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Brunnen selber bohren - dies & das Sonstiges Dies & Das. Hier kommt alles rein was nicht in eine der anderen Kategorien passt zum Thema Brunnenbau

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Alt 01.02.2012, 13:47   #1 (permalink)
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Standard Kabelführung Brunnenkopf

Hallo und schön das es dieses Forum gibt.

Möchte im Frühjahr nach Fertigstellung meines Dreibocks mit einem 90er Plunscher einen 100er Brunnen plunschen.

Verrohrung etc. ist hier ja auch alles gut beschrieben. Optimal ist sicher, das Rohr mit einem entsprechenden Brunnenkopf zu verschließen.

Aus meiner Sicht haben die alle einen Schönheitsfehler, nämlich die Kabeldurchführung.

Dafür muss ich das Kabel zwangsläufig an der Tiefenpumpe oder am Stecker auftrennen, was nicht optimal ist. An der Pumpe ist es oft original wasserdicht verbaut, der Stecker vergossen.

Welche Variante habt ihr gewählt und welche Erfahrungen damit gemacht ?

Oder gibt es andere Varianten von Brunnenköpfen ?

Danke
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Alt 01.02.2012, 16:06   #2 (permalink)
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Hallo


Die Brunnenköpfe sind schon in Ordnung so wie sie ausgelegt sind.
Sie sollen ja auch dicht sein.

Wenn du eine Tiefbrunnenpumpe einbauen möchtest sind an den neuen Pumpen keine Stecker dran.
Es gibt Ausführungen mit Kondensator in der Pumpe, dann musst du nur einen Stecker für 230 V dazu kaufen und nach dem Durchziehen am Brunnenkopf diesen anschließen.
Bei der Ausführung mit der externen Anschlussbox wird das Kabel in der Box verklemmt.
Bei Pumpen mit echtem Drehstrom Motor ist kein Kondensator vorhanden und auch kein Stecker am Kabel.
NIE DIE PUMPE ÖFFNEN! SIE WIRD NICHT MEHR DICHT!
In einem Bestimmten Baumarkt, wo die Eichhörnchen zu Hause sein sollen, werden Tiefbrunnenpumpen ( Rohrpumpen) angeboten bei denen der externe Kondensatorkasten mit speziellen Schrauben verschraubt ist. Diese Pumpen sind komplett montiert und auch hier muss dann der Kasten geöffnet werden, Schrauben danach durch handelsübliche ersetzen.
Wenn du aber die Preise vergleichst fährst du bei uns im Shop günstiger.
Schau mal hier, als Beispiel: ONK 100 Brunennenpumpen 4 zoll Tiefbrunnenpumpen ONK-100 6.2bar
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Gruß Fellnase
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Alt 01.02.2012, 16:37   #3 (permalink)
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Danke für die ersten Informationen. Im Shop werde ich wohl Rohre und Filter kaufen.

Als Pumpe tendiere ich eher zu einer Schraubenpumpe. Wir haben hier schönen Kaninchensand und ich weiß nicht, ob den der Filter 100% zurück hält.

Eine Frage ist auch schon wieder hinzu gekommen. Haben die Pumpen (allgemein) ein eingebautes Rückschlagventil ?

Mir wäre ohne lieber, auch wenn der Regner dann kurz spuckt. Im Winter hätte ich dann weniger Ärger mit Frost, wenn der Kopf nicht zu tief sitzt.
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Alt 01.02.2012, 18:46   #4 (permalink)
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Zitat:
Wir haben hier schönen Kaninchensand
Diese Sandart ist mir neu, auch was gelernt.
( eine Probe wäre schön, damit man sich diese Sandart besser vorstellen kann. )

Die Pumpe, welche ich kenne haben alle ein vom Werk aus eingebautes RV.
Diese sind jedoch leicht zu entfernen, Spitzzange reicht oft aus.
Bei den Schraubenpumpen, die mir schon unter gekommen sind war auch immer das RV drinnen.

