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Brunnenreinigung Welche Mittel zur Reinigung des Brunnen kann ich verwenden...

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Alt 03.02.2012, 14:29   #1 (permalink)
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Standard Brunnen-Kapazität auf 40% verschlechtert

Hallo,

ich habe vor wenigen Monaten einen 5" Brunnen bauen lassen. Der Pumpversuch ergab 3.400L/h.

Problem: Derzeitige Kapazität ist auf 1.300L/h zurück gegangen. Wärmepumpe benötigt 1.600L/h
Der Brunnenbauer meint, dass bei der Heizungsinbetriebnahme zu viel Wasser aus dem Brunnen entnommen wurde und dadurch in Mitleidenschaft gezogen wurde. Das war auch der Fall, da eine zu starke Tauchpumpe ausgewählt wurde und anfangs immer sehr viel Luft mitkam und die Wassersäule ständig abriss.



Habe dazu ein paar Fragen:
  1. Kann ein Brunnen durch unvorsichtige Inbetriebnahme "kollabieren"?
  2. Kann es nach so kurzer Zeit zu einer Verockerung kommen? Im Filter sind leichte sandige Ablagerungen sichtbar (gelblich oder beige)
  3. Was hält ihr von dem Hydropuls-Verfahren? Wie nachhaltig ist ein solches Verfahren?
  4. Mit welchen alternativen Möglichkeiten kann ein neuer Brunnen wieder leistungsfähiger gemacht werden?
  5. Gibt es eine Rezeptur, um den Brunnen zu reinigen?
Danke vielmals im Voraus für hilfreiche Kommentare.

Gruß mt9500
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Alt 03.02.2012, 15:28   #2 (permalink)
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Hallo

Will mich mal deiner Fragen annehmen.

Zitat:
Kann ein Brunnen durch unvorsichtige Inbetriebnahme "kollabieren"?
JA.
Wenn ein Brunnen nicht richtig in Betrieb genommen wird, die Pumpe falsch dimensioniert ist, zu viel gefördert wird, die Filter nicht stimmen, die Wasser führende Schicht in denen die die Filter stehen zu fein sandig ist und viele andere Fehler mehr können einen Brunnen unbrauchbar machen.

Zitat:
Kann es nach so kurzer Zeit zu einer Verockerung kommen? Im Filter sind leichte sandige Ablagerungen sichtbar (gelblich oder beige)
Ja.
Wenn zu viel Luft im Förderkreis ist.
Sand im geförderten Wasser lässt auf falsche Einbautiefe der Pumpe schließen, oder auf zu grobe Filter, oder zu hohe Förderung, oder ......

Zitat:
Was hält ihr von dem Hydropuls-Verfahren? Wie nachhaltig ist ein solches Verfahren?
Die Funktion des Prinzips ist mir bekannt. Wird in Grundwassermessstellen eingesetzt. Es sind nur wenige Firmen da die das auch beherrschen. Ob die Kosten sich in deinem Fall rechnen musst du selbst heraus finden. Mal ein Angebot machen lassen. Kosten Nutzen neuer Brunnen?

Zitat:
Mit welchen alternativen Möglichkeiten kann ein neuer Brunnen wieder leistungsfähiger gemacht werden?
Dazu müsste man genauer wissen was mit deinem Brunnen los ist.
Wenn er durch zu hohe Leistung vom Sand äußerlich zugesetzt ist wird wohl nichts mehr helfen.
Nur das kann hier keiner feststellen, wir sind nicht vor Ort, sehen das Problem nicht und können somit nur raten und Verbindungen zu gemachten Erfahrungen herstellen.

Zitat:
Gibt es eine Rezeptur, um den Brunnen zu reinigen?
So etwas gibt es.
Solche Mittel sind für teures Geld zu kaufen, einige haben auch Rezepte mit Mittel die es frei zu kaufen gibt.
Ich selbst halte von solchen Maßnahmen nichts.
Es mag sein das es bei verschiedenen Rammbrunnen hilft.
Denke das bei dir der Brunnen zu ist und nur ein neuer Abhilfe schafft.

