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| Schlagbrunnen / Rammbrunnen Probleme lösen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 10.05.2011
Beiträge: 8
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Hallo zusammen,
ich hab mich hier mal angemeldet in der Hoffnung einige Fragen beantwortet zu bekommen. Ich wohne am Kaiserstuhl (Rheinebene, Vulkanisches Grundgebirge, viel Löß und Sedimente, Grundwasser bereits ab ca. 3m ganzjährig). Vor 3 Jahren habe ich einen Brunnen geschlagen. Zusammen mit einem Arbeitskollegen der das seit Jahren macht und auch recht gut ausgerüstet ist. Nundenn, der Brunnen ist ca. 6m tief (2 x 3m Rohr). Die Spitze hat der Kollege drehen lassen und auf am vorderen Rohrende angebracht. Dann folgt der erste Laufmeter 1m Rohr mit verschiedenen Bohrungen 5-10mm groß, am Umfang verteilt. Filter ist keiner drinnen. Er meinte das haben die früher auch nicht gemacht, der Boden wird mit der Zeit zum Filter - wenn die Feinanteile draußen sind. Okay, das Rohr ist bei uns fast in den Boden gefallen, war in wenigen Minuten unten. Das Verlängern hat am meißten Zeit gebraucht. Danach wurde eine Membran-Schlabberpumpe über 12h angeschlossen und laufen gelassen bis augenscheinlich keine Feinanteile mehr kamen. Das ganze immer wieder unterbrochen um das Material absetzen zu lassen. So viel zum Brunnen. Meine Probleme: 1) es kommt immernoch massig Feinmaterial (auf eine Gießkanne von 10ltr. ca. ein Schnapsglas voll Sand) 2) seit Mitte letzten Jahres und auch dieses Jahr von Beginn an stinkt das Wasser viehmäßig und ist grau-schwarz verfärbt. Ich ahne vom Googeln, das es wohl Schwefel sein muss bzw. oft Torfschichten die Ursache sein können. Noch eine wichtige Info nebenbei: wir haben dem Nachbarn den Brunnen in der selben Aktion geschlagen. Er hat 6 oder 7 einzelne Rohrstücke aus dem Baumarkt genommen, eine Baumarktspitze mit Innenfilter und schließt eine e-Pumpe an. Er fördert damit auch fleißig Wasser durch den Sommer für seinen Rasen. Sein Brunnen ist ca. 0,5m bis max. 1m tiefer geschlagen. Er hat weder stinkendes Wasser noch solche Feinanteile (Verschleiss an der Schwengelpumpe). Sein Brunnen ist übrigens 5m von meinem entfernt! Auch die zahlreichen anderen Brunnen in der direkten Umgebung (deren Tiefe ich aber nicht kenne) fördern kein stinkendes Wasser. Nun die Fragen: a) kann ich irgendwas gegen die Feinanteile tun? Ich verschleiße pro Saison ein Pumpenleder und schlimmer: das Stechventil macht nicht dicht (Wassersäule fällt nach jeder Kanne wieder ab). Kann man einen Filter im Rohr irgendwie nachrüsten? Wenn ja, was für einen Filter? b) was hab ich für Möglichkeiten gegen den Gestank? Fördermenge erhöhen (e-Pumpe) oder tiefer schlagen? Es irritiert mich, das ich wohl in den Kiesschichten mit Feinanteilen stecke, aber organisches Material zugegen sein soll. Von oben ist jedenfalls nix in den Brunnen gekommen. Was hab ich falsch gemacht? Ist das fehlen des Filters so ein Kardinalsfehler? Ich vertraue eigentlich auf die Fähigkeiten meines alten Arbeitskollegen. Sollte ich nochmal nen Meter tiefer gehen? Kann mir kaum vorstellen, das es der halbe Meter zum Nachbarn ausmacht. Danke Euch im Voraus, Kai |
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#2 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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Ohne lange drum rum zu reden.
