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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 14.05.2011
Beiträge: 16
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Hallo Ihr wissenden,
bin neu hier im Forum und möchte mich kurz vorstellen. Ich bin 46 Jahre alt, lebe im hohen Norden auf einer Insel, wenn ich nicht im Büro sitze oder zum Camping unterwegs bin, puzzel ich gern im Garten. u Daher möchte ich in meinen Schrebergarten einen Brunnen Bohren der für ca.400 qm zur Bewässrung ausreicht. Bisher habe ich mit selbst gebastelem Bohrgerät 100 mm querschnitt und Men-Power eine Tiefe von 7,5 Metern erreicht. Momentan förder ich nassen feinen Sand/Kies und mein Bohrgestänge kommt mir jedes mal ca.40 cm entgegen, also ich komme nicht mehr tiefer. Nun möchte ich auf 150mm querschnitt erweitern und dann ein Schutz/Bohrrohr mit 125mm querschnitt einbauen, weil zum Plempern nicht genug Wasser zusammen kommt, werde ich dann wieder mit 100 mm querschnitt weiter Bohren und versuchen das Schutz/Bohrrohr nachzu führen. Ist mein vorhaben soweit richtig oder wie muss ich weitermachen bitte um Hilfe-Stellung MfG Michael |
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#2 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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Hallo
Also du hast mit deinen Bemühungen das Grundwasser erreicht. Bei 7,50 Meter ist das eine Schmerzgrenze für ein HWW, oder eine normale Pumpe. Würde in deinem Fall so vorgehen: 4" Glattwand Brunnenrohre mit den dazu passenden Filterrohre einplunschen ( bei euch sagt man wohl plempern ). Auf der Seite findest du die Rohre, die Kiespumpe und das Filterrohr. Glattwandbrunnenrohr Brunnenrohr DN 100 Bohrrohr Aufbau: 1 Meter Glattrohr, 3 Meter Filter Schlitzweite 0,3mm Rest bis oben Glattrohr. du gehst noch weitere 6 Meter tiefer. Unten dann mit Tonpellets den Brunnen verschließen und mit Rohrpumpe 4" arbeiten. Lies dir im Brunnen Wiki die Beiträge durch: http://www.brunnenbau-forum.de/1148-...ohrpumpen.html http://www.brunnenbau-forum.de/1167-...-bohrplan.html http://www.brunnenbau-forum.de/1153-...kiespumpe.html
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 14.05.2011
Beiträge: 16
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vielen Dank für die schnelle Antwort, werde mein Planung im Bereich über den Finanziellen Rahmen dann wohl nochmals überarbeiten müssen.
Wenn ich nun eine Rohrpumpe brauche oder eine Brunnenstube bauen muss um dem Wasser entgegen zugehen, da ich meine alte vorhandene Pumpe bei dieser Tiefe ja nicht ohne mehr aufwand nutzen kann. MfG Erdferkel |
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#5 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 14.05.2011
Beiträge: 16
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Hallo nochmal, möchte einen kurzen Stand der Dinge zu meinen Bohrarbeiten abgeben.
Bohrung DN100 bis 7-7,5mtr. erreichen des Grundwassers,Bohrung auf DN 150 mm erweitert. Bohrrohr DN 125 mit 120 kg Gewicht auf 10 mtr. eingeplunscht mit Kiespumpe DN 70mm (Eigenbau), sehr feiner Sand DN kleiner als 1mm. Ab 9 mtr. Sand/kies Gemisch Korngrösse DN 3-6 mm, bei 10mtr. Steine DN 2-7 cm, kein vorankommen mehr. Möchte jetzt meinen Rammfilter vorsichtig unter das Ende des Bohrrohes eintreiben und das Rohr sitzen lassen und mit einem Deckel verschliessen. Außerdem werde ich eine Brunnenstube ca. 1mtr.Tief mit 80er Brunnenringen zur Minimierung der Ansaughöhe einbauen. Was haltet Ihr von diesem Vorgehen, vielen Dank für eure Hilfe MfG Erdferkel |
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#7 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 14.05.2011
Beiträge: 16
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hier die nackte Wahrheit,
Fäkalrohr bis 11m eingeplunscht (nicht Geschlitzt sollte nur als Mantelrohr dienen),1m hoch Sand im Rohr ohne Gewichte versucht Rohr leer zu bekommen hat nicht geklappt weil der Sand von Unten nachdrückt. Saugleitung mit Rammfilter eingebaut,Filter nach mehreren versuchen mit Feinsand zugesetzt, alles wieder raus war extrem schwer raus zubekommen habe mit einem Kantholz als Hebel gearbeitet. Beim Versuch das 125 DN Kg Rohr mit Stahlseilen( 4 Stck a 4mm) an unterster Muffe und Seil am obersen Rohr zu ziehen, Ergebnis: Stahlseile nach Stunden und wenigen Zentimeter gerissen sowie Kg Rohr oben abgebrochen. Neue Idee wäre euer hoch belastbares blaues Brunnenrohr 100 DN oder 80DN in das nicht mehr zu ziehende Kg Rohr einzuplunschen so das es unten raus kommt und noch 2 bis 3m tiefer zu gehen oder das Loch auf geben? Wie gesagt drückt der feine Sand von unten heftig nach und das Fäkalrohr ist 1m hoch voll kiege ich da das andere Rohr überhaupt tiefer hatte ca.120kg drauf beim einplunschen und bei 11 m war Schluß hatte da auch Steine die hoch geholt habe. Bitte nochmals um eure Meinung wie ich den Brunnen doch noch zum Laufen kriege. MfG Michael |
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#8 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 14.05.2011
Beiträge: 16
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hallo bin aus dem Urlaub zurück und hatte nochmals mit eurer hilfe gerechnet
