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| Wasser Wasserreinigung, Wasserfilter, Wasserquallität usw |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.06.2011
Ort: Brandenburg
Beiträge: 17
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Hallo ihr lieben
![]() Nach dem mein Brunnen fertig ist habe ich auch mal eine Grundwasseranlyse machen lassen, hier die Ergebnisse. Parameter Messwert Einheit pH 7,18 El. Leitwert 519 µS/cm Gesamthärte 12,7 °dH Karbonathärte 7 °d Chlorid 30 mg/L Sulfat 105,9 mg/L Nitrat 27 mg/L Ammonium 0,10 mg/L Eisen 1750 mg/L Mangan 1150 mg/L Sulfid < 0,1 mg/L Chlor (Frei) < 0,05 mg/L Chlor (Gesamt) < 0,05 mg/L Abfiltrierbare Stoffe < 10 mg/L Ihr seht schon: Mangan und Eisenwerte sind alles andere als optimal für eine Wärmepumpe, mir ist bekannt das hohe Mangan und Eisenwerte für ein zusetzen des Schluckbrunnen verantwortlich sein können. Doch stellt sich für mich die Frage: wie können diese Stoffe im Wasser ausfallen und dadurch den Schluckbrunnen zusetzen wenn doch kein Sauerstoff von außen mit eingetragen wird ? ![]() Möglich Ursache wie zu hohe Fließgeschwindigkeit bei Eintritt im Filterrohr ist bekannt. Ein wenig information: Jetziger Brunnen besteht aus 3 Meter DN 100 Filterrohr 0,1 mm schlitzweite (realisiert durch Filterstrupf, natürlich Brunnenrohr), über den Filter stehen 3,5 Meter Wassersäule. nach Angaben vom Verkäufer liegt die max zulässige Wasserentnahmemenge je Meter Filterrohr bei 2,1 m3/h bei max 3cm/s Fließgeschwindigkeit, der Brunnen hat jetzt eine max Leistung von rund 4,6 m3/h , dabei fällt das Vakuummeter auf -0,5 bar ab. mfg jens Geändert von jmetzkow (27.07.2011 um 18:51 Uhr) |
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#2 (permalink) | ||
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.201
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Moin,
Zitat:
Zitat:
Wie tief ist denn dein Brunnen? Prophylaktisch kann man aber etwas gegen die Verockerung tun.
__________________
Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#3 (permalink) | |||
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.06.2011
Ort: Brandenburg
Beiträge: 17
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Hallo
Zitat:
wird dies doch reduziert, dort hat man ja nur jeden Zentimerter einen Schlitz. Ich hatte auch vorgehabt insgesammt 2 Saugbrunnen und 2 Schluckbrunnen zu bohren zur reduzierund der Druckdifferenzen. Zitat:
Zitat:
Das läst hoffen. Ich habe noch hier im Forum ein wenig rum gestöbert und festgestellt das andere Eisenprobleme schon mit 3 mg/L haben, jedoch konnte ich bei mir feststellen das kein Eisen aus fällt, egal ob Wassereimer 1 Woche stehen lassen oder das Wasser abkochen, es wird nix braun, das Wasser hat aber einen ganz leicht gelblichen Farbton. Da frag ich mich, ob die Wasseruntersuchung auch wirklich korrekt ist. mfg jens |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 08.02.2011
Beiträge: 129
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Wenn man das Wasser still in einem Behälter stehen läßt, dann fällt das Eisen zumindestens teilweise aus rostbraune Flocken aus.