Wenn es soweit ist melde dich es gibt da auch noch andere Tricks damit das Wasser fällt.
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Alt 02.02.2012, 18:56   #5 (permalink)
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Hallo,

Kaninchensand kenne ich auch nicht, ABER Chinchilla-Sand; da ich diese kleine Mäuse einmal beherbergt habe.

Ok du gehst von Feinsand aus. Hier kommen dann Feinsandfilter zum Einsatz, die man nicht direkt Einplunschen kann.
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Gruß PM
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Alt 03.02.2012, 10:05   #6 (permalink)
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Ok, danke erst mal für den Hinweis mit dem Feinfilter.

Geplant ist ein max 8 m tiefer Brunnen. Unten 1m Brunnen(Sumpf)rohr, zur Hälfte mit Filterkies gefüllt, dann 2m Filterrohr und wieder 5 m Brunnenrohr.

Ich war so optimistisch zu hoffen, das ich ggf. auch einen Gewebefilter in ein Plunschloch bekomme, wenn vorher bereits das Brunnen(Sumpf)rohr durch geht, in welchem auch geplunscht wird.

Davon muss ich mich dann wohl doch verabschieden.

Dann bleiben als Alternative wohl nur Schlitzfilter und Schraubenpumpe mit entsprechendem möglichen Verschleiß oder eine Rohr in Rohr Variante.

Bei Rohr in Rohr stellen sich mehrere Fragen.

Die erste wäre, welchen Durchmesser ich mit einem 90er Plunscher maximal herstellen kann (der ist vorhanden). Gehen da noch 125 mm ?

Weiterhin wäre die Frage, welchen Abstand ich zwischen den Rohren benötige.
Kann ich also ein 4" Rohr in ein 5" Rohr bzw. ein 3" Rohr in ein 4" Rohr setzen ?

Noch mal zum Kaninchensand. Momentan ist ja bereits ein Schachtbrunnen mit 1 m Durchmesser vorhanden. Der ist allerdings bis zu 50 m von den zu bewässernden Flächen entfernt. Mit einer Hauswasserpumpe, die ca. 5 bar bringt, kann ich auch bei 3/4" Schlauch nur einen Regner mehr schlecht als recht betreiben.

Also soll der neue Brunnen in den Garten, ggf. noch verrohrt werden.

Die Hauswasserpumpe fördert derzeit über einen Saugschlauch das Wasser. Am Saugschlauch ist im Wasser hängend solch Baumarkt-Filter mit Fußventil. Da ist nicht angegeben, welche Maschenweite der hat. Oben vor der Pumpe ist noch ein Kartuschenfilter. Auch da weiß ich nicht, wie der Durchlass ist. Nach ca. zwei Wochen Betriebsdauer kann man oben am Kartuschenfilter etwa einen Esslöffel Sand rausholen.

Gibt es Angaben (allgemein) zur Feinheit der beschriebenen Filter, so dass man auf den Sand schließen kann ?

Viele Frage, ich weiß, aber eigentlich wollte ich nur einmal den Brunnen bauen ... Danke

Geändert von HP75 (03.02.2012 um 10:08 Uhr)
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Alt 03.02.2012, 18:32   #7 (permalink)
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Zitat:
Momentan ist ja bereits ein Schachtbrunnen mit 1 m Durchmesser vorhanden. Der ist allerdings bis zu 50 m von den zu bewässernden Flächen entfernt. Mit einer Hauswasserpumpe, die ca. 5 bar bringt, kann ich auch bei 3/4" Schlauch nur einen Regner mehr schlecht als recht betreiben.
Wie tief ist der denn und wo beginnt der Grundwasserspiegel? Wie stark ist deine Saugleitung( 1 Zoll)? Wieviel Wasser pumpst du die Stunde( Volumenstrom). Dann kann man einmal den Druckverlust ausrechnen.
Bringt der Schachtbrunnen nicht genug Wasser, darum nun ein Bohrbrunnen?

Meine Pumpe hat zB. einen Vorfilter von 450µm.

