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Schachtbrunnen Bau von Schachtbrunnen, Brunnenringe aus Beton...

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Alt 10.05.2011, 22:38   #1 (permalink)
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Standard Schachtbrunnen nach Aufgabe des Bohrbrunnen

Hallo,

ich wollte an dieser Stelle über den Baufortschritt meines Schachtbrunnens berichten. Der Link verweist auf den bisherigen Baufortschritt, die Gründe meiner Aufgabe und das bisher Geschehene.

min. 2 Meter dicke Tonschicht

Wie bereits geschrieben, habe ich mir vier geschlitzte und vier ungeschlitzte, 50 cm hohe 100er Betonrohre bestellt. Diese sind geliefert worden und das ausrichten der Rohre geht mittlerweile richtig schnell von der Hand.

Das Bodenprofil war mir ja durch die Bohrung bekannt, so dass ich mich ruhigen Gewissens ans Schaufeln gegeben habe.

Auf den Bildern sieht man gerade den 4. eingesetzen Ring, der jedoch auch nach unten musste. Das Wasser auf den Bildern stehtbei ungefähr 1,50 Meter. An der Seite erkennt man noch mein KG-Rohr aus dem Baufachhandel, mit welchem ich diese wasserführende Schicht abgestützt habe. Das Rohr trage ich so nach und nach ab (mit dem Hammer wird es kleingeschlagen).

Am Rand des Rohres sieht man Holzstücke, die ich in die Löcher des Rohres gesteckt habe. Diese dienen mir als Trittstufen, da eine Leiter zu viel Platz wegnehmen würde. Auch bei der aktuellen Rohrhöhe von 2,5 Metern komme ich gut aus dem Loch heraus.

Bis zu einer Tiefe von ca. 1,8 Meter habe ich richtig groben Kies und auch einige große Steine rausgeschaufelt. In meinen Bohrer hätten die Steine nicht gepasst, so dass ich beim Bohren echt Glück gehabt habe, nicht auf einen dieser Steine getroffen zu sein.

Derzeit habe ich eine Tiefe von 2,15 Metern erreicht und schaufel seit ca. 20 - 30 cm schwarzen Schlamm aus dem Loch heraus. Der Schlamm besteht teils aus Lehm/Ton, aus Sand und aus Holzstücken. Es kommt mir so vor, als ob es ein alter Waldboden ist. Die Holzstücke sind teilweise richtig groß, aber schon so weit vermodert, dass man diese mit dem Spaten beim Hochhebeln zerbrechen kann.

Zum Arbeiten habe ich drei Baueimer, einen großen Spaten um große Stücke des Boden lockern zu können und den Dreck unter dem Rohr weghebeln zu können und einen Klappspaten in Gebrauch. Hinzu kommt mein Zimmermannshammer, um das Kunstoffrohr abtragen zu können.

Ich habe auch schon mit vier Eimern im Loch gearbeitet, aber das war dann zu eng.

Wenn meine Frau mal einen Eimer hochgezogen habe, während ich im Loch stand, habe ich durch den nassen Eimer immer zu viel Siff abbekommen, so dass ich die drei Eimer fülle, hochkletter und dann die Eimer hochziehe. Ätzend ist es nur, wenn sich die vollen Eimer auf dem Tonboden festgesaugt haben, da kann man dann dran ziehen, was man will, da hilft dann nur noch runtersteigen und den Eimer leicht hochhebeln.

In einer Stunde schaffe ich im Schnitt zwischen 12 und 15 Eimer aus dem Loch heraus, was einen Tiefengewinn von ca. 10 - 20 cm bedeutet. Je nachdem wie gut das Rohr nachsackt und wie gut sich der tonige Waldboden lösen lässt.

Bevor ich jeweils anfangen kann zu schaufeln muss ich immer einige Liter Wasser aus dem Loch herauspumpen. Es fließt nach, auch wenn man ein direktes Ansteigen des Wasserspiegels mit bloßem Auge nicht erkennen kann (der letzte Regen war bei uns Ende März). Ich habe es jedoch noch nicht geschafft, das Loch richtig leer zu pumpen, um dann im trockenen zu arbeiten. Meist arbeite ich in einer ca. 20 cm tiefen Wasserpfütze.