Es werden auch noch andere Meinungen hier kommen, Andere haben auch gute Erfahrungen gemacht die helfen.
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Gruß Fellnase
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Alt 04.02.2012, 14:23   #3 (permalink)
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Moin zusammen,
Fellnase hat ja bereits alles ausführlich erläutert, dem kann ich nicht mehr viel hinzufügen.
Mich würde interessieren, ob der Brunnen nun auch permanent feinen Sand fördert?

Zitat:
Kann ein Brunnen durch unvorsichtige Inbetriebnahme "kollabieren"?
Eigentlich nicht, denn der Brunnen wird im Rahmen der Brunnenentwicklung ( Entsanden) sogar gewollt stärker belastet( hohe Pumpleistung) um die Feinsandanteile um den Filterbereich in den Brunnen zu ziehen.

Auf Dauer natürlich schädlich!
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Gruß PM
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Alt 04.02.2012, 18:18   #4 (permalink)
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Hallo Plunschmeister und Fellnase,

danke für Eure ausführlichen Antworten!

Zitat:
Mich würde interessieren, ob der Brunnen nun auch permanent feinen Sand fördert?
Auch derzeit (5 Monate nach Bau und 2,5 Monate nach Inbetriebnahme)kommt aus dem Brunnen noch ganz feiner Sand, der (gelb-/bräunlich) im Filter schon nach wenigen Tagen nach einer Filterreinigung zu sehen ist.

Zitat:
Wenn zu viel Luft im Förderkreis ist.
Zitat:
Sand im geförderten Wasser lässt auf falsche Einbautiefe der Pumpe schließen, oder auf zu grobe Filter, oder zu hohe Förderung, oder ......
Ob dies auf zu viel Luft im Förderkreis (lt. Fellnase) zurückzuschließen ist, bin ich mir nicht sicher. Ich versuche die Luft im Förderkreis so gering wie möglich zu halten. Beim Versuch die max. mögliche Wassermenge aus dem Brunnen zu fördern, passiert es dennoch manchmal, dass Luftblasen mitkommen.

Die (falsche) Einbautiefe der Pumpe kann auch fast ausgeschlossen werden. Brunnenbauer und -meister waren nach Bekanntgabe von diesen Problemen vor Ort und haben den Brunnen entsandet. Die Pumpe wurde danach genau nach den protokollierten Unterlagen der Bohrung wieder eingebaut.

Ob zu grober Filter verwendet wurde, kann ich nicht beurteilen. Für meinen 5" Brunnen mit 2m Filter wurden 15 Sack Kies (1,1-2,3mm) und darüber 3 Sack Ton verwendet.

Kurz noch ein paar Details zur Inbetriebnahme:
Der Brunnen wurde in Betrieb genommen, so dass ständig Luft im Filter zu sehen war. Die Wärmepumpe ist durch das ständige Abreißen der Wassersäule auf Störung gegangen. Der Brunnen konnte sich 15 Minuten erholen und dann wurde der Brunnen erneut leer gepumpt. Und das wiederholte sich einen ganzen Monat lang. Seit Mitte Dezember versuche ich die Pumpe so zu regeln, dass die Wärmepumpe mit maximal möglicher Brunnenkapazität störungsfrei durchheizt. Dabei ist aus dem Brunnen auf Dauer nicht mehr als 1.300L/h zu holen.

Kommende Woche ist dazu eine Besprechung mit allen Beteiligte (Brunnenmeister, Heizungstechniker und Installateur) geplant.
Brunnen liefert aktuell nur 1.300L/h, benötigt für WP werden 1.600L/h, Brunnenmeister hat mir den Brunnen mit 3.400L/h verkauft. Nachgewiesen kann es nur durch den mit protokollierten Pumpversuch werden und dadurch, dass in der Umgebung die 3.000L/h erreicht werden können.

Was würdet ihr erfahrungsgemäß sagen, wer haftet in so einem Fall dafür?

