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| Genehmigung und Vorbereitung Von der Planung bis zum Material |
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#1 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 15.05.2011
Beiträge: 50
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Hallo Zusammen,
ich könnte ein bischen Beratrung gebrauchen. Folgenden Situation: Wir haben ein Reihenhaus gebaut mit einem recht kleinen Garten hinten dran. (5,3mx9m). Trotz der kleinen Größe möchte ich gerne einen Gartenbrunnen bauen. Bis ich dieses Forum hier entdeckt habe, dachte ich, ich kaufe einfach so ein Rambrunnenset, leihe mir einen Bohrer, bohre vor, hau das Teil rein und fertig - jetzt bin ich doch etwas verwirrter. Ich will ja eine möglichst Kostengünstige Lösung wählen - da soll es natürlich auch richtig funktionieren. Nun haben wir hier eine sicherlich etwas ungewöhnliche Situation beim Grundwasser. Hier in der Gegend wurde über Jahrzehnte der GW-Spiegel für den nahe gelegenen Tagebau künstlich abgesenkt. Nachdem der nun weiter gezogen ist saufen hier Reihenweise die Häuser aus der Zeit um 1980 ab. Nun das soll nicht das Problem sein, aber das erklärt warum es hier sehr viele Daten zum GW-Stand in der Umgebung gibt. Unter anderem hier direkt hier um die Ecke ist so eine Messstelle: http://www.die-aktive.de/pe2.htm Wie soll ich das denn lesen dort? Unsere Terrasse liegt laut Plan bei ca 42,4m. Gehe also davon aus, das der GW Stand zwischen 2 und 3 Metern liegen sollte. Was für einen Brunnen würdet ihr mir denn da empfehlen? Bleibt es beim Rammbrunnen? Was muss ich denn noch so rausfinden, um da was zu sagen zu können? ich hoffe auf ein bischen Unterstützung, damit ich etwas klarer sehe. vielen Dank im Vorraus Biertrinker |
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#3 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 15.05.2011
Beiträge: 50
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Hallo,
vielen Dank für die Antwort. Habe jetzt Boher und Rammbrunnen bestellt, bin mal gespannt, wie es so klappt. Am Wochenende wurde direkt neben unserem Garten noch eine Baugrube ausgehoben, da konnte ich den Bodenaufbau etwas abschätzen. Etwas sorgen macht mir eine Bauschutartige Schicht oben auf. Hier Stand früher ein alter Bauernhof, möglicherweise sind dies Reste vom Abbruch. Es sind teilweise etwas größere Steinbrocken enthalten. Nach einem Meter kommt dann ca. 50cm Ton/Lehm mit Sand, weiter runter scheint es dann immer Sandiger zu werden. Bei ca. 2m war die Grube dann am Ende. Kann man da eine Prognose machen, wie es wohl weiter gehen wird? viele Grüße Biertrinker |
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#5 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 15.05.2011
Beiträge: 50
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Leider gibt es im Moment nicht so viel, was man zeigen könnte. Die Baugrube ist auch recht schnell wieder verfüllt worden, da hatte ich keine Zeit Fotos zu machen.
Aber sobald ich mit dem Bohren anfange, mache ich auch mal Fotos. viele Grüße Biertrinker |
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#6 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 15.05.2011
Beiträge: 50
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Ah, noch was. Ich in zwischen die Genehmigungsfrage klären können. Wir sind im Wasserschutzgebiet (3B) im Kreis Neuss. Per E-Mail hat man mir dann auf Nachfrage mitgeteilt, das der Brunnen für Private Gartenbewässerung Genehmigungsfrei ist, Anzeige der Bohrung kann per E-Mail erfolgen.
Also habe ich das schnell Angezeigt. Der Bau kann also losgehen, sobald das Material hier ist. viele Grüße Biertrinker |
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#7 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 15.05.2011
Beiträge: 50
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Hallo mal wieder,
ich habe gestern angefangen mit dem Bohren. Dazu muss ich sagen, das wir hier auf einem Grundstück sind, wo bis vor 3 Jahren ein alter Bauernhof stand, der Abgerissen wurde. Nun habe ich mich gestern bis auf eine Tiefe von ca. 80 cm gebohrt. Eigentlich ging das auch ganz gut, aber dann war abprupt schluss, ging keinen cm mehr weiter. Habe dann gestern abgebrochen und heute mit dem Spaten losgelegt und habe das loch aufgebuddelt. Daher weiß ich jetzt etwas mehr über den Bodenaufbau. Zuerst kommen 20cm Mutterboden. Soweit ok, die sind vor kurzem erst aufgeschüttet worden. Dann folgen etwa 30cm Übelster Bauschutt, wenig Erde, viele Backsteinstücke, Beton und bis Faustgroße Kieselsteine. Eigentlich ein Wunder das ich mit dem 97mm Bohrer da durch gekommen bin. Dann wird es eigentlich spannend. Es folgte nun eine alte Grasnarbe, dann eine ca. 30cm Dicke dunkelgraue Tonschicht. In dieser Tonschicht stecke dann ein kompletter roter Backstein! Auf diesen bin ich beim Bohren gestoßen. Nachdem ich den raus hatte kam nochmal etwa 20cm Ton, dann wurde es sandig. Leider aber nun ein paar cm, denn darunter kam wieder mehr lehmige Erde, in der immer wieder Rote Backsteinstücke stecken, die sich meistens aber mit dem Bohrer Knacken liesen, irgendwie waren die recht bröselig. Jetzt bin ich etwa bei 1,5m tiefe und hänge wieder an einem Stein. So ein mist. Soll ich jetzt auch bis 1,5m Tiefe aufbudeln? viele Grüße Biertrinker |
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#8 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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Versuche es doch mit einem Steinefänger, oder den Stein zertrümmern.