Ich denke, dass jetzt erst einmal alles gesagt ist und ich hoffe, dass ich den 2,50 Meter Ring morgen komplett versenkt kriege. Das Aufsetzen des 2,50 Meter Ring war schon ein erhabenes Gefühl, da es wir anhand der vergrabenen Ringe schon das Bergfest feiern konnten.

Bis dann und ich werde weiter berichten.

Dirk (der Ton, Sand, "Waldboden" ... in Unmengen zu verschenken hätte)
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Geändert von ligfietsheizer (10.05.2011 um 23:02 Uhr) Grund: Test ob Verlinkung der Themen und Bildereinfügen funktioniert hat
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Alt 10.05.2011, 22:55   #2 (permalink)
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Hallo Brunnenbauer, m.E. gehst du nun den richtigen Weg, bedenke aber, der Schachtbrunnen braucht nur soviel Wasser, wie auch verbraucht wird, lang stehendes Wasser wird schnell gammelig.
Die Kunst ist es, genausoviel Wasser zu Tage befördern, wie auch verbraucht wird.
nightforce ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2011, 23:08   #3 (permalink)
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Hallo,

die wasserführende Schicht ist eh nur 50 cm dick und auch recht nah an der Erdoberfläche. Somit habe ich eher Bedenken, dass ich im Hochsommer auf dem trockenen stehe, als einen Überschuss an Wasser habe (daher auch mein Vorhaben, tiefer zu graben und einen "Wasserspeicher" in der min. 5 Meter dicken Tonschicht anzulegen). Im trockenen Sommer kriege ich das Wasser auf jedenfall verbraucht. Zur Not wird meine Wiese und Obstwiese ein "Feuchtgebiet" statt des aktuellen Trockenrasen mit Erdflecken.

Dirk
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Alt 10.05.2011, 23:18   #4 (permalink)
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Also zu früheren Zeiten, als die Schachtbrunnen noch "normal" waren sind sie so ausgelegt worden das sie nur das Wasser brachten das auch gebraucht wurde. Es wurden ja Mensch und Tiere mit dem Wasser versorgt. Nur ein kleiner Teil war zur Bewässerung gedacht.
Das dürfte wohl heute ja nicht mehr der Fall sein.
Zudem ist es dem Grünzeug egal ob das Wasser ein wenig müffelt.
Dem ist jedoch ab zu helfen. Man muss nur dafür sorgen das das Wasser in Bewegung bleibt. Kleine Solar betrieben Pumpe reicht da schon aus um den Müffelfaktor zu beseitigen.
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Alt 12.05.2011, 14:13   #5 (permalink)
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Hallo,

gestern habe ich mich bis auf 2,5 Meter heruntergeteufelt. Vorher habe ich den Brunnen ganz trocken gepumpt und dann ging es ab.

Es war wieder eine Art Waldboden (holzig) mit Ton, Sand und Lehm darin.

Das Wasser ist gestern leicht am Rand nachgeflossen, aufgrund des ganzen Schaufelns habe ich dann teilweise Schlamm (neues Wasser mit Erdreich) herausbefördert.

Die Kanalrohre wollten gestern irgendwie nicht richtig nachrutschen, obwohl zum Rand hin genug Platz war. Da habe ich dann ein bisschen Wasser von oben an die Kanalrohre gekippt und mit dem dicken Hammer und einem Balken auf das Rohr geschlagen. Dann hörte man es und auf einmal ist das Rohr wieder langsam runter gerutscht.

Zwei Mal musste ich mit Wasser und dem Hammer arbeiten. Jetzt ist das 2,5er Rohr ebenerdig und ich brauche wieder Hilfe, um das nächste Rohr aufzusetzen. Ich denke mal, dass ich die nächsten Tage dazu kommen werde.

Heute morgen stand dann auch schon wieder einiges an Wasser im Brunnen.