soll ich das bohrloch aufgeben oder kann ich brunnenrohr durch das mantelrohr einplunschen obwohl der sehr feine sand immer von unten nach drückt wenn ja welche brunnenrohr starke wäre im 125 mantelrohr sinnvoll und welche filter größe für den feinsand mfg michael |
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#9 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 01.02.2010
Beiträge: 55
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Hallo,
Feinsände werden hier als problematisch angesehen. Persönlich habe ich vor mehr als 10 Jahren einen Brunnen auf 18m abgeteuft, praktisch nur Feinsand mit zum Schluss 8m Wassersäule. Um diesen Feinsand unproblematisch zu "entwässern", habe ich 4m Kiesklebefilter gesetzt. Diese haben zwar schon damals ein Schweinegeld gekostet, aber dafür läuft seitdem der Brunnen einwandfrei ohne dass jemals ein Körnchen Sand zu finden war. Die Tiefbrunnenpumpe ist immer noch die gleiche. Gruss kg49 |
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#10 (permalink) | |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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Hallo
Zitat:
@Erdferkel Dachte du kämst nicht mehr tiefer? Und ein Rammbrunnen sollte es doch auch werden? Möchtest du nun zum Bohrbrunnen wechseln?
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#11 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 14.05.2011
Beiträge: 16
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@kg49 Danke für den Tip mit dem bekieselten Filterrohr, mein Sand hier ist so fein das er sogar durch einen Trinkwasser-Feinfilter geht.
@Fellnase ja habe mich entschieden nun doch einen Bohrbrunnen drauß zu machen. Das Problem mit dem nicht mehr tiefer kommen liegt ja an dem von unten hoch drückendem Sand, ich hatte geplant in das Mantelrohr eine Saugleitung mit Rammmfilter zu stecken der dann unten rauß schauen sollte. Da jedoch der Sand von unten ca.1m ins Mantelrohr hoch drückt klappte dies auch nicht wirklich weil zuviel Sand mit gefördert wurde(Filter zugrob). Neue Idee wäre ein Bohrbrunnen mit Brunnenrohr durch das festsitzende Mantelrohr ein zubauen welches man ja mit mehr Gewicht abteufen kann. Oder sollte ich dieses Bohrloch lieber aufgeben und nochmal neu beginnen? Meine Brunnensube ist ja 1m tief und somit Wasser ab 6m das ich meine Saugpumpe nutzen kann, was würdest du empfehlen. MfG Erdferkel |
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#12 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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Es ist schwer dir zu raten.
Von hier ist keiner bei dir vor Ort. Auch ist es aus unserer / meiner Sicht immer anders weil wir über andere Material verfügen und wissen wie mit solchen Situationen umgegangen werden kann. Werkzeug und Erfahrung sind oft ausschlaggebend ob etwas gelingt, oder nicht und nicht nur beim Brunnenbau. Auch wäre wichtig zu wissen ob sich das "Arbeitsrohr" zusammen gedrückt hat, oder ob es sonst wie beansprucht ist. Ich würde für mich schon einen Bohrbrunnen machen, würde ich an deiner Stelle sein. Du brauchst anständiges Stützrohr, das auch wieder gezogen werden kann, gescheite Kiespumpe, Dreibock, Seilwinde, Holzschelle und Gewicht. Dann sollte es gehen.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#13 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.200
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Feinsand ist problematisch, wenn man die verkehrte Brunnenart, bzw. einen falschen Filter wählt, ansonsten hat man da keine Probleme. Es gibt ergiebige Brunnen, die in Feinsand gesetzt wurden; weil hier keine andere wasserführende Schicht vorhanden war.
@Erdferkel: du solltest aber bedenken, das man Feinsandfilter oder Gewebefilter nicht direkt einplunschen kann.
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Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#14 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 14.05.2011
Beiträge: 16
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vielen Dank für eure Anworten Fellnase und Plunschmeister,
das gesetzte Stützrohr ist ok, Dreibein Umlenkrolle und Kiespumpe sind Eigenbau und funktionieren gut. Werde erstmal versuchen das Mantelrohr irgendwie raus zu bekommen sonst bleibt mir ja nur eine neue Bohrung mit richtigem Brunnenrohr. Werde mich sobald ich wieder Zeit habe drum kümmern. MfG Erdferkel |
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#15 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 14.05.2011
Beiträge: 16
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So habe das KG Rohr entfernt,
möchte jetzt in die Bohrung DN=125 blaues Brunnenrohr einbauen/abteufen. Wie gehe ich aber gegen den Feinsand vor der von unten ins Rohr drückt, mit Wasser auffüllen geht nicht dieses versickert bzw. die Wassersäule steigt nicht. Welche Brunnenrohre und Filter muss ich bei Erdbohrer.de bestellen um es diesmal richtig zu machen? MfG Erdferkel |
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#16 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.200
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Zitat:
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Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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