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Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen

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Alt 19.10.2011, 15:37   #17 (permalink)
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Moin, Moin

Falls du dir doch noch so einen Bohrer baustelst ist die Variante von PM für dein
DN 100'er Rohr voll in Ordnung. Wenn der Durchmesser größer wird, würde ich die Flacheisen vor ziehen. Bringt auch mehr Stabilität am Bohrer.
Hoffe das deine Wassermenge auch so reicht. Vielleicht steigt dein Wasserstand auch noch etwas nach dem Anpumpen an.

Gruß Bohne
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Alt 20.10.2011, 22:02   #18 (permalink)
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So, nun habe ich gesaugt. Aus 7,5 m kam eine brühe mit feinem Sand. der Wasserstand fiel nach ca 50 Litern auf 8 m und dann wars aus. Ich habe mit Stadtwasser gespült und konnte dann dieses auch wieder raussaugen. Es kamen dann insgesamt 100 Liter.
Also so reichts nicht aus.

Also Frage ich mich ob der Tip von Krischi zum Tragen kommen sollte:
"Kann dir nur denn Tip geben wenn du weiter machen willst und in das andere Aquifern abteufen willst, solltest du dir ein Arbeitsrohr besorgen(DN 150) und stell das bis auf die Tonschicht. Von dort aus kannst du dann mit deinem gewüschten Durchmesser weiterarbeiten. ..."

Kann ich dafür ein KG Rohr nehmen? wie Wassersucher68 in
http://www.brunnenbau-forum.de/444-i...d-schrift.html

Ich denke ich könnte sogar ein 20 cm KG Rohr reinbekommen, mein Loch ist nach 2 Jahren sehr groß im Durchmesser.
Wenn ich also:
1. Brunnenrohr raus,
2. 10 m KG dn 200 reinschieben zum Stützen
3. dann kann ich darunter sogar mit meinem 17 cm Bohrer weiterbohren, wenn kein lehm mehr kommt.

wenn dann wieder sand kommt brunnenrohr rein und kiespumpe.

das arbeitsrohr würde dann im Boden bleiben. Stört doch so nicht.

oder ist meine 2 m Sandschicht gar kein richtiger Grundwasserleiter und ich zieh das Brunnenrohr und bohr einfach weiter in der Hoffnung, es fällt nicht zuviel sand nach unten.

???
was meint ihr dazu?

Geändert von matengo (21.10.2011 um 07:56 Uhr)
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Alt 20.10.2011, 22:42   #19 (permalink)
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Moin matengo,

da das Wasser nicht ergiebig genug ist, würde ich es machen wie von krischi beschrieben.
Da du das KG-Rohr ja nicht weiter belasten must, kannst du ein solches verwenden und auch im Bohrloch als verlorenes Mantelrohr verwenden.

Wenn du das BR ziehst wird wohl alles zusammen fallen, ein Wasser-Sandgemisch ergibt keine tragende Bohrlochwand.

Deine jetzige Schicht könnte schwebendes GW sein. ( siehe Grafik)
http://www.brunnenbau-forum.de/membe...erflaeche.html

Wenn du in einem Trinkwassereinzugsgebiet bohrst, beachte die eventuell gesonderten Richtlinien in deinem Bundesland.
__________________
Gruß PM
ICQ 613346724 Plunschmeister

Geändert von Plunschmeister (20.10.2011 um 23:15 Uhr)
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Alt 21.10.2011, 22:15   #20 (permalink)
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also habe ich mir 200er KG Rohr besorgt in der Hoffnung, es auf 7,5 m zu schieben und dann weiter plunschen zu können.

Mein Bohrloch ist oben riesig und scheint unten auch den Durchmesser zu haben, der ausreichen müßte,

Aber natürlich war das Loch nicht gerade genug und das Rohr klemmt
bei 6m.

jetzt fehlen mir noch 1,5 m bis zur Sandschicht.

Mit dem Bohrer kann ich unten nix ausrichten, der rutscht ab und macht das Loch nicht gerade.

Aus Verzweiflung habe ich durchs Rohr einen Hochdruck-Rohrreinigungsschlauch reingehalten, um den Ton zu lockern.
und dann auch noch von außen Wasser rein, in der Hoffnung, daß es das Loch nur ein bißchen größer spült.
ca 250 kg stehen auch drauf.
Es soll runter rutschen, aber es scheint zu verkeilt.