Also wer sich über die Schinderei beim Bohren und Plunschen beschwert, hat noch nicht gegraben :-)

Dirk
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Alt 15.05.2011, 10:44   #6 (permalink)
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Hallo,

gestern ging es wieder weiter. Erst habe ich ca. 10 cm "Waldboden" aus dem Loch geholt und dann noch mal 20 cm Ton. Bis auf die Tonschicht ließ sich das Rohr absenken, weiter runter wollte es dann erst mal nicht absinken.

Unter der Unterkante des Rohres sind jetzt 20 cm Luft. Das Rohr ist rundherum frei und es könnte eigentlich nach unten rutschen, will es aber noch nicht.

Auch habe ich am Rand ein paar Gießkannen Wasser runterfließen lassen, mit dem dicken Hammer aufs Rohr geschlagen und zusammen mit meiner Frau auf dem Rohr gestanden, aber es mag nicht runter.

Hat da noch wer einen Tipp, wie ich die Rohre noch runter bekommen kann? Nach unten und auch zur Seite ist eigentlich genug Platz.

Dirk
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Alt 15.05.2011, 11:10   #7 (permalink)
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Hallo Dirk,
noch einen Ring darauf legen.
Gewicht hilft, belasten, dann wird es einen Ruck geben und es ist unten.
Brett oben drauf und 2, oder 300 Kg draufpacken.
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Gruß Fellnase
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Alt 18.05.2011, 14:09   #8 (permalink)
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Hallo,

ich habe dem Rohr einen Tag Pause gegönnt, am nächsten Tag noch einmal gewässert und dann bin ich mit der Brechstange zwischen dem unterem und dem Ring darüber gegangen und habe leicht gehebelt.

Nach einer Runde ging es dann wie von selbst. Irgendwie hat es sich vielleicht nur leicht verkantet gehabt und hing deshalb fest. Danach ist das Rohr dann schön runtergesackt.

Gestern habe ich das Rohr dann noch mal eine Spatentiefe runtergebracht (ätzende Plackerei im Ton).

Leider bin ich mit dem Rohr ein bisschen zu tief gekommen, es ist mir bis 10 cm unter dem Bodenniveau der Oberkante gerutscht. Da habe ich vor lauter Eifer beim Schaufeln (Dirk, der Spaten geht auch bis zum Ende in den Ton) zu tief geschaufelt. Entsprechend sind dann natürlich auch die Rohre gerutscht.

Bei drüberschieben des nächsten Betonringes musste ich diesen nach unten und nicht waagerecht schieben. Es war machbar, jedoch nicht so angenehm.

Derzeit habe ich eine Tiefe von 3,10 Metern erreicht. Der 3,5 Meter Ring ist drauf und jetzt erwarten mich nur noch 50 - 60 cm Tiefe. Ein Ende ist also in Sicht. Dann muss ich nur noch den ganzen Dreck wegfahren :-(

Innerhalb der letzten 24 Stunden (ohne nennenswerten Niederschlag) ist das Wasser im Brunnen um ca 25 - 30 cm gestiegen. Jedoch habe ich noch nicht alle gelochten Ringe in der wasserführenden Schicht bzw. darunter.

Als Abschluss des Brunnens, auch wenn es noch ein paar Tage dauern wird, habe ich mir überlegt, den Ton ca. 10 cm unterhalb der Rohre und des Brunnengrundes wegzuschaufeln und dort groben Kies einzubringen. Auf den groben Kies will ich dann noch eine Schicht gröberer Kiesel legen, damit meine Schmutzwasserpumpe mir nicht den Kies wieder herausbefördert.

An Kies habe ich gedacht, damit das Wasser, welches von außen am Rohr herunterläuft und nicht den Weg durch die geschlitzten Rohre findet, von unten in den Brunnen hineinsickern kann. Außerdem dürfte ich dann eher klares Wasser haben, als wenn ich jedesmal die Sedimente der Tonschicht am Grund des Brunnens mit der Pumpe aufwirbel.

Wie schaut es mit der Überlegung aus?