Bei der Verwendung von Brunnenrohren als sogenanntes Bohrrohr solltest du beachten, diese so groß zu wählen; dass noch eine Kiesschüttung von 5 cm um den Feinfilter erfolgen kann.
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Gruß PM
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Alt 03.02.2012, 20:37   #8 (permalink)
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Das Grundwasser steht im ca. 5m tiefen Brunnen im Winter bei 2,40m (im vorigen sogar bei 1,60 m), im Sommer bei 2,85 m. Der Saugschlauch ist ein ganz normaler 1" Spiralschlauch, 4 m lang.

Qmax wird mit 3000 l/h angegeben, Hmax mit 50m. Leider habe ich keine Unterlagen für diese Pumpe.

An der Pumpe gehe ich dann direkt mit 3/4" Schlauch ab. Die Beet sind aber gut 50m entfernt (es geht auch noch mal um die Ecke und eben auch nicht quer übers Beet). Da bin ich dann froh, dass überhaupt ein Sprenger arbeitet, noch dazu, da diese auch noch ca. 1m hoch angeordnet sind, um von oben zu bewässern.

Wenn alles optimal läuft kommen knapp 600 ... 900 l/h ebenerdig an.

Daher wollte ich jetzt in 15 m Entfernung zu den Beeten den Brunnen plunschen, um ausreichend Druck für zwei Sprenger zur Verfügung zu haben.

Den Schachtbrunnen hätte ich bei trockenen Wetter für Tiere tränken, Rasenflächen und Vorgarten zur Verfügung. Da hängt auch noch eine HP75 dran.

Geändert von HP75 (03.02.2012 um 20:39 Uhr)
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Alt 03.02.2012, 21:25   #9 (permalink)
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Moin HP75,

diese Baumarkt Sachen sind bei solchen Fällen nicht so unbedingt der Hit.
Als Saugleitung für deinen vorhandenen Brunnen würde ich dir eine 50'er PE-Leitung mit Filter und Fußventil empfehlen mindestens aber eine 40er.
Als Druckleitung bis zu deinem Garten dann eine 32'er PE-Leitung.
Die Schläuche haben viel zu große Druckverluste.
Noch darauf achten das keine Kunststoff PE-Verbinder in der Saugleitung verwendet werden.

Gruß Bohne
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Alt 03.02.2012, 23:09   #10 (permalink)
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Zitat:
Die Schläuche haben viel zu große Druckverluste.
Der Meinung bin ich auch. Vernünftige Schläuche bei der Länge und eine bessere Pumpe dann sollte es funktionieren. Vorausgesetzt, es kommt genug Wasser aus dem Brunnen nach.

Nachtrag:
Eventuell hängt die Saugleitung bis auf den Brunnenboden?
Wenn du aus dem Schachtbrunnen Sand förderst, würde ich eine "schwimmende Wasserentnahme" anstreben. Etwas oberhalb des Fußventils eine Schlauchschelle setzen, hier eine kleine Kette befestigen; an der ein Schwimmer hängt. Alles so einstellen, dass das Fußventil unter Wasser hängt.
__________________
Gruß PM
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Geändert von Plunschmeister (04.02.2012 um 14:10 Uhr)
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Alt 05.02.2012, 18:21   #11 (permalink)
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Danke für die Mühe.

Zitat:
Zitat von Bohne Beitrag anzeigen
Moin HP75,

diese Baumarkt Sachen sind bei solchen Fällen nicht so unbedingt der Hit.
Als Saugleitung für deinen vorhandenen Brunnen würde ich dir eine 50'er PE-Leitung mit Filter und Fußventil empfehlen mindestens aber eine 40er.
Als Druckleitung bis zu deinem Garten dann eine 32'er PE-Leitung.
Die Schläuche haben viel zu große Druckverluste.
Noch darauf achten das keine Kunststoff PE-Verbinder in der Saugleitung verwendet werden.

Gruß Bohne
Wo beziehe ich solche Saugleitungen und entsprechende Filter ?
Kann ich da die Leitungen aus dem Poolbau verwenden ?


Die Saugleitung wird ja an der Pumpe in der Regel auch wieder auf 1" reduziert, aber ok, sie zieht erst mal mehr.

