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Schachtbrunnen Bau von Schachtbrunnen, Brunnenringe aus Beton...

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Alt 15.06.2011, 23:24   #17 (permalink)
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Hallo,

Zitat:
Ich frage mich immer noch, wohin die restlichen Bretter verschwunden sind. In der Ader weggespült?
Eigentlich gibt es keine Wasseradern! Die Bretter sind verrottet.
Hast du schon festen Boden unten gehabt( Lehm) oder warst du unter der Brunnenmauer?
__________________
Gruß PM
ICQ 613346724 Plunschmeister
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Alt 16.06.2011, 09:28   #18 (permalink)
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Hallo Plunschmeister!

Zitat:
Zitat von Plunschmeister Beitrag anzeigen
Eigentlich gibt es keine Wasseradern!
Und wieder was gelernt. Da werde ich nochmal Querlesen!

Zitat:
Zitat von Plunschmeister Beitrag anzeigen
Die Bretter sind verrottet.
Ich habe einige Bretter noch in der Hand gehabt. Die guckten ein bisschen raus, bzw. lagen noch flach am Boden.
Dann habe ich weiter gespült, damit ich die restliche "Schlick-Lehm-Schicht" da rausbekomme, um die Bretter zu bergen zu können, aber die Bretter waren dann "irgendwie" weg. Nach unten verschwunden...

Zitat:
Zitat von Plunschmeister Beitrag anzeigen
Hast du schon festen Boden unten gehabt( Lehm) oder warst du unter der Brunnenmauer?
Jein.
Ich kann das Ende der Brunnenmauer noch nicht erkennen.
Am Grund kann man stehen, sackt jedoch langsam in diesem "Schlick" ein. Hauptsächlich an der Stelle, wo das Wasser auch rausquillt.
Auch die Leiter verschwindet gerne mal 50 cm, besonders, wenn man spült.

Wie schon geschrieben, steht der Brunnen in sich fest und die Steine machen nicht den Eindruck, als ob sie auch nur einen cm bewegt hätten.
Trotzdem ist aussen an einer Stelle die Erde abgesackt (ca. 5 cm).

Tiefer kann ich nur noch, wenn ich mir was einfallen lasse, den schweren Boden nach oben zu spülen und von dem Wasser zu trennen.
Das Wasser brauche ich m. E. als Gegendruck wieder im Brunnen, sonst buddel ich bis zum Jüngsten Tag und wenn das Haus schon schief steht, hat der Brunnen immer noch nicht genug Wasser.

Gruß und Dank

Carsten
Casi246 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2011, 18:06   #19 (permalink)
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Hallo Casi,

Alles Klar. Die "alten" Brunnenbauer würden unten im Brunnen eine sogenannte Sperrbüchse setzen. Praktisch im gemauerten Brunneninnendurchmesser Bretter nach unten eintreiben (Lärche). Hast du unten als Abschluss Lehmboden die Bretter ( schräge angespitzt) dort einschlagen. Schon hat man ein Fass. Diesen Holzzylinder kann man mit Sperrreifen( runde Metallreifen), sichern. Hier werden Holzkeile eingeschlagen. Die Bretter können nicht nach innen drücken.

Nun hat man praktisch den von Außen eindringenden Schlamm abgesperrt. Man kann innen Ausschachten, ohne das Erdreich von außen nach rutscht. Diese Büchse kann man so drinnen lassen, dient auch als Filter.

Aber das geht nur, wenn man unten auf dem Brunnenboden "festen" Boden hat ( Lehm ).
Andere Möglichkeit wäre, sich außerhalb des Brunnens eine solche Büchse zu bauen und die dann später in den Brunnen ab zulassen.
__________________
Gruß PM
ICQ 613346724 Plunschmeister

Geändert von Plunschmeister (16.06.2011 um 18:26 Uhr)
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