Danke und Grüße vom Niederrhein

Dirk
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Alt 18.05.2011, 22:57   #9 (permalink)
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Dirk, da spricht nichts dagegen.
Vielleicht noch einen Ring zusätzlich?
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Alt 19.05.2011, 12:58   #10 (permalink)
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Hallo Fellnase,

einen Ring zusätzlich muss ich ablehnen :-)

Wenn ich fertig bin, wäre ich ja 1,5 Meter unterhalb der wasserführenden Schicht. Aufgrund der bereits eingebauten ungeschlitzten Ringe, würde ich mit diesen dann ja die wasserführende Schicht "abdichten".

Ich denke/hoffe, dass eine Endtiefe von 3,50 m reicht. Nach unten kommt ja eh nur Ton, den ich dann als Wasserspeicher nutzen kann.

Aber erst einmal warten noch 50 cm Plackerei und schmieriges Arbeiten auf mich.

Dirk
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Alt 20.05.2011, 22:42   #11 (permalink)
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Ich habe heute die 50 cm nach unten gegraben. Jetzt ist es fast geschafft. Ich habe mir überlegt, dass ich die Naht zum letzten Ring unter Erdniveau bringe, als muss ich noch ca. 20 cm runter + die paar cm für die Kiesschicht am Boden.

Heute ließ es sich erstaunlich gut graben, irgendwie habe ich jetzt die Technik raus, um im Ton runter zu kommen (schade, bald bin ich fertig).

Bevor ich heute angefangen habe zu graben, mussten erst einmal 50 cm Wasser aus dem Brunnen gepumpt werden. In den letzten fünf Stunden ist das Wasser nur spärlich nachgeflossen, aber es fließt. Es wird halt kein Hochleistungsbrunnen werden, aber er wird hoffentlich genug Wasser für den Garten abwerfen.

Jetzt habe ich einen riesen Tonberg bei mir liegen - eigentlich könnte ich ja jetzt in mühseliger Kleinarbeit Tonpellets herstellen und die verkaufen :-)

Wenn noch wer Ton braucht, einfach vorbeikommen!!!!

Dirk
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Alt 20.05.2011, 22:45   #12 (permalink)
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Alt 23.05.2011, 23:03   #13 (permalink)
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Heute habe ich nur den letzten Ring aufgelegt und dann noch mal den Wasserstand gemessen - 70 cm in gut 24 - 30 Stunden.

Morgen werde ich dann noch ein bisschen Ton wegfahren und Kies besorgen um unten so langsam zum Abschluss zu kommen.

Dirk
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Alt 24.05.2011, 10:07   #14 (permalink)
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Zitat:
Wenn ich fertig bin, wäre ich ja 1,5 Meter unterhalb der wasserführenden Schicht. Aufgrund der bereits eingebauten ungeschlitzten Ringe, würde ich mit diesen dann ja die wasserführende Schicht "abdichten".
Könntest ja den Ringraum mit Kies verfüllen um dem Wasser einen Weg zu den Schlitzrohren hinab zu weisen...
In welcher Tiefe liegt deine wasserführende Schicht? Wären ggf. horizontale Dränrohre als zusätzliche Sammler denkbar? Entweder gegraben oder mittels Erdbohrer horizontal aus dem Brunnen durch 'ne Kernbohrung in den Ringen (oder gleich welche mit Rohreinläufen nehmen beim nächsten ;o) Brunnen) heraus gebohrt?

Geändert von Trabi (24.05.2011 um 10:10 Uhr)
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Alt 24.05.2011, 21:47   #15 (permalink)
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Hallo Trabi,

an die seitlichen Drainagen habe ich auch schon gedacht, aber erst einmal will ich den Brunnen jetzt so betreiben - tunen kann ich den immer noch.

Ich würde dann einen Kronenbohrer (Steckdosendurchmesser) für die Schlagbohrmaschine nehmen und den Ring vorsichtig durchbohren. Anschließend würde ich mir ein passendes Rohr besorgen und dieses anbohren und dann mit dem Hochdruckreiniger oder einem normalem Wasserschlauch reinspülen.

Das wäre mein Plan, wenn ich mit der Leistung des Brunnens den Sommer über nicht hinkommen würde.

