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| Schlagbrunnen / Rammbrunnen Probleme lösen |
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#2 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 27.05.2011
Beiträge: 11
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Ihr Lieben,
Leider habe ich nicht rausgefunden, wo man Fragen stellt bzw. neue Themen aufmacht etc. Darum postiere ichs errstmal huier, ggfs. kann der Sysadmin mich versetzen ? Meine Fragen: 1) Welcher Filter ist bracuhbar für einen Rammbrunnen der in Tonerde unter Lösslehm in einer Hanglage angbracht ist ? Erwäg den Filter mit Ttresse in eine alte Polyacryldecke einzuwickeln um die feinen Tonminerale fernzuhalten 2) Die Rohre des Rammbrunnens sollen behanft und kräftig miteinander verschraubt werden. Doch wie drauf Gewalt ausüben wenn sie doch rund sind ? Gibts hier einen Trick oder nimmt man riesige englädr und verkratzt die Dinger ? warum, übrigens wir immer wieder von Teflon-Band abgeraten ? Hier mein Erfahrungsbericht bzw. Stand der Dinge: Es geht um einen Brunne auf einer Wiese ohne Strom etc. Als ich den neuen Erdbohrer auspackte bekam ich gleich schwarze Hämde von dem öligen Schmierfilm. Dann schleppte ich das halbe Zeux (angebl. Gewicht 27 kg, fühlte sich aber an wie 35 kg in den Garten, hub eine kleine Bunnenstube ca 80cm tief aus und bastelte den Boher meterweise zusammen. Er frass sich leichtfüssig in den Boden, Nur das Herausziehen nach ein paar cms wurde immer wieder zur bandscheibenraumfordernden Quälerei. Die Geologie hier ist bekannt als : oben Lösslehm, unten zu Tonerde gereifte Siebengebirgsasche. Die ersten 2 m kam gelber cremiger Lehm, dann wuurde es heller und immer feuchter, schliesslich weisser Gley mit Rostflecken, (Zeichen für sauer oder anaerob ?) dann schmatzte und blubberte der Bohrer beim Rausziehen Es klebte nasser hellgrauer Ton daran, der sich nur schwer lösen liess und es tropte nass davon runter. In 4m Tiefe lief im Bohrloch eine Pfütze zusammen in der die obligatorischen von oben einfallenden Krümel ein Zittern hervorriefen. Dann zog ich noch einige cm heraus, aber das war jetzt eine ganz üble Plackerei. Das nun 5 m lange Gestänge liess sich schwer balancieren und stiess in den darüberhängenden Bäumen an. Die ersten etwa 4 m Weg haben, smat Erde wegtragen nur ca 1,5 h gedauert. die folgenden 30 cm ca 1 Stunde. EGAL ES GIBT WASSER ! Die Frage ist jetzt nur noch wie heben.?? Ein Rammbrunnen ist ja mit einer Filterkerze ausgerüstet die sich rasch wieder zusetzt, bzw. die tonerde wird in die Rammspitze geschlämmt und häuft sich hier an, oder ? Hat jemand Erfahrung mit Tonerde ? |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.200
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Hallo antimappus,
ein literarisch trefflich verfasster Beitrag und dazu sehr bildlich umschrieben. Aber nun zu deiner Anfrage. Bei einem in toniger Erde beendeten Rammbrunnen wird man sich nur mäßig an dem kühlen Nass erquicken. Es bedarf von daher noch einiger Schweißtropfen, um diese Wasser -hemmende Schicht zu durchbohren, bis auf das man Kies in der Tiefe vorfindet. Sollte ein Heben des Bohrers mit den geschundenen Händen nur noch schwerlich möglich sein, so benutze ein Flaschenzug oder besser noch einen elektrischen Seilzug.
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Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#4 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 27.05.2011
Beiträge: 11
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Lieber Plunschmeister,
Danke fpür die rasche Antwort. Nach meinen Kenntnissen befindet sich unter dem Ton dann nur noch das rheinische Schiefergebirge, Also Tonschiefer oder Sandstein, da ist mit dem Erdbohrer also kein Durchkommen.mehr. Elektrische Geräte schliessen sich aus, da es sich um ein Gelände handelt, dass weitab von Strom- und Wassernetz vorkommt. Allerdings hatte ich schon mal daran gedacht ein Dreibein aus Rundhölzern aufzustellen (die man mit Seilen verbindet und unten in Erdlöcher pfostet) und von dort aus mit einem Flaschenzug zu ziehen. Wo gits' aber günstige Blöcke für sowas ? Nun gehe ich schon fest davon aus, dass der Brunnen relaiv wenig Wasser liefert (ist ja eh nur zum Blumengissen) und bald vetont sin wird, also ist Ziehen und Waschen vorprogrammiert. Aber es müsste doch irgendwelche Möglichkeiten geben, die Betriebsdauer der Filterkerze zu verlängern ???? |
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#5 (permalink) | ||
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.200
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Hallo antimappus,
Zitat:
Zitat:
Nun ist mir nicht bekannt, ob du auch schon das Material für einen Rammbrunnen käuflich erworben hast.
