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Brunnen selber bohren - dies & das Sonstiges Dies & Das. Hier kommt alles rein was nicht in eine der anderen Kategorien passt zum Thema Brunnenbau

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Alt 12.07.2011, 12:36   #33 (permalink)
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So,

habe gestern Abend wiederholt mein 2 Std. Brunnenbohrfitnessprogramm absolviert. Dabei Standen zu beginn 20cm Wasser im Loch. Bis ich mit meinem Erdbohrer auf die Tiefe vom mit dem Riversidebohrer erreichten 6m kam verging schon mal eine Stunde. Also eine Stunde für´s Nachschneiden von 89mm Riversidebohrer auf 95mm Erdbohrer.
Das macht vielleicht mal ein bisschen deutlich wie hart das Zeug dort unten ist. Hatte zahlreiche Sandsteinbrocken im Bohrgut, das allerdings sehr naß, schlammig war.
bohrgut.jpg

Weitere 10cm konnte ich mit dem Erdbohrer zurücklegen. Roter und gelber Sand an der Schneide des Erdbohrers, dann war wieder Schluss.
Riversidebohrer nochmal rein, weitere 5cm geschafft. Das Bohrloch war zu diesem Zeitpunkt wieder trocken und der Riversidebohrer kratzt unten auf einer weißen Schicht. Hab abschließend mal die Lampe runtergelassen und noch ein Bild gemacht.
bohrloch.jpg

Positiv: Als ich heute Morgen die Lampe nochmal runtergelassen hab standen wieder 10cm Wasser im Loch und es hat nicht geregnet.
Kurze Frage dazu. Ist es wahrscheinlicher, dass das Wasser gespannt ist, also von unten ins Loch drückt oder von den Seiten her reinläuft?

Gruß

Blaster
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Alt 12.07.2011, 18:48   #34 (permalink)
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Hallo,

Zitat:
Ist es wahrscheinlicher, dass das Wasser gespannt ist, also von unten ins Loch drückt oder von den Seiten her reinläuft?
Kann ich dir auch nicht sagen. Wenn es gespannt wäre, dann würde das Wasser das Bestreben haben nach oben zu drücken und mit dem Wasser würde dann auch Sand/Kies kommen.
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Gruß PM
ICQ 613346724 Plunschmeister
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Alt 12.07.2011, 19:45   #35 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Plunschmeister Beitrag anzeigen
mit dem Wasser würde dann auch Sand/Kies kommen.
Wie meinst Du das? Die Bodenschicht am Grund ist gerade sehr hart. Sand und Kies darunter? Bisher hatte ich noch kein Kiesvergnügen.

Geografisch gesehen befinde ich mich hier in einer Ebene, dem Amöneburger Becken im Gebiet Mittelrhein. Mir hat mal ein Geologe gesagt, dass in Ebenen gespanntes Wasser wahrscheinlich ist. Höhe etwa 200-202 über NN. 400m entfernt gab es bis 1990 eine Meßstelle, die einen Grundwasserstand von 194 über NN angab.

Gruß

Blaster
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Alt 23.08.2011, 10:03   #36 (permalink)
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Daumen runter Erster Brunnen ging daneben...

Servus zusammen,

ich melde mich mal wieder um dieses Thema abzurunden. Leider mit wenig erfreulichen Nachrichten. Mein Bohrloch ist nicht mehr zu gebrauchen.

Aber der Reihe nach.
Ich habe versucht den Rammbrunnen einzuschlagen. Habe mir dafür eine ca. 70kg Ramme gebaut, mit der wir zu zweit immer um die 20 Schläge abgegeben haben.

Ramme
ramme.jpg

Das ging die ersten 20cm auch ganz gut. Danach bei etwa 200 Schlägen kein Millimeter mehr. Habe daraufhin beschlossen das Rohr wieder zu ziehen um es nochmals mit Bohren, bzw. auflockern mit dem Meisel zu probieren. Mit zwei Wagenhebern hatte ich das Rohr relativ schnell los.
Als ich das Rohr danach allerdings aus dem loch gehoben habe, traute ich meinen Augen nicht! Rammfilter krumm und Rammspitze abgerissen!!! Hat sowas schon mal jemand erlebt?

rammfilter.jpg

Da sich nun die dicke Rammspitze in 6m Tiefe in einem offensichtlich ziemlich harten Untergrund befindet und ich keine Ahnung habe wie ich die da rausbekommen soll, werde ich in dieses Bohrloch nichts mehr investieren und eher Motivation für einen neuen Anlauf sammeln.
In der Hoffnung, dass die Bodenverhältnisse 5m weiter etwas dankbarer sind.

Gruß

Blaster
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Alt 23.08.2011, 11:48   #37 (permalink)
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Hallo Blaster

Beim Rammbrunnen ist zu viel Gewicht tödlich.
Die Spitze vom Rammfilter ist nur mit 2 Nieten befestigt, dadurch ist sie nicht so "stabil" zudem ist der Filter durch die Bohrungen, für den Wassereinlass, von der Stabilität her auch geschwächt.
Bei der Einteilung des Rammgewichtes muss man schon einiges an Erfahrung haben und den Untergrund kennen.

