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Spülbrunnen Alles zum Thema Brunnenbau Spülbrunnen

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Alt 28.07.2011, 19:21   #1 (permalink)
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Standard Spülbrunnen bei feinsandigem Untergrund

Moin,

habe mich heute mal mit Spülbrunnen befasst . Bis 9m kein Problem dann kam die der Grundwasserspiegel und die Probleme fingen an. Habe dann Bentonit zum Spülwasser dazugegeben und bis 13 m weitergemacht. Leider ist beim ziehen des Gestänges immer wieder bis 9m die Wandung zusammengebrochen.
Was kann man da noch machen?

Mfg:
bohrturm1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2011, 22:52   #2 (permalink)
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Moin,

vielleicht findest du hier etwas:

Spülzusatz,was ist das....
__________________
Gruß PM
ICQ 613346724 Plunschmeister
Plunschmeister ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2011, 19:48   #3 (permalink)
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Frage

Habe mich mal so im Netz umgeschaut mit dem Umgang mit Bentonit. Einige sagen man sollte bei 1000 l Spülwasser 30- 40 Kg Bentonit zugeben um Erfolg zu haben bei feinsandigem Boden. Da glaube ich war ich zu sparsam und der Erfolg blieb aus.
bohrturm1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2011, 15:32   #4 (permalink)
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Ich halte nicht viel davon, bei einem Spülbohrbrunnen Bentonitmehl zu verwenden. Zweckmäßiger und leichter handelbar sind organisch abbaubare Spülungszusätze auf Zellstoffbasis wie z.B. Guamol. Das baut sich nämlich selbst ab und verkleistert nicht vor allem bei feinkörnigen Sanden die Porenräume.
romeo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2011, 16:26   #5 (permalink)
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Habe mich gerade belesen im Netz über Guamol. Hört sich sehr gut an .Habe aber bis jetzt noch keine Quelle zum Kauf gefunden. Würde das gerne mal testen.

MfG
bohrturm1 ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 30.07.2011, 17:25   #6 (permalink)
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Zitat:
Habe aber bis jetzt noch keine Quelle zum Kauf gefunden. Würde das gerne mal testen.
z.B.:
Spülungszusatz Guamol
__________________
Gruß PM
ICQ 613346724 Plunschmeister
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Alt 01.08.2011, 16:45   #7 (permalink)
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Würde gern wissen, bevor Tips für Spülzuätze gegeben werden, welchen Durchmesser du bohrst und welche Pumpenrate (Liter pro Min ) du fahren kannst.
Nicht das du nur die feinsand anteile nach übertage förderst und die gröberen im Loch verbleiben, du also einen Sack bohrst.
dieBrunnenbauer.de ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.08.2011, 22:34   #8 (permalink)
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Hallo,

Ich spüle mit einem 145er Kopf und mit ner Pumpe 1qm pro min Max. Leistung.
Ich hoffe es hilft erstmal.

MfG.
bohrturm1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.08.2011, 22:59   #9 (permalink)
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klingt gut, 60qm/h sind völlg ausreichend wenn sie auch durch kommen.
2 Fragen :
*Innendurchmesser vom Gestänge bzw. Spülkopf
*hast du Spülungsverluste
dieBrunnenbauer.de ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2011, 03:38   #10 (permalink)
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Hi.

Bohrgestänge ist 5/4 Zoll und Verluste kaum, vieleicht 2- 3 Tropfen an den C- Kupplungen der Schläuche.

Bis bald.
bohrturm1 ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 02.08.2011, 09:24   #11 (permalink)
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Gehe davon aus das du nur eine Kreiselpumpe verwendest. Da wird das nichts. Durch den extrem kleinen Innnendurchmesser baut sich Gegendruck auf und deine Pumpenrate sinkt.
Damit wird deine Aufstiegsgeschwindigkeit der Spülung im Ringraum so gering das nur noch fein Anteile hochkommen

Innendurchmesser sollte min. 60mm betragen.

