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Der richtige Erdbohrer für Ihren Zweck Fragen über Verwendung und Haltbarkeit - Sondereinsätze oder als Hilfe zur Gartengestaltung

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Alt 26.12.2011, 10:57   #1 (permalink)
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Moin, Moin

Hat jemand Erfahrung mit Schappen, Ventilbohreren oder sowas in der Art?
Ich will mir sowas in verschiedenen Größen jetzt zusammen bauen.
Beides soll mit Rückschlag versehen werden so das ich auch untern Grundwasserstand weiter mit Gestänge bohren kann.
Eine habe ich zwar schon gebaut, hab aber im Netz sehr viele unterschiedliche Varianten gesehen, leider alles ohne Beschreibung für welche Böden sich die unterschiedlichen Varianten eignen.
Leider finde ich hier im Forum keine Beiträge dazu und möchte möglichst viele Fehler beim bauen vermeiden.

Gruß Bohne
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Alt 27.12.2011, 10:37   #2 (permalink)
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Moin,
mit dem "Ventilbohrer" kannst du aber nicht bohren.
__________________
Gruß PM
ICQ 613346724 Plunschmeister
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Alt 27.12.2011, 13:34   #3 (permalink)
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Wir hatten früher mal so was gebaut.
War in 3 Stufen zusammengesetzt.
Langes Rohr, 1 Meter zur Materialaufnahme.
Kurzes Rohr, 20 cm mit RV.
Die Spitze war dann ein Wendel der wieder in einem Stück Rohr von 10 cm Eingeschweißt war.
Ging ganz gut, nur bei dicken Steinen war dann Ende.
Dann war da noch eine Büchse, ohne RV, unten komplett offen, oben dicht mit Entlüftung. Das Teil wurde mit einem Drucklufthammer in den Boden getrieben. Die Luft ging durch den Entlüfter raus, somit blieb das Erdreich dann in der Büchse. Die Büchse hatte seitlich der Länge nach eine Klappe mit der man das Bohrgut bergen konnte.
Mehr fällt mir momentan dazu nicht mehr ein.
Muss mal wieder selber was basteln.
__________________
Gruß Fellnase
Wasser sucht sich immer seinen Weg
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Alt 27.12.2011, 20:09   #4 (permalink)
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Moin, Moin

Danke erstmal für eure Antworten.

Zitat:
mit dem "Ventilbohrer" kannst du aber nicht bohren.
Ja das weiß ich. Ist nur so als Idee, falls mittelgröße Steine im lockeren Böden kommen das diese sich da eventuell mit reinschieben und nicht durch das Schneckenblech behindert werden.
Geplant ist so ein Teil wie Fellnase es beschrieben hat mit noch zwei vertikalen Schneiden wie sie am Riverside- Bohrer vorhanden sind.
Um so mehr Verschiedene Abbildungen ich von Schappen- Löffelbohrern oder wie die Dinger sonst noch heißen mögen, um so mehr mache ich mir jetzt Gedanken um die Schneidenform.
Die Schappe die ich bereits habe, hat eigentlich ganz gut funktioniert.
Sie wollte nur nicht mehr ab 15-20m Tiefe, im Feinsand und mit 10-15m Wasser drüber.
Bei den Verhältnissen war der Feinsand zu sehr verdichtet und hat das Rohr zu stark von außen festgehalten. Die Schappe hatte aber noch keine vertikalen Schneiden.

Gruß Bohne
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Alt 27.12.2011, 22:54   #5 (permalink)
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Moin,

Zitat:
....um so mehr mache ich mir jetzt Gedanken um die Schneidenform.
Die vertikalen Schneiden sind doch klar oder nicht? Für die waagerechte Schneide werde ich morgen mal die Schneide eines alten Holzbohrers als Modell knipsen.
Eine Schnecke würde ich nicht machen.
__________________
Gruß PM
ICQ 613346724 Plunschmeister
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Alt 29.12.2011, 14:55   #6 (permalink)
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Schau mal auf mein Foto, da siehst Du einen meiner Ventilbohrer, mit einem Durchm. von 150 mm.

Rollmeißel an Endlosschnecken ?

Der Ventilbohrer hat eine abschraubbare Spitze, in der die Klappe sitzt. Die Klappe ist aus Leder und hat innen eine Metallscheibe, damit die Klappe durch das Gewicht des Inhaltes nicht nach außen gedrückt wird.

Geändert von romeo (29.12.2011 um 18:27 Uhr) Grund: Schreibfehler
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Alt 29.12.2011, 18:23   #7 (permalink)
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Hallo romeo

Danke für deinen Beitrag.
Leider hab ich mich in meinen ersten Beitrag zu diesen Thema nicht konkret genug ausgedrückt.
In erster Linie geht es mir um die unterschiedlichen Formen der Bohrköpfe von Bohrschappen, Eimerbohrern bzw. Löffelbohrern oder wie die Dinger auch sonst noch heißen mögen und deren Verhalten in den unterschiedlichen Böden.
Bohren will ich damit von Hand, eventuell mit einer Zweiarmbohrmaschiene.
Schön wäre, wenn jemand mit sowas Erfahrung gesammelt hat und schreiben könnte, unter welchen Bedingungen sowas gut funktioniert und wo garnicht.
Vermutungen wären auch in Ordnung.
Ich weiß dass das hier ein wenig vom üblichen abweicht aber meine Bodenverhältnisse sind auch nicht die einfachsten und ich verspreche mir von dieser Bohrmethode einiges.