Im Poolbereich werden die Verbindungen ja in der Regel geklebt. Wäre dies eine Alternative zu den PE-Teilen oder sollte man lieber Messing nehmen ?

Zitat:
Zitat von Plunschmeister Beitrag anzeigen
Der Meinung bin ich auch. Vernünftige Schläuche bei der Länge und eine bessere Pumpe dann sollte es funktionieren. Vorausgesetzt, es kommt genug Wasser aus dem Brunnen nach.

Nachtrag:
Eventuell hängt die Saugleitung bis auf den Brunnenboden?
Wenn du aus dem Schachtbrunnen Sand förderst, würde ich eine "schwimmende Wasserentnahme" anstreben. Etwas oberhalb des Fußventils eine Schlauchschelle setzen, hier eine kleine Kette befestigen; an der ein Schwimmer hängt. Alles so einstellen, dass das Fußventil unter Wasser hängt.
Etwas traurig bin ich schon. Der Dreibock wartet auf seine Fertigstellung und nun das. ;-)

Aber 50 m waagerecht verlegen ist eventuell immer noch besser, als 7...8 m senkrecht + einige Meter waagerecht.

Der Brunnen sollte die Wassermenge eigentlich liefern. Welche Art der Pumpe ist zu empfehlen ? Bei einem Hauswasser-Teil muss ich ja hinter her wieder in die Erde zurück, an das PE-Rohr ran.

Alternativ kann ich den Wasserstand im Brunnen noch mal prüfen und doch eine Pumpe direkt ins Wasser hängen (Versuch gerade gescheitert, Deckel vereist).

Das mit dem Schwimmer für den Filter werde ich machen.
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Alt 05.02.2012, 19:10   #12 (permalink)
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Moin HP75,
Zitat:
Etwas traurig bin ich schon. Der Dreibock wartet auf seine Fertigstellung und nun das. ;-)
Nun wir möchten dir den Spaß nicht nehmen.Aber eine Überlegung ist es schon wert, den vorhandenen Brunnen richtig zu nutzen.

Zitat:
Die Saugleitung wird ja an der Pumpe in der Regel auch wieder auf 1" reduziert, aber ok, sie zieht erst mal mehr.
Wenn an der Pumpe ein 1 Zoll Anschluss vorhanden ist, dann reicht die Saugleitung in der Regel aus. Fördert man Wasser aus einer Tiefe von über 5m, dann wählt man den nächst größeren Anschluss, in diesem Fall 1 1/4 Zoll.
So kenne ich das, lasse mich aber gerne belehren.

In Bezug auf die Pumpe:
Denkbar wäre eine Tiefbrunnenpumpe mit integriertem Kühlmantel, diese kann man auch in Schachtbrunnen einsetzen. Zudem hinstellen oder sogar hinlegen.

Alternativ eine Zisternen-pumpe, die es auch in mehrstufiger Ausführung gibt.
Problem würde dann aber wieder das eventuelle Fördern von Sand sein, wobei bei Zisternen Pumpen auch eine schwimmende Wasserentnahme möglich ist.

PE-Rohr gibt es doch überall, glaube sogar hier im Shop.( unter Vorbehalt)
Zitat:
Das mit dem Schwimmer für den Filter werde ich machen.
Das wirkt Wunder. In meiner Zisterne betreibe ich einen Styropor-block als Schwimmer.
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Gruß PM
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Geändert von Plunschmeister (05.02.2012 um 19:15 Uhr)
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Alt 05.02.2012, 21:08   #13 (permalink)
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Hallo HP75,

