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| Schlagbrunnen / Rammbrunnen Probleme lösen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 15.05.2008
Beiträge: 2
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Hallo zusammen
Bitte helft doch einmal einem "Brunnenneuling" alles richtig zu machen. Also ich beabsichtige mir einen Schlagbrunnen in meinen Garten zu Bauen. In einigen Gärten in der näheren Umgebung Pumpen die Nachbarn schon fleißig kostbares Grundwasser. Laut einem Bodengutachten (durch Probebohrungen), welches mein Nachbar anfertigen lies da sich sein Haus in einer Ecke absetzte, habe ich für meine "Vorbohrung" bis zu Wasserführenden Schicht mit folgendem Untergrund zu rechen. Ich zitiere jetzt einmal einen Auszug aus dem Gutachten. Vielleicht kann mir ja jemand von euch erklären was das für einen Normalbürger heißt (nicht für Geologen) und was das in Bezug auf meinen geplanten Brunnen heißt. Zitat: ......ab ca. 1,5m kommt ein schluffiger, fein sandiger Ton bis stark toniger, wechselnd feinsandiger Schluff. Diese Schicht reicht bis in eine Tiefe von ca. 4m. Darunter folgt wechselnd kiesiger, zum Teil schluffiger Sand bis sandiger Kies. Diese nichtbindigen Bodenarten sind mitteldicht und zum Teil dicht gelagert. ...... Grundwasser ist bis zur untersuchten Tiefe von 5m nicht angetroffen worden. Als ein vor Kräfte strotzender Brunnenbauneuling hätte ich mir jetzt einen "Brunnenbohrer 6m steckbar d=95mm für Schlagbrunnen" bei ERDBOHRER.de bestellt und munter drauf los gebohrt. Ist das so ratsam? Wenn ich dann auf Wasser stoßen würde, hätte ich mir noch das entsprechende Zubehör für den Brunnen bestellt. Wo sich aber für mich jetzt die Frage auftut, was brauche ich alles? Welche Rohrdurchmesser? Was für eine Pumpe? Einen funktionsfähigen Kopf einer Schwengelpumpe habe ich schon. Hoffe das sind nicht zu viele Fragen auf einmal. Gruß Michael ops:
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 12.04.2008
Ort: Raum Nürnberg/ Bayern
Beiträge: 106
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Hallo Michael,
die DIN 4022 kann Deine Frage beantworten. Ich darf mal zitieren: (Die Bezeichnungen richten sich nach der Korngröße des anstehenden Bodens.) Ton: Korngröße kleiner als 0,002 mm, fühlt sich seifigschmierig an. Schluff: größer 0,002 - 0,06 mm wie feine Schleifpaste Sand: größer 0,06 - 2,0 mm Einzelkörner gut sichtbar Kies: größer 2,0 - 63,0 mm Grobe Sande und Kiese eignen sich prima zur Wasserentnahme sofern denn Grundwasser darin befindlich ist. Wenn möglich, mach Dich doch mal bei Deinen Nachbarn kundig, wie tief ihre Brunnen sind, wie sie gebaut sind und wo der Grundwasserspiegel steht. Wichtig ist auch, ob eine Tiefbrunnenpumpe oder eine normale Gartenpumpe bei den Nachbarn im Einsatz ist. Liebe Grüße hasso |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 15.05.2008
Beiträge: 2
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Danke für die DIN. Das macht die Sache etwas verständlicher.
Zu welcher Filterspitze (Rammfilter) 1 1/2" oder 1 1/4" würdet ihr mir raten? Und wie groß sollten die Öffnungsschlitze/löcher in der Filterspitze sein? Mein Nachbar hat seinen Brunnen ohne vorbohren geschlagen (von Hand) und betreibt eine normale Gartenpumpe. Auf ca. 7m kommt angeblich das Grundwasser. Allerdings ist ein Bach, der seitens der Gemeinde vor Jahrzehnten begradigt wurde (Betoneinfassungen), zwischen seinem und meinem Grundstück. Hat das Auswirkung auf den Grundwasserstand? Gruß Michael |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 12.04.2008
Ort: Raum Nürnberg/ Bayern
Beiträge: 106
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Hallo Michael,
eine 5/4 " Rammspitze läßt sich leichter einschlagen wie eine 1 1/2" dto. Guck doch bitte mal Deine Schwengelpumpe an, welchen Gewindedurchmesser sie hat. (ca. 40 - 41 mm = 5/4", ca 45 - 46 mm Innendurchmesser des Gewindes wären 1 1/2"). Wenn der Bachlauf zwischen Euch verläuft, auch wenn er gefaßt ist, dürfte das keine große Rolle spielen. So Dein Grundstück in gleicher Höhenlage liegt, dürftetst Du ähnliche Verhältnisse im Untergrund wie Dein Nachbar haben. Glück auf! hasso |
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