Gruß mt9500
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Alt 04.02.2012, 19:07   #5 (permalink)
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Moin mt9500,

das Problem hatten wir hier ja nun schon des Öfteren. Nicht jeder Brunnenbauer ist in der Lage solche Brunnen zu bauen.

Zitat:
Für meinen 5" Brunnen mit 2m Filter wurden 15 Sack Kies (1,1-2,3mm)
Entspricht meiner Meinung nach keiner Filterkiesklasse, richtig wäre 1,0-2,0 mm; sah der eckig oder rund aus( der Filtersand)? Demnach wurde Filter mit einer Schlitzweite von 0,5mm verbaut?
Wurde die SW größer genommen, verstopft der Filtersand mitunter den Filterbereich.
Zitat:
Der Brunnen wurde in Betrieb genommen, so dass ständig Luft im Filter zu sehen war.
Kann ja so nicht sein. Erst wird mit geringer Leistung gepumpt, wenn sich alles stabilisiert hat mit voller Leistung.
Habe ich das richtig verstanden, das die Anlage gleich mitlief?

Wenn der Brunnenbaumeister dir eine Anlage verkauft hat, die 3.400L/h bringen soll, dann ist er in der Nachtbesserungspflicht.
2m Filterrohr in 5" mit einer SW von 0,5mm bringen über 4m³/h, bei entsprechendem Gw-Nachlauf.
__________________
Gruß PM
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Alt 04.02.2012, 19:27   #6 (permalink)
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Zitat:
Was würdet ihr erfahrungsgemäß sagen, wer haftet in so einem Fall dafür?
Nicht böse sein, aber aus solchen Angelegenheiten halten wir uns raus.
Von uns ist keiner vor Ort.
Wir kennen die Gegebenheiten nicht, bei so einem Problem können "Kleinigkeiten" entscheidend sein die ein Laie nicht erkennt.


Zu deinem Brunnen.
Um dem Problem vielleicht näher zu kommen solltest du uns noch ein wenig mehr über den Brunnen schreiben.
Besteht ein Bohrplan?
Wie tief ist der Brunnen?
Wo beginnt das Grundwasser?
In welchem Boden sind die Filter?
Wie viel Filter mit welcher Schlitzweite sind verbaut?


Ich kann mir gut vorstellen das der Brunnen "überlastet" war, oder ist. Wenn in dem Bereich, in dem die Filter stecken, zu viel Feinsand ist zieht sich durch ein dauerhaftes abpumpen der Filter und die darum angebrachte Filterkies Schüttung der Feinsand in den Filterbereich und setzt diesen zu.
Keiner kann in den Boden schauen und feststellen was da unten los ist.
Alles nur Spekulation.

Wo ist der Brunnen abgeteuft?
Also in Welcher Gegend wohnst du?
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Gruß Fellnase
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Alt 06.02.2012, 21:41   #7 (permalink)
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Hallo Plunschmeister und Fellnase,

vielen Dank erneut für Eure Antworten!

Ich habe mich informiert:

Zitat:
Entspricht meiner Meinung nach keiner Filterkiesklasse, richtig wäre 1,0-2,0 mm; sah der eckig oder rund aus( der Filtersand)? Demnach wurde Filter mit einer Schlitzweite von 0,5mm verbaut?
Es wurde originaler Quarzsand (rund) verbaut. Die Schlitzweite ist 0,75mm.

Der Brunnen war nach der Erstellung 1-2 Monate nicht in Benutzung. Bei der Inbetriebnahme war ich leider nicht dabei. Allerdings war am Abend und die Wochen danach ständig Luft dabei und die Wassersäule rieß ständig ab. Für mich als Laie war das anfangs normal, bis ich merkte, dass das Haus nicht anständig warm wurde, als es draußen kälter wurde.