Zitat:
Wenn alles optimal läuft kommen knapp 600 ... 900 l/h ebenerdig an.
Diese Wassermenge reicht dir nicht aus wenn ich das richtig verstanden habe.
Das Problem was ich nur sehe, ist dein feiner Sand der bei dir ist.
Keiner kann sagen wieviel Wasser dein geplanten Bohrbrunnen bringen wird wenn du in dieser Tiefe bleibst die du geplant hattest oder wie lange er funktionieren wird.
Mir wäre dass alles zu unsicher.
Ich würde schon versuchen, so tief zu gehen bis eine brauchbare Kiesschicht kommt oder eben den vorhandenen Brunnen nutzen.
Zitat:
Wenn an der Pumpe ein 1 Zoll Anschluss vorhanden ist, dann reicht die Saugleitung in der Regel aus. Fördert man Wasser aus einer Tiefe von über 5m, dann wählt man den nächst größeren Anschluss, in diesem Fall 1 1/4 Zoll.
Stimmt im Prinzip.
HP75 möchte aber möglichst viel Wasser aus den Brunnen fördern. Wenn der Fließwiderstand auf der Saugseite reduziert wird (größerer Rohrdurchmesser) kann die Pumpe mehr fördern.
40'er oder 50'er PE- Rohr bekommst du fast bei jeden Tiefbauer oder Klempner.
Du brauchst nur verhaltnismäßig kurze Stücke für die Saugleitung. Sowas wird da oft entsorgt.
Filter und Verbinder findest du hier im Shop.

Gruß Bohne
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Alt 05.02.2012, 21:41   #14 (permalink)
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Hallo Plunschmeister, hallo Bohne,

schon ok, wenn ihr mir mit dem bestehenden Brunnen helft.

Der Dreibock ist auch nicht wirklich vergebens, wenn ich wirklich mal runter muss, kann ich ihn zur Eigensicherung verwenden.

Also, so gern ich das Abenteuer Plunschen angegangen wäre, jetzt wird erst mal der vorhandene Brunnen optimiert.

Kies kommt hier eher nicht. Wir haben Sand bis auf min 130m Tiefe.

Aber ihr habt mir viele Tips gegeben, die ich jetzt Stück für Stück angehen werde.

Den Einkauf der Filter- und Brunnenrohre stelle ich dann zurück und mache mir Gedanken über alternative Verrohrung/Schwimmer auf der Saug- ebenso wie auf der Druckseite und auch eine andere Pumpe.

Grüsse HP75
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Alt 05.02.2012, 22:41   #15 (permalink)
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Für die Saugseite empfehle ich dir Messingverschraubungen.
Von Viega, sie sind exzellent dafür geeignet.

Habe mir mal den Beitrag nochmal komplett durchgelesen.
Also wenn dein Brunnen 5 Meter tief ist und du einen Wasserstand von 1,60 bis 2,85 Meter hast sollte das Reichen.
Plunschmeister & Bohne haben ja schon alles super erklärt.

Was mir dazu noch einfällt ist das sich die Saug- und Druckleitungen, ( Wie von Plunschmeister auch schon geschrieben) nach der Pumpe richten. Also hat eine Pumpe einen Anschluss von 5/4" für die Saugleitung so soll diese nicht unterschritten werden. Ein Größe mehr im Durchmesser ist immer besser.
Das bezieht sich auch auf ein eingebautes RV, weil hier der Durchflussquerschnitt eh etwas verkleinert ist.
Auf der Druckseite ist es genau so, einen Langen Weg legt man im Durchmesser immer groß aus. Wegen der Reibungsverluste.
Da ist 3/4" viel zu eng.

Solltest du dich für eine neue Pumpe entscheiden und ein Rohrpumpe verwenden wollen, dann setze diese in ein Filterrohr. Filterrohr unten mit Bodenkappe verschlossen. Kleinste Schlitzweite wählen, das hält den Sand zurück. Ein Kiesklebefilter bringt noch mehr.
PE Rohr wird wohl die Beste Lösung sein für dein Vorhaben.
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Gruß Fellnase
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Alt 12.02.2012, 21:58   #16 (permalink)
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1.In Brunnenkopf Loch entsprechend dem Kabel-Dicke bohren
2.PP/PVC Rohrchen einkleben
3.Strumpf-Schlauch uber Rohrchen und Kabel anlegen

Diese Variante ist auch bei artesischem Verlauf probiert und halt tropflos.
--------------

1.Einfach Kabel in Loch durchziehen
2.Mit Gummi-Kleber aufgiessen
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