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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 29.07.2010
Beiträge: 9
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Hallo liebe Community,
habe letztes Jahr mein Brunnen Projekt angefangen. Ich habe mir ein Brunnenbohrgerät gekauft welches als Trocken- oder Spülbohrungen macht. Ich habe mit Wasser angefangen, jedoch ist nach ca. 5-6 Metern das Wasser nicht mehr hochgestiegen. Ich denke mal dass das Wasser durch die normale Hausleitung zu wenig Druck hatte. Dann haben wir trocken weitergebohrt. Ging eigentlich bis auf die Kraftanstrengung ganz gut durch, so dass wir bis ca. 10 Meter vorankamen. So und dann fing da eigentliche Problem an. Der Bohrer bohrte sich jedesmal leicht bis 12 Meter durch. Als wir den Bohrer zum Lehrmachen rausholten fiel jedoch da Loch immer wieder zu. Bestimmt 20 mal das gleiche. Dann habe ich mir gedacht, dass ich mit der Kiespumpe weiter machen müsse. Bis ca. 12 Meter war ist das Rohr dabei runtergerutsch. Aber dann ging das Rohr plötzlich keinen Millimeter mehr runter, egal wieviel Gewicht ich genommen habe. Bei 12 Meter stand auch schon ca. 60cm Wasser im Rohr. Ich habe daraufhin das Rohr komplett rausgeholt und nachmal nachgebohrt. Ich konnte keinerlei Steine oder ähnliches feststellen. Als ich das Rohr wieder in das Loch reinschob war die Tiefe jedoch wieder bei fast 10 Meter und durch weitere Plunschversuche ging das Rohr wiedermal nicht runter. Deshalb habe ich mein Projekt letztes Jahr leider kurz vor dem Ziel gestoppt un dabei das Rohr drinnen liegen lassen. Letzten Samstag habe ich mit dem Saugwagen eines Bekannten versucht durch das Rohr zu saugen und gleichzeitig das Rohr weiterzuschieben. Der Saugwagen hat in 2 Stunden ca. 3000Liter Wasser und ca. 5 Schubkarren Sand ausgesaugt und trotzdem konnten wir das verflixte Rohr nicht weiterschieben. Als ich dann wieder ca. 1Meter Wasser stehen hatte habe ich eine Membranpumpe eingesetzt um viellecht so zum Erfolgt zu kommen. Aus Unachtsamkeit hat sich diese dann durch Sand im Rohr verfangen. Ende vom Lied war, dass ich Rohr und Pumpe zusammen rausziehen konnte. Alles wieder gerettet. Jetzt habe ich ein ca. 40 cm breites Loch bis 10 Meter und komme irgendwie nicht weiter. Gestern habe ich mit langsamem Bohren versucht, aber wie schon erwähnt konnte ich auch hier nicht an Tiefe gewinnen. Mit der Taschenlampe habe ich dann mal das Loch begutachtet. Bis 10Meter fast ganz gerade und dann ca. 1 Meter schief. Ich habe hin und her Überlegt und weiss erlich gesagt nicht mehr weiter. Ich denke mal, dass das Loch für weiteres Spülbohren mit einem Motopumpenkreislauf zu groß ist. Desweiteren habe ich überlegt evetl. Kleister in das Loch zu schütten, damit die Wände vielleicht nicht zufallen und ich weiter bohre. Für eure Hilfen bedanke ich mich im voraus. MFG |
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#2 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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Hallo Smooky
Du kannst einem ja direkt Leid tun. ![]() Also das Bohrloch an dem du nun arbeitest solltest du schnell wieder zu schütten und mit Wasser gut ein spülen. Sonst bricht dir oben alles zusammen, du hast jede menge Material gefördert. Dadurch hast du unten eine Trichter Bildung. Ab 10 Meter hast du das Fördergut mit Wasser durchsetzt, daher kommst du da mit normalem bohren nicht mehr weiter. Der Knick im Bohrloch deutet auf einen großen Stein hin der den Bohrer abgelenkt hat. Mache ein neues Bohrloch mit einem Handbohrer bis zum Wasser, stelle dann Schutzrohre ein und plunsche dich nach unten. Vielleicht am Anfang auch mit Zugabe von Fremdwasser plunschen Verkaufe das Bohrgerät schnell, die Zeit ist günstig. Für den Erlös solltest du gescheite Schutzrohre, Dreibock, Elek. Seilwinde und alles andere bekommen.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 29.07.2010
Beiträge: 9
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Danke für die schnelle Antwort.
Ich habe die Vermutung, dass es schief läuft, weil wir Anfangs mit 250er Bohrer bis 10 Meter gebohrt haben und anschließen mit 125er weitergebohrt haben. Der Absatz bei 10 Meter lässt sich mit einer Eisenstange zebröseln. Meinste ich könne das Bohrloch garnicht mehr gebrauchen? Folgende Fragen hatte ich noch: 1. Könnte ich ein 150er KG Rohr als Stützrohr einsetzen und durch diesen weiterbohren? 2. Oder soll ich ein 125er Rohr nehmen und mit einer Motorpumpe und Wasserkreislauf versuchen das Rohr durch Spülen weiter zu bekommen? Oder meint Ihr, dass das Bohrloch nicht mehr zu gebrauchen ist? Gruss |
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#5 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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Hallo
Wie ich dir oben schon geschrieben habe, du hast so keine Aussichten mehr. Zu KG Rohren und deren Einsatz im Brunnenbau sage ich nichts mehr. Schon rein aus Sicherheit solltest du das Loch verfüllen. Fange an einer anderen Stelle neu an und nicht so dick du brauchst das Loch auch zur Führung. Wenn du weiter mit deiner Maschine arbeiten willst solltest du erst einen Lehrgang buchen wie man mit so einem Teil richtig um geht. Ohne Hintergrundwissen sollte man so ein Teil nicht betreiben. Brunnen bohren ist mehr als nur ein Loch machen.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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