schon mies, und da ist hier leider noch einiges zu erwarten... Richtig schön rund eschliffen Granitbrocken von z.T Fußballgröße - die Kanalbauer waren auch teilweise am fluchen, als sie die Abwasserrohre verlegt haben.
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#10 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 24.05.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 73
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Mach erst mit Bohrer bis nicht weiter geht.Dann provisorische Verrohrung montieren,blaue Rohre rein und plunschen bis ...
Am Ende Hilfsverrohrung ausziehen und Ringhohlraum mit quellende Tonpellets/Katzenstreu aus Bentonit füllen. Geändert von Yuri (03.12.2011 um 16:38 Uhr) |
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