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| Brunnen selber bohren - dies & das Sonstiges Dies & Das. Hier kommt alles rein was nicht in eine der anderen Kategorien passt zum Thema Brunnenbau |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 27.07.2011
Beiträge: 1
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Hallo meine Lieben,
mein erster Post in Eurem schönen Forum und gleich ein riesen Hilferuf! Aus Gründen des Anstands will ich mich aber erstmal kurz vorstellen, bevor ich von meinem(n) Problem(en) berichte. Ich heiße Sebastian, bin 23 Jahre jung und komme aus der Nähe von Speyer. In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit altem Hifi-Kram (Bandmaschinen und Grundig-Geräte aus dem 70igern und 80igern haben es mir im besonderen angetan) und mit Autos (Hier sind es die Audis und VWs dieser Zeit). Mit Brunnenbau, Bewässerung oder Garten hatte ich bisher ziemlich wenig am Hut, meine Mutter aber umso mehr. Vor zwei Wochen kam dann der Hilferuf, dass mal wieder die Pumpe streikt. Was macht man natürlich als guter Sohn? Man fährt hin und schaut sich das mal "kurz" an. Aus kurz wurde dann ein kompletter Samstag um die Pumpe zu reinigen, den Druckschalter zu zerlegen, verrottete Kabel zu ersetzen und beim Zusammenbauen noch eine Verschraubung abzureißen. Nach dem die dann ersetzt war, ging die ganze Geschichte wieder und das bis gestern. Eben habe ich mir das nochmal angeschaut und es sind wieder die gleichen Symptome wie das letzte mal. Der Druckschalter springt auf Fehler und nichts geht mehr. Aber erstmal zum Brunnen selbst. Der Brunnen wurde vor ca 10 Jahren von einer Firma gebohrt, die es heute nicht mehr gibt. Nach kurzem lesen im Forum glaube ich auch zu wissen warum es die nicht mehr gibt. Hier mal ein Foto vom "Werk" dieser Firma. ![]() Wie man sieht ist da nicht mal was um das Rohr betoniert, geschweige denn richtiges Brunnenrohr in die Erde getrieben oder ein Brunnenkopf aufgesetzt. Hinzu kommt noch, dass sie beim Bohren eine Eisenschicht getroffen haben und das Wasser "leicht" eisenhaltig ist. Ich weis nicht warum meine Eltern das damals akzeptiert haben, ich hätte es aus heutiger Sicht sicher nicht und die "Experten an einer anderen Stelle neu bohren lassen. Nun gut, ist wie es ist. Ein Bohrplan ist natürlich auch nicht vorhanden! In dem Loch da unten hängt eine Tiefbrunnenpumpe von Ebara. Genauer Typ weis ich leider nicht mehr und kann ich euch erst nennen, wenn ich das Ding da wieder rausziehe. Wenn ich Zeit finde Morgen! Das Problem dabei ist nämlich, dass das jedes Mal eine riesen Sauerrei ist, weil wirklich überall von diesem Eisenzeug hängt! Diesmal wird es wohl nicht so schlimm sein, da ich sie ja kürzlich erst versucht habe sauber zu machen, trotzdem wird es sicher reichen um mich wieder gründlichst einzusauen ![]() Die Pumpe selbst hängt ziemlich hoch, ich würde behaupten nur ca 3,5 tief. Wie Tief der Brunnen ist weis natürlich keiner und auch sonst weiß keiner Details über den Aufbau. Tiefe könnte ich ja noch rausfinden, der Rest bleibt aber wohl im Dunkeln. Oben sitzt übrigens eine "Presscontrol", auch von Ebara. ![]() Soviel zum Ist-Zustand. Was ich jetzt mal auf die Schnelle versucht habe war die Pumpe ohne die "Presscontrol" laufen zu lassen. Also Hahn aus dem ersten Bild aufgedreht und Strom auf die Pumpe gegeben. Ganz leicht hats aus dem Hahn getröpfelt. Als Laie schließe ich jetzt mal den Druckschalter als Fehlerquelle aus und tippe auf die Pumpe. Übrigens schon die 