Gruß Bohne
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Alt 29.12.2011, 18:28   #8 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Bohne Beitrag anzeigen
Hallo romeo

Danke für deinen Beitrag.
Leider hab ich mich in meinen ersten Beitrag zu diesen Thema nicht konkret genug ausgedrückt.
In erster Linie geht es mir um die unterschiedlichen Formen der Bohrköpfe von Bohrschappen, Eimerbohrern bzw. Löffelbohrern oder wie die Dinger auch sonst noch heißen mögen und deren Verhalten in den unterschiedlichen Böden.
Bohren will ich damit von Hand, eventuell mit einer Zweiarmbohrmaschiene.
Schön wäre, wenn jemand mit sowas Erfahrung gesammelt hat und schreiben könnte, unter welchen Bedingungen sowas gut funktioniert und wo garnicht.
Vermutungen wären auch in Ordnung.
Ich weiß dass das hier ein wenig vom üblichen abweicht aber meine Bodenverhältnisse sind auch nicht die einfachsten und ich verspreche mir von dieser Bohrmethode einiges.

Gruß Bohne
Wenn ich das richtig verstanden habe, bohrst Du mit Endlosschnecken oder Trockenbohrstangen, an deren Ende dann die Schappe oder der Löffel sitzt?
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Alt 29.12.2011, 18:40   #9 (permalink)
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Noch bohre ich garnicht.
Ich habe es mit Handbohrern und Kiespumpe versucht, bis ich diese versenkt hatte.
Jetzt habe ich vor mir eine Kombination aus Riversidebohrer und Schappe zu bauen und diese mit Gestänge runter zu bringen.
Ich war auf 21m zuvor bei 4,5m Wasser unter GOK. Leider waren die Schichten um einen Filter zu setzen noch nicht zu gebrauchen.

Gruß Bohne
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Alt 29.12.2011, 19:08   #10 (permalink)
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Um mit Schnecken zu arbeiten benötigst Du einen Kraftdrehkopf mit einem Bohrmast, an dem der Kraftdrehkopf auf- und abgefahren werden kann.

Entsprechend torsionssicher müßte der dann auch sein.
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Alt 29.12.2011, 19:22   #11 (permalink)
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Hallo romeo

Bohrschnecken wollte ich eigentlich nicht verwenden.
Anstelle der Schnecke ein Rohr mit Rückschlag und Schneide unten dran, die das Bohrgut ins Rohr schiebt.
Als Gestänge habe ich 3/4" Rohr geplant, welches über eine Seilwinde gehoben werden soll.

Gruß Bohne
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Alt 29.12.2011, 19:29   #12 (permalink)
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Glaube Bohne deine Idee passt schon. Damit das Ganze nicht zu schwer wird, würde ich das spätere Auffangrohr aus PVC( eventuell 1/2m Brunnenrohr) nehmen und hier gleich den Rückschlag einbauen. Die Schneidkrone mit Vertikaler und horizontaler Schneide aus einem Stahlring und beides dann miteinander verschrauben.
__________________
Gruß PM
ICQ 613346724 Plunschmeister
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Alt 29.12.2011, 19:48   #13 (permalink)
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Hallo Plunschmeister

Als Rohr habe ich ein Rauchrohr 180x2mm geplant welches bis 600°C ausgelegt ist. Das sollte von der Stahlgüte auch passen.
Um nicht unnötig viel Material zu verschwenden wird innen ein Ring angebracht, so das ich die einzelnen Teile (Rückschlag, Bohrkopf) wechseln kann.
Bauen werde ich sowas auf jeden Fall nur muß ich das Fahrrad nicht neu erfinden. Hätte ja sein können, dass hier im Forum jemand mir sagen kann, unter welchen Bedingungen es Probleme geben kann.
Bei Steinen, hat Fellnase schon geschrieben.
In den Buch vom " alten Pengel " wird die Schappe mit als wichtigster Bohrer erwähnt, der sich fast für alle Schichten eignen soll.
Denke mal das da was dran ist.

Gruß Bohne
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Alt 29.12.2011, 23:19   #14 (permalink)
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Moin Bohne,
Zitat:
In den Buch vom " alten Pengel " wird die Schappe mit als wichtigster Bohrer erwähnt, der sich fast für alle Schichten eignen soll.
Ja kommt nur darauf an, welche man einsetzt. Außer Steine die wie schon erwähnt ein Problem sein könnten, fällt mir auch nichts ein.
Kann nur passieren, das sich der Bohrer irgendwann nicht mehr drehen lässt, auf Grund der Tiefe.
__________________
Gruß PM
ICQ 613346724 Plunschmeister
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Alt 30.12.2011, 05:55   #15 (permalink)
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Moin Plunschmeister

Zitat:
Ja kommt nur darauf an, welche man einsetzt.
Genau darum geht es mir.
Ich werde wohl erstmal zwei unterschiedliche Köpfe bauen, so das ich diese austauschen kann, falls einer sich in Tiefe nicht mehr richtig drehen lässt.

Gruß Bohne
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Alt 07.01.2012, 17:06   #16 (permalink)
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Moin Bohne,

ein Denkanstoß:



Bohrschappe mit seitlicher Entleerung und Rückschlag, wird am Gestänge geführt. Die Schneide ist sehr interessant.

Quelle: WWW
__________________
Gruß PM
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