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Schachtbrunnen Bau von Schachtbrunnen, Brunnenringe aus Beton...

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Alt 21.06.2011, 09:22   #1 (permalink)
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Ein freundliches Hallo an alle Brunnen-Aktivisten

Nach längeren suchen fand ich auf meinem Grundstück endlich den zugeschütteten Schachtbrunnen. Dieser besteht aus Blöcken behauener Feldsteine, die so behauen sind, dass sie nach innen eine Rundung haben und an den Seiten so geschlagen sind, dass sie sich gegeneinander durch den äußeren Druck verspannen.

Am letztem Wochenende sind wir bis in eine Tiefe von ca. 3 m gekommen und die Bodenschicht die erreicht ist, ist schon mächtig Matschig.

Am Abend gockelte ich dann dieses Forum und es wurde mir beim lesen dann doch etwas anders

Da war auf einmal die Rede vom Einstürzen u.s.w.


Nun mal zwei Fragen an die Erfahrenen

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit das solch ein Schachtbrunnen mit diesem ''Mauerwerk'' spontan einstürzt ?

Wie tief muss ich der Erfahrungen der Brunnenbauer hier aus dem Forum noch gehen, wenn das Erdreich schon mächtig nass ist ?

Grüße aus dem südöstlichen Niedersachsen

Dette
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Alt 21.06.2011, 10:11   #2 (permalink)
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Hallo

Mach mal Bilder von dem Brunnen damit wir eine bessere Vorstellung bekommen.
Versuche alles heraus zu bekommen was wer über den Brunnen weiß.
__________________
Gruß Fellnase
Wasser sucht sich immer seinen Weg
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Alt 21.06.2011, 14:04   #3 (permalink)
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Bitte schön



Befragen der Nachbarschaft wird schwierig....alles zugezogene
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Brunnen.jpg (41,3 KB, 132x aufgerufen)
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Alt 21.06.2011, 23:14   #4 (permalink)
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Hallo Dette,
Zitat:
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit das solch ein Schachtbrunnen mit diesem ''Mauerwerk'' spontan einstürzt ?
Das kann dir wohl keiner genau sagen, ist der gemauert ? Wenn schon einzelne Steine raus schauen, ist das so eine Sache.

Zitat:
Wie tief muss ich der Erfahrungen der Brunnenbauer hier aus dem Forum noch gehen, wenn das Erdreich schon mächtig nass ist ?
Wasser steigt ja schon durch die Kapillarwirkung auf, hängt natürlich auch vom Bodengrund ab. Wenn es bei Sand/Kies feucht wird, kann man in der Regel noch 2-3m graben/bohren, bis man auf GW kommt.
__________________
Gruß PM
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Alt 22.06.2011, 08:30   #5 (permalink)
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Hallo Plunschmeister

Wie auf dem Bild rechts zu sehen ist, schaut dort ein Stein heraus.....als erstes dachte ich es sei ein Trittstein, aber nach genaueren betrachten stellte ich fest, dass über diesen ''Trittstein'' V-Förmig nach oben hin die Steine fehlen. Also werde ich bis in dieser Tiefe das Erdreich entfernen und dort neue Steine setzen. Habe Gott sei Dank durch die viele buddelei auf meinem Grund viele vergrabene Steine gefunden. Wahrscheinlich sind das auch welche von dem ehemaligen Brunnensteinen.

Durch das viele quer lesen hier in diesem wunderbaren Forum, bin ich auf die Idee gekommen mit einen Handbohrer der Sache mit dem Grundwasser auf den Grund zu gehen. Angesetzt und siehe da, nach ca. 80 cm bin ich auf Wasser gestoßen. Ich förderte mit den Bohrer schwarzen Schlamm und quadratische Steine in einer Größe von 5x5x5 cm zu Tage.

Kann das schon die ''Filterschicht'' sein ?


Im übrigen....nen schönes Video hast da verlinkt

Gruß Dette...

...den das Brunnenfieber gepackt hat
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Alt 23.06.2011, 00:22   #6 (permalink)
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Hallo Dette,
Zitat:
und quadratische Steine in einer Größe von 5x5x5 cm zu Tage.
Kann sein, das dieses eine Abdeckung der unteren Bodenschicht war. Die Filterschicht war ja meistens Grobsand hierauf wurden nochmals größere Steine gelegt. Aber in dieser Art höre ich auch zum ersten Mal.
__________________
Gruß PM
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Alt 23.06.2011, 07:36   #7 (permalink)
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Moin Meister

Nicht ohne Grund sage ich immer ich wohne in Kullerkopphausen da ist eh alles anders.

Nachbarin sagte mir gestern, dass es gut möglich sein kann schon auf Grundwasser gestoßen zu sein, da wir hier in Winnigstedt einen ziemlich hohen Grundwasserspiegel hätten.

Übernächstes Wochenende ist dann mein Kumpel wieder hier und es kann dann weiter gehen.


Gruß

Detlef
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Alt 05.07.2011, 20:06   #8 (permalink)
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Hallo Gemeinde

Heute war es so weit und ich konnte mit meinem Freund weiter machen.

Haben jetzt die Erde bis zu dem angenommenen ''Trittstein'' wie die Archäologen mit feiner Dreieckskelle aber ohne Pinsel freigelegt und so wie die Steine die zum Teil noch über den ''Trittstein liegen'', ist der Schacht durch Instabilität bis zu eben diesen Stein eingestürzt.
Unterhalb des ''Trittsteins'' ist eine Steinreihe die eigentlich nicht mehr vollständig vorhanden ist....hat sich wohl durch Druck von den da drüber liegenden fetten Feldsteinen mit der Zeit zerbröselt.

Somit ist die Wiederbelebung des Schachtbrunnen für mich nun Geschichten

Aber wenn ich schon so weit unten und ja auch schon auf Wasser gestoßen bin will ich den Brunnen nicht einfach so wieder verfüllen.

Meine Idee ist die, dass bevor ich wieder verfülle unten noch ein klein wenig tiefer bohre und dann dort in das Loch Brunnenrohre einbaue.....doch dazu muss ich mich noch hier etwas schlau lesen b.z.w. euch ihr mit Fragen Löchern.

In diesem Sinne einen schönen Abend euch allen

Gruß

Detlef
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Alt 06.07.2011, 22:59   #9 (permalink)
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Hallo,

beim Bohren im Brunnen musst du aber damit rechnen noch auf weiter Steine zu treffen, die ein abteufen der Brunnnerohre erschweren. Würde anbei neu bohren.
__________________
Gruß PM
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