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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 01.08.2011
Beiträge: 4
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Hallo zusammen,
ich habe mit einem im Baumarkt geliehen Brunnenbohrgerät auf 8 Meter gebohrt (150mm). Das Loch blieb stabil. Zutage kamen am Anfang etwa 3 Meter Sand und dann 1,5m Lehm und schließlich feinsandiger Basalt / Schluff. In mein Loch habe ich mein 125er (ohne Muffen) Brunnenrohr gesteckt. Ich habe 0,5 m BR, dann 2m Filter und der Rest wieder BR. Der Filter hat 0,5mm Schlitze. Das Rohr unten habe ich noch nicht verschlossen. Der Grundwasserstand ist etwa 4 Meter; so daß ich eine Wassersäule von 4 Meter habe. Mein Problem ist, daß die Pumpe etwa ein Minute ordentlich pumpt, dann ist der Wasserspiel im Rohr quasi weg und es läuft nur sehr langsam nach. Inzwischen scheint sich auch etwa 1,5m Sand im Rohr zu befinden (Habe ich gemessen; von den ursprünglichen Tiefen bin ich weit entfernt). Das Wasser wird irgendwann am Ende sehr Sandig, bis die Pumpe es fast nicht mehr schafft. Meine Fragen: 1. Kann ich den Sand irgendwie wegpumpem? Gibts überhaupt Pumpen die das schaffen? 2. Es sollte Sinn machen, mehr Filterrohre zu verwenden, oder? Sollte ich eine andere Schlitzgröße (0,3mm) verwenden? 3. Bekomme ich das Rohr überhaupt irgendwie wieder raus? Das ist momentan richtig fest... 4. Wenn ich das Rohr mit Tonpellets verschließe, habe ich dann die Chance, das Rohr tiefer zu plunschen oder ist das dann ausgeschlossen? Bzw. wie bekomme ich die Tonpellets wieder raus? Vielen Dank, Marc |
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#2 (permalink) | ||||
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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Hallo
Deine Fragen sind im Forum schon einige male beantwortet worden, auch im Brunnen Wiki findest du dazu was zu lesen. Zitat:
Zitat:
Der Brunnen ist noch auf keiner ausreichend Wasser führenden Schicht. Weiter abteufen, bis eine Kies oder Grobsand Schicht kommt die genügend Wasser mit sich führt. Zitat:
Zitat:
Dein Brunnen zieht halt von unten den Sand ins Rohr wenn du pumpst, daher der Sandstand im Rohr. ( Ist der Grund warum Brunnen verschlossen werden müssen) Du musst weiter runter, alles andere hilft nix.
__________________
Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 01.08.2011
Beiträge: 4
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Ich habe mich im Vorfeld beim Landeseigenen Bohrarchiv über Bohrungen in meiner näheren Umgebung informiert. Das Problem ist, daß ich bis 150 Meter Tiefe keine Kiesschicht erwarten kann. Auch mit Sand sieht es eher mau aus.
In etwa 400 Meter Entfernung gibt es einen kommunale Notwasserbrunnen, der einem ähnlichen Bodenprofil einen 600 Liter Wasser die Stunde liefert. Die haben auch zwei Meter Filterrohr eingesetzt. Ich glaube, ich werde mir jetzt erstmal einen Plunscher besorgen und versuchen mein Rohr freizulegen.... |
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