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Schlagbrunnen / Rammbrunnen Probleme lösen

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Alt 17.06.2011, 20:29   #1 (permalink)
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Standard Rammbrunnen komplett vorbohren?

Hallo zusammen,

mich würde gerne interessieren, ob man den Rammbrunnen auch in den kompletten Tiefe vorbohren kann oder ob dies die Funkion des Rammbrunnens beeinträchtigt.

Gruß Andi
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Alt 17.06.2011, 22:28   #2 (permalink)
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Hallo

Man kann auch einen Rammbrunnen nach dem Muster des Bohrbrunnens erstellen.
Also vor bohren bis zum Grundwasser dann bis auf die gewünschte Tiefe Arbeitsrohre einplunschen und den Rammbrunnen dann da hinein stellen.
Wird auch so gemacht ab und an, zb bei 2 bis 3" Rammspitzen, oder wenn der Grundwasserleiter nicht so optimal ist und man eine Kieschüttung braucht damit genug Wasser bei läuft.
Ist aber nicht Sinnvoll wenn keine KKiesschüttung benötigt wird.
Hat man schon so eine Tiefe, dann sollte man schon 4" Brunnenrohre einbauen.
Ist der Grundwasserstand hoch genug kann man den Bohrbrunnen wie einen Rammbrunnen betreiben. Mit Handpumpe und E-Pumpe.
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Gruß Fellnase
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Alt 17.06.2011, 22:33   #3 (permalink)
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Danke für deine Antwort. Ich habe das problem, das ich den 1. Rammbrunnen zerstört habe. Diesen habe ich ohne vorbohren in 3,5 Meter Tiefe geschlagen. Doch dort unten muss sich das Filterrohr gestaucht haben bzw. gebrochen sein. Mir fehlt bei dem Tiefemessen genau das Maß des Rammfilters.

Deswegen möchte ich diesem entgegenwirken indem ich soweit wie möglich vorbohre.

Denn das Schlagen ist wohl nicht das gelbe vom Ei, da teilweise Rohre beschädigt werden.

Der Schlagkopf ist ebenfalls hinüber, da sich die Muffe beim einschlagen gestaucht hab.

Gruß Andi
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Alt 17.06.2011, 22:37   #4 (permalink)
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Auch beim Rammbrunnen wird immer vor gebohrt.
Bis zum Grundwasser Anfang.
Erst von da an wird gerammt.
Vorschlaghammer da für einsetzen ist nicht das gelbe vom Ei.
Mit einer E - Ramme, oder mit schwerer Hilti, Abbruchhammer ist es vernünftig zu rammen.
Nach erreichen des GW noch 3 Meter tiefer und gut ist.
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Gruß Fellnase
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Alt 17.06.2011, 22:57   #5 (permalink)
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Also kann es sein das Aufgrund des Vorschlaghammers und ohne Vorbohren der Rammfilter beschädigt wurde?

Ich habe im Nachhinein schon im Wiki das Schlagen eines Rammbrunnens gesehen, nur wenn ich einen Abbruchhammer einsetzte, woher bekomme ich solch einen aufsatz?

Gruß Andi
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Alt 17.06.2011, 23:12   #6 (permalink)
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Zitat:
Also kann es sein das Aufgrund des Vorschlaghammers und ohne Vorbohren der Rammfilter beschädigt wurde?
Kann nicht nur, das ist so.

Du hast doch den Einschlagkopf.
In den Bohrst du oben eine Vertiefung, 10 bis 14 mm.
Da steckst man den Spitzmeißel dann rein und auf gehts.
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Alt 18.06.2011, 01:54   #7 (permalink)
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Oder man fragt sich bei den Maschinenverleihern in der Gegend durch, wer sowas mit passendem Aufsatz verleiht. Ich habe es erst bei den Baumärkten der Umgebung versucht, die haben alle einen Abbruchhammer, aber keinen Aufsatz. Bei Boels gabs auch nix, dafür den Tipp für den Maschinenverleih Bismarck in Kaarst - falls mal jemand aus der Gegend ist.

Im Prinziep nix anders als die angebohrte Schlagspitze, aber größer, so das es kein Spitzmeißel sein muss.

viele Grüße

Biertrinker
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Alt 18.06.2011, 08:41   #8 (permalink)
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Super... jetzt bin ich um einiges schlauer :-) Bin jetzt nur noch gespannt wie gut/schlecht das mit dem Abbruchhammer geht, da es ja schon ein schweres Ding ist.

