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Brunnenbau Bohrbrunnen Erfahrungen und Probleme im Brunnen-bau Bohrbrunnen

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Alt 30.09.2008, 20:17   #1 (permalink)
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Standard Fachliche Beurteilung eines Angebotes für einen Borhbrunnen

Hallo Forum,

ich würde gern eine fachliche Beurteilung eines
Angebotes einer Brunnenbaufirma haben.

Als Laie kann ich nicht einschätzen, ob das
okay ist oder nicht. ops:

Positionen:
-An- und Abtransport Bohrgerät
-Einrichten Baustelle (übrigens in Berlin)
-Abteufen Aufschlussbohrung bis 20 m
-2 m Filter 3" liefern + einbauen
-18 m Filteraufsatzrohr 3" liefern + einbauen
-1 Stück Brunnenkopf 3"x1,25" liefern + einbauen
-1 Stück Unterwasser-Pumpe Grundfos SQ 5-35 liefern + montieren
inkl. Kabelsatz, inkl. Seil, PE-Rohr
-1 x Presscontrol 1" Grundfos liefern + montieren
-1 x Kugelhahn mit Entl. 1" liefern + montieren
-Errichtung Brunnenstube als Betonschacht
bestehend aus 1x Ring, 1x Konus, 1x Deckel + Zarge inkl. Erdarbeiten

Es geht mir zweitrangig um den Preis, aber auch dazu
wäre ein Kommentar - Wucher oder Schnäppchen - okay.
Gesamtpreis ca. 3200 Euro Brutto (genaue Einzelpreise auf Anfrage)

Wichtig sind mir vor allem die folgenden Punkte.
Auf meine Nachfrage erhielt ich diese Infos:
-Die Bohrung hat einen Durchmesser von 159 mm.
-Durch den Einbau von Gewebefiltern wird kein Kies geschüttet.

Ist das okay? Laut Bodengutachten - maile ich auf Anfrage - handelt
es sich um fein bis mittelkörnige fluviatile Sande. Die Sondierungen
für das Gutachten gingen nur bis 6 m. Da sich das Grundstück aber
auf einer riesigen Düne befindet, dürfte sich da die nächsten Meter
aber nicht viel ändern. Ich frage mich, ob Gewebefilter in diesem
Fall die erste Wahl sind. Wie lange halten die? Der Brunnen selbst
soll nur zur Gartenbewässerung dienen.

Würde mich freuen, wenn sich jemand an einer Diskussion beteiligt
und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Wörsty
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Alt 01.10.2008, 10:01   #2 (permalink)
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>Wenn es eine richtige Brunnenbau-Firma ist geht der Preis in Ordnung
Soll eine sein, ja.

>da Sie scheinbar nur Hochwertige Produkte benutzt.
Jein. Die Produkte wurden auf meinen Wunsch
gegen Markenkomponenten ersetzt. Ursprünglich
waren es irgendwelcher italienischer Kram, den ich
aber nicht wollte.

>Die Hälfte der Kosten verursacht ja schon das Material.
Stimmt.

>Gewebefilter kannst Du vergessen die sind was für einen
>Notfall und der Kies ist mehr für die Volumenanreicherung
>als zum Filtern.
Mmh. Das dachte ich mir schon fast. Deshalb der Thread.
Was nun?
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Alt 01.10.2008, 10:40   #3 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Rammbrunnen
Wie groß ist den der Garten ?
Etwa 820 m² abzüglich Haus-/Garagenfläche ca. 120 m²
Ich sag mal max. ca. 700 m²

Die Wirtschaftlichkeit bereitet mir auch Kopfzerbrechen.
Deshalb möchte ich auch, dass er eine Weile hält...
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Alt 01.10.2008, 12:54   #4 (permalink)
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Mach Dir Deinen Brunnen doch selber!!
Da kommst Du unter 1000€ weg.
Und ich frag mich noch, warum die 20 Meter runter müssen und dann auch nur mit 2 x 3" Filterrohren?