Spülungsverluste ist die Differenz zwischen in die Bohrung gepumpte Spülunsgmenge und wieder nach über Tage kommende Spülungsmenge.
Die Verluste treten dann auf wenn Spülung in den Untergrund eindringt.
dieBrunnenbauer.de ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2011, 10:25   #12 (permalink)
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@dieBrunnenbauer.de

eine konkrete Hilfestellung wäre hier dienlicher. Gehe einmal davon aus, das es auch auf das richtige Mischungsverhältnis ( Betonit) ankommt. Denn gerade Betonit soll ja ein versickern von Spülflüssigkeit im Untergrund vermeiden.
__________________
Gruß PM
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Alt 02.08.2011, 15:01   #13 (permalink)
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Hi,
wenn ich mir nen größeren Spülkopf und das Spülgestänge aus 2 Zoll baue könnte dann die Sache klappen ?

Mfg.
bohrturm1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2011, 15:12   #14 (permalink)
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@Plunschmeister,

hast recht. Leider eben immer unter Zeitdruck und da fallen die Antworten kurz und knapp aus.

Zusammenfassend :
An der Spülung zu drehend (Benonite etc.) bringt erst dann was wenn der Spülungkreislauf selber in Ordnung ist.
Kreiselpumpen brechen stark in der Leistung zusammen wenn sie Druck aufbauen müssen.
Im Fall von Bohrturm1 wäre es nötig alle Verbindungen und Gestängeinnendurchmesser so zu vergrößern das die Pumpe min. 700l/min schafft. Damit wäre eine 175mm Bohrung möglich.
Der nächste Schritt ist dann das Bohrgut etwas genauer zu betrachten, sollten es weiterhin nur feinSande sein ohne Kies Anteile wären 20kg Bentonit völlig ausreichend pro 1000l Wasser.
Bei Betonit ist zu beachten das der sich bildende Filterkuchen an der Bohrlochwand auch die Leistung des Brunnen mindert ( wenn man auf zusätzliche Reinigungsarbeiten verzichtet ).
Antisol/Viscopol/Guamol Zusätze nur nach dem Bentonit anmischen am besten erst 12h später.
Das diese Stoffe keine Gelstärke erhöhen ist ihre Wirkung auf grobe Sande,Kiese beim Austrag oder auf das verhindern von nachquellenden Schichten begrenzt. Dafür haben sie keine negativen Wirkung auf die Brunnenleistung. Bzw zersetzen sie sich nach kurzer Zeit von selbst.

Bohren bis das Bohrgut etwas grobkörniger wird UND Spülungverluste auftreten. Diese zeigt meist das antreffen einer waserführenden Sandschicht an. ( Nur wo Wassser in den Untergrund verschwindet kommt auch welches raus ).

Spülungskreislauf solang aufrecht erhalten bis kaum oder wenig Bohrgut mit aufsteigt, das kann ne Weile dauern. Bevor nächste Pipe gebohrt oder ausgebaut wird.

Alternativ Schraubenpumpe einsetzen, wenn es nicht möglich ist die Innendurchmesser entprechend zu vergößern. Die sind aber leistungshungrig, drücken aber dann auch durch 5/4Zoll ihre Leistung durch.


2" könnte grad so reichen wenn nichts größer als 6mm im Bohrgut vorhanden ist.

Geändert von dieBrunnenbauer.de (02.08.2011 um 15:15 Uhr)
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Alt 02.08.2011, 15:24   #15 (permalink)
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Vielen Dank für die super Antwort, werde mal meine Technik umbauen.
bohrturm1 ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 02.08.2011, 15:26   #16 (permalink)
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Also ich habe früher Guamolpulver mittels eines Trichters, der zwischen Pumpe und Bohrkopf eingefügt ist, dem Spülkreislauf beigefügt und im Regelfall kein Bentonit mehr eingesetzt.

Um das ausgetragene Bohrgut zu kontrollieren, habe ich immer ein Küchensieb in den Spülstrom gehalten. Damit kann man den Schichtenaufbau so einigermaßen einschätzen.
romeo ist offline   Mit Zitat antworten
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