Hab auch so meine Probleme heute mit einem Bohrbrunnen. Der soll 18 bis 19 Meter werden, von Hand. Habe nun die 2. Lehmschicht durch, 1,5 Meter, 1,2 Meter und unter Wasser, dann noch große Kieselsteine mit bis zu 20 cm Durchmesser. Bin bei 14 Meter, morgen geht es weiter.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#9 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 15.05.2011
Beiträge: 50
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Oh, da gegen sind meine Probleme ja noch recht harmlos. Dann muss ich mir mal was einfallen lassen, wo ich die Steine zertrümmern könnte. War heute im Baumarkt auf der Suche nach einer brauchbaren Eisenstange, aber da war nix dabei was halbweg brauchbar aussah. Stahl-Vierkant 1x1cm, 1m lang war das maximum was es gab, damit fängt man ja nix an.
Ich mache mir mal gedanken um einen Steinfänger, vielleicht kann ich mir sowas bauen. viele Grüße Biertrinker |
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#10 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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Schau mal bei Plunschmeister vorbei und schaue auf seine Bilder in den Alben.
http://www.brunnenbau-forum.de/membe...runnenbau.html
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#11 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 15.05.2011
Beiträge: 50
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Hallo,
ja, da sind ja zwei varrianten von Steinfängern abgebildet. Leider liegen die Steine bei mir wohl kaum frei im Bohrloch rum, sonden sitzen fest im Untergrund/den Seiten. Werde mir heute als erstes mal eine kleine Harke an eine Verlängerung machen und versuchen die Steine raus zu kratzen. Ich hoffe nicht, das ich auf 1,5m Tiefe auf noch einen Backstein stoße. Das komische ist ja, das ich schon diese Tonschicht überwunden habe, jetzt aber wieder im Bauschutt stecke. 100 Jahre kann der aber auch noch nicht alt sein, habe darin nämlich auch ein Stück Beton-Dachstein gefunden, glaube so alt sind die auch noch nicht. Daher habe ich die Befürchtung, das ich an einer Stelle bohre, wo früher ein Fundament war, Loch dann mit Bauschutt verfüllt. Naja mal sehen, das sollte ja trotzdem irgendwann aufhören. viele Grüße Biertrinker |
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#12 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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Das ist immer was mit dem Schutt.
Was so alles versteckt in den Böden schlummert ist schlimm, Vergrabener Abfall, Überreste Militärischen Ursprungs, und nun noch die vielen KG Rohr Brunnen die ja auch net verfaulen. ![]() Sei froh das es keine Fliesen sind, die sind abartig wenn sie im Bohrloch auftauchen. Stelle heute Abend mal ein Bild ein von meinem Steinfänger mit dem ich gut klar komme.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#13 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 15.05.2011
Beiträge: 50
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Oh mann, das hört garnicht auf mit dem scheiß Bauschutt! Habe heute versucht mit diversen Werkzeugen den Stein zu lösen und raus zu holen. Leider ging da garnix.
Habe dann doch wieder weiter gebuddelt, bin jetzt bei 1,5m und habe weitere drei halbe Backsteine raus geholt. Ich glaube ich nehme mir am Freitag die hilti und ne Spitzhacke dazu und arbeite mich so lange nach unten bis der Bauschutt mal endlich aufhört. Irgendwann muss ja mal Ende sein! viele Grüße Biertrinker |
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#14 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 15.05.2011
Beiträge: 50
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So, gestern habe ich Verstärkung bekommen und weiter gemacht. Das Loch mussten wir per Hand noch weiter Vergrößern und Tiefer machen, haben dann noch ein paar Backsteine raus geholt, dann kam Sand, so etwa bei 1,7m.
Dann ging es recht fix weiter, nach 30 Minuten waren wir bei 2,5m Tiefe und schon im Wasser. bis 3m konnten wir noch bohren, dann ging es nicht mehr weiter weil der Sand immer wieder nach gelaufen ist. Ich werde jetzt mal eine elektrische Ramme ausleihen und dann gehts weiter mit dem Brunnen. viele Grüße Biertrinker |
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#15 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 15.05.2011
Beiträge: 50
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Hallo zusammen,
wir haben gestern mit einer elektrischen Ramme uns am Brunnenrohr versucht, leider ging es bei meinem Brunnen nur sehr schwer vorwärts. Wir haben es jetzt auf 4,5m Tiefe gebracht, weiter geht nicht mehr. Allerdings sollte jetzt ja zumindest noch ein Meter Wasser über dem Filter stehen. Nun aber das Problem. Mit der Schwengelpume habe ich fleisig Eimer um Eimer gepumpt, bis das Wasser klarer wurde. Habe dann heute Morgen die elektrische Pumpe angeschlossen, aber es kommt nur wenig Wasser mit wenig Druck. Dazu sieht man wie im Saugschlauch Luftblasen aufsteigen. Im Moment steht im Bohrloch so viel Wasser, das alle Verbindungsmuffen unter Wasser liegen, dort kann also wohl keine Luft eindringen, oder? Ich bin jetzt etwas unsicher, soll was ich machen soll. Ich habe bisher eine halbe Stunde gegengespühlt, sollte ich das nochmal wiederholen? Sonst mache ich die Verbindung zum Saugschlauch nochmal neu. Sehe ich das richtig, das der Saugschlauch immer komplett mit Wasser gefüllt sein müsste? Also auf keinen Fall blasen dabei? viele Grüße Biertrinker |
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