Das "A" & "O" ist so weit vor zu bohren bis man auf Wasser ist. Vorher aufhören zu bohren ist absolut nicht gut.
Ist man auf Grundwasser gestoßen dann sollte man ruhig noch mit dem Bohrer tiefer gehen, also Bohrer rein und tiefer drehen, nur um das Erdreich auf zu lockern. Erdreich fördern geht ja nimmer weil das Wasser den Bohrer abspült.

Nur wenn du schon bei 6 Meter Tiefe bist und nicht im Wasser solltest du vielleicht an einen Bohrbrunnen denken.
Wo bohrst du denn?
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Gruß Fellnase
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Alt 23.08.2011, 14:25   #38 (permalink)
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Hi Fellnase,

bohre bei Marburg in Hessen. Plz 35274.
Ich habe 20cm Wasser im Loch stehen, nur ist es so hart geworden, dass ich mit dem Erdbohrer nix mehr ausrichten konnte.

Einige Meter von meinem Borloch entfernt haben Nachbarn vor etwa 30 Jahren einen Brunnen auf 6m bohren lassen. Der lief bis vor etwa 20 Jahren gut. Sie vermuten, dass sich durch die starke Bebauung der Umgebung das Grundwasser abgesenkt hat. Deckt sich eigentlich mit meiner Erfahrung, dass das Wasser auf 5,80 steht.

Ich vermute die harte Schicht auf der ich mich befinde ist eine Deckschicht, aus was auch immer, zum nächsten Grundwasserstockwerk. Nur komme ich mit meinen Mitteln da wohl nicht durch. Habe auch schon über einen Bohrbrunnen nachgedacht, nur ist der ja nicht die Lösung meines eigentlichen Problems.

Gruß

Blaster
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Alt 23.08.2011, 17:00   #39 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Blaster Beitrag anzeigen
Hi Fellnase,
...
Ich habe 20cm Wasser im Loch stehen, nur ist es so hart geworden, dass ich mit dem Erdbohrer nix mehr ausrichten konnte.
...
Hallo Blaster,

Das kommt mir seeehr bekannt vor

Bei mir sind es ca.30cm und ein Weiterkommen unmöglich ... als wenn da unten eine Betonschicht wäre. Im anderen Thread habe ich schon was dazu eschrieben. Ich fang auch neu an ... aber diesmal etwas anders. Muß leider immer noch abwarten bis beide Sehnenscheidenentzündungen abgeklungen sind. Ist eine langwierige Geschichte. Aber Aufgeben is nicht

Gruß Gundolf
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Alt 23.08.2011, 20:18   #40 (permalink)
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Bei euch Leidensgenossen gilt es wohl heraus zu finden was da unten für eine Schicht ist.
Da muss man durch, sonst hilft nix.
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Gruß Fellnase
Wasser sucht sich immer seinen Weg
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Alt 26.08.2011, 22:45   #41 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Blaster Beitrag anzeigen
Servus zusammen,

ich melde mich mal wieder um dieses Thema abzurunden. Leider mit wenig erfreulichen Nachrichten. Mein Bohrloch ist nicht mehr zu gebrauchen.

Aber der Reihe nach.
Ich habe versucht den Rammbrunnen einzuschlagen. Habe mir dafür eine ca. 70kg Ramme gebaut, mit der wir zu zweit immer um die 20 Schläge abgegeben haben.

Ramme
Anhang 557

Das ging die ersten 20cm auch ganz gut. Danach bei etwa 200 Schlägen kein Millimeter mehr. Habe daraufhin beschlossen das Rohr wieder zu ziehen um es nochmals mit Bohren, bzw. auflockern mit dem Meisel zu probieren. Mit zwei Wagenhebern hatte ich das Rohr relativ schnell los.
Als ich das Rohr danach allerdings aus dem loch gehoben habe, traute ich meinen Augen nicht! Rammfilter krumm und Rammspitze abgerissen!!! Hat sowas schon mal jemand erlebt?

Anhang 558

Da sich nun die dicke Rammspitze in 6m Tiefe in einem offensichtlich ziemlich harten Untergrund befindet und ich keine Ahnung habe wie ich die da rausbekommen soll, werde ich in dieses Bohrloch nichts mehr investieren und eher Motivation für einen neuen Anlauf sammeln.
In der Hoffnung, dass die Bodenverhältnisse 5m weiter etwas dankbarer sind.

Gruß

Blaster

Hi Blaster,

der gleiche Mist mit der abgerissenen Spitze ist mir auch passiert!

Schau mal wie ich weiter gemacht habe...

Nach 1,50 schon aufgeben?

Vielleicht klappt´s ja

Beste Grüße
Oli
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