Zitat:
Besteht ein Bohrplan?
Wie tief ist der Brunnen?
Wo beginnt das Grundwasser?
In welchem Boden sind die Filter?
Wie viel Filter mit welcher Schlitzweite sind verbaut?
Bohrplan ist als Datei angehängt. Aus dem Bohrplan ist ersichtlich, dass das Grundwasser in 3m Tiefe beginnt.
Der Boden ist feinsandig, steinig, grobkiesig, braun bis schluffig, graubraun.
2m Filter mit Schlitzweite 0,75mm.

Gruß mt9500
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Bohrplan.jpg (80,8 KB, 23x aufgerufen)
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Alt 06.02.2012, 22:22   #8 (permalink)
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Hallo

Also für mich ist der Brunnen ein Rätsel.

So wie ich das sehe ist der Brunnen nur 6 Meter tief.
Ein Meter Sumpfrohr, dann 2 Meter Filter und 3 Meter bis oben in Vollrohr.
Grundwasserstand bei 3 Meter.

Für mich ein Unding!
Wo ist denn die Pumpe installiert? Wo ist die Saugleitung?
Pumpe, oder Saugleitung werden über den Filter installiert. Da soll dann noch ein Wasserspiegel von mehr als einem Meter über der Saugstelle sein.
Da liegt das Problem bei dem Brunnen.
Wird im Filterbereich angesaugt ist klar was los ist, darüber genau so klar.

Fazit:
Für mich ist der Brunnen untauglich.
Minimum 5 Meter zu wenig an Tiefe.
Filter zu groß, sollten 0,3 mm Schlitzweite haben bei den Bodenverhältnissen.

Da sollten wir mal zusammen drüber nachdenken und einen Weg zum Guten finden.
Bin auf die Antwort von meinen Kollegen gespannt.
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Gruß Fellnase
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Alt 07.02.2012, 00:03   #9 (permalink)
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Hallo Fellnase,

Zitat:
Wo ist denn die Pumpe installiert? Wo ist die Saugleitung?
Die 4" Unterwasserpumpe hängt momentan in 4,5m Tiefe. Die Leitung kommt entlang des Rohres durch den Brunnenkopf nach oben.

Gruß mt9500
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Alt 07.02.2012, 09:34   #10 (permalink)
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Zitat:
Die 4" Unterwasserpumpe hängt momentan in 4,5m Tiefe. Die Leitung kommt entlang des Rohres durch den Brunnenkopf nach oben.
Dann hängt die Pumpe ja mitten in der Filterstrecke.
So was macht man ja gar nicht.
Lese dir mal den Beitrag durch:
http://www.brunnenbau-forum.de/1148-...ohrpumpen.html

Jetzt dürfte klar sein warum dein Brunnen nicht funktioniert.
Nach dem was im Bohrplan steht und was du schreibst:
nicht tief genug
Pumpe falsch positioniert
Filterschlitze zu grob
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Alt 07.02.2012, 10:00   #11 (permalink)
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Hallo Fellnase,

kannst Du mir bitte mitteilen, welche Möglichkeiten es bei diesem bestehenden Brunnen noch gibt?

Kann nachträglich noch tiefer gebohrt werden?

Können diese Punkte generell nachträglich noch verbessert werden?

Gruß mt9500
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Alt 07.02.2012, 10:24   #12 (permalink)
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Den Brunnen weiter abteufen wird wohl nicht gehen.
Es ist eine Bodenkappe als Verschluss da.
Diese müsste zerstört werden und dann bleibt der Gewindekranz noch und und und....
Zudem bleiben die Filter dann immer noch zu grob.
Ein neuer Brunnen wäre die Richtige Lösung.
15 Meter tief
1 Meter Sumpfrohr
3 Meter Filterrohr, Schlitzweite 0,3 mm, oder mit Filzstrumpf. ( Pumpen verdauen keinen Sand. Manche können Körner bis 0,5 mm vertragen, daher die feinen Schlitze. )
Rest bis oben Vollrohr.

