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| Brunnen selber bohren - dies & das Sonstiges Dies & Das. Hier kommt alles rein was nicht in eine der anderen Kategorien passt zum Thema Brunnenbau |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 02.08.2011
Ort: Mülheim an der Ruhr
Alter: 42
Beiträge: 19
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Hallo zusammen,
auf der Suche, was wir aus unserem angefangenen Brunnen machen können, bin ich hier im Forum gelandet. Meine Schwiegereltern haben vor einigen Jahren einen Brunnen bohren lassen. Oder besser gesagt es wurde damit angefangen... Im Moment steht das blaue verschraubbare Rohr mitten im Garten und ca 4-5 lose Rohre liegen noch in der Ecke. Was damals so passiert ist, konnte ich bisher so zusammentragen: Der inzwischen verstorbene Brunnenbohrer hatte angefangen zu bohren und kam nach einigen Metern auf Kies. (Wir wohnen mitten in einem Tal, welches in grauer Vorzeit mal ein Flussbett war) Den Kies hat er wohl, so wie ich das verstanden habe, weil er sich mit dem Bohrer nicht nach oben fördern lies versucht nach oben zu spülen. Dabei ging wohl damals die Pumpe kaputt. Kurz danach erkrankte er und verstarb leider. Ich kann heute nicht mal sagen, wie tief der angefangene Brunnen derzeit ist. Ich weiss, dass in der Nachbarschaft funktionierende Brunnen in Tiefen zwischen 8 und 15 Metern existieren, so tief ist unserer aber auf keinen Fall. Ich würde nach allem was ich in Erfahrung gebracht habe von derzeit ca 6m ausgehen. In unseren ist vor einigen Tagen beim Buddeln im Garten ein kleiner Erdkrümel reingefallen und ich hörte ihn ins Wasser platschen. Da das Rohr sonst immer sauber abgedeckt war, gehe ich davon aus, dass das Wasser nicht von oben reingekommen ist. Ursprünglich haben wir schon öfter darüber nachgedacht, dass ganze einfach zuzuschütten. Nach einigen Lesen bin ich jetzt aber eher der Meinung, den Brunnen fertigzustellen. Da ich diesbezüglich aber ein absoluter Anfänger bin, weiss ich nicht wie ich da am besten anfange. Ich habe jetzt schon so einiges über diese Kiespumpe gelesen.. komme ich damit weiter? Wenn der Kies nur eine Zwischenschicht ist... könnte man dann fals man ihn rausbekommt in dem versenten Rohr noch weiterbohren ? Würde mich freuen, wenn ihr mir hier ein paar Ratschläge geben könntet Gruß Silvio |
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#2 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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Hallo
Du weist ja leider nicht wie es da unten im Boden ausschaut. Auch die eingebauten Filter, wie viele, welche Schlitzweite ist dir nicht bekannt. Die vernünftigste Lösung ist die Brunnenrohre die im Boden stecken ziehen und neu anfangen. Dabei alles aufschreiben, Filterschlitzweite, welches Material im Boden bei welcher Tiefe ist und wo das Wasser anfängt. Was du sonst wissen musst findest du im Brunnen Wiki und in aktuellen Beiträgen. Für weitere Fragen stehen wir dir zur Seite.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.201
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Moin Silvio,
hänge doch einfach einmal einen Saugschlauch in den(halbfertigen) Brunnen und pumpe einmal. Sollte nicht genug Wasser nachlaufen würde ich noch tiefer plunschen ( Kiespumpe). Gehe mal davon aus, das der Brunnenbauer wusste, welche Filterrohre er dort verbauen muss. http://www.brunnenbau-forum.de/1120-bohrbrunnen.html http://www.brunnenbau-forum.de/1153-...kiespumpe.html
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Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#4 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 02.08.2011
Ort: Mülheim an der Ruhr
Alter: 42
Beiträge: 19
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Hallo,
hmm...damit stellst Du mich direkt vor das nächste Problem. Wie zieht man denn die Rohre am besten wieder raus? Ich hab vorhin mal gemessen und Vater nochmal gefragt. Derzeit ist das Rohr (DN100) 5m tief. Das erste Rohr ist lt. meinem Schwiegervater ein Filterrohr. Wenn ich die Rohre wieder raus bekommen habe, kann ich dann das Bohrloch weiterverwenden oder muss ich wieder ganz von vorn anfangen? Mich macht es etwas unsicher, dass die beiden, die den Brunnen angefangen haben, an dem Kies gescheitert sind, obwohl sie weiss der Teufel wieviele Brunnen gebohrt haben. Ich hab mal ein paar Bilder dran gehangen, wie es derzeit aussieht... So steht das ganze jetzt seit 4 oder 5 Jahren. (bis auf das obere Rohr. Dieses hab ich derzeit zum Schutz drauf geschraubt und für die Bilder @Plunschmeister: hast gerade geantwortet, als ich am schreiben war ![]() lt meiner Messung heute steht da unten ca 30-40 cm Wasser. Pumpen hat Schwiegervater anfangs mak versucht, war wohl aber nicht viel rauszuholen. Wie viel kann man denn mit der Kiespumpe noch tiefer kommen? Gerüchten aus der Nachbarschaft nach müsste ich noch ca 4-5m tiefer. Wir hatten früher hier allerdings mal einen Schlagbrunnen im Garten, welcher auf 7m super lief. Die Kiespumpe kann ich doch im Shop leihen.. oder ? Gruß Silvio Geändert von cybertron (02.08.2011 um 23:51 Uhr) |
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#5 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.201
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Zitat:
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Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#6 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 02.08.2011
Ort: Mülheim an der Ruhr
Alter: 42
Beiträge: 19
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Hallo zusammen,
hab mich nun entscheiden, es erstmal mit der Kiespunpe zu versuchen. Als ich meine Nachbarn bezgl. Hilfe angesprochen habe, kam die gemeinschaftliche Idee auf, man könne ja dann direkt in den noch 3 brunnenlosen Gärten auch direkt einen Brunnen zu bohren versuchen, was mir wiederum entgegen kam, da sich so die Kosten für die Kiespumpe gut verteilen. Nun habe ich ja bei mir ein DN100 BR. Die Nachbarn hätten aber gern ein DN110 oder DN125. Einen Handbohrer (150mm bis max 11m) hat sich in der Nachbarschaft auch noch angefunden. Stellen sich nun für mich folgende Fragen: 1. macht es Sinn mit einer 90-er Kiespumpe im 110/125 Rohr zu plunschen ? 2. könnte ich, wenn alle Stränge reissen, bei mir auch mit dem 150-er Bohrer nach- bzw. neubohren und mein DN100 weiterverwenden (für den Fall dass ich es doch ziehen muss)? 3. ist die Kombination 150-er Bohrer, 110/125 BR, 90-er Kiespumpe überhaupt sinnvoll? (die Bohrungen sollen ohne Bohrrohr erfolgen) Gruß Silvio |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.201
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Es ist eigentlich egal mit welchem Bohrer du bohrst, Hauptsache das Brunnenrohr passt später in die Bohrung.