Eigentlich rate ich davon ab, bei einem GW dieser Güte, eine Erdwärmeanlage zu betreiben. Vor allem der Schluckbrunnen wird sich zusetzen. Wie es mit der Verockerung im Bereich des Wärmetauschers aussieht bzw. inwiefern dies die Leistung herabsetzt, kann ich nicht beurteilen. Vorteilhaft für einen störungsfreien Dauerbetrieb ist es jedenfalls nicht. Um das Fe-/Mn-Problem in den Griff zu bekommen, muß eine Enteisenungsanlage zwischengeschaltet werden. Durch die Zugabe eine Fällungsmittels werden dann Fe/Mn herausgefiltert. Ob diese zusätzliche Filterung den Wirkungsgrad der Anlage reduziert, kann ich nicht bewerten. Das sollte mit der Heizungsbaufirma geklärt werden. |
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#6 (permalink) | ||
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.06.2011
Ort: Brandenburg
Beiträge: 17
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Hallo
Vielen Dank für dein Feeback Zitat:
Daher sind mir die Messergebnisse vom Labor ein wenig schleierhaft. Wegen der Problematik mit dem Schluckbrunnen dachte ich mir ich könnte der Verockerung vorbeugen indem ich Saugbrunnen und Schluckbrunnen im wechsel betreibe, dazwischen ein einfacher Filter (60µm). Aber soweit nur meine Theorie, könnte dies auch in der Praxis klappen ? Zitat:
![]() Meine Devise: Lesen,lernen, mit leuten austauschen und dadurch wieder lernen. ![]() Da als Verdampfer kein Plattenwärmetauscher verwendet wurde sondern ein selbst gebauter Koaxialwärmetauscher besteht auch bei Lochfrass im Verdampfer (im Grundwasserkreis) keine Gefahr für das Grundwasser. Reinigen könnte ich den Verdampfer auch einfach. Nur dieses angebliche Eisenproblem macht mich fertig und gibt mir zu denken. mfg jens |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 08.02.2011
Beiträge: 129
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Dein 60µm-Filter wird nichts bewirken, da das Fe im Wasser gelöst ist. Es geht ausschließlich nur mittels einer Enteisenungsanlage, die bis zu 3.000 € kosten können.
Schluck- und Förderbrunnen permanent wechseln bedeutet, daß man die Pumpe andauernd umsetzen muß. Das ist wenig praktikabel. Außerdem muß der Schluckbrunnen oberirdsch luftdicht abgeschlossen werden. Dafür gibt es auch geeignete Brunnenköpfe. Die Verockerung wird dies nur etwas herausschieben, aber nicht verhindern. Nur sind dann beide Brunnen fällig. |
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#8 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.06.2011
Ort: Brandenburg
Beiträge: 17
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Hallo
Ja, ich dachte eben nur: dass durch den wechsel der Brunnen sich der Ocker lösen könnte und im Filter liegen bleibt. Natürlich würde auch der Schluckbrunnen wie der Saugbrunnen Luftdicht abgeschlossen, ich glaube das ist auch eine Vorraussetzung für neu angelegte Brunnen, daher Schachtbrunnen sind nicht mehr zulässig. Als Pumpe sollte nur eine Normale Heizungsumwälzpumpe in betrieb kommen, nicht so eine Tauchpumpe. Aber bis dahin fließt noch viel Wasser den Berg hinab. Sag mal welche Generierungsmassnahmen gibt es den für Brunnen ? mfg jens |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.201
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Hallo,
die gelbliche Wasserfarbe könnte vom Eisen her rühren. Mangan ist schwerer auszufällen wie Eisen. Beides kann man nicht in einem Filter entfernen. In beiden Fällen helfen wirklich nur Enteisenungsanlagen. So lange du noch keine Anzeichen von Verockerungen hast, ist es doch gut. Bei den hohen Werte würde ich die Anlage einmal mehr kontrollieren und gegebenenfalls die erforderlichen Maßnahmen treffen.
__________________
Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#10 (permalink) | |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.06.2011
Ort: Brandenburg
Beiträge: 17
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Hallo
Zitat:
![]() Daher muss ich gut abwägen ob ich wirklich mit den Grundwasser nicht vertretbare Probleme bekomme. Ich denke ich komme um eine weitere Wasseranalyse nicht umher. Was ist denn von diesen Eisentestern für Aquarien zu halten ? Wären die dafür auch brauchbar ? mfg jens |
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#11 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 08.02.2011
Beiträge: 129
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Eine erneute Wasseranalyse ist nicht notwendig, Du hast genügend Daten vorliegen. Die Wassertester für's Aquarium gehen glaube ich nur bis 2 mg/l. Also ebenfalls unnötig. Du hast wirklich nur eine Chance, in dem Du eine Enteisenungsanlage zwischenschaltest. Mit allem anderen betrügst Du Dich nur selbst.
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#12 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.06.2011
Ort: Brandenburg
Beiträge: 17
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Hallo
Kurz um, da mir die Eisen- und Manganwerte zu utopisch erschienen habe ich Kontakt nochmal mit den Auftragnehmer der Wasseranalyse aufgenommen. Anwort war: Mikrogramm, nicht Milligramm! Somit hätte ich jetzt Eisenwerte bei 1,750 mg/L und Mangan 1,150 mg/L. Das könnte ich eher glauben. Wie sieht die Halbarkeit des Brunnens mit diesen Werten aus ? Was die Eisenfilteranlage betrifft, muss ich mich noch ein wenig belesen. mfg jens |
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