Gruß Michael
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Alt 01.10.2008, 14:17   #5 (permalink)
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Das reine Bohren ist ja nur die halbe Miete.
(Angebot der selben Firma für ca. 1250 Euro)
Die Pumpe kostet ja auch genug. (Ich möchte aber eine Grundfos)
Außerdem möchte ich einen Fachbetrieb - mit Gewährleistung.
Und ich habe keine Lust mir den Krempel auszuleihen
um dann festzustellen, dass das alles viel schwieriger
ist als man denkt. Ich will und kann als Laie gar nicht
wissen, auf was ich achten muß.

Bei MVS einen Motorborhdings ausleihen für
100 Euro am Tag - damit ist es ja nicht getan...
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Alt 02.10.2008, 20:19   #6 (permalink)
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Irgendwie bin ich nicht wirklich schlauer.
Kann man das nun so machen lassen oder
ist das mit den Gewebefiltern oder 2m
Filterrohr totaler Mist? Das Ding soll wie
gesagt auch eine Weile halten...
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Alt 03.10.2008, 12:22   #7 (permalink)
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Aber wenn er schon den Gewebefilter anbietet,
wird er denn dann wohl auch einbauen wollen, oder?
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Alt 06.10.2008, 13:46   #8 (permalink)
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*bump*

Keine weiteren Kommentare?

Ich mag nicht 3000 Euro für einen nicht perfekten Brunnen ausgeben. :?
Nicht, dass hinterher jemand sagt: Hättest du mal vorher gefragt. So macht man das ja auch nicht. Da hätte ich dir gleich abgeraten...
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Alt 07.10.2008, 07:32   #9 (permalink)
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Hi Wörsty,

Du schriebst:

quote]"Irgendwie bin ich nicht wirklich schlauer.
Kann man das nun so machen lassen oder
ist das mit den Gewebefiltern oder 2m
Filterrohr totaler Mist? Das Ding soll wie
gesagt auch eine Weile halten..."[/
Zitat:

Ja, wie ich finde sind 2 meter mit 3 Zoll relativ wenig.
Okay, Gewebefilter lassen wahrscheinlich mehr Wasser rein, als andere Filter, aber dennoch könnte es sein, dass die die Filter in eine Feinsandschicht stellen. Dann ist der Wasserzulauf einfach ziemlich gering.
Was kostet Dich ein Meter Filter?
Die Frage ist, ob es nicht besser (auch billiger) ist, größer zu bohren, um vielleicht doch eine Filterschicht einzubringen?
Wenn Gewebefilter, dann würde ich schon eher auf 3 bestehen.

Den Preis ist gerechtfertig, wenn man überlegt, dass auch noch die Brunnenstube gebaut werden muss (Warum baust Du Dir die nicht selbst?).

Nochmal die bisher unbeantwortete Frage: Warum gehen die davon aus, dass sie auf 20 Meter runterbohren müssen?
Die sollen nur soweit bohren, dass mindestens 2-3 m Wasser über dem obersten Filter steht.
Darum würde ich den Preis von der tatsächlichen Tiefe abhängig machen.

Darüber hinaus finde ich die Kiesklebefilter auch besser als Gewebefilter, dazu hat Rammbrunnen ja schon was gesagt.

Soweit erstmal wieder von mir...

Gruß Michel

Michel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.10.2008, 09:59   #10 (permalink)
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>Warum gehen die davon aus, dass sie auf 20 Meter runterbohren müssen?
Nicht die, ich. Meine Vorgabe war ca. 20 m. Abrechnung nach "Aufmaß".
Ist auf einer Düne und beim direkten Nachbarn war es so tief nötig.
(Wasser bei 15-18 m soweit ich mich erinnere)

>Brunnenstube selbst
Überlege ich schon die ganze Zeit.
Das Angebot liegt bei 500 Euro Brutto.
Da kann man bei Eigenleistung selbst bestimmt was sparen.
Im Angebot steht sogar ausdrücklich "In Eigenleistung möglich"

Soll ich das mit dem Filter einfach noch mal ansprechen?

