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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 22.05.2008
Beiträge: 1
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Hallo
nach meinen Forschungen im Internet bin ich auf diese super Seite gestoßen und habe Hoffnung das Sie mir mit ihrer Erfahrung im Brunnenbau weiter helfen. Ich habe folgendes Problem: Bohre ein Loch mit einem150 Bohrer, das Loch wird während des Bohrvorgangs mit Wasser gespült. Da ich keinen Frischwasseranschluss habe, spülen wir mit dem Schmutzwasser im Zirkulationsauffangbecken ca. 600L und gute Pumpe.Bin jetzt 15 m tief, der Boden war hart und sandig alle paar m. Felsplatte bis 50 cm dicke. Trotzdem sind wir ohne mühe durch gekommen, aber Bis jetzt in 15 m Tiefe noch auf kein Wasser gestoßen. Mein Problem ist jedoch, dass wir jetzt wieder so eine harte Platte durch gebohrt haben und das Gestänge ruckartig um 70 cm reingerutscht ist und das ganze Spühlwasser ist weg. Wir kriegen das Loch nicht mehr voll. Bin Ratlos, wir machen das Auffangbecken immer voll mit neuem Wasser, aber nach 5 min ist das Wasser im Loch verschwunden. Wir haben das Gestänge rausgeholt, weil ich ca. 50 cm trocken gebohrt habe und der Bohrer ist zu. wir sind auf eine graue sehr klebrige Lehmschicht gekommen, was raten Sie mir? Soll ich jetzt versuchen zu Plunschenmit dem Plunscher? Kommt der Regel nach, nachdem Lehm Grundwasser? Ich muss noch dazu schreiben, dass ich mit einer Taschenlampe in das Loch geguckt habe und das Loch ist optimal gerade und glatt. Der Wasserspiegel ist auf 12m zu sehen. Bei Nachbarn hat ca. 100m entfernt eine Firma gebohrt bis ca. 21m. Ich werde morgen versuchen zu pumpen, um festzustellen ob genügend Wasser nachläuft. Hat jemand Erfahrung mit so einer Situation, dass Spühlwasser abläuft?? Für jeden Rat wäre ich dankbar!! |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 12.04.2008
Ort: Raum Nürnberg/ Bayern
Beiträge: 106
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Hallo eugenb1,
erstmal willkommen im Forum! Dein Spülwasserverlust ist völlig normal, wenn die Bohrung auf eine unterirdische Klüftigkeit stößt. (Manchmal auch Wasserader genannt) Liegt die Klüftigkeit unter dem Grundwasserspiegel, wird evtl. die Wassergiebigkeit der Bohrung sehr groß sein. Probepumpen ist sicherlich empfehlenswert, am Anfang bitte Frischwasser dazugeben. Dadurch verdünnt sich die Schmutzpampe und Du schonst die Pumpe. Vielleicht kannst Du das geförderte Wasser auffangen und später beim Weiterbohren als Spülungsergänzung verwenden. Auch wenn das Probepumpen erfolgreich ist, würde ich ein Stück tiefer gehen, beim Bohrbrunnen dringt das Wasser seitlich ein. Dafür sollte man eine geeignet große Filterfläche zur Verfügung haben. Liebe Grüße hasso p.s. Erzähl doch mal, wie`s ausgegangen ist. |
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