2. in den 10 Jahren, aber eigentlich auch kein Wunder bei dem Dreck den das Ding da pumpen muss. Was ist jetzt also zu tun, dass Mutti wieder (am besten Vorgestern) bewässern kann und nicht Unsummen dafür ausgeben muss? Als Laie ohne Ahnung der Materie, aber technisch nicht ganz auf den Kopf gefallen, hätte ich jetzt das komplette Konzept geändert. Weg von der Tiefbrunnenpumpe und hin zum Hauswasserwerk, immerhin ist das Wasser ja nicht wirklich tief (Steht vielleicht bei 2 Meter). Plan wäre jetzt also erstmal das etwas großzügiger auszugraben, dann sauber mit Beton auszugießen und ein Fundament für das Hauswasserwerk zu schaffen. Anschließend einen Saugschlauch in das Rohr zu stecken und den auf die gleiche Höhe zu hängen wie die Pumpe jetzt. Dann noch ein Häusen drüber und gut. Hätte für mich den Vorteil dass es billig ist, die Pumpe im Fall einer Wartung oben steht und nur der Saugschlauch selbst im "Dreck" hängt. Was sagt ihr dazu Durchführbar oder völlig daneben, mein Plan und gleich einen neuen Brunnen bohren? Wie sieht das eigentlich aus mit dem Betriebsdruck bei so einem Hauswasserwerk? Ist es damit weiterhin möglich zwei Beregner gleichzeitig zu nutzen? Langer Text, viele Fragen. Ich Danke schonmal vielmals für das lesen und würde mich natürlich über Antworten und Tips freuen. Gruß Sebastian |
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#2 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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Hallo
Also das mit dem Eisenhaltigen Wasser ist halt bei uns so. Damit müssen wir leben, halt die welche hier am Rhein ihre Brunnen haben. Vom Aufbau des Brunnen kann man momentan nicht viel sagen. Der Abschluss ist im KG Rohr gemacht, kann ja sein das unten Brunnenrohr ist. Deine Überlegungen sind OK. HWW kann so realisiert werden. Ohne das ich was zu meckern hätte. Gedanken sind so auch nachvollziehbar. Der Unterschied ist halt das die Pumpengeräusche zu hören sind und das im Winter die Pumpe abgebaut werden muss wegen Frostschäden. Wenn noch Fragen bestehen einfach melden.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.201
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Hallo Sebastian,
ich sehe KG-Rohre, aber gut Ok unten können auch Filterrohre verbaut sein. Ebara scheint eine gute Pumpe zu sein. Ich gehe davon aus, das der Grund einfach darin liegt, dass kein Wasser zum Pumpen vorhanden ist. Sprich der/die Filterrohre sind dicht. Du solltest den Brunnen regenerieren. Lote einmal bitte die Tiefe des Brunnens aus und teile uns diese mit. Auf Wunsch kann ich dir ein Rezept zur Regenerierung zukommen lassen.
__________________
Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#4 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 03.07.2010
Ort: Franken
Alter: 53
Beiträge: 8
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Hallo Sebastian,
würde die Tiefpumpe auch weiter benutzen. Wenn Du den Brunnen mit einem Tütchen Wessoclean regenerierst, ist der Dreck draussen. Da ist Dein Brunnen und die Pumpe bei 20 Euro Investition am nächsten Tag wieder fit. Das Regeneriermittel löst das Eisenoxid auf und man kann es nach 12h ganz einfach abpumpen, am besten in die Kanalisation. Eventuell - bei hohem Eisengehalt - sollte eine Regenerierung alle 1 - 2 Jahre durchgeführt werden. Schau mal bei Bolland.com, da findest Du 'nen Haufen Info zu Verockerungen und Brunnenalterung und was man dagegen tun kann. |
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