![]() |
|
|||||||
| Benutzer helfen Benutzern Plauderecke Hilfreiches und Erfahrungen. Oder das was nicht zum Thema Brunnenbau passt |
![]() |
|
|
LinkBack | Themen-Optionen | Ansicht |
|
|
#20 (permalink) |
|
Neuer Benutzer
Registriert seit: 29.11.2011
Beiträge: 12
|
Hallo Fellnase,
ich hatte Deinen Vergleich mit dem wassersuchenden Elefanten gesehen. Aber was passiert denn nun wenn die Wurzeln kein Wasser mehr finden ? Sterben die Wurzeln dann nach einer Weile ab wie der erfolglos wassersuchende Elefant in der Wüste (um bei den Metaphern zu bleiben) Hat da jemand von Euch Erfahrungswerte ? Werden die Wurzeln aufgeben, wenn der Bereich um den trockengelegten Schacht nach der Austrocknung des Betons nicht mehr feucht ist ? Wenn nein brauche ich auch keinen Topf da rein bauen, weder aus Edelstahl noch aus Kusntstoff da sinnlos. :-((
__________________
Viele Grüße Stefan |
|
|
|
|
|
#21 (permalink) | |
|
Benutzer
Registriert seit: 25.07.2011
Beiträge: 366
|
Hallo Stefan
Zitat:
Eine Frage habe ich noch. Ist der Schacht aus einzelnen Brunnenringen zusammen gesetzt oder aus einem Stück geschüttet? Gruß Bohne |
|
|
|
|
|
|
#22 (permalink) |
|
Neuer Benutzer
Registriert seit: 29.11.2011
Beiträge: 12
|
Hallo Bohne,
genau das ist das Problem, weshalb ich nach einer Lösung suche, den Schacht von innen zu reparieren bzw. zu improvisieren. Wir hatten vor Jahren schon mal ein Problem mit diesem Schacht. Damals war an einer Stelle eine Wurzel reingewachsen. Wir haben den Schacht damals noch nicht kontrolliert und die Wurzeln hatten alle Zeit der Welt sich auszubreiten. Bemerkt wurde das deinerzeit erst, als ein Wurzelstrang in die weiterführende Leitung reingewachsen war und diese verstopfte. Seinerzeit gruben 2 Mann 3 Tage lang von Hand, bis der Schacht an der Stelle, an der die Leitung wegführt soweit freigelegt war, dass man ein Stück Leitung ersetzen konnte. Die Wurzeln waren damals etwa 5 m in die Leitung hereingewachsen; etwa 3 m Leitung wurden erneuert. Da die Wurzeln jetzt an mehreren Stellen reinwachsen müsste man ja den kompletten Schacht freilegen was tatsächlich einen Riesenaufwand bedeuten würde. Inwieweit man da mit einem Bagger weiterkäme kann ich nicht beurteilen. Auch der Neubau eines Schachtes ist schwierig, da man auch nicht ohne weiteres an die Leitung zwischen Quelle und Schacht kommt (diese müsste ja verändert/erneuert werden) da sich die Quelle auf der anderen Seite des Forstweges befindet und sich unter der Fahrbahn Starkstromleitungen befinden die dem Verlauf des Weges folgen. (Die Wasserleitung kreuzt den Forstweg unter den Stromleitungen) Zum Aufbau des Schachtes bin ich mir nicht hundertprozentig sicher. Der Schacht besteht (meine ich) aus 2 Teilen auf die oben die Verjüngung mit dem Deckel aufgesetzt ist. Es handelt sich auf jeden Fall nicht um kleinere Ringe die mehrfach aufeinandergesetzt sind. Ich meine dass da seinerzeit 2 große Betonrohre genommen wurden und aufeinandergesetzt wurden. Das müsste ich prüfen und evtl. auch mal den genauen Durchmesser abmessen. Der Einstieg hat geschätzte 60 cm.
__________________
Viele Grüße Stefan |
|
|
|
|
|
#23 (permalink) |
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.202
|
Moin Stefan,
Fakt ist ja nun mal eins, die Wurzeln kommen ja irgendwo her. Da kannst du reparieren und neu bauen wie du willst. Die Verursacher, sprich die Bäume in unmittelbare Nähe müssen weg. ( mein Freund der Baum ...)Die Wurzel richten in der Nähe von Bauwerken erheblichen Schaden an. Sie durchdringen Kellerwände, heben Straßendecken an usw. Ein paar Jahre weiter werden die Wurzeln deine gesamte Quellfassung zerstört haben.
