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| Schlagbrunnen / Rammbrunnen Probleme lösen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 26.07.2011
Beiträge: 2
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Moin Moin,
ich habe im Zuge des anstehende Hausbaus aus unserem Bodengutachten entnommen, das der Grundwasserstand im Ruhezustand bei 1,5m unter GOK liegt. Da kamen mir natürlich zwei Gedanken: Wohin mit dem Regenwasser und warum kein Brunnen...?!? Zum Bodenprofil: 0 bis -0,5 sandiger Mutterboden -0,5 bis -6m Mittel- und Feinsande ab -6,0m Geschiebemergel. Weiter abgeteuft wurden die Sondierungen nicht, da es ja vorrangig für die Tragfähigkeit des Boden gedacht war. An 4 Stellen ergaben die RKS im Grunde gleiche Bedingungen. Nun meine Frage: Sind diese Bodenverhältnisse geeignet, sich einen Brunnen zu bauen und lässt das Bodenprofil eine halbwegs vernünftige Aussage über die Ergiebigkeit eines Brunnen zu? Locken tuts mich schon, allein für Junior zum Spielen und für Mutti zum Blumen gießen. Und 1,5m unter GOK ist nicht wirklich tief, der Aufwand also nicht allzu groß, einen Brunnen abzuteufen. Wie wären eure Einschätzungen dazu? Gruß Patrick |
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#2 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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Hallo
Wie ergiebig ein Brunnen sein wird kann dir keiner sagen. Es kommt ja dabei auf viele Punkte an. Der wichtigste ist wohl wie es mit dem Grundwasser da ausschaut. Ob Mutter Natur für reichlich Zufluss sorgt? Geht man mit einem Rammbrunnen die 6 Meter runter bis zu Merkel kann es gut gehen, auch ein Bohrbrunnen bis 6 Meter Tiefe und 2 Meter Filter kann gut sein. Du musst es wohl selber testen.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.201
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Moin Patrick,
Feinsand geht durch den Filter vom Rammbrunnen. Mittelsand hat eine Körnung von ca. 0,2 bis 0,63 mm. Könnte klappen oder auch nicht. Würde aber eher zu einem Bohrbrunnen tendieren und hier Notfalls mit Feinsandfilter arbeiten.
__________________
Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#4 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 26.07.2011
Beiträge: 2
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Gut, daran habe ich nicht gedacht. Dem könnte ich ja theoretisch durch eine Kiesfilterschicht um den Brunnenfilter herum vorbeugen. Wobei ich dann tatsächlich beim Bohrbrunnen wäre...
![]() Dann denke ich mir auch, dass der Zufluß an Wasser eventuell zu gering ist. Das heißt, wenn ich Wasser gefödert habe, der Brunnen dann kurzzeitig trocken ist und erst wieder in ein paar Tagen wieder Wasser hat. Bei Grobsand und/oder kiesigen Schichten, würde ich mir gar nicht die ganz großen Sorgen machen, da ist ja genug Speichervolumen und Durchfluß vorstellbar. Aber bei Fein- und Mittelsanden.......
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#5 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.201
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Zitat:
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Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 08.02.2011
Beiträge: 129
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Ich würde in diesem Fall einen Saugbrunnen empfehlen. Bis zum Mergel mit Verrohrung bohren, anschließend 2 m 2-Zoll PVC-Filter (0,5 mm Schlitzweite) mit Brunnentresse umwickeln und zusätzlich noch Filterkies (1-2 mm Körnung) verwenden. Als Steigleitung einen PE Endlosschlauch (DN 40) verwenden. Der Zustrom ist so etwas besser.
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