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Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen

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Alt 07.05.2011, 22:51   #1 (permalink)
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Standard komme nicht weiter,hilfe

hi,
zu aller erst mal gesagt,hätte ich zuerst das wirklich gute forum hier gefunden,dann hätte ich mein fehler nicht gemacht!



mein vorhaben war,125kg rohr als stützrohr zu nehmen,in den 125er kg rohr dann ein richtiges brunnenrohr,mit kiesklebefilter.

zu mein brunnenbauversuch:
kg rohr habe ich die unteren 2m selber geschlitzt,weil ich das kg rohr stecken lassen möchte,mit 0,6mm dremel trennscheibe(war ich den ganzen tag bei)
bis 5,7m gebohrt,dann kahm wasser,dann auf 7,7m geplunscht.
ging alles erstaunlich schnell,alleine war ich nur 5 stunden dabei!
jetzt ist aber schon bei 6,4m sand,also unten über 1,3 m voll mit sand,mit den plunscher bekomme ich den sand nicht raus,denke der sand kommt durch die schlitzung rein,habe schon eine ganze schubkarre sand rausgeholt,ohne das ich sand aus den rohr bekommen habe!

kann nicht also jemand ein tipp geben wie ich nun den sand raus gekomme,damit ich das brunnenrohr reinlassen kann?

ist der brunnen überhaupt noch zu retten?
marco1983 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.05.2011, 12:45   #2 (permalink)
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Lächeln

Hallo marco1983,

beim Bohren unterhalb des Wasserspiegels muss das Rohr immer etwas über dem Wasserspiegel mit Wasser aufgefüllt sein. Sonst schießt Wasser aufgrund des Druckausgleiches von unten in das Rohr und reißt Sand mit hinein. Heißt also immer von oben Wasser auffüllen, bevor man den Plunscher rauszieht. Gruß 12 Bongobong
12bongobong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.05.2011, 12:59   #3 (permalink)
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danke bongobong!

denkst du mit den kiesklebefilter könnte so funktionieren wie ich vor habe?

oder ist es ratsam jetzt noch einen rammbrunnen reinzudrücken?
wenn ja wie tief sollte der rammbrunnen sein? (komplett mit filter)

was wäre jetzt die beste lösung?
marco1983 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.05.2011, 16:18   #4 (permalink)
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Hallo marco1983,

also grundsätzlich muss man ja erstmal feststellen, dass du ein schönes Bohrloch bis demnächst 7,7 m hast. Der Kiesklebefilter mit PE-Rohr oder mit Filterrohr ist ja auch eine gängige Sache. Die Frage, die sich mir stellt ist: wo liegen deine Bedenken?
Beim KG-Rohr, der Bohrtiefe, dem Sand oder dem Filter?

Da du das Bohrloch ja soweit hast ist es m.E. nicht notwendig einen Rammbrunnen einzutreiben. Dann liebr noch ein Stück weiterbohren.

Gruß, 12bongobong
12bongobong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.05.2011, 16:34   #5 (permalink)
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meine bedenken liegen in der filterung,meinst du reicht der klebefilter,möchte mir dann diesen ersteigern:
Filterrohr - Kiesklebefilter - Brunnenfilter | eBay



wenn ich den sand rausgeplunscht bekomme,meinst du reicht dann 1,5 bis 2 m unter wasser?
marco1983 ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 09.05.2011, 19:10   #6 (permalink)
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Wieviel Wasser soll der Brunnen denn liefern (m3/h)?

Leider steht bei dem Filter im Link nicht die mögliche Fördermenge des Filters.

Für einen "kleinen" Brunnen sollte das Filter aber m.E. reichen, du musst aber bedenken, das Rohr mit Zentrierfedern einzuschieben, um den Freiraum mit einer der Körnung des Feinsandes entsprechenden Kiesschüttung aufzufüllen.

Ich persönlich würde dazu tendieren, etwas tiefer zu bohren (mit Glück triffst du ja eine Kiesschicht). Vielleicht hast du ja Nachbarn mit einem Brunnen. Die könnten dir dann möglicherweise Auskunft über Boden- und Wasserbeschaffenheit geben.

Alles in allem ist es hier auch wie bei vielen anderen Dingen im Leben: Nach oben hin sind die Grenzen offen, will heißen Du kannst noch tiefer bis in eine Kiesschicht bohren, zu unterst ein Sumpfrohr setzen, mindestens 2m bis 3m Filterrohr darüber, eventuell noch mit Quellton abdichten usw. usw..

Für einen Brunnen im Eigenbau würde ich es aber so versuchen, wie du geplant hast (wie gesagt eventuell noch ein stück tiefer bohren).

gruß 12bongobong
12bongobong ist offline   Mit Zitat antworten
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