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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 03.05.2011
Beiträge: 6
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Hallo,
bin ganz neu und habe die letzten Beiträge mal überflogen. Bin mir nicht sicher, ob ich im richtigen Forum gelandet bin... Habe mir kürzlich ein Haus gekauft mit 750 qm Grundstück, welches bewässert werden will. Stadtwasser war die Übergangslösung... Ich habe aktuell 3 Angebote für eine Brunnenbohrung. Alle kosten inkl. Material 350 Euro. Der erste bohrt 75 mm, der zweite ca. 100 und der dritte 125. Ist mehr immer besser? Was mir dabei in den Sinn kommt: Ist eine Tauchpumpe besser als eine normale Pumpe? Der Nachbar hat sein Bohrloch ca. 18 Meter tief. Ist hier direkt eine Tauchpumpe Pflicht oder kommt man mit einer normalen Pumpe auch zurecht? Da ich die "normale" Pumpe dann in den Keller stellen würde, wäre die Geräuschkulisse noch interessant. Die Tauchpumpe wird man kaum hören. Ist die normale Pumpe laut? So, erstmal genug fragen... die Brunnenbauer haben hier aktuell ca. 4 Wochen vorlauf. Will so schnell wie möglich beim "richtigen" bestellen. Danke für Eure Hilfe Posti |
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#2 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 01.05.2011
Beiträge: 18
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Hallo Posti,
zunächst mal Willkommen bei den Brunnenbauern. Dann zu den Bohrdurchmessern, ich denke mal alle sind Vorbohrungen für einen Schlag-/Rammbrunnen. Lediglich für die 125 mm könnte man etwas mit DN100 bauen, was auch für eine Tauchpumpe brauchbar wäre. Wichtig bei der Pumpenauswahl ist der mittlere Grundwasserstand im Brunnen, Saugpumpen bekommen meißt so ab 7 - 9 m Ansaughöhe ihre Probleme, Tauchpumpen gibt es auch für Tiefbrunnen, die über 40m Wassersäule nach oben drücken, dabei aber im Grenzbereich nur wenig Druck abgeben. In diesem Fall wäre ein Zwischenspeicher mit Druckerhöhung die besere Wahl. |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 08.02.2011
Beiträge: 128
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Einen 18 m tiefen Brunnen kann man professionell nicht für 350 € bohren. Ich vermute deshalb, man hat Dir einen Rammbrunnen angeboten, der nur wenige Meter tief ist.
Wenn man eine Tauchpumpe einbauen möchte, dann sind 100 mm oder 125 mm Ausbaudurchmesser sehr komfortabel. Allerdings sollte man beachten, daß man sinnvollerweise wenigstens 5 m tief in den Grundwasserleiter bohrt. Also 2 m Filterstrecke für den Grundwasserzustrom + 3 m Überdeckung. Die Pumpe wird über dem Filter eingebaut. Die restlichen 3 m werden benötigt, da der Grundwasserspiegel jahreszeitlichen Schwankungen unterliegt und durch den Pumpvorgang eine Absenkung erfolgt. |
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#4 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 03.05.2011
Beiträge: 6
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Vielen Dank schon mal.
Dann scheidet die Tauchpumpe wohl aus. Der Brunnenbauer meinte, dass er ca. 5 Meter Rohre ins Loch schiebt oder so viel, wie möglich ist. Dann scheidet eine Tauchpumpe wohl aus. Welche Empfehlungen könnt Ihr denn bezüglich Pumpen geben? Lohnt ein kleines Gefäß, in dem man das Wasser speichert? Was haltet Ihr von den HWW von Güde? Es soll im Keller montiert werden. einen gewissen Geräuschpegel kann ich dort tolerieren. Das Ganze Haus sollte aber nicht vibrieren. Gibt es "leise" Pumpen zu einem erschwinglichen Preis? Bei Lidl gibt es das Güde HWW 100 P-INOX für ca. 90 Euro im Angebot: Hat da schon jemand erfahrungen mit gemacht? Besten Dank Posti Bitte keine Links zu Angeboten einstellen, in 2 Wochen ist der vergessen und das muss nicht sein. Geändert von Fellnase (05.05.2011 um 19:56 Uhr) |
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#5 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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Also das wird dann wohl ein Spülbrunnen geben.
Ist vom Prinzip her nichts anderes als ein Rammbrunnen. So wie ich das kenne machen manche eine Mords Sauerei bei der Sache. Hat einige Nachteile das Teil, man weiss nie was für Wasserleiter da ist wo der Filter dann steht, ist nicht nach zu schlagen wenn er verstopft ist, sitzut der Filter im Feinsand ist die Pumpe bald im "Eimer". Vorteile fallen mir dazu keine ein, Sorry, ist halt meine Meinung und Erfahrung. Überlege dir besser mal einen Bohrbrunnen zu erstellen. Eigenleistung macht stolz und es hat was.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#6 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 03.05.2011
Beiträge: 6
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Danke für Deine Antwort und Sorry für den Link...
Inweiweit kann man denn Eigenleistung mit einbringen? Wie ist denn der Kostenunterschied zu einem Bohrbrunnen und wo liegen die Unterschiede? Wenn man 3 Leute Fragt, bekommt man 4 Meinungen ... Preislich sollte er im Rahmen bleiben aber dauerhaft sollte er schon sein. Vielen Dank Posti |
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#7 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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Hallo
Die Preise für die Rohre vom Bohrbrunnen findest du im Shop, Schlitzweite 0,3 mm. Dann brauchst du noch einen Bohrer und eine Kiesbüchse. Das Material kannst du dir auch hier leihen. Verleih von Brunnenbohrer und Erdbohrer Einen Dreibock und ne Rolle wirst du wohl besorgen können. Brunnenrohre werden direkt eingeplunscht und wenn die Endteufe erreicht ist mit Tonpellets verschlossen.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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