__________________
Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#6 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 27.05.2011
Beiträge: 11
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Lieber Plunschmeister,
Nach meinem Empfinden sind die Rammfilterkerzen mit einer Art Fliegendraht ausgerüstet, die das Eindringen von gröberem Sand mit dem nachströmenden Wasser verhindern sollen. Dringt nun aber feiner Sand ein wird der ganz langsam die Filterkerze vollsedimentieren und also hats das Wasser schwieriger durchzufliessen. Bei Lehm und -vor allem- bei Ton wäre dieser Effekt nicht nur noch ausgeprägter, sondern gleichzeitig würde der Wasserdurchfluss noch stärker behindert, der Brunnen quasi - verstopft -. Da der Rammfilte ja nur ca 3cm Durchmesser hat erwäge ich den Ton ein wenig auf Distanz zu halten in dem irgendeine GAZE oder eine Polyacryl-Decke zu einem 12 cam breiten Zylinder um die Filterkerze gewickelt und mit Draht befestigt nach untern gesenkt würde. Heite habe ich ein wenig nachgebohrt ca 1/2 m und unter grossen Mühen ein völlig schwarzes Zeux nach oben holen können. Es kann dies nur mit Tonerde gepanschte Braunkohle schlechtester Qualität sein, Braunkohle wiederum ist ein sehr stark wasserspeicherndes und -leitendes Material was die Wasserausbeute erhöhen könnte. Das Wasser steht mittlerweile ca 1 m hoch im Bohrloch. Einen Rammfilter samt 4 Rohren a 1,5 m hane ich bereits im Netzt bestellt es ist das übliche 0815 Teil mit Gusstahlspitze und Fliegendraht. Evtl. kommts morgen. Nun muss nur noch die Schwengelpumpe und Dichtmittel gekauft werden. Mein Plan ist, so tief wie möglich runterzubohren, dann evtl,. 1 oder 2 m Loch mit Sand aufzufüllen (das soll ein kleines Wasserreservoir oder -Quellgebiet bilden und dann mit Rohr und Pumpe ein wenig rein-raus zu spielen um zu sehen -ob ein milchiges Wasser voller Tonminerale hochkommt, - wie die Schütteistung des Bohrlochs so ausfällt (es geht ja nur um Gartenbewässerung) und - ob sich die Filterkerze rasch mit ton zusetzt. Was hältst Du davon ? |
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#7 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 27.05.2011
Beiträge: 11
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Bitte noch eine dringende Frage stellen zu derfen:
Die Brunnenrohre mit 1/14 Zoll-Gewinden (typischerweise sind immer ein Rohr und eine Muffe verschweisst) sollen ja dringend eingehanft (Teflonband gilt immer nichts) zusammengedreht werden, so dass ''luftlos'' rohr an Rohr kommt. Meine Fragen: b) Warum kein Teflonband ? : a) Wie kriegt man das hin: Welches Werkezeug packt ein solches völlig rundes Rohr mit hinreichender Gewalt um es gut behanft zuammenzuknallen ? Mit 2 meterlangen Engländers würde man ggfs. die Rohre eindrücken ? LG |
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#8 (permalink) | |||
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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__________________
Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.200
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Hallo antimappus,
dein Plan scheint in der Tat nicht der schlechteste zu sein. Würde auch bohren, bis kein Weiterkommen mehr möglich ist. An Stelle von Sand, würde ich jedoch Filterkies verwenden und hier den Rammfilter eintreiben. Die Ausbeute an Wasser wird aber nicht sehr hoch sein, weil das Grundwasser die feinen Poren des Tones nur sehr müßig durchdringen kann.
