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| Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 13.09.2008
Beiträge: 8
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Hallo zusammen,
ich habe mir ja einen 9 m tiefen Brunnen gebohrt. Jetzt habe ich die Rohre drin und muss den ansaugen. Meine 9 Meter Brunnen bestehen zu 3 m Filterstrecke und dem Rest geschlossenes Rohr. Der aktuelle Grundwasserstand beträgt 2 Meter unter Erdoberfläche. Jetzt habe ich versucht, aus dem Brunnen in der Höhe von 6 Metern Wasser zu fördern. Aber meine Pumpe saugt so schnell das Wasser ab, dass der Strahl abreißt und ich die Pumpe kurzzeitig ausschalten muss. Dann nach 3 - 5 Minuten kann ich wieder heftig pumpen ... bis der Strahl wieder abreißt. Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher. Kann ich den Ansaugpunkt zum sauberspülen und einlaufen lassen nach ganz unten verlegen oder was mach ich falsch. Ich bin mir nicht ganz sicher, wie es am besten funktionieren könnte. Es wäre nett, wenn mir einer n Tipp geben und vielleicht das richtige Ansaug-System erklären könnte. Ich fürchte, bei mir reicht das noch nicht aus ... |
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#2 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 13.09.2008
Beiträge: 8
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ach scheiße - ich glaube ich habe mein Problem gefunden.
Ich habe KG-Rohre genommen und die Filterrohre wie folgt gebaut und genau in der Reihenfolge zusammengeschraubt (von unten nach oben): 1m - mit 100en Löchern 3 mm 1m - mit ca. 100 Schlitzen a 1,5 mm 1m - mit 100en Löchern 2 mm Weil mein Filterkies rundrum 2 - 8 mm ist und die kleinen Teile durch die 3 mm Filterrohr-Löcher teilweise noch durchgeflutscht sind, wollte ich schlau sein und hab noch eine Schicht Filz drumgewickelt. Ich hatte zwei zur Auswahl (Teichflies oder ganz dünnes Filz, was man eigentlich in die Spritzkanten vom Haus macht). Es musste schnell gehen ... da haben wir das dünne Filz um die ersten 2 m rungewickelt. Weil der Brunnen ja nun sehr langsam läuft und ich diese Sachen grad wegräumen wollte, kam mir die Idee, mal den Durchfluss zu testen. Jedenfalls - durch das Teichflies geht es ohne Probleme durch ... auf das, was ich drumgewickelt habe, kann man eine Pfütze gießen, die in kurzer Zeit jedenfalls nicht durchläuft. :evil: Jetzt hab ich jedenfalls nur noch einen wirksamen Meter Filterrohr ... :x Da ich ja schon rundrum alles mit dem 2-8mm-Kies dicht gemacht habe, krieg ich die Rohre auch nicht mehr raus, um das Filz abzumachen. Fazit: Ich kann den ganzen Quatsch zuschütten und noch einmal bohren. :evil: Aber Blödheit muss nun mal bestraft werden ... |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 26.09.2008
Beiträge: 6
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naja langsam, zugeschüttet ist gleich, vielleicht ja nicht notwendig.
In der ersten Antwort liegt ja möglicherweise die Lösung, ist der Brunnen luftdicht verschlossen? Hierfür gibt es doch einen guten Grund, deine Pumpe saugt das Wasser ab und fördert es nach oben. An diese Stelle tritt entweder erstmal Luft (wenn der Brunnen oben offen ist und wenn sich das Wasser schwertut, schnell genug nachzuströmen), oder eben Wasser (wenn der Brunnen 'vakuumiert' wird, weil in den Raum, in dem eben noch Wasser war, keine Luft nachströmen kann, eben weil verschlossen. Weil ja der Überdruck um das Filterrohr in dem Mass zunimmt, in dem der Innendruck des Brunnens abnimmt, liegt ja jetzt aussen ein relativer Überdruck von 0,3 - max. 0,95 bar (mit unseren Pumpen, leider sind die nur für Öle) an. Grüsse, Harry |
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#4 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 13.09.2008
Beiträge: 8
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Sooo - jetzt habe ich 1 Meter weiter einen neuen Brunnen gebohrt - gleiche Tiefe ... und der läuft auch ganz gut. Ich muss ihn noch einlaufen lassen ... aber 15 Minuten kann ich schon so pumpen, bevor das Wasser komplett raus ist.
Im alten Brunnen nebenan kann man den Grundwasserstand immer mit verfolgen - in den letzten Tagen steht das immer so 2,5 Meter unter der Erdoberfläche. Wenn ich den anderen Brunnen leer pumpe, zieht sich das Wasser im alten (bis auf die verdichtete Filterstrecke) ruck zuck auch mit raus (erstaunlich, wie das Wasser durch den einen Meter Erde fließt). Daher meine Frage: ist es irgendwie sinnvoll, den alten Brunnen zuzumachen oder nicht? Ich bin mir nicht sicher, welche Theorie die richtige ist. Einerseits muss sich dan parallel im alten Brunnen auch noch Wasser sammeln (das nimmt mir ja welches vom neuen weg) aber andererseits ist das ein ganz guter Kontrollschacht bzw. sekundärer Wasserspeicher. Wie ist eure Theorie? |
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#5 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 26.09.2008
Beiträge: 6
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hi,
ich würde sagen, sekundärer Speicher trifft die Sache ganz gut. Wenn der alte Brunnen zugeschüttet wird, sagen wir mal der Einfachheit halber, mit rundem Sank oder Kies, dann verbleibt an der Stelle ein Volumen von ca. 20% gegenüber des jetzigen, die verlorengegangenen 80% können nicht mit Wasser gefüllt werden. So hast du einen Puffer, dessen Wasser mit leichter Verzögerung am jetzigen Brunnen ankommt, da spricht doch nichts dagegen. Grüssens, harry |
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#6 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 13.09.2008
Beiträge: 8
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yoh - danke für die Tips ... jetzt läuft der Brunnen richtig klasse ...
man muss eben erst lernen ... jetzt hab ich ein perfektes Brunnenbohrgerät, das ich sicher Mitte nächsten Jahres wieder verkaufen werde (wenn ich noch 2 - 3 Brunnen für Bekannte gebohrt habe) |
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