Wenn ein 150 mm Bohrer vorhanden ist, dann wird dieser benutzt. Brunnenrohr würde ich DN 115 nehmen. Kiespumpe 102mm. Natürlich kommst damit dann nicht in dein DN 100 Brunnenrohr. Würde dann hier doch eher eine 90 mm Kiespumpe nehmen. Hiermit kann man später auch noch Steine im Durchmesser von 5- 6 cm fördern. Du kannst auch mit dem 150 mm Bohrer"neu" bohren ( der ist ja nun mal vorhanden) und hier dein Brunnenrohr DN 100 einstellen. Habe auch schon mit einem 150 mm Bohrer gebohrt und einen Rammbrunnen 5/4 Zoll eingeschlagen.
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Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#8 (permalink) | |||
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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Hallo
Also erst mal zu deinem alten "Brunnen" Die Brunnenrohre stehen schon sehr lange im Boden. Dadurch hat sich das Erdreich um die Rohre wieder verfestigt und übt nun starken Druck auf die Außenwand der Rohre aus. Diese weiter in den Boden zu bringen ohne Maschinen ist ein Unding. Ziehen kannst du die Rohre vielleicht mit einem Schlepper, oder einer starken Winde. Zu deinen Fragen: Zitat:
Man kann nur das Werkzeug einsetzen was man hat. Mit einer 90er Kiespumpe kannst du auch im 4,5" Rohr arbeiten. Bei Sand und leichtem Kies ist das gut machbar. Ist halt nur das du keine so große Steine fördern kannst wie mit einer 108er Pumpe. Die musst du dann versuchen auf eine andere Art zu fördern. Zitat:
Zitat:
Verwende nur bei deinem Vorhaben Glattwandrohre. So wie du sie hier findest: Brunnenrohr glatt mit C Gewinde TNA Glattwandbrunnenrohr Sie haben einen enormen Vorteil beim abteufen, die Muffen hindern nicht.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#9 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 02.08.2011
Ort: Mülheim an der Ruhr
Alter: 42
Beiträge: 19
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Erstmal danke für die Aufklärung ...
Gestern Abend hab ich mir die beiden Kanthölzer für die Gewichte gebaut und wollte natürlich wissen, wie das aussieht mit den Rohren. Nachdem die beiden Balken am Rohr verschraubt waren hab ich mal versucht das ganze etwas zu drehen... Was soll ich sagen .. Es lies sich recht leicht bewegen , nach 2-3mal leichtem hin und her... Also Wagenheber (5 Tonnen ) drunter und leicht gedrueckt ... Nach dem 1. Meter konnte ich die letzten 4m so von Hand rausziehen. Gott sei dank, dass ich das gemacht hab.. Weiß der Teufel, was der Brunnenbauer sich damals gedacht hat oder was er da machen wollte.. Auf jeden Fall sind es alles Vollrohre. Von Filter keine Spur. |
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#10 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.586
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Das war der vernünftigste Schritt das Rohr zu ziehen.
Verlässt man sich auf Andere ist man oftmals verlassen. Nur so weist du wie dein neuer Brunnen dann auch aufgebaut ist. Denke daran das du alles dokumentierst beim Brunnenbau. Erstelle dir selbst einen Bohrplan mit allem was dazu gehört. Ist für dich und für die Nachkommen besser wenn man nachlesen kann was im Boden steckt.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#11 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.201
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Zitat:
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Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#12 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 02.08.2011
Ort: Mülheim an der Ruhr
Alter: 42
Beiträge: 19
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Ja, im Loch steckt nichts mehr.
beim Messen bin ich ja auf eine Tiefe von 4,80m gekommen. Kommt also genau hin mit den 5 Rohren. Mein Schwiegervater hat auch nicht schlecht geschaut, als ich ihm die Rohre gezeigt habe. Er ist auch davon ausgegangen, dass ein Filterrohr mit dabei war. Gruss Silvio |
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