Dirk
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Alt 24.05.2011, 22:28   #16 (permalink)
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Hallo zusammen,

"ich habe fertig!"

Ich bin heute bis auf 3,70 Meter runtergegangen (nur unter den Ringen gegraben, der Rest war schon) und habe die letzten 10 cm am Rand mit Kies aufgefüllt und zusätzlich noch Klinkersteine in einem großen Abstand unter das Rohr geschoben. Dabei habe ich darauf geachtet, dass ich außen rund ums Rohr deutlich mehr Ton weggenommen habe, als sonst. Den Hohlraum habe ich dann auch mit Kies ausgefüllt.

Am Grund des Brunnens habe ich dann noch eine leichte Senke ausgehoben und auch hier eine 10 cm dicke Kiesschicht eingebracht.

Ich sprach ja schon davon, dass ich Kiesel, welche mindestens einen Durchmesser von 2 cm auf die Kiesschicht aufbringen wollte, damit die Kiesschicht nicht angesaugt wird.

Jetzt habe ich mir statt der Kiesel bei einem Nachbarn, der gerade veklinkert, zwei Schubkarren voll mit halben Steinen bzw. Steinresten geholt und die unten in den Brunnen reingekippt.

Jetzt hoffe ich mal, dass die Kiesschicht und evtl. auch Steinschicht ausreicht, dass ich kein tonhaltiges Wasser, sondern klares Wasser fördern kann.

Außerdem wollte ich einen ebenen Untergrund haben, um auch mal eine Leiter unten abstellen zu können, bzw. die Schmutzwasserpumpe sicher hinstellen zu können.

Bilder im fertigen Zustand konnte ich keine mehr machen, da ich nach dem ganzen Schaufeln aussah wie ein Dreckferkelchen und so nicht die Kamera in die Hand nehmen wollte.

Die angehängten Bilder zeigen noch meinen letzten Betonring vor dem flachlegen, den Brunnen mit Leiter und nach kurzer Zeit der Ruhe, als ich die eigentlich letzte Runde in der Mitte ausgehoben habe.

Die anderen Bilder zeigen, den herausgeholten Sand, kurz vor der wasserführenden Schicht, den danach folgenden "Waldboden" mit Holzanteilen und dann einen Teil des Tonhaufens.

An den beiden Holzstecken am Rand habe ich meine Eimer aufgehängt, damit ich unten Platz zum Arbeiten hatte.

Außerdem habe ich noch ein Bild meiner Arbeitskleidung angehängt. (Schweinchen - ein T-Shirt für einen Brunnen). Das T-Shirt wandert jetzt in die Tonne, man bekommt es eh nicht mehr sauber. Außerdem hatte ich die meiste Zeit eine Regenhose an, um nicht ständig mit einer nassen Hose vom Abstützen an den Wänden, herumzulaufen.

Wenn natürlich einer mein T-Shirt haben möchte, kann er es gerne kriegen - kännte ich evtl. auch als "Erfolgs-Brunnenbau-Tshirt" in die Bucht setzen

Bilder vom fertigen Brunnen werden folgen, erst einmal muss ich den jetzt nutzen und warten, bis der Erdboden endgültig abgesackt ist, um den Boden oben zu verfüllen. Wenn sich der Boden richtig verdichtet hat, also nicht vor dem nächsten Jahr, wird um den Brunnen herum geklinkert bzw. eine Natursteinmauer gesetzt. Ein Deckelchen muss ja auch noch oben drauf und der Brunnen will ja noch angezeigt werden.

Gebt mir noch ein bisschen Zeit, um auch Erfahrungen mit dem Brunnen und dem Pumpen zu sammeln und dann werde ich noch mal berichten.

Morgen werde ich den letzten Anhänger Ton weg fahren und dann ist hier wieder klar Schiff.

Vielen Dank ans Forum für die ganzen Tipps.
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Geändert von ligfietsheizer (24.05.2011 um 22:29 Uhr) Grund: gescheiterter Versuch, die Reihenfolge derr Bilder zu ändern.
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