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Genehmigung und Vorbereitung Von der Planung bis zum Material

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Alt 15.06.2011, 00:08   #1 (permalink)
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Standard Brunnenbau mitten in Hessen

Hallo zusammen,
spiele mit dem Gedanken einen Brunnen zu bauen und bin seit Tagen in diesem Forum am lesen.

Ich habe leider keinen in der Nachbarschaft der einen Brunnen hat und muss mir das Wissen komplett selbst aneigenen. Was aber kein Problem darstellt, ist einfach mal wieder eine neue Herausforderung.

Wir haben in 4 KM Entfernung eine Messstelle:
Grundwassermessstelle GEDERN* Nr. 486060
Verstehe ich es richtig, dass der Wasserspiegel hier ca. 40 m unter der Erdoberfläche liegt und somit eine Bohrung von 40m angesagt wäre oder lese ich die Werte falsch?

Aus meiner Sicht wäre es somit fast unmöglich einen Brunnen zu bauen, oder?

Vielleicht keiner einer von Euch etwas dazu sagen,
Danke im Vorraus!
Aggl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2011, 19:30   #2 (permalink)
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Moin Moin,

also du Interpretierst das korrekt. 40m im Mittel stimmt schon.
Machbar ist das immer, aber sicher nicht für einen Mann in "Do it your self" methode. Da muss schon ein Profi ran. Geh mal von schwierigen Geologischen Verhältnissen aus. Oder hast du in der Nachbarschaft einen der einen Brunnen hat, denn könntest du doch um deren Daten des Brunnen bitten.
Da mit kann man dann schon eher eine aussage Treffen. Ebenso wäre nicht schlecht zu wissen, ob du direkt am Hang lebst oder im Tal oder oder....


Gruß Krischi
Krischi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2011, 23:11   #3 (permalink)
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Moin zusammen,

nehme doch einfach den 1. Grundwasserstock.
__________________
Gruß PM
ICQ 613346724 Plunschmeister
Plunschmeister ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2011, 23:11   #4 (permalink)
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Unglücklich

Hi Krischi,
danke für deine Antwort.
Leider habe ich keinen in der näheren Umgebung der einen Brunnen hat, den ich um Rat bzw. um Erfahrungswerte fragen kann.
Mit deiner Frage hast du auch gleich den anderen problematischen Punkt angesprochen,ich wohne am Hang, geschätzte 15 Meter über der Messstation.
Mich wundert es nur, da rund um unser Haus mehrere Naturweiher sind.

Dann kommen wahrscheinlich auch noch die Bodenverhältnisse hinzu, da ich im Vogelsbergkreis wohne und der Vogelsberg zu dem größten zusammenhängende Vulkangebiet Mitteleuropas zählt.
Macht die Sache auch nicht leichter, wobei dass ein Punkt wäre der mir weniger Sorgen machen würde, da ich letztes Jahr eine Drainage um unser Haus gezogen habe und bis auf 3m Tiefe fast nur Lehmboden angetroffen habe.

Schade eigentlich, da ich den Brunnenbau gerne angegangen wäre,mich aber echt bei diesen Verhältnissen vor Versuchen scheue, da ich auch die komplette Ausrüstung wie Brunnenbohrer, Plunscher usw. neu kaufen müßte.
Aggl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2011, 23:15   #5 (permalink)
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Hallo Plunschmeister,
was meinst du mit 1. Grundwasserstock?
Wenn ihr aus Erfahrung sagt, dass man es schaffen kann, dann würde ich es auch ausprobieren, will nur nicht etwas probieren, was einfach unmachbar für einen alleine ist.

Grüße
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Alt 15.06.2011, 23:31   #6 (permalink)
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Hallo Aggl,

http://www.brunnenbau-forum.de/membe...stockwerk.html

Nehme an, das die Messstelle sich auf den 2. Grundwasserstock bezieht.
Bei uns zB. liegt der 1. bei 5,50m und der 2. bei zB. bei 30 m, Trinkwasser wird hier glaube ich aus 170m oder 270m gezogen.
__________________
Gruß PM
ICQ 613346724 Plunschmeister
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Alt 15.06.2011, 23:44   #7 (permalink)
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Hallo Plunschmeister,
Interessanter Link, habe mich hier in Forum bis zu den Alben noch gar nicht durchgearbeitet.
Das stimmt mich doch wieder positiv.
Es kann schon sein, dass die Angaben der Messstelle sich auf den Zweiten beziehen.
Müßte ich noch mal genau nachfragen. Ich weiß nur, dass die ganze Region Frankfurt mit Trinkwasser aus dem Vogelsbergkreis versorgt wird.

Geändert von Aggl (15.06.2011 um 23:47 Uhr)
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Alt 15.06.2011, 23:49   #8 (permalink)
Moderator
 
Benutzerbild von Fellnase
 
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Beiträge: 1.586
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Zitat:
Ich weiß nur, dass die ganze Region Frankfurt mit Trinkwasser aus dem Vogelsbergkreis versorgt wird.
Und aus den Jägersburger Wald, Bei Biblis.
__________________
Gruß Fellnase
Wasser sucht sich immer seinen Weg
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Alt 15.06.2011, 23:51   #9 (permalink)
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Benutzerbild von Plunschmeister
 
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Und was soll mir das sagen? Ihr Beiden? Bin hier im platten Norden.
__________________
Gruß PM
ICQ 613346724 Plunschmeister
Plunschmeister ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2011, 00:08   #10 (permalink)
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Naja war ja nur eine Feststellung. Dafür musst du dir weniger Gedanken um irgendwelche Gesteine im Boden machen.

Habe mal eine E-Mail an die Betreiber der Messstelle abgesetzt, vielleicht können die mir genaueres sagen.
Habe noch eine kurze Frage zum Mantelrohr bzw. zum Kauf des richtigen Werkzeugs.
Ich bin mir nicht sicher, in welcher Dimension ich den Bohrer kaufen soll.
Ich habe schon das eine oder andere bei uns aus-/umgegraben, jedoch nie weiiter als 3 m tief. Hier bin ich meistens auf stark lehmigen Boden gestoßen.
Bin mir jetzt nicht sicher ob ich den von euch angebotetnen großen Brunnenbohrer + Plunscher kaufen soll und mit einem Mantelrohr arbeiten sollte oder ob ich den Kleinen nehme und direkt mit dem Plunschen (oder ihr nennt es glaube ich Teufeln) des Brunnenrohrs anfagen sollte.
Als Brunnenrohr soll auf jeden Fall DN115 verwendet werden, wenn das Projekt starten sollte. Das Filterrohr/e mit SChlitzweite von 3mm (wird hier immer von Fellnase empfohlen) über Pumpe usw. würde ich mir erst Gedanken machen, wenn ich auf Wasser stoße.

Gruß

Geändert von Aggl (16.06.2011 um 00:10 Uhr)
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