__________________
Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
|
|
|
|
|
#24 (permalink) |
|
Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.588
|
Nachdem ich nun hier nochmals alles durchgelesen habe komme ich nur zu einem Schluss:
Neu bauen. Die Gründe: Eine Reparatur ist nicht Dauerhaft und zu teuer für das was sie bringt. Der Aufwand ist zu hoch, die Zeit zu lange, die Häuser ohne Wasser. Der Neubau ist für mich unverzichtbar. Nicht mehr aus Beton sondern in Edelstahl. Hier wachsen keine Wurzeln ein und der Tank ist dauerhaft. Wurzeln sind im Wald nicht zu entfernen, das Käme auf einen Kahlschlag raus. Nach den Devise --> einmal richtig und dann Ruhe. Bin auch davon überzeugt das meine Kollegen hier das genau so sehen. Über den Forstweg kann auch ein Bagger vor Ort gebracht werden. Sehe da keine sonstige, halbwegs vernünftige Lösung.
__________________
Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
|
|
|
|
|
#26 (permalink) |
|
Neuer Benutzer
Registriert seit: 29.11.2011
Beiträge: 12
|
N'Abend zusammen,
na Ihr macht mir ja Mut. Scheint ja alles auf einen Neubau rauszulaufen.... Die Wasserversorgung während der Reparaturzeit könnte man improvisieren....man müsste lediglich den Einlauf in die Kammer mit dem Weiterlauf in das Wasserrohr für die Reparaturzeit direkt verbinden. Arbeiten könnte man im Schacht auch trotz des dann quer durchlaufenden Rohres. Eine Wasserleitung ist nicht...auch nicht für viel Geld. Die Selbstversorgung ist nicht da um Geld zu sparen, nein es ist die einzige Möglichkeit der Vesorgung. Wie ich schrieb befinden sich die Gebäude im Aussenbereich, also nicht in einem Bebauungsgebiet der Gemeinde. Es handelt sich um alleinstehende Gebäude im Wald fern der Zivilisation. Wir haben dieses Jahr schon eine neue biologische Kläranlage gebaut, da die alte nicht mehr zeitgemäß und nicht mehr zulässig war. Was muss man denn anlegen um solch einen Schacht zu erneuern ? Gibt es da was von der Stange ? Hat jemand einen Link / Tipp zu einem Hersteller für solche Vorhaben ?
__________________
Viele Grüße Stefan |
|
|
|
|
|
#27 (permalink) | |
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.202
|
Moin,
Zitat:
Wenn du beabsichtigst den Schacht aus Edelstahl zu realisieren, würde ich da wirklich den örtlichen Schlosser mit beauftragen.
__________________
Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
|
|
|
|
|
|
#28 (permalink) |
|
Benutzer
Registriert seit: 25.07.2011
Beiträge: 366
|
Hallo Stefan
Eigentlich kann ich mich da Fellnase nur anschließen. Das wird auf lange Sicht die günstigste und sicherste Lösung sein. Bei einer Reperatur bleibt immer ein Risiko, das es nicht richtig klappt und du schneller wieder bei mußt als dir lieb ist. Ich hätte da zwar noch eine Idee aber zum einen weiß ich nicht ob es wirklich machbar ist und zum anderen wird es dir auch nicht billiger als ein Neubau. Um vielleicht etwas Zeit zu gewinnen, könntest du die undichten Stellen raus stemmen und mit Wasserdichten Beton verschließen. Das hatte PM dir schon beschrieben. Von Dauer ist das allerdings nichts, wäre nur eine günstige Lösung um Zeit zu gewinnen. Gruß Bohne |
|
|
|
|
|
#29 (permalink) |
|
Neuer Benutzer
Registriert seit: 29.11.2011
Beiträge: 12
|
Hallo zusammen,
ich danke Euch für Eure Einschätzungen ! Jetzt muss ich mal sehen wie wir da ran gehen. Wir haben gute Erfahrungen mit dem Tiefbauer gemacht, der die Kläranlage gesetzt hat. Den werde ich mal ansprechen wegen der Erdarbeiten. Und dann muss ich mir überlegen wegen der eigentlichen Brunenstube wie wir da weitermachen. ![]() @ Bohne: was schätzt Du denn wie lange eine Reparatur der schadhaften Stellen halten könnte ?
__________________
Viele Grüße Stefan |
|
|
|
|
|
#30 (permalink) | |
|
Benutzer
Registriert seit: 25.07.2011
Beiträge: 366
|
Hallo Stefan
Zitat:
Entscheiden ob man das macht, kann man wirklich nur wenn man den Schaden vor Ort sieht. Es ist von mir nur so eine Idee um nicht alle vier Wochen einen Wurzelteppich entfernen zu müssen. Denn die Wurzeln werden sich mehr platz schaffen und immer schneller in den Schacht wachsen. Gruß Bohne |
|
|
|
|
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|
Ähnliche Themen
|
||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Kondenswasser im Brunnenschacht | Benipel | Brunnenbau Bohrbrunnen | 3 | 06.08.2011 16:31 |
| noch einmal Frostsicherheit - Brunnenschacht | Fireblade | Brunnenbau Bohrbrunnen | 4 | 19.05.2010 13:32 |