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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 02.07.2011
Beiträge: 2
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Hallo Zusammen,
mich würde einmal Eure Meinung zu meinem Brunnenbau Vorhaben interessieren. Wir haben bereits einen gespülten Brunnen welcher gut funktioniert jedoch leider kleine aber konstante Mengen an Feinsand fördert daher habe ich mich entschieden einen neuen Bohrbrunnen an zu legen. Gesagt getan! Ich habe 12 Meter DN 125 Brunnenrohr bestellt einen 108er Plunscher und los ging es. Die 12 Meter Glattwandrohr setzen sich aus 1 Meter Sumpfrohr, 4 Meter Filterrohr (0,3mm Schlitzweite) und 7 Metern Vollwandrohr zusammen. 2 Meter habe ich gegraben (dann kam das erste Schichtenwasser) und anschließend mit der Kiesbüchse weiter gemacht. Bisher sind insgesamt 9 Meter drin (1 Meter Sumpfrohr, 4 Meter Filterrohr und 4 Meter Vollwandrohr). Die Zusammensetzung des Materials war bisher wie folgt: - 0-3 Meter "normaler Sand" - 3-6,5 Meter feinkörniger scharfer Kies teilweise mit Kieselsteinen bis 3cm Durchmesser - 6,5-9 Meter schlickartiger Feinsand, formstabil, fast Tonartig, vermischt mit Wasser schlammartig Dieser Sand welchen ich jetzt da raus hole ist genau jener welchen mein Vorfilter aus meinem Spülbrunnen sammelt. Jetzt ist mir auch klar warum das so ist. Der Brunnenbauer kann ja beim Spülbrunnen den Filter nur "blind" in das Bohrloch stecken und da der Spülbrunnen ca. 9 Meter tief ist wird der Filter genau in dem Bereich mit diesem feinen Material liegen, jedoch wird der Filter welchen der Brunnenbauer damals eingesetzt hat nicht in der Lage sein dieses Material vollständig zurück zu halten. Nun zu meinen Fragen an Euch bzw. zu meinen Überlegungen zum Weitermachen. Ich hatte jetzt an sich vor meine insgesamt 12 Meter erst einmal zu verbrauchen und auf besseres Material zu hoffen. Sollte sich innerhalb der nächsten 3 Meter besseres Material finden (z.B. wieder Kies so wie oben) würde ich sogar noch einmal Rohr nachbestellen und mir die Mühe machen die weiterhin nötigen 5 Meter zu machen um den Filter vollständig in diesen Bereich ab zu teufen. Meine Bedenken dazu sind natürlich z.B. ob ich einen dann eventuell 17 Meter Brunnen mit der Kiesbüchse überhaupt zu Stande bringe. Ich merke ja jetzt schon das man das Gewicht auf dem Rohr von Meter zu Meter erhöhen muss um die Reibung zu überwinden und Vortrieb zu gewährleisten!? Mein Plan B war: Sollte innerhalb der nächsten 3 Meter keine "Materialbesserung" eintreten, bei 12 Metern auf zu hören und mir Gedanken zu machen welchen Filter ich in meinen 125er Brunnen einsetzen kann welcher mit diesem Feinsand umgehen kann bzw. diesen zurück hält!? - Zum einen würde mich natürlich Eure Meinung zur Problematik interessieren ??? - Meint Ihr 17 Meter sind mit der Büchse machbar ??? - Gewicht beim Plunschen immer weiter erhöhen ??? (Hab Angst das Rohr (6mm Wandung) macht das irgendwann nicht mehr mit ???) - Welche Feinsandfilter könnt Ihr empfehlen bzw. würdet Ihr in meiner Situation verwenden, mit welchen Vor- und Nachteilen (Kiesklebefilter, Gewebefilter, Lofilt etc.) ??? - Was denkt Ihr welchen Durchlass darf so ein Filter haben um solches Material zurück zu halten ??? - Bei "Lofilt" Filtern wird von 80 µm gesprochen was ja wahnsinnig fein wäre und das bei einem Durchlass von 2,6 m³/h auf einem Meter ??? - Habt Ihr Erfahrungen mit diesen "Lofilt" Filtern ??? - Seht Ihr eine ganz andere Möglichkeit um das Projekt zum Erfolg zu bringen (ganz anderen Brunnen einbringen und 125er wieder ziehen z.B.) ??? Vorab schönen Dank für´s lesen und Antworten, ich bin gespannt auf Eure sicherlich hilfreichen Tipps. Gruß Gogo Geändert von gogo (22.07.2011 um 01:03 Uhr) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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Hallo
Will mal versuchen dir aus meiner Sicht zu helfen. Zitat:
Bei einem anderen Brunnen bin ich mit 5" Rohren bis 16 Meter und habe dann 4" ( alles Glattwandrohre) eingestellt und die dann bis 25 Meter abgeteuft. Ich denke das deine Weiteren Fragen damit auch schon abgedeckt sind. Zu dem Feinsandfilter bekommst du bestimmt noch Antwort. Wenn du es schaffst in Groben Sand oder sogar Kies zu kommen ist das ja auch erledigt.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 02.07.2011
Beiträge: 2
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Hallo Zusammen,
habe heute bis 12 Meter weitergebüchst und auf dem letzten halben Meter tatsächlich besseres Material gefunden. Bis 11,5 Meter holte ich weiterhin den beschriebenen Feinsand an die Oberfläche und dann stieß ich auf deutlich gröberen kiesartigen Sand. Dies motiviert mich jetzt natürlich dazu weiter zu machen und die 5 Meter zu schaffen um den Filter komplett in diesen Bereich zu bringen. Anbei Bilder vom Feinsand und vom kiesartigen Sand auf welchen ich jetzt gestoßen bin. Nun habe ich erst einmal Material bestellt und hoffe das ich die nächsten 5 Meter ebenso gut runter bekommen wie die letzten 3 Meter. Wie würdet Ihr empfehlen den Brunnen am Ende zu verschließen? Quelltonpellets / Quelltonstopfen / gar nicht ??? Freue mich auf weitere Antworten von Euch. Mit freundlichen Grüßen Gogo |
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#4 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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Na das ist doch Klasse.
Weiter so. Brunnen müssen immer verschlossen werden, sonst zieht sich von unten ja das Sand ins Rohr und dann ist der Brunnen bald unbrauchbar. Tonpelletz rein und ein paar Kiesel oben drauf.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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