Gesagt hatten sie, dass sonst ein größerer Durchmesser
nötig wäre und damit ein höherer Bohrmeterpreis.
Nun ist die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist.

>Was kostet Dich ein Meter Filter?
Filter 45,50 Netto / 54,15 Brutto pro m
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Alt 12.10.2008, 00:34   #11 (permalink)
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Hallo Wörsty,
Du wirst kaum alle Fragen im Forum abklären können. Der professionelle Brunnenbauer vor Ort wird im Regelfall Dir sein Können und Wissen im besten Rahmen seiner Kenntnisse und Fähigkeiten anbieten. Somit unterliegt er zahlreichen Vorschriften und Vorgaben bezüglich des rechten Gelingens seiner Bemühungen. Dies nunwieder regelt einerseits die s.g. VOB, hauptsächlicht der Teil C,andererseits diverse DIN Vorschriften.
Der Brunnenbauer haftet z.B. für den sogenannten Restsandgehalt Deines Brunnenwassers in Höhe von 0,3 Gramm Sand/ cbm geförderten Wassers.
Für die Menge Wassers, die aus Deinem Brunnen ausbringbar ist, haftet er mit vorgegebenen Tiefenbeschränkung nicht, gilt ebenso für chemische Wasserfragen. Bitte nicht nur anbieten lassen- auch beraten lassen!

LG hasso

p.s. Kannst mich ja mal über pn fragen, wenn nicht alles öffentlich sein soll. Sollte hinterher aber für unsere Mitleser nach Freigabe Deinerseits doch veröffentlicht werden!
hasso ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2008, 11:39   #12 (permalink)
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Zitat:
Zitat von hasso
p.s. Kannst mich ja mal über pn fragen, wenn nicht alles öffentlich sein soll. Sollte hinterher aber für unsere Mitleser nach Freigabe Deinerseits doch veröffentlicht werden!
Habe ich. Aber du antwortest nicht
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Alt 30.10.2008, 16:17   #13 (permalink)
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Standard Brunnenbau bei wörsty

Hallo wörsty,

habe,dämlich wie ich (computerseitig betrachtet) bin,nicht den Anhang an Deinem mail geschnallt.

Hab mir die Sache durchgelesen und bin der Meinung, daß das Angebot schon in Ordnung ist.

Nach dem bodenkundlichen Gutachten würde ich es mit den klassischen Mitteln des Eigenbaus auch nicht riskieren.

Schlag- oder Rammbrunnen entfällt, weil nach der Grundwassergleichenkarte von Berlin 2006 Dein Grundwasserspiegel erst in 13 m Tiefe liegt. = keine saugfähige Höhe mehr=.

Wichtig scheint mir bei den anzunehmenden Fein- und Mittesanden die Sandfreiheit des Brunnenwassers zu sein.
Fein- und Mittelsande liegen im Korngrößenbereich zwischen 0,06mm
und 0,6 mm Korndurchmesser.

Laß Dir den zulässigen Restsandgehalt von 0,3 Gramm Sand/ Kubikmeter Brunnenwasser von der Firma zusichern, dann hast Du später kein Theater mit Sandführung im Wasser.

Eine SQ 5- 35 hat über 7200 Liter/std. Fördervermögen, lieber eine SQ 3-40, die hat max. 4000 Liter/Std.!

LG hasso
hasso ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2008, 18:01   #14 (permalink)
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Alles klar. Ich werde mal einen Beratungstermin machen.

Danke an alle soweit.
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Alt 30.10.2008, 20:19   #15 (permalink)
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Standard wörsty brunnen

Hallo wörsty, "Glück auf!"
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