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Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen

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Alt 08.01.2012, 13:08   #1 (permalink)
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Frage Förderbrunnen und Schluckbrunnen tauschen?

Hallo,

wir haben uns für eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe entschieden und nun vor 2 Wochen zwei Brunnen mit einer Tiefe von 15m bohren lassen.

Nun das Problem: Der geplante Schluckbrunnen hat genügend Wasser, aber der als Förderbrunnen geplante Brunnen bringt nicht genügend Wasser um die Wärmepumpe zu betreiben.

Lösungsvorschlag 1 von unserem Brunnenbohrer:
Wir sollen die Brunnen tauschen und den Förderbrunnen zum Schluckbrunnen machen und umgekehrt. Aber: Der "Neue" Förderbrunnen ist eigentlich als Schluckbrunnen ausgebaut und besitzt keinen Bereich mit Vollverrohrung, wo die Pumpe sich befinden sollte. Ist das ein Problem? Und die Brunnen haben einen Abstand von 15m, könnte es da noch zu einem "Kurzschluss" kommen, da die Brunnen ja dann entgegen der Fließrichtung angeordnet sind?

Lösungsvorschlag 2 eines anderen Brunnenbohrers:
Er meint der ursprünglich geplante Förderbrunnen sei nicht richtig ausgebaut. Wenn er das Wasser schluckt, muss er es auch bringen.
Wir sollen den Brunnen erst mal "Kolben". Bringt das was?

Lösungsvorschlag 3:
Wir sollen einen dritten Brunnen bohren, der ganz am anderen Ende des Gartens liegt. Aber noch eine Bohrung kostet natürlich dementsprechend.

Die geplante WP:
Wärmepumpe IDM Terra 10SW
Förderpumpe DAB CS4C-13
Länge der Förderleitung 15m Durchmesser 1 Zoll
Höhe der WP über Gelände 2m,
Der Ruhewasserspiegel bei 11,05m
Der als Förderbrunnen gedachte Brunnen liefert (laut Brunnenbauer) nur 0,4 l pro Sekunde, der Schluckbrunnen 1,2 l pro Sekunde. Benötigt werden 0,6 l pro Sekunde.

Wir haben jetzt einfach eine Tiefbrunnenpumpe (metabo 5000) reingehängt, so dass sie im Rohr sitzt. Sie liefert im Moment 0,8l pro Sekunde, nachdem sie jetzt 3 Tage immer 30 Minuten läuft und 30 Minuten aus ist. Das entspricht einer Steigerung von ca. 30 Prozent durch das Pumpen.
Ist es ein Problem, wenn die Pumpe Luft mitansaugt?
Wenn man eine Pumpe benutzt, die man runterregeln kann, dann müsste doch die Wassermenge jetzt ausreichend sein?

Viel Grüße

Klaus
fredklaus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2012, 14:17   #2 (permalink)
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Benutzerbild von Rammbrunnen
 
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Beiträge: 960
Böse

Hallo
So ein Blödsinn hab ich noch nicht gehört,Saug und Schluckbrunnen müssen natürlich in der Fließrichtung liegen.Was für Brunnenbauer waren den das ? die Angegebene Leistung ist viel zu gering für eine Wärmepumpe desweiteren hätte man auch viel tiefer gehen müssen.
Es gibt auch nur wenige Brunnenbauer die solche Brunnen richtig setzen können.
Gruß Rammbrunnen
Rammbrunnen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2012, 14:31   #3 (permalink)
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Beiträge: 2
Standard Leistung?

Welche Leistung müsste denn der Förderbrunnen liefern?
Die WP braucht mindestens 1800l. Ich fördere im Moment 3000l pro Stunde.

Also doch den dritten Brunnen (als Schluckbrunnen) bohren und den ursprünglichen Schluckbrunnen (der ja 1,2l pro Sekunde ohne Abfall des Wasserstandes liefert) als Entnahmebrunnen nutzen? Dieser ist aber eigentlich als Schluckbrunnen ausgebaut.
fredklaus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2012, 10:53   #4 (permalink)
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Beiträge: 20
Standard

Zitat:
Zitat von Rammbrunnen Beitrag anzeigen
die Angegebene Leistung ist viel zu gering für eine Wärmepumpe
Eine Spreizung von 4-5K im Grundwasserkreis ist sinnvoll, insofern ist die Leistung nicht zu gering.
Wenn wie so oft eine ungeregelte Tiefbrunnenpumpe mit > 600 Watt elektrischer Leistungsaufnahme verwendet wird sollte natürlich soviel Wasser wie irgend möglich fließen um die hohen Verluste durch die Pumpe zumindest teilweise durch hohe Quelltemperatur (d.h. niedrige Spreizung) wieder auszugleichen.
Effizienter ist es aber (elektrisch!) zu drosseln. Ein netter Nebeneffekt ist dann die geringere Brunnenbelastung.
Die Metabo-Pumpe lässt sich wohl leider nicht so einfach drosseln. Die hat eine Nennleistung von 1000W. Das ist für eine Grundwasserwärmepumpe dieser Dimension eine Fehlbesetzung.

Mich wundert die stark gestiegene Förderleistung im Vergleich zum Pumpversuch des Brunnenbauers. Aber ist doch gut, kein Grund mehr die Brunnen zu tauschen.
Luft darf keinesfalls angesaugt werden, sonst oxidiert das im Wasser gelöste Eisen und Mangan verstärkt-> Das sorgt für Probleme im Grundwasserkreis und vor allem im Schluckbrunnen.

Geändert von mola (09.01.2012 um 10:59 Uhr)
mola ist offline   Mit Zitat antworten
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Stichworte
förderbrunnen, schluckbrunnen, tauschen, wassermenge

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