Gruß Andi

P.s.: Werde mir jetzt noch einen Bohrer kaufen und in ca. 1-2 Wochen wirds wohl versucht und dann geb ich auch ein Feedback :-)
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Alt 18.06.2011, 10:23   #9 (permalink)
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Hallo zusammen,

Zitat:
Bin jetzt nur noch gespannt wie gut/schlecht das mit dem Abbruchhammer geht, da es ja schon ein schweres Ding ist.
Das Eigengewicht des Abbruchhammer ist sehr hilfreich.
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Gruß PM
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Alt 22.06.2011, 05:41   #10 (permalink)
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Hallo,

gestern ist der Bohrer angekommen. Prompt habe ich losgelegt und nach ca. 3 Std. bin ich auf Wasser gestoßen. Und das schon nach ca. 1,4 Meter, ist das normal? Und jetzt seh ich auch wieso man nicht mehr Vorbohren kann. Da das Bohrgut durch das Wasser wieder von der Bohrschnecke rutscht.

Wenn Heute das Hanf kommt werde ich ins Bauhaus gehen und einen Abbruchhammer holen, nicht ganz die schwerste Ausführung... müsste aber hoffentlich gut reichen.

Gruß Andi
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Alt 22.06.2011, 18:42   #11 (permalink)
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So heute habe ich mich mit einem leichteren Abbruchhammer versucht und es ging voll in die Hose. Ich kam keine 5 cm weit in einer viertel Stunde. Und in einer höhe von ca. 1,5m ist das auch noch schlecht handzuhaben.

Jetzt habe ich eine Frage an die Spezialisten die sich mit dem großen schweren Abbruchhammer abgegeben haben. Ging dies schneller in den Boden rein? Wie habt ihr diesen auf Kopfhöhe gehalten? Von einer Leiter aus?

Bitte um Rat.

Danke

Gruß Andi
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Alt 22.06.2011, 22:15   #12 (permalink)
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Hy Also wir haben uns letze mal bei einem Mietservice einen Brunnenhammer ausgeliehen. 41 Ocken für einen Tag. Mit dem passenden Aufsatz für die Rammmuffe. Das ganze spielchen dann von ner Leiter aus in die Erde rein. Funzte eigentlich ganz gut. Zumindes die ersten 4 Meter. Danach war Schicht da nicht vorgebohrt hehe
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Alt 22.06.2011, 23:56   #13 (permalink)
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Hallo redbull-e30,

was hast du an Bohrgut gefördert? Sand oder Lehm?
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Gruß PM
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Alt 23.06.2011, 07:12   #14 (permalink)
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Hallo,

dann werde ich das auch von der Leiter aus versuchen, den Aufsatz dazu habe ich nicht. Aber in den Schlagkopf habe ich ein 8er Loch gebohrt das durch den zu kleinen Abbruchhammer schon gut geweitet wurde. Das sollte mit den großen dann hoffentlich auch gehen. Was mir aufgefallen ist, das der Schlagkopf enorm heiß wird durch die Reibung. Denn kann man nicht mal mehr anfassen :-/. Ich hoffe das das Gewinde durch den großen Abbruchhammer nicht zerstört wird, hat hier jemand schlechte Erfahrungen damit gemacht?

Kurz zum Bohren:

Der Bohrer ging die ersten 30cm sehr gut da fast nur Humus vorhanden war. Anschließend ca. 1m war es eine richtige Knochenarbeit (2,5 Std) da große Steine in einem Sandgemisch mit einem Durchmesser von ca. 5cm vorhanden waren.
Hier ließ sich der 90mm Bohrer kaum drehen und nur mit ruckartigen Bewegungen ging es schwer voran. Wenn sich dann mal ein großer Stein verklemmt hat musste man ja auch erstmal den Bohrer wieder aus der Erde bekommen... Aber das wurde auch geschafft

Danach kam feinkörniges Kies mit etwas Matsch --> Juhu nicht mehr weit weg von Ziel und tatsächlich 10cm tiefer war der Bohrer Nass (braunes Wasser) und das Bohrgut konnte auch nicht mehr rausgezogen werden da es durch das Wasser nach unten rutscht. Ab Wasseranfang habe ich ca. 1cm großes Kies mit dümmflüssigen normalbraunen Matsch.

Gruß Andi

Edit:

@Eisteufel: Von welchem Mietservice hast du den Aufsatz bekommen? War das der große Abbruchhammer? Beim Bauhaus möchten die für einen Tag 50 Euro... Wie lange hast du benötigt bis die 4m erreicht waren?

Geändert von redbull-e30 (23.06.2011 um 07:15 Uhr)
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Alt 23.06.2011, 23:11   #15 (permalink)
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Hallo,

Zitat:
Ab Wasseranfang habe ich ca. 1cm großes Kies mit dümmflüssigen normalbraunen Matsch.
Steine können das Problem sein, das du das Rohr nicht ein gerammt bekommst. Oder hast du es bereits geschafft?
__________________
Gruß PM
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Alt 24.06.2011, 09:14   #16 (permalink)
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Nein, bin heute erst dran. Hol mir heute den großen Boschabrissbohrer. Aber 1cm Steine sind doch kein Hinderniss oder???

Gruß Andi
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