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Brunnenrohr & Filterrohr Wie Groß ? - Schlitzweite. technische Daten

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Alt 21.10.2011, 09:46   #1 (permalink)
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Hallo, ich bin neu hier und benötige Hilfe.
In unserem EFH, im Bereich der Schwarzen Elster,hatten wir seit 15-20 Jahren erstmals wieder von November 2010 bis April 2011 ca. 20 cm Wasser. Der
Wasserzweckverband sprach von Oberflächenwasser und meinte, es handele
sich nicht um das Grundwasser, was ich nicht recht glauben kann.
Im Sommer haben wir direkt am Haus 5 Brunnenringe versenkt und bei ca. 2m
Wasser gefunden. Es steht also knapp unter unserem Kellerboden. Da wir nicht in dem "feuchten Grund" weitere Brunnenringe versenken wollen, ist unsere Vorstellung, 2-3m in dem Schachtbrunnen ca. 4" zu bohren.
Kann man, mit welcher Pumpe(?), den Wasserspiegel um 20-30cm senken?
ich möchte also den Brunnen nicht zur Wasserversorgung nutzen, sondern nur im Bedarfsfall, dass sich eine Pumpe einschaltet, um den Wasserspiegel zu senken.
Sehe ich das richtig, dass die Pumpe nicht zu tief sitzen sollte, weil sie sonst zwar Wasser fördert, aber den Wasserspiegel nicht genügend senkt?
Welche Leistung sollte die Pumpe haben?
Für Hinweise wäre ich sehr dankbar.
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Alt 21.10.2011, 11:35   #2 (permalink)
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Moin gonzo,
also erstmal würde ich sagen so ne Schei....e!!!

Ich kann dir nicht empfehlen ein 4" Brunnen in dem Schacht zu bohren. Würde die ungeliebte Variante des Schachtens vorziehen.
Begründung:

-Du kannst so noch eine Drehnage anschliessen.
-Die Fördermenge währe höchst wahrscheinlich zu groß für die anfallende
Menge.
-Mehr aufwand bzw Kosten an Material sowie benötigsten Werkzeug
-Brunnenpumpe viel zu teuer und empfindlich (minimum 300€).

Ich würde ein paar weiter Schachtringe einbringen und dort mit einer günstigen elektrischen Schutzwasserpumpe(ca.40€) über eine Nivauschalter fördern.

Gruß Krischi
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Alt 21.10.2011, 22:48   #3 (permalink)
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Moin zusammen,

mit einem Brunnen würde man ja nur rund um den Brunnen das GW absaugen.( Absenkungstrichter um den Brunnen)
Liegt ein ergiebiger Grundwasserstrom an, müßten also rund um das Gebäude Brunnen angeordnet werden, um das GW großflächig abzusenken.

Der Tipp mit der Drainage ist schon sehr gut.
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Gruß PM
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Alt 22.10.2011, 07:11   #4 (permalink)
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Hallo Plunschmeister,
da das Haus ja nur teilunterkellert ist, war das genau meine Überlegung.
Ich habe keine Unterlagen gefunden, aus denen hervorgeht, bei welcher Pumpenleistung der Absenkungstrichter wie groß ist.
Vielleicht kann mir in diesem Forum geholfen werden?
Im Übrigen, wie sollte denn eine nachträglich eingebaute Drainage aussehen und funktionieren?
Danke im Voraus.
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Alt 22.10.2011, 10:16   #5 (permalink)
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Moin gonzo,

habe mir da ein Programm runtergeladen, welches kostenlos ist. Werde es mal hier einstellen. Nach Eingabe der einzelnen Daten, wird der Absenkungstrichter dargestellt.
__________________
Gruß PM
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Alt 22.10.2011, 13:29   #6 (permalink)
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Moin gonzo,

wie halt so eine Drainage halt aussieht. Keller rings herum Aufschachten eine Regole einbringen mit Drainagerohren. Diese sollten dann idealerweise in den Schacht führen wo das aufgefangene Wasser da abgepumpt wird und schon ist der Keller trocken.
Evtl in einem zug gleich den Keller mit Baulichen maßnahmen Abdichten(Bitumen und sowas is der Art).

Schönes Wochenden und Gruß
Krischi
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Alt 22.10.2011, 18:09   #7 (permalink)
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Moin,

hier das Programm:
http://www.brunnenbau-forum.de/1712-...trichters.html
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Gruß PM
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Alt 22.10.2011, 19:09   #8 (permalink)
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Daumen hoch

@ PM

Nettes kleines Programm!!!
Frage mich gerade warum wir in der Firma so ein Schweine Geld für unseres Ausgegeben haben.

Nun ja ist halt so.

