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| Brunnenpumpen Antworten und Fragen zur richtigen Pumpe |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 08.01.2012
Beiträge: 3
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Wer kann helfen?
Ich möchte die Kreiselpumpe meiner Eigenwasserversorgung durch eine (Tief)Brunnenpumpe ersetzen, um das umständliche winterliche Entleeren, bzw. den energieintensiven Frostschutz der Pumpe zu vermeiden. Meine Eigenwasserversorgung von der Quelle zum Haus besteht aus: -Gefasste Quelle: Betonrohr ca. 1,5m Durchmesser mit Überlauf, Wassertiefe 1,70 m; frostsicher; Trinkwasserqualität; keine Verunreinigungen durch Sand etc. - Stromanschluss Pumpe 400 V, alternativ 230 V - Druckleitung PE-Rohr 1 Zoll ca. 100m lang - Höhendifferenz ca. 20 Meter - Drucktank (Ausdehnungsgefäß) ca. 180 Liter mit Druckschalter am Haus - Verbraucherseite Einfamilienhaus mit Dusche, Geschirrspüler, Waschmaschine, Waschbecken, Spüle ... - gewünschter Druck am Haus ca. 3 bar Welche Pumpe eignet sich dafür? |
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#2 (permalink) |
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Holzzombi
Registriert seit: 15.11.2006
Ort: Netzschkau
Beiträge: 476
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Hallo Kalle1, wenn du den Durchflusswiederstand mit rechnest kannst du bei 100m 1 Zoll Rohr ca 1 1/2 bar abziehen + 2bar für die 20m Höhenunterschied. Das macht 3 1/2 bar + 3 bar gewünschter Druck = 6,5 bar
Du könntest eine Pumpe mit 7 bar verwenden und ca 3000l Förderleistung Beispiel diese hier Tiefbrunnenpumpe 4 Zoll Orlando ST 1010 6,9 bar 3000 l Mehr wie 3000l bekommst du nicht durch in 100m 1 Zoll. Die 3 bar Duck stellst du dir am DS ein, stark empfehlenswert sind 400V wegen dem Leitungsquerschnitt. Hoffe ich konnte dir ein wenig helfen Gruß Marg |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 08.01.2012
Beiträge: 3
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Hallo marg,
vielen Dank für Deine Tipps. Ich sehe, dass die von Dir vorgeschlagene Pumpe nur 550 Watt zieht. Da sollten 230 V Wechselstrom eigentlich reichen, zumal meine bisherige Pumpe mit 1100 W mit einer Phase problemlos läuft. Noch eine Frage: Die Pumpe steht gewissermaßen in einem offenen "Gefäß", ist also nicht in einem Bohrrohr untergebracht. In einem Beitrag habe ich gelesen, dass in einem solchen Fall die (Mantelstrom-) Kühlung des Motors nicht gewährleistet sei. Der Beitrag schlägt vor, die Pumpe in einem Kunststoffrohr von 100 mm zu montieren, so dass das geförderte Wasser an dem Motor der Pumpe vorbeiströmt. Siehst Du das auch so oder reicht es Deiner Meinung nach, die Pumpe einfach ins Wasser zu hängen? Das Brunnenwasser hat selbst im Hochsommer max. 8 Grad, das sollte zur Kühlung doch eigentlich reichen. Gruß Kalle |
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#4 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 13.10.2009
Ort: Bei Mannheim
Beiträge: 1.588
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Hallo
Gehen wir erst mal zur Spannung. Pumpen mit 230 V Versorgungsspannung haben immer einen Anlaufkondensator verbaut. Diese Kondensatoren sind oft eine Schwachstelle. Nimmt der C seinen Hut macht die Pumpe keinen Mucks mehr. Die Kondensatoren sind meist in externen Schaltkästen verbaut. Sind diese nicht in einem trockenen Bereich ( z.B. Keller ) installiert kann es zu Kondenswasserschäden kommen. Hin und wieder werden die Kondensatoren ( C ) heute auch schon direkt in der Pumpe eingebaut. Fällt der C dann aus ist die Arbeit für eine Reparatur intensiver. Wenn die Möglichkeit besteht eine Drehstrompumpe ( 400 V ) einzusetzen sollte man das vor ziehen da sie problemlos laufen. Zur Kühlung. Rohrpumpen sind für einen Einbau im Rohr entwickelt. Die Motoren sind meist unten verbaut so dass das geförderte Wasser am Motor vorbei strömt und diesen kühlt. Wie stark nun eine Pumpe im Betrieb sich erwärmt kann nur ein Test zeigen. Um solchen unsicheren Fakten aus dem Weg zu gehen wird der Einbau der Pumpe in einem Rohr empfohlen. Es kann ohne gehen, so wie auch mit. Selbst habe ich schon eine Rohrpumpe in ein Fass gestellt, so eingerichtet das das geförderte Wasser wieder in das Fass zurück läuft. Es war im Sommer und sehr warm. Die Pumpe lief mehrere Stunden problemlos. Also wie es kommt so, oder anders, es kann, oder nicht. Bin einer der viel für sich selbst probiert, für Andere jedoch die Sicherheit an erste Stelle setzt.
