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| Schlagbrunnen / Rammbrunnen Probleme lösen |
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#33 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 30.08.2011
Beiträge: 36
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Soorry, aber "Alles falsch was geht...", klingt erstaunlich, denn letztlich haben wir einen Rammbrunnen der von Hand gut 2 Liter/Sek Wasser liefert (also 7000L pro Stunde) für unter 200€. Und nach anfänglichem Herumgeplage mit dem Bohrer und einer Menge Dreck war das Ding in 60 Minuten komplett fertig!
Was sollen wir dabei falsch gemacht haben? Die undichte Stelle wurde heute morgen gefunden. Es war der Sprialschlauch, der zur Pumpe führte und zwischen den Spiral-Versteifungen am Anschluß zum Pumpenstock Luft zog. Die Schweißnähte der Brunnenrohe sind also auch dicht, genau wie die Kugelhähne und der gesamte Rest. So What? |
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#34 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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Sorry, hell sehen kann hier keiner und nach deinen vielen Beiträgen gestern war es wohl nicht so klar,wie das was du nun postest.
Nur so neben bei man kann Räder am Auto fest schweißen, oder mit Draht anbinden, fortbewegen kann man sich bestimmt damit, nur wie lange?
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#35 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 30.08.2011
Beiträge: 36
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Das mit dem "schön" Vorbohren ist für mich nicht nachvollziehbar.
Vorbohren beim Rammbrunnen macht überhaupt gar keinen Sinn. Sonst würde es ja nicht Rammbrunnen heißen. Denn die ersten Meter sind am einfachsten zu rammen. Dann wird es schwerer, weil der Untergrund dichter wird, - nicht weil das Rohr am Loch reibt. Die Dichte unterhalbt des Bohrlochs wird durch das Bohren aber auch nicht weicher. Da die Spitze dicker ist als das Rohr und das Loch dadurch dicker als das Rohr ist, steckt das Rohr recht lose im gerammten Loch. Wenn man vorbohrt, dann wird grade der einfachste Teil des Rammens, durch aufwändiges Bohren ersetzt und danach wird es durch das Vorbohren auch nicht einfacher, da der Untergrund durch das Bohren nicht unterhalb des Bohrers aufgelockert wird. Wenn man nach dem Vorbohren mit dem Rammen nicht weiter kommt, dann wäre man ohne Vorbohren auch nicht weiter gekommen und umgekehrt. Wenn man ohne Vorbohren alo in z.B. 5m stecken bleibt, dann bleibt man auch nach ein 4m Vorbohren in dieser Schicht stecken, da nicht unmittelbar die Tiefe sondern die Dichte und Art der Bodenschicht beim Rammen relevant ist. Der einzige Grund des Vorbohrens ist viel Arbeit zu haben, und sicher zu sein, dass man einen Rammbrunnen auch hätte schlagen können, weil der Untergrund schön weich war. Wenn man beim Vorbohren feststellt, dass Rammen nicht geklappt hätte, dann hat man viel Arbeit für eine Information investiert, die man mit Rammen auch in 1h hätte haben können. Mit anderen Worten sieht das Vorbohren beim Rammbrunnen, der seinen Namen ja irgendwo her habe muss, nach einer überflüssigen Sträflingsarbeit aus. Vg, Captayne |
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#36 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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Lieber Captayne.
Es ist dem Schöpfer zu danken das es so intelligente Menschen gibt wie dich. Von nichts eine Ahnung haben, keine Hintergründe kennen, aber groß hinausposaunen das ein Brunnenbauer der beim Rammbrunnen zum vor bohren rät falsch liegt. Das betrifft ja nicht nur mich, was du da so los lässt. Warum und wesshalb so etwas gemacht wird interessiert scheinbar einen Captayne überhaupt nicht. Danke für deine die den allgemeinen Brunnenbau revolutionierende Erfahrung. Für mich kommst du so rüber wie einer der sagt man kann alle Stromkraftwerke abschalten weil sein Strom aus der Steckdose kommt. Ich bin nicht verpflichtet dir weiter zu Antworten, was ich bei dir mit Freude machen werde. Ich wünsche dir alles gute, bleibe so wie du bist.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#37 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.200
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Zitat:
Abessinierbrunnen weil sie in größerem Umfang im Feldzug der Engländer gegen Abessinien im Jahr 1868 zur Versorgung der Truppen mit Trinkwasser eingesetzt wurden. ***wikepedia***
__________________
Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#38 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 30.08.2011
Beiträge: 36
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Liebe Fellnase,
ich kann dem Vergleich mit dem Strom nicht zustimmen. Denn Strom wird definitiv von Kraftwerken erzeugt, während man mitnichten einen Rammbrunnen immer vorbohren muss. Das beweisen tausende Installationen, die völlig unproblematisch und ohne eine Notiz und ein Echo im Interent einfach so installiert werden, genau so wenig wie beim Brötchenkauf. Daher kann auch nicht pauschal ein Vorbohren empfohlen werden, das sogar noch aufwändiger ist, als das Rammen selbst - und da hat man noch kein Rohr im Boden. "Von Nichts eine Ahnung haben" kann auch nicht stimmen, mittlerweile hab ich mich sehr intensiv mit dem Stoff befasst und neben Brunnenbauern, vielen Brunnenbesitzern in der Region und auch mit Tiefbauingenieuren gesprochen. Es tut mir leid, ich möchte Ihnen/Dir natürlich nicht das Geschäft beeinträchtigen, aber ich möchte auch nicht, das jemand erstens aufgibt, bevor er es überhaupt versucht, weil Bohren schon ein Akt ist; zweitens wenn er es versucht, dass er sich nicht überflüssigerweise abquält und möglicherweise seine Familie vernachlässigen muss, wenn es doch zu einem hohen Prozentsatz so einfach sein kann. Wohl gemerkt schlage ich nicht pauschales Rammen vor, wenn niemand in der Nähe nicht einen funktionierenden Rammbrunnen hat. Sondern genau dann, wenn Rammbrunnen in der Region gut fuktionieren. Aus welchem Grund sollte man da noch bohren, wenn ein Rammbrunnen vom Profi für 300€ und in 30 Minuten versenkt ist, oder im Selbstbau an einem Nachmittag für <200€ incl. Leihgebühr der Brunnenramme? Wenn ein Rammbrunnen scheitert, dann kann man sich ja immernoch beim Bohren und Plunschen verausgaben, ohne großen Verlust, anstatt umgekehrt. Also nix für ungut, war nicht persönlich gemeint. Captayne Geändert von Captayne (18.09.2011 um 19:39 Uhr) |
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