Ich will hier keinesfalls einen Berufsstand (?) gut reden. Lediglich unsere persönlichen Erfahrungen schildern.
Bei den Rutengängern ist es wohl wie bei jedem Berufsstand, dessen Erfolge/Misserfolge man mit dem normalen anerzogenen/erworbenen Wissen nicht erklären oder widerlegen kann. Das führt wohl auch dazu, dass sich einige Scharlatane das Etikett "Rutengänger" auf die Stirn kleben. Da diese Spezies zahlreicher zu sein scheint als die wirklich seriösen Rutengänger, führt dies wohl zur Verunglimpfung einer ganzen Berufsgruppe.
Wir arbeiten seit mehreren Jahren mit einem Rutengänger zusammen. Dieser sucht Kreuzungspunkte von Wasseradern und bestimmt auf den Zentimeter genau den Bohrpunkt. Im Regelfall werden (je nach Grundstücksgrösse und geologischen Gegebenheiten) mehrere Punkte markiert. Der Kunde sucht sich dann den für ihn günstigsten aus.
In über 90% der Fälle stimmt die vorher genannte Tiefe auf den Meter genau.
Es ist aber auch richtig, dass man im wasserreichen Deutschland nahezu überall Wasser findet. Aber für den "kleinen Gartenbrunnen" ist ja aus Kostengründen die Tiefe nicht ganz egal. Somit stellt diese Methode imho eine gute Möglichkeit dar, sich vorher über zu erwartende Kosten zu informieren.
Die Kosten für einen (ausgebildeten!) Rutengänger sind im Vergleich zu einer erfolglosen Bohrung minimal. Letztlich muss aber natürlich jeder Kunde selbst entscheiden ob er sich dieser Methode bedient oder ob er auf gut Glück bohren lässt.
Mit freundlichen Grüssen aus Sachsen
bt
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