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| Schlagbrunnen / Rammbrunnen Probleme lösen |
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#1 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 30.08.2011
Beiträge: 36
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Hallo an die Experten hier!
Von Beginn an stelle ich mir die Frage, warum alle Rammfilter mit einem feinen Filtersieb ausgestattet sind. Dies macht imho nur dann Sinn, wenn die Filter in einer leicht abtragbaren Sandschicht liegen, um das Fördern des Sandes und letztlich das Bilden von Cavernen um den Filter zu verhindern. Wenn die Grundwasserschicht hingegen in einer Kies-Schicht liegt, dann ist doch das feine Filtergitter eher hinderlich!? 1. Trägt es dazu bei, dass der Widerstandsbeiwert beim Fördern viel viel höher ist, 2. erhöht es das Risiko einer schnelleren Verockerung. Selbst winzige Anlagerungen um die feinen Gitterdrähte verengen den Förderquerschnitt sofort. Die Löcher in den Rammrohrspitzen sind i.A. nie größer als 8mm (also ohne das Filtersieb, das oft fest eingebaut ist). Beim (R-)einpumpen des Brunnens werden per HSP doch alle Partikel, die dort hindurchpassen per sé herausbefördert. Also braucht man das feine, bremsende und verockerungsgefährdete Gitter gar nicht!? Selbst wenn ein Rammbrunnen ohne Filtergitter versanden sollte, kann man den Sand immer locker mit einem dünneren Rohr, das von Oben in den Filter eingeführt wird, aus dem Filterrohr nach Oben absaugen. Oder? VG Captayne |
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#2 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 22.07.2010
Beiträge: 62
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Hallo,
Das Problem ist, das dein Brunnen dann immer mehr Sand fördert, der zum einen deine Pumpe kaputt macht (Fahr mal mit nacktem Oberkörper auf nem Motorad hinter einem Sandlaster her) und du dir da unten im Laufe der Zeit einen Hohlraum baust, der u.u. mehrere m³ groß ist, bevor er plötzlich zusammenbricht. mfg Thomas
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#3 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 30.08.2011
Beiträge: 36
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Hallo!
So weit verstanden. Aber gehe ich recht in der Annahme, dass dieses feine Filtergitter nicht erforderlich und sogar hinderlich ist, wenn eine Versandung gar kein Problem darstellt? Hier in der Region gibt es nur ganz groben Kies. Keinen Sand. Nach dem Schlagen eines Brunnens ohne Filtergitter kommt nur ganz kurz etwas Sand und Trübung vom Rammen, und dann recht schnell nur noch klares Wasser. Streng genommen hätten die Menschen hier in der Umgebung also mehr von ihren Baumarktbrunnen, wenn sie die Ansauglöcher wieder aufbohren. .Oder? VG Captayne. |
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#4 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 22.07.2010
Beiträge: 62
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Hallo Captayne,
wenn du nur Kies hast und sich das Gitter nicht zusetzen kann, ist denke ich der Druckverlust durch das Gitter vernachlässigbar. Du musst bedenken, das das Gitter trotzdem wenig wiederstand bietet und das Risiko mit dem Sand nicht unerheblich ist. Das Gitter verhindert ja auch, das beim einschlagen Lem in die Löcher gedrückt wird. mfg Thomas Pfaffinger
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