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Gruß Fellnase Wasser sucht sich immer seinen Weg |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.07.2008
Beiträge: 2.202
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Hallo zusammen,
wenn ich das richtig gelesen habe beträgt die Tiefe der Quellfassung 1,70m. Die Pumpenlänge 730mm. Ok Wassermangel wird es sicherlich nie geben, wollte nur darauf hinweisen, das es auch Zisternen-pumpen mit ähnlicher Leistung gibt. Diese liegen dann nur flach auf dem Bodengrund und haben eine noch größere Wasserüberdeckung. In Bezug einer ausreichenden Kühlung, stimme ich Fellnase zu. In diesem Fall läuft ja auch ständig "kaltes "Quellwasser nach.
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Gruß PM ICQ 613346724 Plunschmeister |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.09.2010
Ort: Rehburg
Alter: 30
Beiträge: 185
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Moin zusammen,
nur mal "Nice to Know" aber auch nicht gerade uninteressant. Also wenn man auf das Typenschild einer E-Maschine wie hier (Pumpe) schaut: Nennleistung (Wirkleistung): 0,55Kw ist damit die mechanische erzeugte Leistung gemeint. Die elektrische aufgenommen Leistung muss man errechnen. Für den Wechselstrombetrieb: P(Watt) = U (Volt) * I (Amper) * cosphi (Wirkungsgrad) * V2(Wurzel aus 2) Ergänzung für Wechselstombetrieb!!! Kommt dann noch ein Kondensator ins Spiel erhöht sich die Stromaufnahme im Betrieb um den Faktor (Multipliziren Bitte) von 0,4!!! Für Drehstrom: P(Watt) = U(Volt) * I (Amper) * cosphi (Wirkungsgrad) * V3(Wurzel aus 3) ![]() ![]() Also dann mal schnell die Taschenrechner gezückt!!!![]() ![]() ![]() Gruß Krischi PS. Ist die Zuleitung eigentlich genau wie die PE-Leitung 100m lang??? Geändert von Krischi (08.01.2012 um 20:02 Uhr) Grund: Tippfehler! Nicht 1,4 sondern 0,4. |
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#8 (permalink) |
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Holzzombi
Registriert seit: 15.11.2006
Ort: Netzschkau
Beiträge: 476
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Hello, wenn immer Wasser nachfließt und der Motor mit Ansaugsieb unter Wasser steht, steht der Kühlung auch ohne Mantelrohr nichts im weg. Eine Zisternenpumpe würde ich nicht unbedingt empfehlen, da die Pumpen meist auf dem Peripheralradprinzip arbeiten und meist nur ein Laufrad haben. Das Laufrad nutzt sich nicht unerheblich schnell ab. Nur zur Info...
Wenn ich von einer Stromzuleitung 100m ausgehe, dann auf alle Fälle 400V und mindestens 2,5mm² Leitungsquerschnitt. Alles über 750W dreht den Zähler auch nur schneller Gruß marg |
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