Brunnen muss "überholt" werden. Besorge dir den Filter: Rammfilter mit Innenfilter 1 1 4 Zoll für Rammbrunnen Dann schaue dir den Beitrag an: Reparatur / Filterwechsel am Rammbrunnen Brunnenrohr auf jeden Fall 2, oder 3 Meter tiefer abteufen, einrammen, verlängern das Rohr. Stell dir eine Kuchen vor, Donauwelle, so schaut es auch im Boden aus, was hier so ist muss 3 Meter weiter nicht mehr so sein.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 01.05.2011
Beiträge: 18
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Ich seh das anders,
sofern die Fördermenge ok ist, würde ich mir um das Schnapsglas Sand keine Sorgen machen und dies oberirdisch abfiltern. Gestank entsteht wenn Wasser längere Zeit steht, quasi mehr da ist, wie verbraucht wird. |
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#4 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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@ nightforce
Also dich zu verstehen ist wohl nicht so einfach. Mag sein das du Erfahrung hast im Löcher buddeln und das du vielleicht Ahnung hast, aber es gelingt dir wohl nicht dein Wissen so richtig herüber zu bringen. Du stehst mit deiner Meinung alleine und nicht nur hier in dem Beitrag.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#8 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 10.05.2011
Beiträge: 8
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Hallo zusammen,
danke erstmal für die Infos. Leider ist es wie beim Zahnarztbesuch, die Diagnose befürchtet man bereits vorher, möchte es aber erstmal nicht wahrhaben. Ich hatte Hoffnung, es gebe eine Filterkartusche die ich irgendwie nachträglich im Rohr versenken könnte..... Da ich meine Terrasse direkt bis an den Brunnen gelegt habe, gibt es Erfahrungswerte ob die Abstützung zum Ziehen des Brunnens sehr hohe Lasten erzeugt? Und meint Ihr, der Gestank könnte vom Schwefel aufgrund des Vulkans kommen? Grüße, Kai |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.09.2010
Ort: Rehburg
Alter: 30
Beiträge: 185
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Moin Moin,
@nightforce also wenn du dich hier im Forum angemeldet hast um "Stunk" zu verbreiten, dann melde dich lieber wieder ab. Hier gleich persönlich Leute anzugreifen ist mist. @Fellnase lasst uns mal alle sachlich bleiben. Also einfach die Sache auf sich beruhen ist Sch.....! Der Sand zerstört die Pumpe bzw. das Laufrad und feine Sande verstopfen die Düsen deines Rasensprengers. Zum anderen entnimmst du Material aus dem Boden was unter umständen zu einer absenkung des Geländes führt. Kannst ja in dein bestehendes Rohr den Rammbrunnen einführen wenn der Durchmesser passt. Wenn durchmesser evt. so groß ist kann man sogar ein Brunnenfilter einsetzen diesen mit einen PE-Rohr ablassen und das an die Pumpe anschließen. Sandproblem währe gelöst. Der Geruch kann wie beschreiben von Bakterien kommen oder das du in einer ungünstigen Schicht steckst. Musst halt erstmal messen was dein innen Durchmesser ist und dies mit den Außendurchmessern der Filter 1 1/2 " - 2" Zoll vergleichen was reinpasst. Gruß Krischi |
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#10 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 10.05.2011
Beiträge: 8
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Hi,
also ePumpe hängt keine dran, ist hier bei uns nicht gestattet. Und Bodenabsenkung halte ich auch eher für unwahrscheinlich. Ich habe sicherlich hunderte dieser Brunnen gesehen, aber noch nie hat man gehört oder gesehen das der Boden sich abgesenkt hätte. Ich würd einfach gerne die Schwengelpumpe ohne dieses hässliche Sandpapiergefühl betreiben und die Lebensdauer des Leders verbessern. Ein 1 1/4-Zoll Rohr ist wohl auch zu dünn um irgendwas nochmal dadrin zu versenken. Mal sehen, dann muss der alte wohl raus.... grummel grummel.... |
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#11 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 08.02.2011
Beiträge: 128
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Zitat:
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#12 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 10.05.2011
Beiträge: 8
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Hallo,
also ich hab mir das "Fördergut" nochmnal genau angesehen. Es sind schwarze Partikelchen im Sand. Ich hab das nie genau betrachtet. Aber diese schwarzen Partikel lassen sich wiederstandslos zwischen den Fingern zerreiben. Gibt dann eine Färbung wie wenn man Ruß zwischen den Fingern zereibt. Diese Partikel haben auch keinerlei Konsistenz beim Zerreiben. Könnten also tatsächlich Sedimente sein.... Ich hab inzwischen auch erfahren, das unweit von unserem Grundstück für Jahrhunderte (oder mehr?) der Dorfbach verlief, bevor dieser unterirdisch kanalisiert wurde. Keine Ahnung wie tief ich müsste um das zu umgehen. Aber die Schwengelpumpe (und auch sonst alle oberirdischen Saugpumpen) setzt mir recht bald physikalische Grenzen. Dann muss ich mit dem Mief wohl leben? Grüße, Kai |
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#15 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.200
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Moin Kai,
Ursachen können wie bereits erwähnt sulfatreduzierende Bakterien oder gelöster Schwefelwasserstoff im Wasser sein. Das Wasser kann man Belüften ( hier werden Gase aus dem Wasser entfernt).
__________________
Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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