Als Notlösung kann beim momentanen Brunnen die Pumpe in das Sumpfrohr abgelassen werden. Da ist die Wassersäule höher, die Pumpe hängt nicht in den Filter und hat ausreichend Kühlung.
Schlecht ist nur das in dem Sumpfrohr wahrscheinlich viel Sand steht. Der müsste zu erst abgesaugt werden. Im Betrieb wird sich dann wieder Sand im Sumpfrohr sammeln und die Pumpe verstopfen, oder gar zerstören.
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Alt 07.02.2012, 11:35   #13 (permalink)
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Hallo Fellnase,

ich habe mich nochmal genau informiert:

Die Wasserführende Schicht ist lediglich 2m (von 3-5m Tiefe). Eine tiefere Bohrung wäre daher zwecklos gewesen. Laut Brunnenbaumeister war das von den örtlichen Gegebenheiten die bestmögliche Lösung.

Die Tauchpumpe befindet sich nicht (wie zuvor angenommen) im Filterrohr, sondern unterhalb im Sumpfrohr. Eine Montage oberhalb des Filterrohrs führt durch zu starkes Absinken des GWS dazu, dass ständig Luft angesaugt wird.

Einen Vorschlag für die bessere Positionierung der Pumpe gibt es noch vom BBM:
Das Filterrohr besteht aus 2x1m Rohren, bei dessen 20cm Übergang keine Filterschlitze sind und die Pumpe hier genau positioniert werden könnte. Ich persönlich finde diesen Vorschlag nicht sehr professionell.

Wie ist Eure Meinung dazu?

Gruß mt9500
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Alt 07.02.2012, 12:52   #14 (permalink)
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Ich kann mich den Vorschlägen nicht anschließen.

Für mich gibt es nur eins: neuer Brunnen.
wenn in den oberen Grundwasserleiter nicht genügend Wasser fließt dann muss man halt tiefer in den nächsten Leiter.
Wo der ist weiß man nur durch probieren, oder man hat schon einmal in der Nähe gebohrt.

Man muss halt einen Weg finden der zum Erfolg führt.
Das die Pumpe im Sumpfrohr steht ist nur eine Notlösung.
Habe ich ja oben schon geschrieben.
Das dem Brunnenbauer die Situation nicht gefällt ist auch verständlich.
Die Pumpe in den Übergang der beiden Filter zu setzen bringt nichts.
Der Brunnen liefert ja dann auch nicht mehr Wasser, zudem ist die Pumpe dann nicht mehr richtig gekühlt.
Alles in allem schlecht gelaufen. Mag sein das für einen normalen Garten das Wasser reicht wenn so gebaut wird, aber für eine Wärmepumpe nicht ausreichend.
Da muss man mal überlegen wie man das sonst noch verwirklichen kann.
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Gruß Fellnase
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Alt 07.02.2012, 13:48   #15 (permalink)
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Hallo Fellnase,

eine neue Brunnenbohrung ist sehr unsicher und die Investition lohnt sich irgendwann auch nicht mehr. Dann wäre langfristig eine Luftwärmepumpe die günstigere Wahl gewesen.

Unser Abgabebrunnen ist ein Schachtbrunnen, der unten gelöcherte Schachtringen (1m Durchmesser) hat. Hier werde ich mal die max. mögliche Fördermenge messen. Letzten Sommer habe ich gesehen, dass dieser anständig Wasser gefördert hat.

Falls dieser Brunnen ergiebiger sein sollte, dann würde ich erneut einen solchen als Entnahmebrunnen erstellen. Was hälst Du von dieser Vorgehensweise?

Die Brunnen gleich zu vertauschen ist wegen der derzeit berücksichtigten Strömungsrichtung nicht sinnvoll, wegen thermischen Kurzschluss, oder?

Gruß mt9500
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Alt 07.02.2012, 17:30   #16 (permalink)
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Hallo zusammen,
@ Fellnase:

Schließe mich deiner Meinung an. Der Brunnen wurde doch von keinem Brunnenbaumeister gebaut? Da hat ja so manch einer hier aus dem Forum bessere Brunnen gebaut und das sind Laien
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Gruß PM
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