Wie bekomme ich es tiefer und das Loch da unten größer????

ich weiß, mir wurde hier zu einem 160mm Rohr geraten. Aber nun ist das 200er eben drin.

Hilfe, ich will nioch noch mehr gutes Geld dem schlechten hinterherwerfen und jetzt noch ein 160 er Rohr durch alles schieben müssen.


Thomas
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Alt 21.10.2011, 22:27   #21 (permalink)
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Zitat:
Hilfe, ich will nioch noch mehr gutes Geld dem schlechten hinterherwerfen und jetzt noch ein 160 er Rohr durch alles schieben müssen.
Da schaue ich doch einmal vorher nach. Kann nicht nachvollziehen, wie manche hier Brunnen erstellen wollen.
Wenn ich ich die letzten Beiträge so verfolge, geht es hier nur noch um rumgebastel an Kiespumpen oder ähnlichem.

An deiner Stelle würde ich das Rohr wieder ziehen, mir am Bohrgestänge einen kleinen Spaten anschweißen und das Bohrloch erst einmal vergrößern, bzw. gerade stechen.

Wasser von außen and das Bohrrohr oder Brunnenrohr verhindert ein weiteres tiefer rutschen.
__________________
Gruß PM
ICQ 613346724 Plunschmeister
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Alt 21.10.2011, 22:32   #22 (permalink)
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Hallo

Das ich kein Unterstützer von KG Rohren bin ist bekannt.
Warum steht hier schon mehrfach geschrieben.

Wenn du schon mit so einem nicht Brunnenrohr arbeiten möchtest dann sorge dafür das du es später auch wieder ziehen kannst. Bleibt das drinnen hast du eine gute Verbindung zum Grundwasser, dann braucht dir nur was oben hinein zu laufen und das Wasser ist versaut. Was dann auf dich zu kommt kannst du dir ausrechnen.
Auch wenn es Stimmen gibt die sagen das jeder mal so angefangen hat, stimmt das nicht und es ist nicht zu vertreten. Von mir nicht.

So fängt es dann immer an, einen Rat nicht befolgen, dann die nächste Panne und zum Schluss kommt dich alles teurer als gedacht.
Nur so neben bei 200 mm Rohr, 200 mm Bohrer und die Muffen dazu.
__________________
Gruß Fellnase
Wasser sucht sich immer seinen Weg
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Alt 22.10.2011, 12:22   #23 (permalink)
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Was erwartet ihr ?
jeder Brunnenselberbauer macht sich so seine eigenen gedanken und versucht aus den tips den für sich besten weg zu finden. man lernt doch immer noch am besten aus seinen eigenen fehlern.

also muß das rohr wieder raus, denn rein will es nicht!

ich ziehe und ziehe...

danke für alle bisherigen tips, ich werde weiter berichten und versuche, die fehler zu eliminieren.
matengo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2011, 13:56   #24 (permalink)
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Moin Thomas,

hier will Dir sicher keiner was Böses. Der grund liegt einfach daran das wir schon unendlich oft auf die nicht funktionsfähigkeit des KG´s als Brunnenrohr hingewiesen haben, das es uns zum Halse raushängt. Du darfst nicht vergessen wir begleiten Dich mit deinen Problemen aber vor Dir waren schon andere. Die Erfahrung zeigt, dass doch leider viele trotz eindeutigen darauf Hinweisen sie sich für ihren Weg entscheiden. Was Grundsätzlich nicht schlecht ist, aber immer wieder zu Misserfolg führt. Dann sollen wir denn festgefahren Karren wieder aus dem Dreck ziehen was wir auch versuchen. Der Punkt ist, hätten die User gleich auf uns gehört....... des wegen sind wir auch hier und versuchen zu helfen. Ignorieren ist aber auch schei..!!!

Also jetzt erst mal dieses KG raus. Vernünftiges Rohr her. Dann sehen wir weiter.

P.S So ein Brunnen ist wenn man keine Ahnung und Arbeitsmaterial hat schnell eine Teure und Arbeitsintensive sache. Aber viele haben sich für diesen Weg entschieden, dann heißt es Arschbacken zusammen kneifen und durch.

Schönes Wochenden und Gruß Krischi
Krischi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2011, 08:23   #25 (permalink)
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Mit einer Bandschlinge über eine Umlenkrolle am Dreibock und dann mit dem Greifzug (1,6 t) habe ich das Rohr rausbekommen.

Habe mich gewundert, daß die Bandschlinge auf dem glatten Rohr genug Zug übertragen konnte.

Also es geht weiter.
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