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| Brunnen selber bohren - dies & das Sonstiges Dies & Das. Hier kommt alles rein was nicht in eine der anderen Kategorien passt zum Thema Brunnenbau |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 29.06.2011
Beiträge: 4
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Hallo Brunnenbohrgemeinde,
ich habe mit einem Erdbohrer und Plunscher ein DN100 4“ vom Keller-Fußbodenniveau 9 m in die Tiefe runtergeplunscht. Die letzten 2 m von den 9 m bestehen aus Filterrohr DN100 mit 0,3 mm Schlitzweite. Ich habe somit kein Sumpfrohr vorgesehen. Das war wahrscheinlich mein großer Fehler. Der Filterboden wurde von mir mit 2,5 kg Dichtungston (Tonpellets) verschlossen. Die Wassersäule befindet sich in 1,80 m Tiefe (gerechnet vom Kellerfußboden). 4 m Saugschlauch 1“ mit Rückschlagventil und Korb wurden von mir in das Brunnenrohr geschoben. Oben vor dem Hauswasserwerk HWW 3000 wurde ein Brunnenrohrfilter angebracht. Dann habe ich die Pumpe mehrmals 1 Stunde an verschiedenen Tagen eingeschaltet und über einen Wasserhahn Wasser entnommen. Das Wasser war später glasklar. Danach war der Wasserspiegel jedes Mal ca. 20 cm niedriger. Nach 14 Tagen wiederholte ich meinen Test, habe aber alle Wasserhähne aufgedreht. Die Pumpe arbeitete mit voller Leistungsabgabe. Das Hauswasserwerk fiel nach 10 Minuten aus. Der Grund: Der Dichtungston befand sich in meinem Brunnenrohrfilter und versperrte den Wasserzufluss zur Pumpe. Die Pumpe fiel aus. Ich bin im Moment ratlos. Wer kann mir helfen? Ich bin für jeden positiven Gedanken dankbar. |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 29.06.2011
Beiträge: 4
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Hallo Fellnase,
hier die Antwort auf Deine Frage: Der Brunnen besteht aus 9 m, davon 7 m Vollrohr und 2 m Filterrohr (ohne Sumpfrohr). Das Saugrohr befindet sich in 4 m Tiefe, also eine Distanz von 3 m zum Filterrohranfang. Der Wasserspiegel beginnt in 2 m Tiefe. Ich hoffe, dass diese Angaben genügen. Ich danke im voraus. |
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#4 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.588
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Also wenn ich das richtig verstehe sollte zwischen den Tonpelletz am Boden und dem Ansaugteil vom Schlauch eine Distanz von 5 Meter sein.
Das die Tonpelletz so nach oben kommen kann ich mir nicht vorstellen. Vielleicht sind welche in den Schlauch gekommen als du noch an Anfang getestet hast, die haben dann die Zeit genutzt um zu quellen. Du solltest alles reinigen und dann wieder pumpen. Aufpassen ob es wieder vorkommt. Vorsichtshalber noch mal die Tiefe kontrollieren, das man sicher ist das nichts nach oben gedrückt wurde. Mehr kann ich dir momentan nicht schreiben.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#5 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 29.06.2011
Beiträge: 4
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Hallo Fellnase,
vielen Dank für Deine Antwort. Nach meinem Rückschlag im September mit dem Ansaugversuch habe ich eine Pause eingelegt. Im Oktober habe ich erst einmal wieder alles gereinigt (Ansaugkorb, Rückschlagventil, Ansaugleitung und Filter vor der Pumpe). Die Masse war schmierseifenartig und ließ sich leicht abspülen. Die Tiefe des Brunnenbodens wurde von mir mit einem Lot erneut gemessen und es ergab sich ein Messergebnis von 8,30 m. Also begann ich wieder zu plunschen und kam auf eine Tiefe von 8,80 m. Beim Plunschen war kein Widerstand zu merken. Ich holte eine wässrige Kiesmenge nach oben. Von dem Dichtungston war keine Spur mehr vorhanden. Ich kam aber mit weiterem Plunschen nicht tiefer. Also hörte ich damit auf (siehe Bilder mit dem geförderten Kies in der Schubkarre). Nach 14 Tagen wurde die Messung wiederholt. Dabei ergaben sich keine Veränderungen. Ein Verschließen des Brunnenbodens mit Tonpelletz habe ich noch nicht vorgenommen. Meine Fragen:
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#6 (permalink) | |||
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.588
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Hallo Baumann
Im Ernst was da in dem Glas sich abgesetzt hat kann eigentlich kein QUELLTON sein. Das schaut mehr aus als wenn es Brabsel aus dem Sandkasten von Kinder wäre. Den Quellton welchen ich kenne der ergibt eine Zähe Masse, welche sich nach allen Richtungen hin ausdehnt. Wo hast du denn das Zeug her? Zitat:
Zitat:
Zitat:
Man kann den Quellton lose einfüllen, oder in einen Damenstrumpf einfüllen, verknoten und den Strumpf ablassen. Dann Kieselsteine, oder Filterkies dazu füllen, oder nur mit Kies. Es gibt auch Leute die Beton einfüllen. Es muss nur Zement sein der unter Wasser auch abbindet. Auch eine Konstruktion mit 2 Flanschen und Gewindestangen dazwischen die dann mit Quellton befüllt werden vor dem Absenken sind bekannt. ( Werde das mal fotgrafieren und hier einstellen, mal sehen wann ich die Zeit finde) Auch sind Gummi-, oder Kunststoff-, Edelstahl-, Messingzylinder in entsprechender Länge und Dicke eine Möglichkeit. Es gibt viele Arten die da Möglich sind. Für mich die Beste ist halt die verschraubbare Bodenkappe aus Kunststoff. Geht halt nur dann wenn man mit Schutzrohren arbeitet und die Brunnenrohre dann mit Kappe da einbaut.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.202
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Hallo Baumann,
interessant wäre zu wissen, warum du nicht tiefer plunschen kannst. Sollte der Grund hierfür eine Lehm/ Tonschicht sein, würde ich im Rohr ein bisschen tiefer bohren, damit das Filterrohr bis zum Gewinde in Lehm/Ton steckt. Das wäre dann der Abschluss. Hast du unten festen Kies/Sand kann man auch eine Kiesschicht mit einer Körnung von 2-8mm als Abschluss einbringen. Da du kein Sumpfrohr hast, würde ich nur eine Aufschüttung bis zum Anfang der Filterschlitze vornehmen. Es gibt verschiedene Arten von Tonpellets, du musst schon den Namen nennen. Nicht jede Sorte ist zum Brunnenabschluss geeignet. Oh Fellnase ist auch noch wach und war schneller.
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Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#8 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.588
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So habe mal 3 Bildchen Gemacht wie ich meine Brunnen verschließe wenn Quellton zum Einsatz kommt.
Baue aus 2 Flanschen und Gewindestäbe so ein Gestell. ![]() Material ist aus Edelstahl. Alles andere wäre nix für den Einsatz. Oben noch eine Öse damit man das Teil auch wieder "Angeln" kann. Nun wird das Gestell in das Rohr gehalten. ![]() Jetzt kommt der Quellton in den Zwischenraum. Aber füllen bis oben hin. Hier ist halt nur die Hälfte gefüllt als DEMO. ![]() Wenn der Zwischenraum komplett gefüllt ist kann das Teil die Reise nach unten antreten. Die Art den Brunnen zu verschließen hat für mich mehrere Vorteile. Sollte einmal die Pumpe nach unten absacken kann sie sich nicht im Ton fest saugen. Der Stopfen ist wieder zu ziehen. Es sitzt alles fest auf dem Boden vom Brunnenrohr.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#10 (permalink) | |
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Benutzer
Registriert seit: 24.05.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 73
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Hallo,
mach einen PE Sack mit 5-10 kg Beton voll und senk mit Seil bis zu Boden ab. Danach mach Tüte mittel kräftige Seil-Ziehen kaputt.Masse bleibt am Brunnen-Boden. Natürlich,ganze Verrohrung soll erst mit Stauchbohrer gereinigt werden. Nach Aushartung kannst du wieder Absaugen/Abpumpen. Zitat:
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