Gruß Krischi
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Alt 22.10.2011, 20:42   #9 (permalink)
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Das Formelwerk zur Berechnung einer Grundwasserabsenkung und dessen Reichweite ist eigentlich relativ einfach. Wichtig ist dabei aber die Kenntnis des Durchlässigkeitsbeiwertes. Ich gehe mal davon aus, daß es sich im Bereich des EFH-Standortes um einen ungespannten und unendlich weit ausgedehnten Grundwasserleiter handelt. Wenn man davon keine Kenntnis hat, dann bringt auch die Nutzung eines kostenlosen Prgramms nicht viel.
romeo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2011, 23:52   #10 (permalink)
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Zitat:
Das Formelwerk zur Berechnung einer Grundwasserabsenkung und dessen Reichweite ist eigentlich relativ einfach. Wichtig ist dabei aber die Kenntnis des Durchlässigkeitsbeiwertes. Ich gehe mal davon aus, daß es sich im Bereich des EFH-Standortes um einen ungespannten und unendlich weit ausgedehnten Grundwasserleiter handelt. Wenn man davon keine Kenntnis hat, dann bringt auch die Nutzung eines kostenlosen Prgramms nicht viel.
5 Brunnenringe hat gonzo doch schon versenkt, also wird er wohl wissen, welchen kf-Wert er wählen muss.
__________________
Gruß PM
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Alt 24.10.2011, 17:53   #11 (permalink)
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Hallo,
erst mal vielen Dank für Eure Antworten.
Bin zur Zeit im Urlaub, melde mich in ca. 1 Woche wieder.
Frank
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Alt 06.11.2011, 17:56   #12 (permalink)
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Hallo Plunschmeister,
welche Pumpe kannst Du mir empfehlen?
Ich habe in dem Absenkungstrichterprogramm folgendes eingegeben:
1. Übernahme der voreingestellten Daten für Sand(den habe ich)
2. Übernahme der voreingestellten Daten Durchlässigkeitsbeiwert und Speicherkoeffizient(weiss ich nicht woher ich die nehmen soll)
3. wassergefüllte Mächtigkeit 4,5m (nach 2,0m kommt Wasser und nach 6,5m eine sperrende Schicht(Nachbar meint Ton)
Ist das soweit richtig? Dann kann ich aus den Kennlinien entnemen, dass bei einem Radius von 15m eine Absenkung von 40cm (hätte beim letzten Hochwasser gereicht) nach ca.5,5 Stunden bei einer Pumpe mit 4,5 cbm/Std. erreicht wird. Bei einer Pumpe mit 7,0 cbm/Std. nach 1,4 Std.
mfg
Frank
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Alt 06.11.2011, 20:43   #13 (permalink)
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Hallo Frank,

der Durchlässigkeitswert bei Sand ist 3, Speicherkoeffizient 2. Das ergibt sich aber , wenn du hinter Sand das Häckchen setzt. Auch bezieht sich die Berechnung auf einen unendlich ausgedehnten, gespannten homogenen Grundwasserleiter.
Wieviel willst du denn für eine Pumpe ausgeben, soll es eine Tauchpumpe sein?
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Alt 06.11.2011, 21:49   #14 (permalink)
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Hallo Plunschmeister,
der Preis der Pumpe ist relativ egal, wichtiger ist, das die ganze Sache funktioniert. Es wäre gut, hier Erfahrungen anderer zu nutzen, deswegen bin ich ja im Forum.
Das Wasser was gefördert wird, kommt ja dann aus ca. 2m Brunnenringe+3m Bohrung und soll ca.20m weit gefördert werden.
Meine Vorstellungen gehen dahin, dass die Pumpe bei einem einstellbaren Wasserstand anspringt und solange pumpt, bis der Wasserstand um ca. 40cm gesunken ist.
mfg
Frank
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Alt 06.11.2011, 22:50   #15 (permalink)
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Hallo Frank,

zB. Ebara, die Fördermenge geht bis 21 m³/h - Förderhöhe bis 388m
- EDELSTAHL / GFK - mit Franklin Motoren, hat natürlich ihren Preis.

Für deine Zwecke die
Ebara Winner 4N-7M in 230 V
oder
Ebara 4N4-7 3~400V
beide in 4 Zoll mit 5,7cbm/h
Als Ergänzung vielleicht:
Elektrodensteuerung für Max/Min Level, Füllstandsanzeige, bei Wahl der richtigen Elektroden.

Als Alternative die Tiefbrunnenpumpe der Baureihe Onk hier aus dem Shop.
__________________
Gruß PM
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Alt 08.11.2011, 19:35   #16 (permalink)
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Hallo,
danke für die Vorschläge. Das wird im Frühjahr dann wohl so werden. Ich versuche dann mal paar Bilder einzustellen.
Bis dahin ist aber noch ein bischen Zeit. Ich hoffe, ich nerve niemanden, wenn ich noch nach einer anderen Pumpenvariante, wie Schmutzwasserpumpe und deren Steuerung frage.
Danke im Voraus.
Frank
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