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Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen

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Alt 02.10.2011, 17:30   #1 (permalink)
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Standard Bohrbrunnen für Wärmepumpe

Hallo liebe Forengemeinde,

nachdem ich jetzt das zweite Angebot für eine Brunnenanlage vor mir habe, habe ich mich entschlossen die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Geplant ist ein Förder und Schluckbrunnen für eine Grundwasserwärmepumpe (Neubau).

Fördermenge: etwa 3m³/h

Grundwasserstand bei 5m (Schwankungen 4,8 - 5,3m)

mein Bodenaufbau:
-0,5m humoser Oberboden
-1,5m bindiger Boden
ab -1,5m kiesiger Boden

geplanter Aufbau Förderbrunnen DN 125 (gesamt 13,5m):

9m Brunnenrohr (bei 5m Grundwasser, 4m Rohr befinden sich also dann im Wasser, über der Pumpe sollten etwa 2,5m Rohr liegen)

4m Filterrohr SW 0,3

0,5m Brunnenrohr (8mm Löcher und mit Ton verschliesen)

geplanter Aufbau Schluckbrunnen DN 125 (gesamt 13m):

7m Brunnenrohr

6m Filterrohr SW 1,0


Würde dieser Aufbau passen?
Förderbrunnen lieber auf 15m runter (+ 1m Filterrohr)?

Und ganz eine andere Frage, kann ich den Förderbrunnen auch im Keller machen? Also bevor die Kellerplatte betoniert wird den Brunnen machen, Dichtmanschete anlegen und mitbetonieren? Kann es zu Vibrationsgeräuschen durch die Pumpe kommen?

Vielen Dank und mfg
Robert
boby82 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2011, 20:52   #2 (permalink)
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Hallo Robert,
ich antworte dir als Laie, der vor 2 Monaten eine sehr ähnliche Ausgangslage hatte.
Dein Saugbrunnen ist locker für 8,8m³/h gut, noch tiefer und noch mehr Filter halte ich zumindest für übertrieben ängstlich.

Den Schluckbrunnen mit SW 1mm zu erstellen könnte hingegen eine gute Idde sein.
Wie ich mir sagen lassen habe, ist das Problem bei der GW-WP nicht die Wasserbeschaffung, sondern das Zurückpumpen in die Ursprungsschicht.

Auch das Bohren in deinem zukünftigen Keller ist an sich eine gute Idee.
Ich würde dir allerdings raten, den Brunnen schon fertig gebohrt zu haben (evtl. mit Arbeitsrohr), bevor der Bagger anrückt.
Gerade in kiesigen Böden, wie du ihn ja zu haben scheinst und ich ihn definitiv habe, sollte man genügend Zeit einplanen.

Mit Vibrationsgeräuschen würde ich bei vorschriftsmäßigem Einbau (Dehnungsstreifen) nicht rechnen.

Schönen Abend noch,
Lutz
Lutz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2011, 11:43   #3 (permalink)
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Benutzerbild von Rammbrunnen
 
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Hallo
Nach Möglichkeit würde ich nicht im Keller oder unter dem Haus bohren,sollte der Brunnen nur ganz geringe Mengen an Feinsand fördern bekommst Du irgendwann eine Blase unter dem Haus desweiteren ist es auch nicht gut dem Wasser beizubringen Richtung Haus bzw. Keller zu fließen. Wie kommt Ihr auf 8 qm ????? warum soll der Schluckbrunnen auf das gleiche Niveau ?? ist die Fließrichtung des Grundwassers bekannt ?
Gruß Rammbrunnen
Rammbrunnen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2011, 12:47   #4 (permalink)
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Hallo,

war nur so eine Überlegung den Brunnen im Keller zu machen. Wollte mir den Vorschacht sparen. Habe die Idee aber jetzt wieder verworfen.

Fließrichtung ist bekannt. (NW nach SO)

Naja der Hersteller der Filterrohre gibt bei DN125 u. SW 0,3 einen theoretischen Durchfluss von 2,2m³/h an.
Wären bei 4m FR 8,8m³/h.
Theoretisch.

@Rammbrunnen
Muss der Schluckbrunnen nicht das gleiche Niveau haben wie der Förderbrunnen? Wie sollte der Schluckbrunnen ausehen?
Passt der Aufbau vom Förderbrunnen?

mfg Robert
boby82 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2011, 13:09   #5 (permalink)
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von Rammbrunnen
 
Registriert seit: 05.12.2006
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Hallo
Der Aufbau vom Saugbrunnen hört sich schon gut an,die Fördermenge ist aber mehr vom Boden als von dem empfohlenem Durchflußmenge abhängig.
Deine Auslegung sollte aber mehr als reichen.Sollte es stimmen das du Kiesboden hast wird das Wasser bestimmt gut ablaufen,es läuft an der Wasseroberfläche ab egal wie tief Du bohrst.
Gruß Rammbrunnen
Rammbrunnen ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 03.10.2011, 13:45   #6 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Rammbrunnen Beitrag anzeigen
Hallo
Der Aufbau vom Saugbrunnen hört sich schon gut an,die Fördermenge ist aber mehr vom Boden als von dem empfohlenem Durchflußmenge abhängig.
Deine Auslegung sollte aber mehr als reichen.
Nichts anderes habe ich behauptet.
Die Tatsache, das das Material für 8,8m³ gut ist, bedeutet ja nicht, das die örtlichen Verhältnisse diese Menge auch wirklich zulassen.
Bei kiesigem Boden sollte es aber zu schaffen sein...


Zitat:
Zitat von Rammbrunnen Beitrag anzeigen
Sollte es stimmen das du Kiesboden hast wird das Wasser bestimmt gut ablaufen,es läuft an der Wasseroberfläche ab egal wie tief Du bohrst.
Ob es gut abläuft oder nicht, ist erstmal egal. Wichtiger wäre: was fordert die "untere Wasserbehörde".
Bei mir wäre ohne ein Einbringen in die gleiche Schicht keine Genehmigung zu bekommen.
Hat außerdem noch einige weitere Vorteile.
Lutz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2011, 20:03   #7 (permalink)
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Benutzerbild von Fellnase
 
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Mich würde mal interessieren wie die 2 eingeholten Angebote aussehen.
Weniger die Preise sondern der Aufbau.
Vielleicht kannst du die Angebote mal hier einstellen.
__________________
Gruß Fellnase
Wasser sucht sich immer seinen Weg
Fellnase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.10.2011, 21:02   #8 (permalink)
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.02.2011
Beiträge: 129
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Bevor man eine Wärmepumpenanlage mit einem Brunnen anschließt, sollte man das Wasser auf den Eisen-/ Mangangehalt untersuchen lassen. Ist das GW eisen- und manganhaltig kommt es irgendwann unweigerlich zu einer Verockerung des Schluckbrunnens.

Wenn der Grundwasserspiegel bei 5 m unter Gelände ist und man 4 m Filterstrecke einplant, empfehle ich dringend den Brunnen 2 m tiefer zu bohren. Der GW-Spiegel ist Schwankungen unterworfen; sollte einmal der GW-Spiegel bei einem Maximalverbrauch und einem Niedrigwasserspiegel bis in den Filterbereich abgesenkt werden, wird Luft angesaugt und es droht eine Verockerung des Förderbrunnens.
romeo ist offline   Mit Zitat antworten
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