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Schlagbrunnen / Rammbrunnen Probleme lösen

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Alt 26.07.2011, 20:52   #1 (permalink)
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Standard Bodenverhältnisse für Rammbrunnen geeignet?

Moin Moin,
ich habe im Zuge des anstehende Hausbaus aus unserem Bodengutachten entnommen, das der Grundwasserstand im Ruhezustand bei 1,5m unter GOK liegt. Da kamen mir natürlich zwei Gedanken: Wohin mit dem Regenwasser und warum kein Brunnen...?!?
Zum Bodenprofil:
0 bis -0,5 sandiger Mutterboden
-0,5 bis -6m Mittel- und Feinsande
ab -6,0m Geschiebemergel.
Weiter abgeteuft wurden die Sondierungen nicht, da es ja vorrangig für die Tragfähigkeit des Boden gedacht war. An 4 Stellen ergaben die RKS im Grunde gleiche Bedingungen.
Nun meine Frage: Sind diese Bodenverhältnisse geeignet, sich einen Brunnen zu bauen und lässt das Bodenprofil eine halbwegs vernünftige Aussage über die Ergiebigkeit eines Brunnen zu?
Locken tuts mich schon, allein für Junior zum Spielen und für Mutti zum Blumen gießen. Und 1,5m unter GOK ist nicht wirklich tief, der Aufwand also nicht allzu groß, einen Brunnen abzuteufen.
Wie wären eure Einschätzungen dazu?
Gruß
Patrick
Pumpensumpf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2011, 23:36   #2 (permalink)
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Benutzerbild von Fellnase
 
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Beiträge: 1.586
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Hallo

Wie ergiebig ein Brunnen sein wird kann dir keiner sagen.
Es kommt ja dabei auf viele Punkte an.
Der wichtigste ist wohl wie es mit dem Grundwasser da ausschaut.
Ob Mutter Natur für reichlich Zufluss sorgt?
Geht man mit einem Rammbrunnen die 6 Meter runter bis zu Merkel kann es gut gehen, auch ein Bohrbrunnen bis 6 Meter Tiefe und 2 Meter Filter kann gut sein.

Du musst es wohl selber testen.
__________________
Gruß Fellnase
Wasser sucht sich immer seinen Weg
Fellnase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2011, 23:57   #3 (permalink)
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Beiträge: 2.201
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Moin Patrick,

Feinsand geht durch den Filter vom Rammbrunnen. Mittelsand hat eine Körnung von ca. 0,2 bis 0,63 mm. Könnte klappen oder auch nicht.
Würde aber eher zu einem Bohrbrunnen tendieren und hier Notfalls mit Feinsandfilter arbeiten.
__________________
Gruß PM
ICQ 613346724 Plunschmeister
Plunschmeister ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2011, 08:24   #4 (permalink)
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Beiträge: 2
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Zitat:
Zitat von Plunschmeister Beitrag anzeigen
Moin Patrick,

Feinsand geht durch den Filter vom Rammbrunnen.
Gut, daran habe ich nicht gedacht. Dem könnte ich ja theoretisch durch eine Kiesfilterschicht um den Brunnenfilter herum vorbeugen. Wobei ich dann tatsächlich beim Bohrbrunnen wäre...
Dann denke ich mir auch, dass der Zufluß an Wasser eventuell zu gering ist. Das heißt, wenn ich Wasser gefödert habe, der Brunnen dann kurzzeitig trocken ist und erst wieder in ein paar Tagen wieder Wasser hat. Bei Grobsand und/oder kiesigen Schichten, würde ich mir gar nicht die ganz großen Sorgen machen, da ist ja genug Speichervolumen und Durchfluß vorstellbar. Aber bei Fein- und Mittelsanden.......
Pumpensumpf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2011, 10:17   #5 (permalink)
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Beiträge: 2.201
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Zitat:
....dass der Zufluß an Wasser eventuell zu gering ist. Aber bei Fein- und Mittelsanden.......
Hier gleicht man dieses durch den Einsatz einer längeren Filterstrecke aus.
__________________
Gruß PM
ICQ 613346724 Plunschmeister
Plunschmeister ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 29.07.2011, 09:42   #6 (permalink)
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Beiträge: 129
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Ich würde in diesem Fall einen Saugbrunnen empfehlen. Bis zum Mergel mit Verrohrung bohren, anschließend 2 m 2-Zoll PVC-Filter (0,5 mm Schlitzweite) mit Brunnentresse umwickeln und zusätzlich noch Filterkies (1-2 mm Körnung) verwenden. Als Steigleitung einen PE Endlosschlauch (DN 40) verwenden. Der Zustrom ist so etwas besser.
romeo ist offline   Mit Zitat antworten
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