__________________
Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#10 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 27.05.2011
Beiträge: 11
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Danke für die Antworten,
( Link gelöscht weil dieser nach kurzer Zeit ins Leere führt, bitte mal an so etwas denken. Fellnase ) Habe sie noch nicht geliefert bekommen. sind wohl ziemlich unintelligente Rohre, mit Längs-Schweissnaht, ohne Sechskant oder Innen6Kant für Stufenschlüssel. Es sind ofenbar die gleichen die auch Bauhaus hat, nur weniger köstlich. Rohrzangen 2'' sind wahrscheinlich das selbe Werkzeug das ich als Engländer kenne ? So eine Riesenzange die ein Gewinde mit Überwurfmutter an einem Schenkel hat wo man die Maulbreit einregelt. Dann packt die Querzahnung im Maul ins weichere Stahlrohr ? LG Geändert von Fellnase (01.06.2011 um 23:00 Uhr) |
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#11 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 27.05.2011
Beiträge: 11
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Hallo,
1) muss korrigieren, dass die Rohre doch nahtlos sid ( Gusstahl ? ) und dass die Muffen nicht mit den Rohren verschweisst sind. 2) Heute mchte ich eine ersten Pumpversuch: Habe die Rohre behanft und zusammengedreht, Rammfilter angesetzt und dann ins Bohrloch versenkt. Dabei war ein Guirgeln in den Brunnenrohren zu hören. Es schien also ein wenig Wasser aufzusteigen. Die aufgesetzte Pumpe habe ich mit Wasser ''an''gegossen und begonnen zu pumpen: Dabei kam kein Wasser, aber Pumpen führt zu einem Vakuum: der Schwengel lies sich nur unte Widerstand reindrücken Es entstand also ein ''Vakuum-'', aber das Wasser stieg nicht in der Rohrung. Später machte ich einen Pumpversuch in der Regentonne (mit nur 1.5 m) und siehe da: Die Pumpe pumpt und schüttet. Vermutlich hat der Schamm im Bohrloch eine fatale Mischung gebildet die den Filtrer sofort zusetzt ??? Was tun in diesem Fall ? LG |
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#12 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 27.05.2011
Beiträge: 11
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Liebe community,
in der Zwischenzeit habe ich um überhaupt ein wenig Lehmwasser aus meinem schlammigen Bohrloch gehoben zu bekommen die im folgenden Bild armnpluns.jpg erkennbare Wasserheberöhre ersonnen. Im Boden des DN75 Abwasserrohrs bfindet sich einen Dichtungsmanschette wie sie der Baumarkt führt. Der Konus der sich mittels des Seils in das mittige Loch fädelt besteht aus einem Ventiloberteil samt Kappe einer alten Küchenbatterie. Unten mit einer Kappe oberhalb des Seilkontens versehen. Diese Höllenmaschine fördert ca 4 Liter Wasser mit einem Zug, allerdings wird es mit jeden Zug weniger. Die freie Wassersäule nimmt rasch ab. Dies zeigt, dass nur tröpchenweise Wasser in das stets mit Lehm-Schlamm sich verfüllende Bohrloch nachläuft. Wenn man den Erdbohrer ins Loch senkt kann man ihn mit sanftem Druck ca 1m tiefer senken, wo er dann auch erst im Ton greift bzw. beim Drehen sich festfrisst. Wenn man den Bohrer rauszieht zeigt sich ein Gemisch aus cremepuddingartigem Lehm und hundsfest auf den Wendeln des Bohrers klebendem Ton. Ich habe das Gefühl überhaupt nicht weiter zu kommen, bzw. nur in einer Schüssel dünnen Schlampes zu rühren. Kann man Lehmcreme auch wegplunschen oder geht das nur bei Kies ? |
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#13 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 27.05.2011
Beiträge: 11
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borervuil.jpg
Hier ein Bild das die konsistenz des Creme-Lehms (am Bohrer) verdeutlichen soll. Es scheint als würde dieser Schlick immer wieder von Neuem in das Bohrloch nachfliessen. Nun ist es wohl an der Zeit zu plunschen ? Geht das bei Lehm überhaupt ? Gleichzeitig soll man ja auch ein perforiertes KG-Rohr einbringen dass das Nachlaufen des Lehms verhindern soll. Bei einem Bohrerdurchmesser von 12,5 cm muss ich hier wohl ein DN 110 einsetzen ? An den Flaschen wo die Rohre in eineander gesteckt werden haben diese Biester aber einen Aussendurchmesser von > 125 mm ? Zumindest konnte ich meinen ersten Arme-Leute Wasserheber nicht hinunterbekommen. Er blieb nach 1m stecken. Ach und weils so schön und Anderen zur Anleitung dienen möge hier noch eine Abbildung von Dreibein und Hebebock: boreroptrekke.jpg Alles ''Bio''. Es muss nicht immer nur Stahl sein. LG |
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